Vienna Capitals im Heim-Klassiker gegen den-KAC

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Zum vierten Mal in dieser Saison steigt morgen der ewige Klassiker zwischen den spusu Vienna Capitals und dem EC-KAC. Die Wiener wollen im Duell mit den Rotjacken die Tabellenführung verteidigen und gleichzeitig einen weiteren Schritt Richtung Platz 1 nach der ersten Phase des Grunddurchgangs machen. Spielbeginn in der Erste Bank Arena ist um 17:30 Uhr.

Zum vierten Mal in der aktuellen Spielzeit prallen die spusu Vienna Capitals auf den EC- KAC. Zwei Mal setzte sich Wien durch (2:1 zuhause und 2:1 auswärts), ein Mal stand eine deutliche Niederlage auf der Anzeigentafel (2:7 auswärts). „Duelle gegen den EC- KAC sind für uns immer Klassiker. Die Klagenfurter gehören in dieser Saison zu unseren härtesten Konkurrenten im Kampf um Platz 1. Natürlich wollen wir auch morgen drei Punkte einfahren“, so Verteidiger Mario Fischer, der im vorletzten Heimspiel vor der Pick- Round zum 400. Mal in der Erste Bank Eishockey Liga das Caps-Jersey überstreift (35
Tore, 56 Assists).

Den ersten Teil des „Kärntner Heimdoppels“ innerhalb von 46 Stunden, gestern gegen den EC Panaceo VSV, erledigte das Team von Head-Coach Dave Cameron schlussendlich mit 5:2 souverän. Startschwierigkeiten wie im ersten Drittel verbunden mit einem 0:2- Rückstand dürfen sich die Caps morgen aber nicht leisten. „Wir müssen vom Start weg voll da sein, härter in die Zweikämpfe gehen, defensiv gut stehen und vorne die Scheiben reinhauen“, gibt Peter Schneider, mit 22 Toren und 26 Assists zweitbester Wiener Scorer, die Marschroute vor.

Die gelb-schwarzen Cracks dürfen sich auf eine gut gefüllte Erste Bank Arena freuen. Der Vorverkauf läuft auch Hochtouren. „Ich erinnere mich an das letzte Heimduell gegen den EC-KAC. Das war wirklich eine sehr coole Atmosphäre. Ich gehe fix davon aus, dass die Caps-Fans die Erste Bank Arena wieder in einen Hexenkessel verwandeln werden. Es geht um viel. Wir befinden uns in der heißen Phase des Grunddurchgangs. Für uns, aber auch für die Rotjacken sind gerade jetzt die Punkte noch wichtiger“, so Stürmer Chris DeSousa, der in den drei bisherigen Aufeinandertreffen mit den Kärntnern drei Tore und zwei Assists verzeichnete.

Face-Off ist am Sonntag um 17:30 Uhr in der Erste Bank Arena.

Tickets gibt es online unter http://bit.ly/Caps_EBEL_Tickets, in allen Vorverkaufsstellen, im Wien Ticket Callcenter 01/58885 und – je nach Verfügbarkeit – ab zwei Stunden vor Spielbeginn an den Abendkassen der Erste Bank Arena.

Die letzten zwei Heimspiele vor der Pick-Round
Datum Face-Off Heim Auswärts

So., 20.01.2019 17:30 spusu Vienna Capitals EC-KAC
Fr., 01.02.2019 19:15 spusu Vienna Capitals Moser Medical Graz99ers

Erste Bank Family Sektor
Der Erste Bank Family Sektor befindet sich im Bereich Süd – 1. Rang (westseitig). In diesem Bereich erhalten Kinder bis 10 Jahre ein gratis Ticket, Kinder von 11 bis 14 Jahre zahlen EUR 5 pro Ticket. Erhältlich sind diese Tickets in allen Erste Banken, an der Abendkassa, sowie beim CS Hockey Store.

