Basketball

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Die Oberwart Gunners (#2) haben in der 17. Runde der Basketball Bundesliga erneut ihrer Heimstärke unter Beweis gestellt. Der 83:78-Erfolg über Tabellenführer Swans Gmunden (#1) war bereits ihr fünfter Heimsieg in Folge.

Trotz der Niederlage werden die Oberösterreicher aber auch zur Hälfte des Grunddurchgangs an der Tabellenspitze stehen und dürfen damit als erstes ihren Gegner im Cup-Viertelfinale auswählen. Parallel feierten die beiden niederösterreichischen Vereine ebenfalls Heimseige: Die Traiskirchen Lions (#5) setzten sich gegen die Fürstenfeld Panthers (#10) dank eines starken Schlussviertels 71:63 durch. Die Klosterneuburg Dukes (#3) rangen sich nach zwischenzeitlicher 21-Punkte-Führung zu einem 76:69-Sieg über den BC Vienna (#6) durch.

Gunners Oberwart – Swans Gmunden 83:78 (18:22, 46:45, 66:63)
Scorer Gunners: Poljak, Lescault je 18, Mikutis 13
Scorer Swans: Murati 24, White 13, Friedrich, Blazan je 9

Die Gunners Oberwart (#2) haben sich an den Swans Gmunden (#1) für die deutliche 67:109-Niederlage aus der Hinrunde revanchiert. Die Burgenländer besiegten den Tabellenführer mit 83:78 und feierten den fünften Heimsieg in Folge. Damit übernehmen die Gunners wieder den zweiten Tabellenplatz. Gmunden bleibt Erster und kann auch nach der 18. Runde nicht von der Spitze verdrängt werden, womit die Swans als erstes Team ihren Gegner im Cup-Viertelfinale auswählen können (Cup-Pick am 20. Jänner beim Sky-Live-Spiel zwischen BC Vienna und den Swans Gmunden). Die Oberösterreicher hatten bei ihrem Herausforderer den deutlich besseren Beginn. Sie lagen nach mehr als vier Minuten mit 12:3 voran. Die Gunners verkürzten diesen frühen Rückstand prompt und begegneten fortan dem Tabellenführer auf Augenhöhe. Im weiteren Verlauf konnte sich keine Mannschaft um mehr als sechs Punkte absetzten, ehe Oberwart sieben Minuten vor Schluss der vorentscheidende Run gelang (76:68 | 35. Min). Die Swans kamen zwar nochmals zurück, verkürzten auf -2 (80:78 | 51 Sekunden vor Schluss). Am Ende gelangen Oberwart der entscheidende Defensiv-Stopp und wichtige Punkte von der Freiwurflinie.

Top-Performer:

Andrius Mikutis – 24:21 MIN | 13 PTS | 2/2 3pFG | 11 RB (6 OR)
Enis Murati – 36:39 MIN | 24 PTS | 2 RB | 2 AS

Key-Facts:

Oberwart entschied das Spiel am Rebound (39:22). Die Gunners holten allein 16 Offensivrebounds (20 DR Gmunden) und machten daraus 22 „second-chance-points“.
Gmunden war Devin White wegen Foulproblemen in der zweiten Halbzeit kaum mehr in Erscheinung getreten. Nur zwei seiner dreizehn Punkte machte er in der zweiten Halbzeit.
Oberwart traf 47% (9/19) von jenseits der Dreipunktelinie.
Bei Gmunden fehlte Tilo Klette. Neuzugang Milovan Draskovic wurde noch nicht eingesetzt.
Bei Oberwart fehlte der erkrankte Jakob Szkutta.

