Volleyball

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Meister UVC Graz und der Tabellenzweite SG Prinz Brunnenbau Volleys gaben sich in der 15. AVL-Runde keine Blöße. Die Murstädterinnen fertigten im Sportpark die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:19, 25:13, 25:18) ab und liegen nur noch zwei Punkte hinter der viertplatzierten PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg, die bereits am Freitag beim VC Tirol mit 2:3 (19:25, 25:23, 25:23, 21:25, 8:15) das Nachsehen hatte. Die Innsbruckerinnen haben ihr Playoff-Ticket damit in der Tasche.

„Wir haben souverän gespielt. Was doch überraschend war nach dem Europacup-Spiel in Italien am Donnerstag. Eisenerz-Trofaich fightet gegen uns im Derby immer ganz besonders, das macht es nie leicht. Für uns war das ein Muss-Sieg, weil wir in der Tabelle noch nach vorne wollen. Das sind jetzt wichtige Spiele für uns“, erklärt Graz-Libera Bettina Schröttner.

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg mit den Liga-Topscorerinnen Diana Mitrengova (245 Punkte) und Jordan Tucker (231) fuhr im Duell mit dem TSV Sparkasse Hartberg einen 3:0 (25:14, 25:5, 25:18)-Kantersieg ein. „Das ist schon unglaublich, welche Konstanz unser Team jeden Spieltag zeigt. Die Spielerinnen machen einen großartigen Job“, zeigte sich Pergs Sportdirektor Josef Trauner rundum zufrieden. Mittelblockerin Jordan Tucker fügte hinzu: „Das war ein wichtiger Sieg. In der langen Pause über den Jahreswechsel konnten wir uns richtig gut erholen. In Perg steht das Team im Vordergrund. So schaffen wir es immer wieder gemeinsam Topleistungen abzurufen.“

Ein ganz klarer Erfolg gelang auch Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post, gegen den sieglosen Tabellenletzten SG Union Bisamberg/Hollabrunn gab es ein 3:0 (25:14, 25:11, 25:21). Das Team von Neo-Coach Muhamed Bajraktarevic festigte dank des elften Saisonerfolgs Platz drei. „Wir haben weitere drei Pflichtpunkte eingefahren. Platz zwei ist zwar aus eigener Kraft nicht mehr möglich, aber wir werden das Unsrige dazu tun, die kleinste Chance zu nutzen, an den Prinzessinnen aus Perg vorbeizuziehen“, erklärte Sokol/Post-Vizeobmann Karl Hanzl. „Die Trainerrochaden über die Weihnachtsfeiertage haben sich auf allen Ebenen positiv bemerkbar gemacht. Dazu hat sich auch unsere neue Aufspielerin Karolina Vaňková als echte Verstärkung erwiesen.“

Den einzigen Auswärtssieg der 15. Runde feierte Tabellenführer Askö Linz-Steg. Die Stahlstädterinnen gewannen beim Vizemeister ATSC Klagenfurt 3:1 (25:22, 19:25, 25:12, 25:13). Die Wildcats sind damit aus dem Playoff-Rennen. „Schade. Wir haben zwei wirklich gute Sätze gespielt, hätten heute einfach punkten müssen… Nun wartet die Hoffnungsrunde. Der Grund dafür ist nicht im heutigen Spiel zu suchen, das Playoff haben wir schon früher verspielt. Wir haben der mangelnden Routine Tribut zollen müssen“, resümierte Wildcats-Obmann Josef Laibacher.

AVL Women, 15. Runde
25.01.: VC Tirol – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:2 (25:19, 23:25, 23:25, 25:21, 15:8)
26.01.: UVC Holding Graz – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:19, 25:13, 25:18)
26.01.: SG Prinz Brunnenbau Volleys – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:14, 25:5, 25:18)
26.01.: SG VB NÖ Sokol/Post – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:14, 25:11, 25:21)
26.01.: ATSC Wildcats Klagenfurt – ASKÖ Linz/Steg 1:3 (22:25, 25:19, 12:25, 13:25)

16. Runde
02.02., 17:00: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – UVC Holding Graz
02.02., 18:30: ASKÖ Linz/Steg – VC Tirol
02.02., 19:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
02.02., 19:00: TSV Sparkasse Hartberg – SG VB NÖ Sokol/Post
03.02., 17:00: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – ATSC Wildcats Klagenfurt

Perger Volleyballerinnen fixieren Top vier im Grunddurchgang
Einen klaren 3-0 Heimsieg feierte die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der 15. Runde der Austrian Volley League Women. Sie bezwangen TSV Sparkasse Hartberg in 61 Minuten mit 25-14, 25-5 und 25-18. Damit gelang ihnen der sechste Heimerfolg in dieser Saison in der Donauwell-Arena. Mit 37 Punkten liegen sie nun weiterhin auf dem zweiten Platz in der Tabelle und können nun maximal noch von Sokol/Post und Salzburg verdrängt werden. Damit werden die Machländerinnen den Grunddurchgang unter den besten vier Mannschaften Österreichs beenden.

