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Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Fehérvár AV19 am Freitag kann der EC KAC bereits vorzeitig ihr Ticket für die Pick Round und damit auch das Viertelfinale lösen.

DIE ECKDATEN: Im vorletzten Heimspiel der ersten Grunddurchgangsphase empfängt der EC-KAC am Freitagabend (Spielbeginn: 19.15 Uhr) Fehérvár AV19 in der Stadthalle. Tickets für diese Begegnung sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Online-Ticketshop sowie am Spieltag ab 17.45 Uhr an der Abendkassa erhältlich. Dieses Spiel wird nicht im TV oder als Online-Videostream übertragen, über seinen Verlauf informieren der Live-Ticker auf kac.at sowie (ab 20.03 Uhr) das Kärntner Eishockeymagazin von Radio Kärnten.

DIE AUSGANGSSITUATION: Der EC-KAC konnte sich in sieben seiner jüngsten acht Spiele durchsetzen und geht mit vier Punkten Rückstand auf Wien und einem Zähler hinter Graz auf Tabellenplatz drei der Erste Bank Eishockey Liga liegend in das Heimspiel gegen Fehérvár AV19. Im bisherigen Saisonverlauf haben die Rotjacken 15 ihrer 20 vor eigenem Publikum ausgetragenen Partien für sich entschieden, mit den Ungarn kommt nun eine der nur vier Mannschaften in die Stadthalle, die diese im Verlauf der aktuellen Spielzeit bereits siegreich verlassen konnte. Mit einem Sieg – egal, ob nach regulärer Spielzeit oder Verlängerung bzw. Penaltyschießen – würde der EC-KAC im dritten Jahr in Folge sein Ticket für die Pick Round und damit vorzeitig auch für die Play-Offs lösen.

Fehérvár AV19 ist neben den Graz 99ers die einzige Mannschaft in der EBEL, die Rot-Weiß in dieser Saison noch nicht bezwingen konnte: In sämtlichen drei Duellen trennte die beiden Teams am Ende der Partie nur ein Treffer, stets war dieses entscheidende Tor Vorsprung den Ungarn gelungen (2:3 n.P., 1:2 n.V., 4:5 aus KAC-Sicht). Das Team von Head Coach Hannu Järvenpää überholte am vergangenen Spieltag mit einem 3:1-Sieg gegen den EC VSV in der Tabelle den EHC Linz und schob sich in die obere Hälfte des Rankings.

Nach sieben Siegen in den elf Runden seit dem International Break im Dezember haben die Roten Teufel mehr als nur intakte Chancen, erstmals seit 2014/15 wieder die obere Gruppe der Zwischenrunde zu erreichen.

DIE ZAHLEN ZUM SPIEL: 1 – In der EBEL-Historie standen sich der EC-KAC und Fehérvár AV19 bislang 59 Mal gegenüber, in etwas mehr als der Hälfte dieser Duelle, exakt 30 Partien, entschied am Ende nur ein einziger Treffer Differenz über Sieg und Niederlage.

7 – KAC-Topscorer Nick Petersen konnte in jedem der jüngsten sieben Spiele zumindest einen Scorerpunkt für sich verbuchen. Ähnlich produktiv präsentierten sich zuletzt auch David Fischer und Matthew Neal, die jeweils in sechs der letzten sieben Partien anschreiben konnten.

37 – Eine Erfolgsquote von 26,1 Prozent und eine durchschnittliche Zeitspanne von 6:22 Minuten bei numerischer Überlegenheit pro Powerplay-Treffer belegen das gute Überzahlspiel des EC-KAC in der laufenden Saison. Insgesamt haben die Rotjacken bislang 37 Mal bei numerischem Vorteil getroffen, wodurch sie bereits jetzt, nach 38 Spielen, nahe an den absoluten Vorjahreswert (38 Powerplay-Tore in 60 Spielen) herankommen.

41:16 – Statistisch betrachtet ist Steven Strong mittlerweile der stabilste Verteidiger im Kader der Rotjacken: Bei Even Strength kassiert der EC-KAC nur einen Gegentreffer pro 41:16 Minuten mit dem Nationalspieler am Eis. Doch auch seine Abwehrkollegen (Durchschnittswert: 31:28 Minuten) können durch die Bank auf gute Werte verweisen.

