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Die Gunners Oberwart gewannen deutlich gegen die Flyers Wels und starteten damit einen Angriff auf die Tabellenspitze. Doch auch die Swans Gmunden setzten sich in einem spannenden Spiel gegen den BC Vienna durch und bleiben dadurch mit gleich vielen Siegen wie die Gunners an der Spitze. Der UBSC Graz feierte einen souveränen Erfolg gegen die Traiskirchen Lions und verkürzen den Abstand zu den Playoff-Plätzen auf zwei Punkte.

Basketball Bundesliga, 19. Runde:
Gunners Oberwart Flyers Wels 78:60 (16:17, 34:29, 47:42)
UBSC Graz Traiskirchen Lions 79:73 (26:12, 49:38, 58:54)
BC Vienna Swans Gmunden 79:85 (16:17, 29:41, 54:61)

Gunners Oberwart Flyers Wels 78:60 (16:17, 34:29, 47:42)
Beste Werfer Gunners: Poljak 16, Lescault 13, Mikutis 11
Beste Werfer Flyers: Sina 16, Lamesic 13, Zulic 11

Die Gunners Oberwart sind weiterhin on-fire und gewinnen gegen die Raiffeisen Fyers Wels 78:60. Das erste Viertel verlief noch ausgeglichen und die Flyers gingen mit einer knappen Führung in die Pause. Im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren aus Oberwart meist leichte Vorteile, doch die Flyers hielten sich stets in Schlagdistanz. Nach der Halbzeitpause konnten die Welser angeführt von Jaren Sina noch einmal ausgleichen, ehe die Hausherren endgültig die Zügel in die Hand nahmen. Durch starke Team-Defense zwangen die Gunners ihren Gegner zu zahlreichen Turnover. Mit ihrem schnellen Umschaltspiel bauten die Südburgenländer den Vorsprung auf bis zu 25 Punkte aus. Die Gunners gewannen schließlich mit 78:60 und verteidigten damit den zweiten Tabellenplatz.

Die Gunners gewannen zehn der letzten elf Spiele
Oberwart zwang Wels zu 20 Turnover
Die Gunners zündeten im letzten Abschnitt den offensiven Turbo

Georg Wolf, Spieler der Gunners: „Wels hat einen guten Fight geliefert. Am Ende waren wir aber doch überlegen. Trotz einer schwachen Wurfquote von außen, haben wir verdient gewonnen.“

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Gratulation an mein Team, wir haben eine starke Leistung gezeigt. Als Zweiter in der Tabelle haben wir jetzt eine Herausforderung. Die Teams sind immer sehr gut vorbereitet auf uns, wir haben aber unseren Game-Plan sehr gut umgesetzt.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Gratulation an Oberwart. Wir waren heute physisch nicht in der Lage über 40 Minuten kontant zu spiele.“

Davor Lamesic, Spieler der Flyers: „Wir waren heute nicht in der Lage die Leistung abzurufen, die wir noch vor wenigen Tagen gezeigt haben.“

UBSC Graz Traiskirchen Lions 79:73 (26:12, 49:38, 58:54)
Beste Werfer UBSC: Turman 16, Nikolic 16, Mikulic 16
Beste Werfer Lions: Güttl 21, Ray 21, Andjelkovic 14

Der UBSC Graz revanchiert sich bei den Traiskirchen Lions für die zwei knappen Niederlagen der Hinrunde und gewinnt 79:73. Die Steirer starten deutlich stärker in die Begegnung als die Niederösterreicher und erspielen sich bereits im ersten Viertel eine komfortable Führung. Die Löwen finden erst langsam zu ihrem offensiven Rhythmus, lassen aber weiterhin in der Defensive zu viel zu. Erste im dritten Viertel zeigen die Gäste mehr Intensität in der Verteidigung und holen Punkt für Punkt auf. Die Grazer behielten im letzten Viertel aber die Nerven und sicherten sich einen 79:73 Erfolg. Vor allem Luka Nikolic war an diesem Abend nicht zu stoppen. Mit 16 Punkte und 16 Rebounds verbuchte der Kroate für sein zehntes Double-Double in dieser Saison. Die Grazer kontrollierten die Bretter deutlich, pflückten nicht nur doppelt so viele Rebounds sondern sorgten auch für 52 Punkte in der Zone. Die Grazer verkürzen damit den Rückstand auf die Playoff-Plätze auf zwei Punkte.

