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In der 23. Runde der Basketball Bundesliga steht ein packendes Duell um den achten Tabellenrang auf dem Programm. Der UBSC Graz (#9) empfängt die Flyers Wels (#7) im Kampf um wichtige Punkte für die Playoffs 2019.

Auf die drei Cup-Semifinalisten warten am kommenden Wochenende Heimspiele: Der Meister Kapfenberg Bulls (#2) will im dritten Anlauf gegen den BC Vienna (#5) den ersten Saisonsieg gegen die Wiener feiern, die Unger Steel Gunners Oberwart (#3) möchten nach zuletzt zwei knappen Niederlagen in der Meisterschaft im Regional-Derby gegen die Fürstenfeld Panthers (#10) wieder anschreiben und die Klosterneuburg Dukes (#3) trachten danach, ihren Platz in den Top-4 mit einem Sieg über die Vienna D.C. Timberwolves (#8) weiter abzusichern. Die Traiskirchen Lions (#6) haben den Tabellenführer Swans Gmunden (#1) zu Gast und kämpfen gegen einen weiteren Abfall im Ranking. Bei den Niederösterreichern wird Ramiz Suljanovic sein Comeback geben.

UBSC Graz – Flyers Wels
Samstag, 9. Februar, um 19.00 Uhr im Raiffeisen Sportpark Graz

Der UBSC Graz (#9) duelliert sich in der 23. Runde der Basketball Bundesliga mit den Flyers Wels (#7) um wichtige Punkte im Kampf um die Top-8. Sky Sport Austria zeigt diese Begegnung am Samstag ab 18.55 Uhr live und exklusiv. Die Steirer liegen aktuell mit 16 Punkten am neunten Tabellenplatz. Die Oberösterreicher sind Siebenter und haben zwei Punkte Vorsprung auf Graz. Beide Mannschaften haben zuletzt drei ihrer fünf Ligaspiele gewonnen, mussten sich aber am Donnerstag noch jeweils klar im Cup-Viertelfinale geschlagen geben. In den ersten beiden Saisonbegegnungen – in denen durchschnittlich 182 Punkte erzielt wurden, wobei einmal eine Overtime mit anschließendem Sieg von Wels entschied – setzte sich jeweils das Heimteam durch. „Overall“ halten die Welser bei fünf Siegen, Graz konnte gegen die Flyers erst eine Sieg für sich beanspruchen. In beiden Begegnungen hatte der UBSC deutlich besser „in the paint“ entsprochen, Wels hielt mit einmal elf und einmal dreizehn Turnovern seine Ballverluste in Grenzen (11,5 TO im Saisonschnitt | #8). Die Steirer verlieren durchschnittlich 13,8 Mal pro Spiel den Ball (#2), kompensieren diese Schwäche aber mit 8,3 Steals pro Begegnung (#1).

Stimmen zum Spiel:

Milos Sporar, Headcoach vom UBSC: „Für beide Teams ist es ein sehr wichtiges Spiel, für uns noch etwas wichtiger. Bislang waren beide Begegnungen sehr ausgeglichen – das erwarten wir auch für dieses Spiel.“

Michael Fuchs, Manager vom UBSC: „Die Liga bietet heuer den Zusehern eine Vielzahl an spannenden Spielen. Die bislang zwei Begegnungen dieser Teams gehörten ebenfalls dazu. Alleine die Ausgangsposition für die Playoffs verspricht Spannung pur. Wir wollen uns natürlich für die zuletzt erlittene Overtime-Niederlage revanchieren.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „In der Tabelle ist der UBSC ein ständiger Verfolger bzw. Begleiter von uns. Wir müssen nun das Cup-Spiel gedanklich schnell abhaken und uns innerhalb weniger Stunden auf den neuen Gegner einstellen. Uns ist die Bedeutung eines Erfolges gegen Graz mehr als bewusst.“

Benjamin Blazevic, Spieler der Flyers: „Das wird ein entscheidendes Spiel im Kampf um die Playoff-Plätze. Wir werden alles versuchen, um wichtige Punkte einzufahren.“

Personelles Flyers: Dagur Jonsson ist wegen einer Kopfverletzung fraglich.