73 – Aktuell halten die Rotjacken bei 73 Punkten, bei noch sechs ausständigen Begegnungen fehlt den Klagenfurtern nur noch ein Zähler, um ihren bisherigen Höchstwert an in der ersten Grunddurchgangsphase gesammelten Punkten (74 in der Saison 2012/13) zu erreichen.

DER GEGNER: Fehérvár AV19 spielt bislang eine der erfolgreichsten Saisonen seit seinem Einstieg in die Erste Bank Eishockey Liga im Jahr 2007: Die sechstplatzierten Ungarn konnten 20 ihrer 38 Begegnungen gewinnen und bislang im Schnitt 1,55 Punkte pro Partie sammeln. Dieser Wert hebt sich deutlich von der Bilanz der ersten elf Spielzeiten des Kubs in der Liga ab, in denen in jeder Begegnung durchschnittlich 1,27 Zähler eingefahren wurden. Die heuer erzielten 3,53 Tore pro Spiel stellen für die Roten Teufel einen neuen Rekord in ihrer EBELHistorie dar, gleichzeitig sind 3,55 Gegentreffer pro Begegnung allerdings auch die höchste Notierung seit acht Jahren.

Nach einer Schwächephase von Ende September bis Mitte November präsentierte sich Fehérvár seither als schwer zu bezwingendes Team, in den jüngsten 20 Partien blieben die Ungarn nur sechs Mal ohne Punktgewinn. Aktueller Topscorer ist Nationalspieler János Hári, dessen 48 Zähler (16 Tore, 32 Vorlagen) ligaweit nur von drei Spielern übertroffen werden. Bester Saisontorschütze ist Routinier Andrew Sarauer (17 Treffer), auch der Slowene Anže Kuralt (14 Treffer, drei davon in Spielen gegen den EC-KAC) spiielt sich immer wieder in den Vordergrund. Auf der Torhüterposition setzt Fehérvár AV19 auf eine klare Nummer eins: In 94,8 Prozent der heuer bislang absolvierten Spielminuten stand Mac Carruth im Kasten den Ungarn, nur Dornbirns Rasmus Rinne (97,5 Prozent) kam zu noch größeren Spielanteilen.

Seit Székesfehérvárs Einstieg in die Liga (2007) kam es zu 59 Duellen mit dem EC-KAC, 33 dieser Begegnungen gingen an die Rotjacken. In der Stadthalle hatten die Ungarn häufig einen schweren Stand, sie verließen die Kärntner Landeshauptstadt bei nur sechs ihrer 29 Auftritte siegreich. Allerdings entschied Fehérvár AV19 sein erstes Klagenfurt-Gastspiel in der laufenden Saison für sich: Am 30. Oktober sorgten zwei Treffer von Bence Stipsicz für einen 2:1-Sieg nach Verlängerung.

DIE PERSONALIEN: Der EC-KAC muss auch gegen Fehérvár AV19 auf Manuel Geier und Patrick Harand verzichten. Der Mittelstürmer kehrte in dieser Woche wieder in den Trainingsbetrieb zurück, ein Ligaspieleinsatz käme für ihn jedoch noch zu früh. Die Rotjacken werden diese Begegnung daher mit acht Verteidigern bestreiten, Ramón Schnetzer rückt (an Stelle des erkrankten Stürmers Dennis Sticha) ins Aufgebot auf. Im Tor der Klagenfurter steht in diesem Heimspiel Lars Haugen.

DER KOMMENTAR: „Wir erwarten uns eine enge Partie, gegen Székesfehérvár taten wir uns heuer immer schwer. Für uns wird es wichtig sein, gut in die Partie zu starten und über 60 Minuten die Konterchancen der Ungarn so weit wie möglich zu unterbinden, denn mit Tempo im Gegenstoß sind sie brandgefährlich. Wenn wir zudem in der neutralen Zone kompakt stehen und unsere Scheibenverluste minimieren, haben wir eine gute Chance, diese Begegnung zu gewinnen.“ (Thomas Koch, Stürmer EC-KAC)

17.01.2019