Fakten zur Begegnung:

Der UBSC verkürzt den Rückstand auf die Playoff-Plätze auf zwei Punkte
Vor allem in der ersten Halbzeit war die offensive der Grazer nicht zu stoppen
Graz machte mehr als doppelt so viele Punkte unter dem Korb und pflückte knapp doppelt so viele Rebounds

Michael Fuchs, Manager UBSC: „Es war ein Spiel mit einigen Lichtblicken und schönen Aktionen, aber zwischendurch hatte mein Team schwache Nerven. Gratulation an unsere Mannschaft.”

Cedrick Turman, Spieler UBSC: „Ein Sieg mit Up`s and Down`s und viel Einsatz.“

Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Ich bin zufrieden mit der Leistung meines Teams.“

Shawn Ray, Spieler der Lions: „Wir haben schlecht begonnen, und hatten zu viele Turnover und Nachteile am Rebound.”

BC Vienna Swans Gmunden 79:85 (16:17, 29:41, 54:61)
Beste Werfer BCV: Detrick 33, Rakakovics 17, Haughton 13
Beste Werfer Swans: Murati 18, Brummitt 17, Murray 13

Die Swans Gmunden setzen sich zu Gast beim BC Vienna mit 85:79 durch und sind damit nach zwei Niederlagen in Serie wieder zurück auf der Siegerstraße. Bei den Swans fehlte neben Tilo Klette auch Daniel Friedrich, der aufgrund seiner Knöchelprobleme nicht eingesetzt werden konnte. Enis Murati ging trotz gebrochener Nase ins Spiel. Das erste Viertel verlief noch ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Schwäne dann die Kontrolle und erspielten sich einen durchaus komfortablen Halbzeitvorsprung. Doch die Wiener steckten nicht auf und kämpften sich in der zweiten Halbzeit angeführt von einen entfesselten Jason Detrick (33 Punkte) zurück in Spiel. Detrick war durch die Swans nur durch Fouls zu stoppen und wurde in Summe 21 Mal an die Linie geschickt – neuer Saisonrekord. Der Go-to-Guy der Wiener knackte außerdem als erster Spieler der Liga die 500-Punkte-Marke. In einer spannenden Crunch-Time behielten die Swans die Nerven und sicherten sich schließlich einen 85:79 Erfolg. Damit verteidigten die Schwäne vorerst den Angriff der Gunners auf die Tabellenführung.

Fakten zur Begegnung:

Während die Swans lediglich 5 Turnover hinnehmen mussten, unterliefen den Wienern 17 Turnover
Der BCV kämpfte sich nach deutlichem Rückstand zurück in die Begegnung
Jason Detrick knackte als erster Spieler in dieser Saison die 500 Punkte Marke

Mustafa Hassan Zadeh, Spieler BCV: “Das zweite Spiel innerhalb von wenigen Tagen ist natürlich kräftezerrend. Vor allem bei unserer kleinen Rotation. Dennoch haben wir nie aufgegeben und uns gut zurückgekämpft. Wir haben noch alles probiert, es hat aber am Ende nicht gereicht.“

Paul Radakovics, Spieler BCV: „Wir haben Gmunden einen harten gekämpft geliefert. Gmunden hat letztendlich aber verdient gewonnen. Wir haben und in der zweiten Halbzeit sehr gut zurückgekämpft, für den Sieg reichte das leider knapp nicht.“

Enis Murati, Spieler der Swans: „Ich bin froh, dass wir nach zwei Niederlagen wieder stark zurückgekommen sind. Ein paar Sachen haben wir noch zu korrigieren.“

Markus Pinezich, Spieler der Swans: „Es war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem haben wir noch enorm viel zu verbessern. Vor allem in solchen Spielen den Sack früher zuzumachen.“

Im Rahmen des Sky-Live Spiels fand der Pick für das Cup Viertelfinale statt. Die Swans entschieden sich mit dem ersten Wahlrecht für die Basket Flames, den letzten Vertreter der Zweiten Basketball Bundesliga. Die Gunners entschieden sich für den UBSC Graz und Klosterneuburg wählte den BC Vienna. Damit blieben für die Kapfenberg Bulls noch die Flyers Wels übrig. Während die Basket Flames als 2BL-Team das Heimrecht zugesprochen bekamen, bekamen die drei weiteren bessergesetzten Teams jeweils das Heimrecht zugelost.

