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Der EC KAC strebt im sonntägigen Heimspiel gegen den Dornbirner EC, zu dem es spezielle TicketingAngebote für Familien gibt, den nächsten Schritt in Richtung Pick Round an.

DIE ECKDATEN: In der 38. Runde der Erste Bank Eishockey Liga empfängt der EC-KAC am Sonntagabend (Spielbeginn: 17.30 Uhr) den Dornbirner EC in der Stadthalle Klagenfurt. Diese Begegnung findet im Rahmen des dritten Familientags der Saison statt, für Familien gibt es an der Abendkassa, die am Spieltag um 16.00 Uhr öffnet, spezielle Ticketing-Angebote. StandardEintrittskarten sind noch in sämtlichen Kategorien verfügbar und können am einfachsten im Online-Ticketshop des EC-KAC bezogen werden. Diese Begegnung wird nicht im TV oder als Videostream übertragen, über den Spielverlauf informieren der Live-Ticker auf kac.at sowie das Kärntner Eishockeymagazin von Radio Kärnten.

DIE AUSGANGSSITUATION: Der EC-KAC (37 Spiele, 24 Siege) konnte sechs seiner jüngsten sieben Spiele für sich entscheiden und geht auf Tabellenplatz zwei liegend in das Heimspiel gegen Dornbirn. Vom Führenden, den Vienna Capitals, trennen die Rotjacken aktuell drei Zähler, die drittplatzierten Graz 99ers halten bei gleich vielen Punkten wie Rot-Weiß. Vor eigenem Publikum fuhr der EC-KAC heuer bislang 42 von 57 möglichen Zählern ein, mit +36 verfügt der Rekordmeister aktuell auf eigenem Eis auch über die beste Tordifferenz aller EBELTeams.

Der Dornbirner EC (37 Spiele, 18 Siege) ließ in den vergangenen Wochen seinen Rückstand auf die obere Tabellenhälfte kontinuierlich schrumpfen, aus den jüngsten zehn Begegnungen stehen für die Bulldogs acht Siege zu Buche. Somit trennen die aktuell achtplatzierten Vorarlberger derzeit nur noch zwei Zähler vom Sechsten aus Linz. Das Team von Head Coach Dave MacQueen konnte seine beiden bisherigen Auswärtsspiele im Jahr 2019 unter gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen für sich entscheiden: Beim CHL-Halbfinalisten aus Salzburg gewann man mit 2:1, beim an- und abgeschlagenen Schlusslicht Zagreb gelang am Freitag ein 10:2-Kantersieg. Gegen die Rotjacken blieb ein DEC-Erfolgserlebnis in der laufenden Spielzeit bislang allerdings aus, der EC-KAC entschied alle drei Saisonbegegnungen für sich.

DIE ZAHLEN ZUM SPIEL: 4 – Nach Zagreb und Bolzano trifft der EC-KAC am Sonntag mit Dornbirn erneut auf eine Mannschaft, gegen die er die Möglichkeit auf den vierten Erfolg im vierten Saisonduell hat. Linz und Innsbruck (bislang jeweils drei Begegnungen mit den Klagenfurtern, Anm.) komplettieren den Kreis von insgesamt fünf Teams, die 2018/19 gegen die Rotjacken noch sieglos blieben.

4,32 – Der nachverpflichtete Matthew Neal ist weiterhin der effektivste Offensivspieler im Kader des EC-KAC: Pro 60:00 Minuten Time-on-Ice sammelte der Kanadier im bisherigen Saisonverlauf 4,32 Scorerpunkte, womit er sogar Nick Petersen (4,14) übertrifft.

16 – Nick Petersen erzielte am Freitag im Auswärtsspiel beim HCB Südtirol bereits seinen 16. Even Strength-Treffer in der laufenden Spielzeit. Der Topscorer der Rotjacken hat in jeder der jüngsten sechs Partien gepunktet und verbuchte insgesamt in 31 seiner 37 EBELEinsätze zumindest einen Zähler.

21 – Lars Haugen fuhr am Freitagabend seinen bereits 21. Saisonsieg ein. Bei noch 17 ausständigen Spieltagen im Grunddurchgang hält der Norweger damit schon jetzt bei mehr Wins als der Großteil seiner Vorgänger: In den vergangenen 14 Jahren kam nur ein einziger KAC-Torhüter auf mehr Siege in der Regular Season, 2010/11 verließ Andy Chiodo das Eis 23 Mal als Gewinner.