ROTJACKEN BEIM TABELLENFÜHRER GEFORDERT
Im Spitzenspiel der 40. Runde der Erste Bank Eishockey Liga tritt der EC-KAC am Sonntagabend bei den aktuell erstplatzierten Vienna Capitals an.

DIE ECKDATEN:
Am Sonntagabend (Spielbeginn: 17.30 Uhr) tritt der EC-KAC zum Schlagerspiel der Runde bei den Vienna Capitals an. Der Auswärtssektor in der Erste Bank Arena ist bereits ausverkauft, der EC-KAC empfiehlt Rotjacken-Anhängern den Kauf von Tickets in den Sitzplatzbereichen. Diese Begegnung wird von ServusTV als Online-Videostream auf servushockeynight.com übertragen, aufgrund dieser kostenlos zugänglichen Berichterstattung entfällt der Live-Ticker auf kac.at. Außerdem berichtet wie üblich Radio Kärnten im Rahmen des Kärntner Eishockeymagazins direkt vom Spiel.

DIE AUSGANGSSITUATION:
Der EC-KAC musste sich am Freitag vor eigenem Publikum gegen Fehérvár AV19 (zum insgesamt bereits vierten Mal in der laufenden Spielzeit) mit 1:3 geschlagen geben und verlor somit im Kampf um die vordersten Tabellenplätze an Boden. Auf Rang drei positioniert fehlen den Rotjacken fünf Runden vor Ende der ersten Grunddurchgangsphase sieben Zähler auf Wien und deren vier auf Graz. Hinsichtlich der angestrebten Qualifikation für die Pick Round und damit auch die Play-Offs hat sich die Ausgangssituation gegenüber dem Heimspiel gegen die Ungarn nicht verändert: Jeder Sieg – egal, ob nach 60 Minuten oder Verlängerung/Penaltyschießen – fixiert den Sprung der Klagenfurter in die obere Gruppe der Zwischenrunde.

Die Vienna Capitals führen das Ranking der EBEL aktuell an und haben beste Chancen, die erste Grunddurchgangsphase auch im dritten Jahr in Folge auf Platz eins zu beenden und sich somit den ersten zu vergebenden Startplatz für die Champions Hockey League zu sichern. Von ihren jüngsten 15 Partien konnten die Wiener zwölf gewinnen, ohne Punktezuwachs blieben sie in diesem Zeitraum seit Anfang Dezember nur ein Mal – im

Auswärtsspiel bei Fehérvár AV19. Gegen die Rotjacken siegten die Hauptstädter heuer zwei Mal knapp mit 2:1, dazwischen mussten sie in Klagenfurt allerdings eine deutliche
2:7-Niederlage hinnehmen.

DIE ZAHLEN ZUM SPIEL:
1 – Die Rotjacken mussten sich in Wien zuletzt sechs Mal hintereinander geschlagen geben, in fünf dieser Partien gelang ihnen auch nur ein Treffer. Einzige Ausnahme war der
5:7-Verlust in Spiel drei der Finalserie 2017.

3 – Nick Petersen sammelte als einziger Kaderspieler der Rotjacken in jedem der bisherigen Saisonduelle mit den Vienna Capitals einen Scorerpunkt. Insgesamt kam er in den drei Duellen (wie auch Johannes Bischofberger und Patrick Harand) auf drei Zähler.

11 – Die Vienna Capitals sind aktuell das heimstärkste Team der Erste Bank Eishockey Liga, sie halten bei 48 auf eigenem Eis gesammelten Zählern. Seit der 3:9-Niederlage gegen Znojmo am 4. November punkteten die Wiener in jedem ihrer jüngsten elf Heimspiele.

36 – Seit dem letzten Spiel gegen Wien am 23. Dezember präsentierten sich die Unterzahlformationen des EC-KAC in bestechender Form: In 36 Situationen numerischer Unterlegenheit mit einer Dauer von 65:02 Minuten musste Rot-Weiß nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen (Effizienz: 97,2 Prozent).