Basket Flames im Cup Viertelfinale gegen Gmunden
Beim heutigen SKY SPORT AUSTRIA Livespiel wurden in der Halbzeitpause die Viertelfinalspiele gezogen bzw. ausgewählt. Für die so genannte „Pick Round“ hat sich Gmunden Manager Richard Poiger die FLAMES, den einzigen verbliebenen Zweitligisten, gewünscht. Eine Herkules-Aufgabe gegen den Tabellenführer der ABL, der mit Topscorer Enis Murati und Daniel Friedrich zwei aktuelle Nationalteamspieler in seinen Reihen hat.

Neben Murati und Friedrich hat auch Toni Blazan das Zeug zum Nationalteamspieler. Der derzeit verletzte Center Tilo Klette ist eine lebende Basketballlegende und inside kaum zu halten. Dazu spielt der effektivste Spieler der ABL in den Reihen der Oberösterreicher. US-Legionär Devin White ist in allen statistischen Kategorie der Liga vorne mit dabei. Außerdem kann er auf die Unterstützung seiner Landsmänner Chance Murray und Torion Brummitt zählen. Da kann man sich in Gmunden auch den Luxus leisten 2,14m Mann Milovan Draskovic von der Bank zu bringen. Abgerundet wird der vielleicht tiefste Kader der ABL mit den jungen Österreichern Matthias Linortner und Lukas Schartmüller, die stets viel Energie aufs Parkett bringen. Die Swans sind übrigens auch in einer weiteren Kategorie die Nummer 1 in der ABL: Fast 1.200 Fans pro Spiel pilgern Woche für Woche in die Volksbank Arena. Da wollen wir mit einer ausverkauften Mollardgasse versuchen dagegen zu halten.

Es gibt bereits einen Termin für das Viertelfinale:
BASKET FLAMES vs. Gmunden Swans

Mittwoch, 13. Februar
20:15 Uhr, Mollardgasse

Und was sagen die Beteiligten zu dieser Auslosung:

„Wir sind sowieso gegen jeden Erstligisten Außenseiter, aber wir freuen uns auf ein weiteres Basketballfest in der Mollardgasse. Diesmal eben gegen den Tabellenführer der ABL.“
Franz Zderadicka, Headcoach

„Das ist natürlich ein Brocken! Aber schauen wir mal.“
Sascha Fuchs-Robetin, Vorstand

„Wir sind stolz, dass wir als einziger Zweitligist um einen Platz im Cup Final Four kämpfen dürfen. Wir wollen dieses Spiel von Anfang bis zum Ende genießen. Wir glauben an uns als Gruppe und an unsere Stärken. Hoffentlich können wir mit unseren Fans im Rücken einen Sieg holen.“
Fabricio Vay, Topscorer der 2BL

„Mit Gmunden wartet ein schwieriger Gegner auf uns. Trotzdem denk ich, dass wir uns vor Niemandem verstecken müssen. Wir freuen uns schon auf ein hochklassiges Cupspiel und eine super Stimmung in der Mollardgasse.“
Tobias Stadelmann, Point Guard

„Gmunden ist natürlich der haushohe Favorit. Ich denke, dass das Spiel noch schwieriger wird als das Achtelfinale gegen Traiskirchen. Es muss für uns natürlich alles perfekt laufen, um eine Chance zu haben, aber wir gehen in jedes Spiel mit Ziel es zu gewinnen.“
Dominik Alturban, Kapitän

„Wir müssen sicher hochkonzentriert spielen, aber ich denke die Flames sind für uns die einfachste Aufgabe.“
Richard Poiger, Manager Gmunden Swans

Presseinfo ABL/Profs Media/Basket Flames

20.01.2019