Stimmen zum Spiel:

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Die Mannschaft hat diesen Kampf mit einer unglaublichen Energie angenommen. Wir haben im heutigen Spiel eine sehr gute Mannschaft besiegt. Der Sieg war verdient und wir sind glücklich aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz zu stehen.“

Hayden Lescault, Spieler Gunners:
„Ich bin stolz über die Art und Weise wie wir uns heute präsentiert haben. Wir waren gut vorbereitet, haben das auch perfekt umgesetzt und das hat uns den Sieg gegen den Tabellenführer gebracht.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Gratulation an Oberwart. Die Gunners haben heute verdient gewonnen. Sie haben heute den Rebound dominiert und deswegen geht die Niederlage für uns in Ordnung.“

Enis Murati, Spieler der Swans: „Beide Mannschaften haben sich einen guten Kampf geliefert. Am Ende haben die Gunners wichtige Plays gemacht und wir leider die Chance auf eine Overtime ausgelassen.“

Traiskirchen Lions – Fürstenfeld Panthers 71:63 (21:19, 35:33, 48:52)
Scorer Lions: Güttl 21, Andjelkovic, Danek je 14, Ray 13
Scorer Panthers: Spaleta 16, Car 13, Poscic 12

Die Traiskirchen Lions (#5) haben in der 17. Runde der Basketball Bundesliga ihren Negativlauf beendet. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie feierten die Niederösterreicher einen 71:63-Heimsieg über die Fürstenfeld Panthers (#10) und vergrößern mit ihrem 6. Heimerfolg in dieser Saison den Abstand zum sechstplatzierten BC Vienna (#6). Die Steirer kassierten indes die zweite Auswärtsniederlage in Serie und bleiben Letzter. Nachdem Traiskirchen, das weiterhin ohne den an der Ferse verletzten Jozo Rados auskommen musste, zu Beginn des zweiten Viertels mit acht Punkten voran lag (27:19 | 11. Min), konnten sich die Panthers – dank guter Arbeit am Rebound – kurz vor der letzten Viertelpause um sechs Punkte absetzen (46:52 | 29. Min). Im Schlussabschnitt hatten die Lions dann die besseren Kraftreserven und entschieden mit einem 12:2-Run (69:60 | 38. Min) das Spiel. Obwohl die Lions unter dem Korb – auch ob der kleineren Line-Up – deutliche Nachteile hatten, blieben sie aufgrund der strukturierteren Offensive und mehr als doppelt so vieler getroffener Dreipunkter erfolgreich.

Top-Performer:

Georg Gentner – 29:33 MIN | 6 PTS | 12 RB | 2 AS | +/- 16
Matija Poscic – 37:03 MIN | 12 PTS | 18 RB

Key-Facts:

Traiskirchen beendete seine drei Spiele andauernde Negativserie.
Traiskirchen traf mehr als doppelt so viele Dreipunkter wie Fürstenfeld.
Sowohl bei den Lions, als auch bei den Panthers waren die „bench-points“ nicht ausschlaggebend (6 TRK bzw. 4 FF).
Fürstenfelds Matija Poscic verbuchte mit 12 Punkten und 18 Rebounds sein erstes Double-Double in der ABL.

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Danek, Spieler der Lions: „Trotz einer schwachen Offensivleistung im ersten Viertel haben wir uns im Spiel gehalten und dann verdient durch Kampfkraft das Spiel für uns entschieden.“

Benedikt Güttl, Spieler der Lions: „Für uns ist jedes Spiel ein schwieriges Spiel. Wir können aktuell sicher nicht mit jedem Gegner mithalten, aber wir können kämpfen. Heute haben wir das gezeigt und das war ausschlaggebend für den Sieg. Wir haben gut verteidigt und gekämpft.“

Erich Feiertag, Manager der Panthers: „Wir haben dieses Spiel eigentlich ganz gut begonnen und es im dritten Viertel auch unter Kontrolle gehabt. Dann waren wir zu unkonzentriert, haben die Lions wieder ins Spiel zurückgelassen. Wir waren heute einfach nicht ready und sind über die Niederlage sehr enttäuscht.“

