Audi e-tron Charging Service geht ans Netz - Audi spart 2018 knapp 110 Mio Euro durch Mitarbeiter-Ideen

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Startschuss für grenzenlose und sorgenfreie Elektromobilität: Der Audi e-tron Charging Service geht mit zehn Märkten ans Netz. Weitere sechs Märkte folgen noch im ersten Quartal, die Erweiterung auf Osteuropa im Laufe des Jahres.

Im Ausland laden Audi-Kunden zu lokalen Bezugskonditionen ohne Extragebühren. Für individuelle Ladebedürfnisse stehen zwei Tarife zur Verfügung. Damit schafft Audi ein Premium-Ladeangebot und macht mit nur einem einzigen Vertrag etwa 80 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Europa zugänglich.

Mit dem e-tron (Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km*: 26,2 – 22,6 (WLTP); 24,6 – 23,7 (NEFZ); CO2-Emission kombiniert in g/km: 0) beginnt für Audi eine neue Ära. Die Marke mit den Vier Ringen wandelt sich vom klassischen Automobilhersteller zum Systemanbieter für Premium-Mobilität. Der Audi e-tron Charging Service ist Teil eines ganzheitlichen Ladeangebots und bietet in 16 europäischen Ländern Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. Im Laufe des Jahres kommen acht weitere Märkte in Osteuropa dazu. Die Audi-eigene Ladekarte bündelt mehr als 72.000 Ladepunkte von mehr als 220 Anbietern. Auf längeren Fahrten können Audi-Kunden an den High-Power-Charging Ladesäulen des IONITY-Netzwerkes zu besonderen Konditionen laden. Weitere HPC-Ladepunkte anderer Anbieter komplettieren das Angebot des e-tron Charging Service entlang der Langstrecke.

Wahlfreiheit: Zwei Tarife
Um die individuellen Ladebedürfnisse abzudecken, startet der e-tron Charging Service mit zwei unterschiedlichen Tarifen. Der City-Tarif spricht vor allem Stadtpendler an. Die Grundgebühr beträgt 4,95 Euro im Monat und der Kunde zahlt für einen Ladevorgang an AC-Säulen (bis zu 22 kW) 7,95 Euro und an DC-Säulen (bis zu 50 kW) 9,95 Euro – unabhängig von Standzeit und geladener Energiemenge.

Für regelmäßige Langstreckenfahrten empfiehlt sich der Transit-Tarif, der monatlich 17,95 Euro kostet – für Besitzer eines neuen Audi e-tron entfällt diese Grundgebühr im ersten Jahr. Kunden profitieren beim Transit-Tarif von vergünstigten Zugangskonditionen bei HPC-Vertragspartnern wie IONITY, höheren Ladeleistungen sowie kurzen Standzeiten. Der Audi e-tron kann als erstes Serienauto mit bis zu 150 kW an deren HPC-Stationen (High-Power-Charging) laden. Damit ist der Elektro-SUV in etwa einer halben Stunde wieder bereit für die nächste Langstrecken-Etappe und lädt bei IONITY zum größten Teil mit Ökostrom.

City-Tarif* Transit-Tarif*
Grundgebühr 4,95 € / Monat 17,95 € / Monat
AC-Laden (bis 22 kW) 7,95 € / Ladevorgang 7,95 € / Ladevorgang
DC-Laden (bis zu 50 kW) 9,95 € / Ladevorgang 9,95 € / Ladevorgang
Ionity HPC (bis zu 150 kW) kein Angebot Einführungspreis:
8,00 € / Ladevorgang

Vorzugspreis:
0,33 € / kWh

* Preise gültig für den Markt Deutschland, Mindestlaufzeit 12 Monate. Aufgrund geltender Eichrecht-Regularien derzeit nur Session-Preise in Deutschland möglich.

Reisefreiheit: Vereinheitlichte Preise auch im Ausland
Landesspezifisch vereinheitlichte Tarife ermöglichen einfaches und sorgenfreies Reisen ohne lästige Preisvergleiche. Auch im Ausland ist das Laden mit einem einzigen Vertrag in aktuell 16 europäischen Ländern möglich. Audi-Kunden zahlen stets den landesüblichen Preis, abhängig von der jeweiligen Ladegeschwindigkeit – alles ohne Kostenaufschlag für ein Roaming. So lädt ein ausländischer Kunde auf der Durchreise zu den identischen Konditionen wie ein einheimischer Nutzer des e-tron Charging Service.

myAudi App: Unkomplizierte Bedienung
Auf der Suche nach der nächstgelegenen Ladestation helfen die myAudi-App oder das Audi-Navigationssystem. Neben Routenplanung und Freischaltung der angebotenen Ladepunkte informiert die myAudi App darüber, ob die Ladesäule belegt oder frei ist. Starten lässt sich der Ladevorgang mit der Audi-Ladekarte oder mit der myAudi-App. Identifikation und Abrechnung laufen dabei automatisch im Hintergrund. Die App zeigt zudem den aktuellen Ladestatus des Autos an.

Vertrag: Einfach und transparent
Um den e-tron Charging Service zu nutzen, registriert sich der Kunde einmalig im myAudi Portal und schließt einen individuellen Ladevertrag ab. Bei Bedarf unterstützt der Audi-Partner vor Ort bei der Vertragsaktivierung. Die gebündelte Abrechnung aller Ladevorgänge erfolgt automatisch am Monatsende. Über das myAudi Portal oder die myAudi App lassen sich Ladehistorie sowie Abrechnungen einsehen und auch sämtliche Vertragsmodalitäten verwalten.