„Das ist schon unglaublich welche Konstanz unser Team jeden Spieltag wieder zeigt. Sie machen am Feld einen großartigen Job“, berichtete Sportdirektor Josef Trauner. Von Beginn an präsentierten sich die Hausherrinnen stärker, vergeben aber im ersten Satz einige Chancen um sich von den Steirerinnen entscheidend abzusetzen. Doch dann schnappte sich Kapitänin Diana Mitrengova den Ball und sorgte mit einer starken Aufschlagsserie für sieben Punkte in Folge und damit die ersten Satzbälle. Schon der zweite wurde von Mittelblockerin Jordan Tucker erfolgreich verwandelt. Die US-Amerikanerin avancierte mit 17 Punkten zur Topscorerin des Spiels. Mit 231 Zählern aus den bisherigen 15 gespielten Runden liegt sie an der zweiten Stelle der Scorerwertung der Liga. Vor ihr ist mit Diana Mitrengova (245) die Kapitänin der Prinzessinnen. „Wir pushen uns einfach gegenseitig zu diesen Leistungen. Es ist gut sie am Platz als Mitspielerin zu haben. Wir haben tolle Verbindung am und neben dem Feld“, beschrieb die Mittelblockerin.

Viel druckvoller zeigten sich die Prinzessinnen dann im zweiten Durchgang und hatten nur wenig Gnade mit der jungen Gastmannschaft aus Hartberg. Mit 25-5 dominierten sie klar. Im dritten Satz entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, allerdings konnten die Pergerinnen am Ende nochmal das Tempo anziehen und sicherten sich weitere drei Punkte in der Tabelle. Damit setzten sie auch ihre Serie als „Steirerschreck“ in der Liga fort, nachdem sie nun das siebte Duell gegen eine Mannschaft aus der Steiermark für sich entschieden. „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Nach der langen Pause über den Jahreswechsel haben wir uns richtig gut erholt für die letzten sechs Spiele im Grunddurchgang. Die Hälfte ist davon wieder geschafft und es waren acht Punkte, die wir erzielten. In Perg steht das Team im Vordergrund und so schaffen wir es immer wieder gemeinsam Topleistungen abzurufen“, fügte Tucker an.

Nächste Woche müssen die Machländerinnen auswärts ran. Mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg wartet ein direkter Gegner um den zweiten Platz in der Liga. „Das wird ein hartes Spiel, sicherlich eng umkämpft. Aber definitiv eines was die Fans genießen werden“, versprach Tucker.

Ried schlägt Weiz, Amstetten gewinnt in Graz
Der UVC Weberzeile Ried/Innkreis feierte im Kampf um ein DenizBank AG VL-Halbfinal-Ticket einen wichtigen Sieg. Die Oberösterreicher schlugen den VBC TLC Weiz am Samstag auswärts 3:0 (26:24, 25:22, 25:22) und liegen mit nun 21 Punkten aus 17 Partien auf Rang vier. Weiz (16/17) ist Sechster. Bester Scorer des Spiels war der Rieder Tomasz Rutecki mit 21 Zählern. Auch die SG VCA Amstetten NÖ fuhr in der Fremde drei Punkte ein. Der ÖVV-Cup-Champion schlug den UVC Holding Graz im Raiffeisen Sportpark 3:0 (25:22, 28:26, 25:18) und liegt weiter einen Punkt hinter den Riedern, die ein Spiel weniger ausgetragen haben.