Marko Car, Kapitän der Panthers: „Es war ein sehr hartes, toughes Spiel für uns. Wir hatten zwar unsere Vorteile unter dem Korb, aber diese nicht perfekt ausgenutzt. Am Ende hat Traiskirchen seine Würfe getroffen, wir nicht. Das ist Basketball und wenn du nicht scorst, dann kannst du auch nicht gewinnen. Entscheidend war das Schlussviertel, sonst war es eine ausgeglichene Partie.“

Klosterneuburg Dukes – BC Vienna 76:69 (17:17, 42:31, 63:54)
Scorer Dukes: Bavcic 18, Miletic 13, Bauer 10
Scorer BCV: Detrick 23, Haughton 16, Radakovics 15

Die Klosterneuburg Dukes (#3) haben sich in der Basketball Bundesliga auf den 3. Tabellenrang verbessert. Die Niederösterreicher feierten gegen den BC Vienna einen 76:69-Heimsieg. Für die Dukes war es bereits der siebente Heimerfolg in dieser Saison. Die Wiener mussten sich nach zuletzt vier Auswärtssiegen in Serie wieder in fremder Halle geschlagen geben. Nachdem die Gäste in der Anfangsphase noch gut dagegenhielten, zwischenzeitlich gar um acht Punkte voran lagen (4:12 | 6. Min), schafften die Dukes, nachdem sie sich schon im zweiten Viertel einen 11-Punkte-Vorsprung erspielten, zu Beginn der zweiten Halbzeit die Vorentscheidung: 15:5 eröffnete die Sallomon-Truppe das dritte Viertel (57:36 | 24. Min) und führte um 21 Punkte. Obwohl Wien nochmals auf drei Zähler verkürzte (65:62 | 36. Min), waren am Ende eine starke Reboundleistung der Dukes und doppelt so viele Minuten von den Bankspielern entscheidend.

Top-Performer:

Edin Bavcic – 24:35 MIN | 18 PTS | 10 RB (5 OR)
David Haughton – 34:23 MIN | 16 PTS | 7/11 FG | 11 RB (6 OR)

Key-Facts:

Klosterneuburg war unter dem Korb den entschlossener und aggressiver.
Der BC Vienna musste sich nach vier Auswärtssiegen wieder in der Fremde geschlagen geben.
Die Dukes bekamen doppelt so viele Minuten von den Bankspielern.

Stimmen zum Spiel:

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Schade, dass wir bei +21 den Faden verloren haben. Grundsätzlich sind wir mit dem heutigen Spiel zufrieden, aber ein paar Punkte mehr wären schön gewesen.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wien ist ein unangenehmer Gegner und der Sieg war sehr wichtig für uns. Wir sind schlecht ins Spiel gestartet, dann aber immer besser hineingekommen. Wir haben mit viel Energie gespielt und dadurch Wien müde gemacht, das war letztlich ausschlaggebend.“

Mustafa Hassan-Zadeh, Kapitän vom BCV: „Wir haben im ersten Viertel eine gute Teamleistung gezeigt und mit Klosterneuburg mitgehalten. Im zweiten Viertel haben wir dann leider zu viele Punkte zugelassen und Klosterneuburg hat am Ende dadurch verdient gewonnen.“

BK Dukes holen Derbysieg gegen Wien – BK Dukes Klosterneuburg vs. BC Vienna 76:69 (42:31)
Die BK Dukes gewinnen auch das zweite Derby gegen den BC Vienna in dieser Saison, wobei sie fast noch einen 21 Punkte-Vorsprung aus der Hand gaben.