Kooperationspartner: Wegweisende Zusammenarbeit
Audi hat den e-tron Charging Service gemeinsam mit der Volkswagen Financial Services AG entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Partner Digital Charging Solutions GmbH entsteht daraus eines der größten Ladenetzwerke in Europa. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren e-tron Kunden einen Premium-Ladedienst mit flächendeckender Netzabdeckung anbieten und gemeinsam mit unseren Partnern das Eco-System der Elektromobilität erweitern“, sagt Fermin Soneira, Leiter Produktmarketing bei Audi.

Für den weiteren Ausbau der Lade-Services engagieren sich die Volkswagen Financial Services.

„Wir sind ein starker Partner für die Marken des Volkswagen Konzerns. Der e-tron Charging Service ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie wir den Wandel zu globalen Mobilitätsdienst-leistungen gestalten“, sagt Gerald Künne, Leiter Mobility Unit bei Volkswagen Financial Services.

Die Netzabdeckung des e-tron Charging Service wächst stetig, die Erweiterung um weitere acht Märkte in Osteuropa ist bereits in Vorbereitung. Weitere Informationen zum Netz und den landespezifischen Marktpreisen gibt es unter www.e-tron.charging-service.audi

Audi spart 2018 knapp 110 Millionen Euro durch clevere Mitarbeiter-Ideen
Effizienter durch Einfallsreichtum: 2018 haben Audianer mehr als 25.000 Ideen eingereicht, rund 13.500 Verbesserungsvorschläge hat das Unternehmen umgesetzt. So hat die Marke mit den Vier Ringen im vergangenen Jahr an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm 109,1 Millionen Euro gespart. Ein Teil davon floss als Prämien wieder zurück an die Mitarbeiter: insgesamt 8,1 Millionen Euro.

Bei seinem Ideenmanagement setzt Audi auf schlanke Prozesse: Experten aus den Fachbereichen prüfen die Vorschläge der Mitarbeiter dezentral und entscheiden direkt über die Umsetzung. Ein Online-Tool informiert die Audianer über die Fortschritte bei diesem Prozess und sorgt so für maximale Transparenz. Eine interne Ideen-Agentur berät die Mitarbeiter.

„Beim Audi Ideen-Programm kann jeder Mitarbeiter seine Ideen einbringen. So trägt er nicht nur dazu bei, Audi fit für die Zukunft zu machen, sondern gleichzeitig auch zu einem effizienteren, nachhaltigeren und besseren Unternehmen“, sagt Marcus Schulte, Leiter Audi Ideen-Agentur. Klaus Mittermaier, Geschäftsführer des Gesamtbetriebsrats der AUDI AG: „Unsere Kolleginnen und Kollegen müssen von ihren Verbesserungsvorschlägen auch persönlich profitieren. Das ist uns Betriebsräten sehr wichtig, da die Ideen unserer Belegschaft bedeutend für einen nach­haltigen Audi-Erfolg sind. Deshalb muss das Unternehmen dieses herausragende Engagement auch entsprechend honorieren.“ Dies erfolgt, indem die Mitarbeiter für umgesetzte Ideen Prämien erhalten: Mehr als acht Millionen Euro waren es allein im Jahr 2018.

Drei Ideen zeigen beispielhaft die Bandbreite und das teils große Potenzial der Verbesserungsvorschläge: Zwei Mitarbeiter aus Neckarsulm, deren Job es ist, Autos mit Sonderfarbe zu lackieren, haben dafür gesorgt, dass der Lackverbrauch durch ein effizienteres Bestellsystem entscheidend reduziert werden konnte. Bei jährlich rund 1.100 in Sonderfarbe lackierten Automobilen spart Audi auf diese Weise die stolze Summe von 280.000 Euro. Ein weiteres Beispiel aus der Produktion in Neckarsulm: Hier mussten in der Vergangenheit extra Barcode-Labels auf Kunststoffbauteile aufge­klebt werden, weil die bisherige Lesetechnik für Barcodes nur Schwarz-Weiß-Bilder lesen konnte. Die Idee eines Mitarbeiters aus der Planung war, eine spezielle Kamera einzusetzen, die in der Lage ist, den im Spritzwerkzeug bereits vorhandenen Data Matrix Code zu lesen. Damit entfällt nun in Zukunft der bislang zusätzliche Aufkleber. Ersparnis für Audi: rund 21.000 Euro im Jahr. Jährlich rund 40.000 Euro spart der Automobilhersteller dank der Idee dreier Mitarbeiter aus dem Karosseriebau in Ingolstadt. Sie schlugen vor, eine Luftdüse am Laserlötkopf eines Roboters anzubringen, der an der Heckklappenanlage des Audi Q2 zwei Außenteile durch eine Lötnaht verbindet. Durch diese Düse entsteht beim Löten weniger Schmauch. Künftig müssen die Audianer die Heckklappenteile deshalb nicht mehr von Hand sauber machen. Dieser Arbeitsschritt entfällt – gleichzeitig braucht das Unternehmen dafür keine Reinigungstücher mehr.

Bei Audi gibt es ein Vorschlagswesen seit mittlerweile 50 Jahren, in seiner jetzigen Form existiert das Ideen-Programm seit 1994. Auch an seinen anderen europäischen Standorten hat der Audi-Konzern Ideen-Programme etabliert. Die Mitarbeiter an den Audi-Standorten in Győr und Brüssel haben 2018 insgesamt 11.890 Verbesserungsvorschläge eingereicht. Das Unternehmen sparte damit mehr als 34 Millionen Euro.

Presseinfo Audi

01.02.2019