Haie, HC Innsbruck

© Sportreport

Die Innsbrucker Haie sind in der letzten Runde des Grunddurchgangs zum siegen verdammt. Noch lebt die Chance auf Platz neun.

Die Enttäuschung war den Cracks der Innsbrucker Haie deutlich anzumerken. Konsterniert, sauer und mit hängenden Köpfen – das Team von Coach Rob Pallin musste mit der knappen 2:3-Niederlage gegen den KAC eine ganz bittere Pille schlucken. Dabei konnte man den Haien kaum etwas vorwerfen, über weite Strecken boten die Tiroler dem Rekordmeister einen tollen Schlagabtausch. Insbesondere in der dramatischen Overtime dominierten Tyler Spurgeon und Co. die Partie, scheiterten aber mit zahlreichen Torchancen am bärenstarken KAC-Goalie Lars Haugen. Der Extrapunkt wäre definitiv verdient gewesen. „Wir haben gut gespielt, leider ein paar gute Chancen am Ende liegen gelassen. Vor allem ich selbst hätte dem Team heute helfen können, leider habe ich die Scheibe nicht über die Linie gebracht. Wir müssen Haugen im Tor der Klagenfurter aber auch Respekt zollen, er hat seinem Team die Punkte gesichert“, resümierte Andrew Yogan nach dem Spiel.

Mit Blick auf die Tabelle ist klar, dass die Innsbrucker Haie nun im letzten Spiel der „regular season“ gegen die Vienna Capitals zum siegen verdammt sind. Eine leise Hoffnung auf Platz neun ist noch immer vorhanden. Die Aufgabe könnte aber schwerer nicht sein. „Wir spielen gegen das beste Team der Liga, aber auch hier startet die Partie bei 0:0. Wir müssen unsere Chancen besser verwerten und dann haben wir auch die Möglichkeit das Spiel zu gewinnen“, so Yogan.

Die bisherige Saisonbilanz spricht für die Hauptstädter, zwei der drei Duelle konnten die Capitals für sich entscheiden.

HC TWK Innsbruck – Vienna Capitals

02.02.2019