Die Klosterneuburger hatten zu Beginn einige Probleme, um in die Partie zu finden, versuchten es mehrmals von außen und trafen praktisch nichts. Die Wiener nutzten dies zu einer 10:2-Führung nach fünf Minuten und zwangen Dukes-Headcoach Werner Sallomon, mit einer Auszeit zu reagieren. Erst beim achten Versuch jenseits der Dreipunktelinie war es Miletic, der endlich einen solchen Wurf versenkte. Das war eine Art Initialzündung für die Heimmannschaft, die 90 Sekunden vor Viertelende nach einem erfolgreichen Dreier von Clemens Leydolf erstmals in Führung ging (15:14). Nach zehn Minuten stand es unentschieden, 17:17. Ein 6:0-Run zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verschaffte den Dukes ein wenig Luft. Sie kamen nun immer öfter Inside zu einem Score und übernahmen so langsam die Kontrolle. Auch wenn es in weiterer Folge nicht mehr ganz so souverän wirkte, hielten die Klosterneuburger den Vorsprung und erhöhten diesen kurz vor der Halbzeit sogar noch auf 42:31.

Auch nach Seitenwechsel dominierten die Dukes das Geschehen und zogen rasch auf 47:31 davon, nach fünf Minuten hieß es gar schon 57:36, der bis dahin höchste Vorsprung im Spiel. Zwei Dreier der Wiener hintereinander nahm Werner Sallomon dann aber zum Anlass, seine Spieler in einer Auszeit wieder wachzurütteln. So richtig gelang ihm das allerdings nicht und die Gäste holten weiter auf, nach dreißig Minuten schmolz die Führung der Gastgeber auf 63:54. Zu Beginn des Schlussviertels waren die Wiener weiter am Drücker und kamen schnell auf fünf Punkte heran. Fünf Minuten vor Ende stellte Haughton mit einem Alley Oop auf 62:65 aus Sicht seines Teams. Dann besannen sich die Klosterneuburger aber wieder ihrer Stärken und zogen auf +11 davon. Vor allem Detrick war es, der sich dann noch vehement gegen die drohende Niederlage stemmte, doch es nützte nichts mehr, die Dukes spielten den Sieg, der deutlich höher ausfallen hätte können, nach Hause.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Schade, dass wir bei +21 den Faden verloren haben. Grundsätzlich sind wir mit dem heutigen Spiel zufrieden, aber ein paar Punkte mehr wären schön gewesen.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wien ist ein unangenehmer Gegner und der Sieg war sehr wichtig für uns. Wir sind schlecht ins Spiel gestartet, dann aber immer besser hineingekommen. Wir haben mit viel Energie gespielt und dadurch Wien müde gemacht, das war letztlich ausschlaggebend.“

Mustafa Hassan Zadeh, Spieler Vienna: „Wir haben im ersten Viertel eine gute Teamleistung gezeigt und mit Klosterneuburg mitgehalten. Im zweiten Viertel haben wir dann leider zu viele Punkte zugelassen und Klosterneuburg hat am Ende dadurch verdient gewonnen.“

BK Dukes Klosterneuburg vs. BC Vienna 76:69 (17:17, 25:14, 21:23, 13:15)
Werfer Dukes: Bavcic 18, Miletic 13, Bauer 10, Burgemeister 9, Greimeister 9, Hopfgartner 7, Cl. Leydolf 6, Lanegger 4
Werfer Vienna: Detrick 23, Haughton 16, Radakovics 15, F. Trmal 9, Hassan Zadeh 6

2BL: Mattersburg nun alleiniger Tabellenführer
Die Mattersburg Rocks (#1) haben nach der 14. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga die alleinige Tabellenführung übernommen. Die Burgenländer blieben bei KOŠ Celovec (#10) mit 82:62 souverän, während die Raiders Villach (#2) bereits am Freitag den Basket Flames (#6) mit 69:88 unterlagen, die dank eines überragenden Fabricio Vay (32 PTS | 19 RB | 8 A) ihren – inklusive Cup – achten Heimsieg in Serie feierten. Die Jennersdorf Blackbirds (#3), der UBC St. Pölten (#4) und die Dornbirn Lions (#5) konnten jeweils mit Heimsiegen ihren Rückstand auf Villach verkürzen. Das „kleine“ Niederösterreicher-Derby sicherten sich die Mistelbach Mustangs (#7), die sich beim Tabellenletzten Union Deutsch Wagram Alligators (#12) mit 98:52 durchsetzen.