„Den Grundstein zu diesem Erfolg hat Trainer Erkan Togan mit seiner perfekten Vorbereitung gelegt. Die geschlossene Mannschaftsleistung, eine gute Annahme und Arthur Darmois mit seiner guten Angriffsquote waren die Schlüssel zum Sieg“, resümierte VCA-Libero Stephan Langwieser. Überaus enttäuscht zeigte sich Graz-Manager Frederick Laure: „Wir haben ohne Herz und Hirn gespielt. Amstetten hingegen hat toll gekämpft, gut verteidigt und viel Herz gezeigt. Wir waren am Feld anwesend, aber mental abwesend.“

Titelverteidiger SK Posojilnica Aich/Dob feierte in seinem achten MEVZA-Cup-Saisonspiel den sechsten Sieg, schlug Vegyész RC Kazincbarcika 3:0 (25:22, 25:20, 25:12). „Den ungarischen Meister in seiner eigenen, vollbesetzten Halle so abzuschießen, ist einfach grandios! Wir stecken derzeit auch Ausfälle einfach weg. Ein Riesenerfolg für uns“, freute sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Die Union Raiffeisen Waldviertel rang Sloweniens Vizemeister Calcit Volley Kamnik 3:2 (25:19, 24:26, 25:20, 13:25, 17:15) nieder und ist als Vierter auf Final-4-Kurs. „Das war eine grandiose Leistung. Die Mannschaft hat ihr ganzes Potential ausgeschöpft. Mit unserem tollen Publikum im Rücken, ist es den Spielern gelungen, diesen starken Gegner in die Knie zu zwingen. Es war eine wirklich sensationelle Leistung“, jubelte Waldviertel-Manager Werner Hahn.

DenizBank AG VL
26.01.: VBC TLC Weiz – UVC Weberzeile Ried/Innkreis 0:3 (24:26, 22:25, 22:25)
26.01.: UVC Holding Graz – SG VCA Amstetten NÖ 0:3 (22:25, 26:28, 18:25)

MEVZA Cup
26.01.: Vegyész RC KAZINCBARCIKA (HUN) – SK Posojilnica AICH/DOB (AUT) 0:3 (22:25, 20:25, 12:25)
26.01.: Union Raiffeisen WALDVIERTEL (AUT) – Calcit Volley KAMNIK (SLO) 3:2 (25:19, 24:26, 25:20, 13:25, 17:15)

Amstettner 3-0 Erfolg gegen Tabellendritten Graz
Die Hoffnungen der SG VCA Amstetten NÖ auf Punkte am 18. Spieltag der DenizBank AG Volley League Men wurden erfüllt. Dank einer tollen Teamleistung bezwangen sie den favorisierten UVC Holding Graz klar mit 3-0 im Raiffeisen Sportpark. Damit beendeten sie die Siegesserie der Grazer, die 2019 noch keine Niederlage hinnehmen mussten. Mit 25-22, 28-26 und 25-18 bestätigten die Mostviertler ihre aufsteigende Tendenz und eroberten drei wichtige Punkte im Grunddurchgang der heimischen Volleyballbundesliga.

„Der Grundstein des Sieges lag sicher in der perfekten Vorbereitung durch unseren Trainer. Am Platz hat dann die geschlossene Teamleistung den Unterschied gemacht“, berichtete VCA-Libero Stephan Langwieser. Von Beginn an zeigten die Niederösterreicher ihre Gefährlichkeit im Angriff und setzten die Gastgeber stark unter Druck. Zur Satzmitte setzten sie sich drei Punkte von den Grazern ab und verteidigten den Vorsprung clever bis zu den ersten Satzbällen und mit 25-22 ging der erste Durchgang an die Gäste.

Der zweite Satz entwickelte sich zur erwarten Nervenschlacht. Gleichauf ging es bis zu 24-24. Danach wechselten sich die Steirer und die Niederösterreichern mit Chancen auf den Gewinn des Durchgangs ab. Beim Stand von 26-26 gelang dem zuletzt noch angeschlagenen Aufspieler des VCA, Nenad Nikolic, ein spektakulärer Punktgewinn. Den Satzball verwandelte dann Außenangreifer Arthur Darmois zur 2-0 Führung für die Mostviertler.

„Wir waren gut in der Annahme und Arthur Darmois hatte eine tolle Angriffsleistung. Der wieder genesene Nenad Nikolic hat unsere Mittelblocker perfekt eingesetzt“, analysierte Langwieser. Der dritte und letzte Satz des Abends lief dann glatter für den VCA. Mit 25-18 fixierten sie den Auswärtssieg. „Gratulation an meine Mannschaft und meinen Trainer. Langsam scheint uns der Knopf aufzugehen. Das war eine gute Leistung, die es jetzt in den nächsten Spielen zu bestätigen gilt“, fügte VCA-Sportdirektor Michael Henschke an.

Für die Amstettner wartet nun eine 14-tägige Spielpause. Danach empfangen sie am 9. Februar den aktuellen Meister und Tabellenführenden SK Posojilnica Aich/Dob in der Johann-Pölz-Halle

Presseinfo AVL/Medienbetreuung SG Prinz Brunnenbau Volleys/Medienbetreuung VCA Amstetten NÖ

26.01.2019