Kapfenberg Bulls – BC Vienna
Samstag, 9. Februar, um 19.00 Uhr in der SPH Walfersam, Kapfenberg

Die Kapfenberg Bulls (#2) empfangen nach ihrem Einzug in das Cup Final-4 den BC Vienna (#5), der sein Cup-Semifinale in der Verlängerung bei den Klosterneuburg Dukes verpasste. Die Steirer sind nun schon inklusive Cup seit zehn Heimspielen ungeschlagen. Das letzte Team, das in der Sporthalle Walfersam, gewinnen konnte war jedoch der BC Vienna. Am 27. Oktober – somit vor mehr als drei Monaten – dominierten die Bundeshauptstädter das Duell mit dem regierenden Meister 92:66. Auch im zweiten Saisonduell setzten sich die Wiener durch, gewannen daheim mit 72:69. Damit ist Wien die einzige Mannschaft in der Basketball Bundesliga, die in der Saison 2018/19 gegen Kapfenberg noch keine Niederlage einstecken musste. Beide Teams zeigten in der laufenden Meisterschaft eine starke Performance von jenseits der Dreipunktelinie (37,2% BCV | #1 bzw. 35,9% KAF | #3). Zudem sind beide Teams kaum anfällig auf Turnover (10,0 BCV | #10 bzw. 12,0 KAF | #7). Größtes Problem der Wiener ist nach wie vor ihre Performance am Defensivrebound (22,3 | #10) – auch weil Florian Trmal weiterhin ausfallen wird. Kapfenberg hat hingegen in den letzten drei Runden seine Leistung am offensiven Brett deutlich gesteigert und 13,7 offensive Boards eingesammelt. Beim Cup-Viertelfinalsieg über Wels waren es gar 15. Für beide Teams war nach dem Cup-Engagement die Regenerationszeit nicht lange, wobei Kapfenberg aufgrund des deutlich breiteren Kaders hier sicherlich Vorteile besitzt.

Stimmen zum Spiel:

Clemens Ludwar, Club-Manager der Bulls: ““Für uns geht es Schlag auf Schlag – bereits am Samstag folgt mit dem Heimspiel gegen den BC Vienna die nächste richtig schwierige Partie. Die Spiele gegen Wien sind für gewöhnlich sehr eng. Wir sind auch dieses Mal darauf eingestellt, dass wir alles in die Waagschale werfen müssen, um den nächsten wichtigen Sieg zu holen.“

Darien Nelson-Henry, Spieler der Bulls: „Wir wissen aus den letzten Aufeinandertreffen, dass uns Wien mit ihrer doch unorthodoxen Spielweise nicht unbedingt liegt. Umso wichtiger wird es sein, dass wir uns konsequent an unseren ,Gameplan‘ halten, unsere Variabilität bestmöglich ausspielen und Unkonzentriertheiten, wie sie auch zuletzt gegen Wels in der zweiten Halbzeit immer wieder aufgetreten sind, bestmöglich vermeiden.“

Luigi Gresta, Headcoach vom BCV: „Wir haben wieder ein sehr schwieriges Auswärtsspiel vor uns. Im Cup hatten wir wieder 45 Minuten zu kämpfen und Kapfenberg ist eines der besten Teams der Liga. Es ist nicht leicht für uns mit einer 6-Mann-Rotation zu spielen, aber wir werden alles versuchen, damit wir ein Wunder schaffen.“

David Haughton, Spieler vom BCV: „Nach dem sehr anstrengenden Cup-Spiel haben wir nur einen Tag Zeit, damit wir unsere Batterien aufladen können. Wir werden dennoch alles versuchen, damit wir mit einem Sieg heimkehren.“

Personelles BCV: Florian Trmal fällt aus.

Gunners Oberwart – Fürstenfeld Panthers
Sonntag, 10. Februar, um 17.00 Uhr in der SPH Oberwart

Am Sonntag steigt in Oberwart das Regional-Derby zwischen den Unger Steel Gunners Oberwart (#3) und den Fürstenfeld Panthers (#10). Während sich die Burgenländer am Donnerstag souverän ins Cup-Semifinale geworfen haben, waren die Steirer im Cup-Bewerb nicht engagiert. In der Tabelle liegen die Gunners aktuell an dritter Stelle, die Panthers sind Zehnter und haben in der laufenden Meisterschaft der Basketball Bundesliga erst drei Siege feiern können. In den beiden bisherigen Saisonbegegnungen hat sich Oberwart jeweils klar durchgesetzt und dabei durchschnittlich 92,5 Punkte erzielt. Die Gunners, die die letzten vier Spiele gegen Fürstenfeld gewonnen haben, machen in der laufenden Saison nur 78,0 Punkte pro Spiel (#7). Die Steirer sind in dieser Statistik mit 70,9 Zählern pro Spiel ligaweit Letzter. Zusätzlich bekommen sie auch 90,0 Punkte pro Spiel. Die Gunners hatten in ihren letzten drei Ligaspielen mit vielen Turnovern zu kämpfen und durchschnittlich 15 Ballverluste produziert.