39 – Kein Crack der Rotjacken stand in der laufenden Spielzeit bei mehr Even Strength- Treffern am Eis als Adam Comrie, bei 39 der 90 KAC-Tore bei numerischem Gleichstand am Spielfeld war der Verteidiger mit von der Partie.

236 – Im freitägigen Heimspiel hat sich die Abschlussschwäche der Rotjacken in heurigen Saisonduellen mit Fehérvár AV19 bestätigt: In vier Begegnungen (248:56 Spielminuten) gaben die Klagenfurter 236 Torschussversuche ab (davon 119 Torschüsse), erzielten dabei jedoch nur acht Treffer. Die Ungarn machten aus 159 Attempts (84 Shots) zwölf Tore.

DER GEGNER:
Die Vienna Capitals etablierten sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren als das Maß der Dinge in der Erste Bank Eishockey Liga: Seit Beginn der Saison 2016/17 fuhren die Wiener in 170 Partien ganz 119 Siege ein, gewannen also exakt 70 Prozent ihrer Begegnungen. In der laufenden Spielzeit holte der Hauptstadtklub trotz einer Schwächeperiode von Ende Oktober bis Ende November, als man in zehn Spielen am Stück ohne „Dreier“ blieb, pro Partie mehr Punkte (2,05) als im Vorjahr (1,92), in dem man beide Phasen der Regular Season auf Tabellenrang eins beendete.

Aktuelle Topscorer der Capitals sind Chris DeSousa und Peter Schneider mit jeweils 48
Punkten, der Kanadier konnte auch in sämtlichen drei Saisonduellen mit den Rotjacken anschreiben (insgesamt drei Tore, zwei Assists). Zudem verfügt der im Sommer zum Verein gekommene Angreifer mit +29 über die beste Plus/Minus-Bilanz aller Spieler in der Liga. Wie überhaupt die Wiener in dieser Kategorie brillieren: Gleich vier der ersten sieben Plätze im ligaweiten Vergleich werden von Caps-Spielern (DeSousa, Schneider, Vause, Wall) eingenommen. Nicht zur EBEL-Spitze gehört das Team von Head Coach Dave Cameron hingegen in den Special Teams: Das Powerplay der Donaustädter ist hinsichtlich der Effektivität (derzeit 16,1 Prozent) das neunbeste, im Penalty Killing (81,8 Prozent) rangiert man auf Platz sechs.

Die Konfrontation zwischen den Vienna Capitals und dem EC-KAC, die es in den Play-Offs in der Ligageschichte stets nur in Finalserien (2005, 2013, 2017) gab, erlebt am Sonntag ihre 119. Auflage. Mit 61 zu 57 Siegen und 376 zu 375 Toren spricht die historische Bilanz leicht für die Rotjacken, auf Kagraner Eis setzten sich allerdings in neun der jüngsten elf und jedem der letzten sechs Duelle die Capitals durch.

DIE PERSONALIEN:
Der EC-KAC kann im Auswärtsspiel in Wien personell fast aus dem Vollen schöpfen, bis auf den langzeitverletzten Kapitän Manuel Geier sind alle Kaderspieler wieder gesund und einsatzfähig. Dementsprechend sind im 22 Cracks umfassenden Lineup keine Veränderungen gegenüber dem Heimspiel gegen Fehérvár AV19 am Freitag vorgesehen. Im Tor startet Rot-Weiß erneut mit Lars Haugen.

DER KOMMENTAR:
„Uns erwartet gegen die Capitals eine flott geführte Partie, in der wir danach trachten müssen, unser System über die vollen 60 Minuten hinweg umzusetzen. Unsere Zielsetzung ist es, gut auf den Körper zu spielen und Wien somit wenig Platz zu lassen, sein Spiel zu entfalten. Im ersten Auswärtsspiel gegen die Caps im Oktober ist uns das gut gelungen, daran wollen wir anknüpfen, nur dass es am Ende diesmal ein anderes Resultat geben soll.“ (Marco Richter, Stürmer EC-KAC)

Presseinfo Vienna Capitals/KAC

19.01.2019