Basket Flames – Raiders Villach 88:69 (17:17, 48:31, 61:54)
Scorer Flames: Vay 32, Memcic 18, Künstner 12
Scorer Raiders: Bajc 19, Erculj 17, Boban 14

Die Basket Flames (#6) haben zum Auftakt der 14. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga die Raiders Villach (#2) deutlich besiegt. Die Wiener gewannen damit inklusive zweier Cup-Partien das achte aufeinanderfolgende Heimspiel, währen die Kärntner nach sieben Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. Mit diesem Sieg konnten die Wiener im Head-to-Head auf 7:7 stellen. Sowohl die Flames, als auch die Raiders konnten ihren Tabellenplatz behalten. Nach einem ausgeglichenen Startviertel gelang den Basket Flames im zweiten Abschnitt die Vorentscheidung. Die ohne Perkovic, Finzgar und Primc angetretenen Kärntner wurden dank starkem Defensivspiel in ihrer Offensive gebremst und kamen im zweiten Viertel lediglich auf 14 Punkte. Die Flames lagen bereits zur Pause mit 17 Zählern voran (48:31) – und ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen 13:4-Run der Raiders (55:47 | 27.) nicht mehr in Bedrängnis bringen. Entscheidend war, neben der herausragenden Performance von Fabricio Vay (32 PTS | 19 RB | 8 A), eine insgesamt entschlossene und aggressive Leistung der Flames am Defensivrebound (41 DR). Villach blieb mit einer Trefferquote aus dem Feld von 30% offensiv einiges schuldig. 69 Punkte war Villachs offensiv schlechteste Saisonleistung bislang.

Stimmen zum Spiel:

Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich maximal zufrieden. Über weite Strecken des Spiels ist es uns gelungen die besten Dreierschützen von Villach einzuschränken. Nach einem schwachen dritten Viertel war unser Sieg schlussendlich ungefährdet und auch in der Höhe verdient“

Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Unsere Großen haben uns heute getragen. Den Raiders haben wichtige Spieler gefehlt. Daher wissen wir den Sieg schon richtig einzuordnen. Wir sind aber froh, dass unsere Heimserie noch weiter anhält.“

Rok Zupan, Headcoach der Raiders: „Mit nur sechs Spielern in der Rotation und einem angeschlagenen Bajc waren wir kurz vor dem Ende noch knapp dran. Dann ist uns die Kraft und die Konzentration verloren gegangen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, weil sie das ganze Spiel über gekämpft hat.“

Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir haben aus mehreren Gründen unser Spiel nicht aufziehen können. Nur im dritten Viertel haben wir gut gespielt. Die Flames haben heute verdient gewonnen. Wir müssen dieses Spiel abhaken und vergessen. Wir können uns heuer nur selbst schlagen.“

UBC St. Pölten – BBU Salzburg 84:65 (15:12, 39:30, 64:48)
Scorer UBC: Böck L. 30, Kaltenbrunner N. 18, Böck Ch., Lacic je 10
Scorer BBU: Mouratoglou 19, Perak, Milovac je 12, Ostojic, Joch je 5

Der UBC St. Pölten (#4) hat sich an der BBU Salzburg (#9) revanchiert und mit dem 84:65-Heimsieg seinen aktuellen Platz in den Top-4 verteidigt. Die Niederösterreicher bleiben damit in Heimspielen gegen die BBU weiterhin ungeschlagen. Salzburg, das bereits die fünfte Auswärtsniederlage in Serie hinnehmen musste, bleibt am neunten Tabellenplatz und hat weiterhin zwei Punkte Rückstand auf Rang acht. Dank starker, aggressiver Defensive gelang es dem UBC sich kurz vor der Pause entscheidend abzusetzen: In den letzten viereinhalb Minuten des zweiten Abschnitts verwandeltet die Niederösterreicher einen 20:26-Rückstand in eine 39:30-Führung. Mit Fortdauer der Begegnung waren bei St. Pölten vor allem Lukas Böck (30 PTS | 10/13 FG), der am Ende verletzungsbedingt nicht mehr eingesetzt werden konnte, und Nico Kaltenbrunner (18 PTS) federführend und bauten den Vorteil bis zum Ende kontinuierlich aus. Für die Salzburger waren am Ende 19 Turnover (dritthöchster Wert in dieser Saison) nicht zu kompensieren. Ihr Top-Scorer Guillermo Sanchez hatte früh Foulprobleme und kam auf insgesamt nur 4 Punkte. Neuzugang Goran Ostojic verbuchte in knapp 16 Minuten 5 Punkte und 3 Rebounds.