32 – Der EC-KAC präsentierte sich in den vergangenen Wochen als bei numerischer Unterlegenheit besonders erfolgreich: Von den letzten 32 Unterzahlsituationen, die sich über insgesamt 58:04 Minuten erstreckten, endete nur eine einzige mit einem Powerplaytor des jeweiligen Gegners.

71 – Die Rotjacken halten derzeit bei 71 Zählern aus 37 Spielen und damit exakt bei jenem Punktestand, den sie im Vorjahr am Ende der ersten Grunddurchgangsphase (44 Runden) aufwiesen. Seitdem die EBEL im aktuellen Modus ausgespielt wird, erreichten Teams diesen Wert 35 Mal, 33 davon qualifizierten sich für die Pick Round und damit vorzeitig für die Play-Offs.

DER GEGNER: Nach hervorragendem Saisonstart, als vier Siege am Stück sogar die vorübergehende Tabellenführung bedeuteten, schlitterte der Dornbirner EC früh in eine hartnäckige Krise, von Ende September bis Mitte November siegten die Vorarlberger in 16 Runden lediglich zwei Mal. Aus dieser befreiten sich die Bulldogs allerdings recht eindrucksvoll, in den vergangenen 17 Partien wurden zwölf Siege eingefahren. Dadurch brachte sich der DEC wieder voll in den Kampf um ein Ticket für die Pick Round und damit auch für das Viertelfinale zurück. Ob diese Aufholjagd von Erfolg gekrönt wird, entscheidet sich wohl in den kommenden Tagen: Nach dem Auswärtsspiel in Klagenfurt treten die Bulldogs hintereinander gegen unmittelbare Konkurrenten (Orli Znojmo, Fehérvár AV19, EHC Linz) an.

Wesentlichen Anteil am Aufschwung des am westlichsten beheimateten EBEL-Klubs hat der nachverpflichtete Brock Trotter: Der kanadische Stürmer stieß Mitte Oktober zum Team und sammelte seither in 27 Ligaspielen ganze 41 Scorerpunkte. Mit 1,52 Zählern pro Partie ist er der nach Punkten momentan erfolgreichste Crack im Bewerb. Nicht minder beeindruckend gestalten sich die Kennzahlen des ebenfalls erst nach Saisonbeginn unter Vertrag genommenen Brendan O’Donnell, der in den vergangenen zwei Wochen gleich zwei Mal – zu Hause gegen Salzburg und auswärts in Zagreb – vier Treffer in einem Spiel erzielen konnte. Insgesamt sendete der Kanadier in 30 Einsätzen 23 Mal ein und liegt damit bereits auf Rang vier der Torjägerliste.

Den Rotjacken standen die Bulldogs seit ihrem Ligaeinstieg im Jahr 2012 insgesamt 31 Mal gegenüber, die historische Bilanz spricht mit 18:13 Siegen und 98:78 Toren für die Klagenfurter, die auch jede der bislang drei Saisonbegegnungen für sich entscheiden konnten. Bei seinem letzten Auftritt in der Stadthalle Ende November mangelte es dem DEC vor allem an Disziplin: Sieben Unterzahlsituationen für die Vorarlberger mündeten in drei Powerplaytreffern für die Klagenfurter, die mit dem letztlichen 6:4-Sieg damals zum ersten Mal seit über sieben Jahren an die Tabellenspitze der EBEL stürmten.

DIE PERSONALIEN: Bei den Rotjacken hat sich die personelle Situation gegenüber dem 2:1-Sieg beim HCB Südtirol am Freitagabend nicht geändert, nach wie vor fehlen Manuel Geier (verletzt) und Patrick Harand (krank). Dementsprechend sind keine größeren Adaptierungen am Lineup vorgesehen, die endgültigen personellen Entscheidungen erfolgen jedoch erst nach der Rückkehr der AHL-Mannschaft von ihrem Roadtrip in der Nacht zum Sonntag. Fest steht, dass gegen seinen Ex-Klub Dornbirn David Madlener das Tor der Rotjacken hüten wird.

DER KOMMENTAR: „Die Balance in unserem Spiel hat in den letzten Partien gut gepasst, wir stehen hinten kompakt und sind vorne immer für einen Treffer gut. Nun kommt mit Dornbirn ein formstarker Gegner nach Klagenfurt, der zuletzt stets mit einem kleinen Kader angetreten ist. Unser durchgängiges Vier-Linien-Spiel bringt uns da sicherlich physische Vorteile, diese gilt es auch zu nutzen, um den angestrebten nächsten Sieg einzufahren.“ (Niki Kraus, Stürmer EC-KAC)

Medieninfo EC KAC

12.01.2019