Volleyball

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ASKÖ Linz-Steg fixierte in der 16. und drittletzten Runde des AVL-Grunddurchgangs den direkten Halbfinaleinzug. Der Tabellenführer schlug den VC Tirol in weniger als einer Stunde 3:0 (25:16, 25:12, 25:10). Die Innsbruckerinnen hatten am vergangenen Wochenende das letzte Viertelfinalticket gelöst.

„Mit Ausnahme des Spielbeginns, den wir etwas verschlafen haben, war das eine sehr gute Leistung. Wir haben gut serviert und zumeist sehr gut angenommen. Zuspielerin Vici Deisl hatte damit alle Optionen und konnte ein variantenreiches Spiel aufziehen“, berichtete Linz-Steg-Trainer Roland Schwab nach dem 15. Saisonsieg. „Das nächste Ziel ist es, Platz eins im Grunddurchgang endgültig zu fixieren. Dann hätten wir im Playoff in einem möglichen Entscheidungsspiel Heimvorteil“, schildert Schwab.

Der SG Prinz Brunnenbau Volleys ist am Samstag einen großen Schritt Richtung Halbfinale geglückt. Das Team aus Perg gewann bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:2 (25:22, 25:17, 24:26, 22:25, 15:7) und kann somit am kommenden Samstag mit einem Sieg über den VC Tirol Platz zwei fixieren. Zwei Punkte und Siege hinter der SG Prinz Brunnenbau Volleys liegt die SG VB NÖ Sokol/Post. Der Rekordmeister setzte sich beim TSV Sparkasse Hartberg 3:1 (25:18, 26:28, 25:19, 25:18) durch.

Titelverteidiger UVC Holding Graz fertigte das sieglose Schlusslicht SG Union Bisamberg/Hollabrunn in nur 52 Minuten 3:0 (25:10, 25:12, 25:17) ab und liefert sich mit den PSVBG-Damen ein Duell um Rang vier.

AVL Women, 16. Runde
02.02.: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – UVC Holding Graz 0:3 (10:25, 12:25, 17:25)
02.02.: ASKÖ Linz/Steg – VC Tirol 3:0 (25:16, 25:12, 25:10)
02.02.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG Prinz Brunnenbau Volleys 2:3 (22:25, 17:25, 26:24, 25:22, 7:15)
02.02.: TSV Sparkasse Hartberg – SG VB NÖ Sokol/Post 1:3 (18:25, 28:26, 19:25, 18:25)
03.02., 17:00: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – ATSC Wildcats Klagenfurt

Hart erkämpfter 3-2 Sieg für Pergs Volleyballerinnen gegen Salzburg
Einen Krimi versprachen die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys vor der Partie der 16. Runde in der Austrian Volley League Women gegen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg und genau jenen boten sie auch im Salzburger Sportzentrum Rif. Sie gewinnen ein hart umkämpftes Auswärtsspiel mit 3-2 und sind damit weiterhin auf Kurs in Richtung Halbfinaleinzug, zwei Spiele vor Ende des Grunddurchganges.

„Das war wieder ein unglaublicher Fight von den Mädels. Schade natürlich, dass wir die ersten Matchbälle im dritten Satz nicht genutzt haben, aber wir freuen uns trotzdem über den Auswärtserfolg“, erklärte Pergs Sportdirektor Josef Trauner nach der Partie. Sein Team beginnt im Sportzentrum Rif stark und entscheidet gleich einen engen ersten Satz für sich. Auch der zweite Durchgang ging an die Oberösterreicherinnen. Danach entwickelte sich aber ein packender Krimi, denn die Salzburgerinnen agierten noch druckvoller und behielten in den nächsten beiden Sätzen die Oberhand. So ging es dann in den alles entscheidenden fünften Satz, den sich dann die Mühlviertlerinnen mit 15-7 nicht mehr nehmen ließen. Damit verteidigten sie ihren Vorsprung auf ihren engsten Verfolger Sokol/Post im Kampf um den zweiten Platz und das damit verbundene Halbfinalticket.

Neben den drei Topangreiferinnen Martyna Walter (24 Punkte), Diana Mitrengova und Jordan Tucker (beide je 20) zeigte auch die junge Schwertbergerin Melanie Steiner eine großartige Partie. Die 18-jährige Schülerin rückte für die am Handgelenk verletzte Katharina Jusufi in die Starting-Six der Prinzessinnen und zeigte eine gute Leistung bei ihrer ersten vollen Bundesligapartie.

Nächste Woche wartet nun das letzte Heimspiel im Grunddurchgang auf die Prinzessinnen. Die Mannschaft aus dem Machland empfängt am Samstag, den 9. Februar um 17:30 Uhr, den VC Tirol.

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/SG Prinz Brunnenbau Volleys

02.02.2019