Stimmen zum Spiel:

Benjamin Rückert, Spieler UBC:
„Es war heute eine Wahnsinnspartie, die wir aufgrund unserer starken Verteidigung schlussendlich entscheiden konnten. Ich bin echt froh, dass uns diese Revanche, trotz der vielen Ausfälle, gelungen ist.“

David Harms, Spieler UBC: „Wir hatten glücklicherweise einen guten Start und verteidigten von Anfang an solide. Phasenweise sind wir zwar etwas eingebrochen, jedoch riss uns Lukas Böck mit seiner umwerfenden Partie heute offensiv raus. Leider musste unser Kapitän dann verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. Im Großen und Ganzen war es jedoch ein gutes Spiel und wir hoffen natürlich dies beizubehalten.“

Tomasz Mucha, Spieler BBU: „Wir haben das Spiel meiner Meinung nach zu nervös begonnen, hatten höhere Erwartungen an uns selbst. Insgesamt haben wir nicht gut zusammengearbeitet, und ich muss schon sagen, dass Lukas Böck heute nicht zu stoppen war. Und genau aus diesem Grund heißt es dieses Spiel so schnell wie möglich abzuschreiben und uns auf die nächsten Spiele zu konzentrieren.“

Christian Joch, Spieler BBU:
„Leider haben wir heute nicht das erreicht, was wir wollten und auch besprochen haben. Alles in allem ein schlechtes Ergebnis von uns.“

Jennersdorf Blackbirds – BBC Nord Dragonz 89:70 (21:13, 44:33, 67:53)
Scorer Blackbirds: Koch S., Astl Ch. je 18, Klepeisz 13, Horvath M., Horvath P. je 9
Scorer Dragonz: Knor 20, Baumgartner 12, Hegedüs, Graf je 9

Die Jennersdorf Blackbirds (#3) haben ihren dritten Tabellenrang in der ZWEITEN Basketball Bundesliga mit einem Sieg im „kleinen“ Burgenland-Derby verteidigt. Sie fügten dem BBC Nord Dragonz (#11) eine 70:89-Niederlage zu und blieben damit auch im sechsten aufeinanderfolgenden Heimspiel ohne Punkteverlust. Die Dragonz mussten sich auswärts in dieser Saison zum sechsten Mal geschlagen geben und bleiben Vorletzter. Von Beginn an zeigten die Blackbirds – bei denen kein Spieler mehr als 24,5 Minuten am Parkett stand – vor allem defensiv eine starke Leistung. Dank ihrer Aggressivität zwangen sie den BBC zu 24 Turnover (höchster Wert der Dragonz in dieser Saison), entschieden jedes Viertel mit zumindest drei Punkten Vorsprung für sich und holten sich somit einen souveränen Heimsieg. Während beim Heimteam gleich zehn Spieler scorten, stellte der erst 17-jährige Lukas Knor als Top-Scorer beim BBC mit 20 Punkten sein neues Career-High auf.

