Vienna Capitals, Medvescak Zagreb, #MZAVIC

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Nach der knappen gestrigen 3:4-Niederlage nach Penalty-Schießen gegen den EC Red Bull Salzburg haben die Vienna Capitals am Sonntag in Zagreb nur eine Mission – und die lautet „drei Punkte“! Face-Off in der kroatischen Hauptstadt ist um 17:30 Uhr.

Zum zehnten Mal in Folge punkteten die spusu Vienna Capitals gestern in der heimischen Erste Bank Arena. Dennoch stand am Ende die erste Niederlage im neuen Jahr auf dem Scoreboard. Der Frust beim Spitzenreiter der Erste Bank Eishockey Liga hielt sich jedoch in Grenzen. „Alles in allem haben wir gut gespielt. Wir haben Chancen kreiert, unsere Spezialteams haben im Powerplay gut funktioniert, auch in Unterzahl haben wir intelligent gespielt. Salzburg ist eine gute Mannschaft. Sie sind läuferisch schnell, technisch versiert. Sie stehen im Halbfinale der Champions Hockey League. Mehr braucht man nicht zu sagen. Deshalb finde ich, dass unsere Leistung in Ordnung war. Wenn die Entscheidung im Shoot-Out fällt, dann ist immer alles offen. Gestern ist das Pendel eben Richtung Salzburg ausgeschlagen“, blickt Captain Andreas Nödl auf die 3:4-Niederlage nach Penalty-Schießen zurück.

Sieben Runden vor dem Ende der ersten Phase des Grunddurchgangs beträgt der Vorsprung der Caps auf Verfolger EC-KAC drei Punkte. Bevor der Rekordmeister in acht Tagen zum „Liga-Gipfel“ nach Wien-Kagran kommt (So., 20.01.2018, 17:30 Uhr), gilt es noch zwei Hürden zu nehmen. Die erste, KHL Medvescak Zagreb, scheint auf dem Papier, aufgrund der letzten Ergebnisse (18 Niederlagen in Folge, 118 Gegentore), eine leichte, unterschätzt wird das Tabellenschlusslicht aber auf keinen Fall. „Wichtig wird sein, dass wir vom Start weg bereit sind und konzentriert unser Spiel durchziehen. Im Endeffekt geht es darum, dass wir drei Punkte holen müssen“ , so Nödl.

Für Sondre Olden wird die Reise nach Zagreb ein emotionales Déjà-vu. Der Norweger ging bis Mitte November für die Bären auf Torjagd und wechselte mit Jahresende nach Wien. „Ich kenne die derzeitigen Verhältnisse in Zagreb nicht. Sie befinden sich derzeit in einer schwierigen Phase. Aber ich mache mir jetzt keine großen Gedanken. Ich will, dass wir mit einem Sieg nach Hause fahren“ , so der Wikinger.

Face-Off im Dom Sportova von Zagreb ist morgen um 17:30 Uhr.

Nach dem Auswärtsduell mit Zagreb folgt für die spusu Vienna Capitals ein Kärntner „Heim-Doppel“. Am Freitag, 18. Jänner 2019, geht’s in der Erste Bank Arena gegen den EC VSV. Zwei Tage später, am Sonntag, 20. Jänner 2019, steigt der Klassiker gegen den EC-KAC.

Medieninfo Vienna Capitals

12.01.2019