Stimmen zum Spiel:

Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Es war wie erwartet ein toughes Spiel, gegen eine sehr couragiert spielende Eisenstädter Mannschaft. Durch ein paar Mini-Runs konnten wir uns kontinuierlich absetzen und gewinnen.“

Manuel Jandrasits, Kapitän der Blackbirds: „Wir haben Dank unserer phasenweise guten Defense verdient gewonnen. Wir wissen aber, dass es noch sehr viel Verbesserungspotential gibt und daran werden wir in den kommenden Wochen arbeiten.“

Dusan Kozlica, Headcoach der Dragonz: „Wir waren bereit für ein physisches Spiel und haben teilweise gut mithalten können. Nach der Pause haben wir leider etwas den Kontakt verloren. Trotz schwacher Wurfquote war ich mit der Offensive zufrieden. Wir haben aufgrund unserer Defense verloren.“

Dornbirn Lions – Wörthersee Piraten 86:70 (20:20, 43:42, 68:61)
Scorer Lions: Medori 22, Walker 18, Kevric 16
Scorer Piraten: Keric 22, Simoner, Kuttnig je 12

Die Dornbirn Lions (#5) haben ihren vierten Heimsieg in Serie gefeiert. Die Vorarlberger setzten sich mit 86:70 gegen die Wörthersee Piraten (#8) durch und nahmen damit Revanche für die knappe Ein-Punkt-Niederlage aus der Hinrunde. Die Kärntner bleiben nach ihrer zweiten Auswärtsniederlage in Serie Achter. Trotz etlicher Ausfälle, unter anderem fehlte Matic Sirnik, hielten die Piraten bei den Lions lange dagegen. Erst mit Beginn der zweiten Halbzeit, als die Vorarlberger Elvis Keric (21 seiner 22 Punkte machte er in der ersten Halbzeit) einigermaßen in den Griff bekamen, konnten sie die Lions ein wenig absetzten. Im Schlussviertel (18:9) fiel dann zu Gunsten der körperlich fitter wirkenden Löwen die Entscheidung, weil sie insgesamt vor allem aus dem 2-Punkte-Bereich deutlich sicherer agierten (70% bzw. 50%). Javier Medori legte mit 22 Punkten und 17 Rebounds erneut ein Double-Double auf.

Stimmen zum Spiel:

Borja San-Miguel, Headcoach der Lions: „Wir haben die 1. Halbzeit weggeschmissen. Dann haben wir gezeigt, dass wir gewinnen wollen und das hat unsere Energie und das Spiel verändert. Wir müssen mental aber noch eine Menge lernen.”

Markus Mittelberger, Sportdirektor der Lions: „Das war insgesamt eine enttäuschende Vorstellung. Ich weiß nicht, warum die Mannschaft sich so gehen lässt. Wir waren träge, offensiv einfallslos und defensiv nirgendwo. Als die Mannschaft den Ernst der Lage erkannt hat, haben wir uns sofort abgesetzt und das Spiel kontrolliert. Aber wir können nicht 30 Minuten Schonkost liefern. Das will niemand sehen und das haben sich die Zuschauer nicht verdient!“

Goran Jovanovic, Headcoach der Piraten: „Wir sind ohne drei wichtige Spieler hierhergekommen und ich bin sehr stolz und zufrieden, wie sich meine Mannschaft heute verkauft hat. Die ersten drei Viertel waren sehr gut. Im letzten Abschnitt ist uns die Luft ausgegangen. Dornbirn hat ein sehr gutes Team und ich wünsche ihnen viel Glück für den Rest der Saison.“

Elvis Keric, Spieler der Piraten: „Das war ein sehr schweres Spiel für uns gegen einen starken Gegner. Wir haben lange Zeit mitgehalten, aber am Ende hat uns die Kraft verlassen und wir haben die Konzentration verloren.“

Union Deutsch Wagram Alligators – Mistelbach Mustangs 52:98 (11:23, 22:48, 34:73)
Scorer UDW: Marek 13, Rados 9, Rotter 8
Scorer Mustangs: Prachar 29, Sismilich 23, Jedovnicky 14

Die Mistelbach Mustangs (#7) haben auch das zweite „kleine“ Niederösterreich-Derby gegen die Union Deutsch Wagram Alligators (#12) gewonnen. Die Mannschaft von Martin Weissenböck setzte sich am Ende mit 98:52 souverän durch und feierte ihren zweiten Sieg in Folge. Die Alligators mussten sich auch im 14. Spiel ihrer Comeback-Saison in der ZWEITEN Basketball Bundesliga geschlagen geben und bleiben Letzter. Entgegen dem ersten Saisonduell war die jüngste Begegnung dieser beiden Mannschaft schon zur Pause entschieden. Die Mustangs führten bereits nach 20 Minuten 48:22. Dank ihrer Physis in der Defensive zwangen sie die Alligators am Ende zu insgesamt 23 Turnovern und waren auch unter dem Korb, obwohl das Reboundverhältnis am Ende knapp für Deutsch Wagram sprach (44:43), kaum zu stoppen.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Grassegger, Headcoach der Alligators: „Mistelbach hat heute verdient gewonnen. Wir haben leider einen riesigen Schritt zurück gemacht an beiden Enden des Feldes. Speziell defensiv waren wir für die fast gesamte Spieldauer nicht vorhanden. Hier müssen wir wieder besser werden.“

Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Wir waren heute im Gegensatz zum letzten Spiel deutlich fokussierter und haben deshalb so hoch gewonnen.“

Paul Isbetcherian, Spieler der Mustangs: „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir nach der Weihnachtspause mit neuer Energie und gutem Teamplay zurückgekommen sind. Wir haben unseren Gameplan gut umgesetzt und sehr uneigennützig gespielt. Letztendlich haben wir einen souveränen Sieg nach Hause gefahren. Kompliment an das junge Team aus Deutsch Wagram, das nie aufgegeben hat.“

KOŠ Celovec – Matterburg Rocks 62:82 (11:18, 22:38, 45:63)
Scorer KOŠ: Fizuleto 13, Stemberger 12, Sliskovic 9
Scorer Rocks: Hübner 16, Nicoli, Vancura je 13, Soldo, Winkler je 12

Die Mattersburg Rocks (#1) haben sich mit einem 82:62-Auswärtssieg bei KOŠ Celovec (#10) die alleinige Tabellenführung geholt. Während ihr direkter Konkurrent Villach am Freitag Punkte ließ, schnappten sich die Rocks ihren bereits sechsten Sieg in Serie. Auswärts war es der dritten Erfolg en suite. Die Kärntner mussten indes ihre fünfte Niederlage in Folge hinnehmen. Die Burgenländer, die erneut ohne Gary Ware antreten mussten, entschieden dieses Spiel bereits in der ersten Halbzeit für sich. Dank starker Defensivleistung lagen sie zur Pause 38:22 voran. In der zweiten Halbzeit konnte KOŠ zwar den Rückstand konstant halten, war aber mit 29 Turnovern am Ende chancenlos. Bei Mattersburg scorten gleich sechs Spieler zweistellig. In der zweiten Halbzeit wurde vor allem den Bankspielern viel Einsatzzeit gegeben. Corey Hallett machte mit 10 Punkten und 16 Rebounds ein Double-Double.

Stimmen zum Spiel:

Julijan Lipus, Spieler von KOŠ: „Meiner Meinung nach hätten wir heute das Spiel gewinnen müssen. Ein Grund für die Niederlage ist die Einstellung einiger Spieler, die nicht beim Training erschienen sind und wir somit keine gemeinsamen Traininse absolvieren konnten.“

Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOŠ:
„Unser Problem zurzeit ist die Einstellung der Spieler, mit der wir nicht gewinnen können.“

Corey Hallett, Spieler der Rocks: „Das war kein schönes Spiel, aber ein Sieg ist ein Sieg.“

James Williams, Headcoach der Rocks: „Wir haben versucht heute aggressiv zu spielen, nur so konnten wir das Spiel für uns entscheiden.”

Presseinfo ABL/2BL/Profs Media

13.01.2019