Stimmen zum Spiel:

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Die Derbys gegen Fürstenfeld waren schon immer von besonderer Bedeutung. Seit unserem letzten Aufeinandertreffen im November hat sich Fürstenfeld neu aufgestellt und wird uns daher auch anders fordern. Wir werden aber alles daran setzen um wieder mit einem Sieg aus diesem Derby-Spiel zu gehen.“

Hannes Ochsenhofer, Spieler der Gunners: „Wir müssen gegen die Panthers solide spielen. Vor allem dürfen wir sie nicht durch Eigenfehler stark machen und sie in keiner Phase unterschätzen. Ich freue mich schon auf das Spiel.“

Adnan Bajramovic, Headcoach der Panthers: “Das letzte Spiel in Wien war leider ein schwarzer Tag und wollen gegen Oberwart zeigen, dass wir besser Basketball spielen können. Oberwart hat ein gutes Team, eine gute Mischung aus Legionären und einheimischen Spielern. Nach zwei Niederlagen werden die Oberwarter ordentlich Druck machen, um das Spiel zu gewinnen.“

Erich Feiertag, Team-Manager der Panthers: „Unsere Mannschaft ist sehr unberechenbar, wie das letzte Spiel auch gezeigt hat! Ich erwarte mir eine Reaktion von der gesamten Mannschaft und hoffe auf eine ordentliche Leistung. Die Oberwarter sind sehr heimstark mit einem fantastischen Publikum! Daher müssen wir bis in die Zehenspitzen motiviert und bereit sein.“

Das Derby ist immer eine heiße Sache!
Es ist wieder soweit. Das immer brisante Derby zwischen den den UNGER STEEL Gunners Oberwart und den Fürstenfeld Panthers. Eines der traditionsreichsten Derbies der Basketball Bundesliga überhaupt.

In dieser Saison sind die Gunners klar die Favoriten. Auch wenn damit am Saisonbeginn nicht zu rechnen war, gehören sie zu den Top-Teams der Liga. Am vergangenen Sonntag konnten die Gunners leider keine Punkte aus Klosterneuburg entführen. Das Spiel endete mit einer unglücklichen Niederlage über die heute noch diskutiert wird. Umso mehr gilt jetzt die Konzentration dem Derby.

Die Panthers haben es trotz drei Siegen noch nicht geschafft vom Tabellenende weg zu kommen. Der Rückstand auf den 9. Platz ist bereits auf 10 Punkte angewachsen, viel wird da für Marko Car & Co in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr zu holen sein. Trotzdem sind die Panthers ein Team, das bis zur letzten Sekunde alles gibt. Und gerade in einem Derby gegen die Gunners lauern sie auf ihre Chance einer großen Überraschung.

Marko Car ist der herausragende Spieler der Panthers. Er sorgt für durchschnittlich 20 Punkte, gegen die Gunners liegt dieser Wert sogar bei 23 Punkten.

Für Hannes Ochsenhofer ist es das erste Zusammentreffen mit seinem Ex-Club, den er im Sommer 2018 verlassen hat.

Die bisherigen Begegnungen in dieser Saison waren klare Angelegenheiten für die Gunners. Am 27. Oktober erwischten sie die Panthers eiskalt mit 84:44, dem bisher höchsten Sieg in diesem Derby. In Fürstenfeld am 21. November feierten die Gunners einen klaren 99:82-Sieg.

Trotz dieser Ausgangslage haben die Gunners am Sonntag nichts zu verschenken. Jeder Erfolg zählt im Kampf um die Tabellenführung. So Gunners-Headcoach Horst Leitner: „Die Derbies gegen Fürstenfeld waren schon immer von besonderer Bedeutung. Seit unserem letzten Aufeinandertreffen im November hat sich Fürstenfeld neu aufgestellt und wird uns daher auch anders fordern. Wir werden aber alles daran setzen um wieder mit einem Sieg aus diesem Derby-Spiel zu gehen.“

Hannes Ochsenhofer: „Wir müssen gegen die Panthers solide spielen. Vor allem dürfen wir sie nicht durch Eigenfehler stark machen und sie in keiner Phase unterschätzen. Ich freue mich schon auf das Spiel.“

Traiskirchen Lions – Swans Gmunden
Sonntag, 10. Februar, um 17.00 Uhr im Lions Dome, Traiskirchen

Am Sonntag empfangen die Traiskirchen Lions (#6) den Tabellenführer Swans Gmunden (#1). Beide Mannschaften haben am Donnerstag kein Cup-Viertelfinale bestritten, da die Oberösterreicher erst kommenden Mittwoch (20.15 Uhr) bei den Flames um die Qualifikation für das Final-4 kämpfen werden. Während Traiskirchen sieben seiner letzten zehn Spiele verloren hat, ist die Bilanz von Gmunden für den selben Zeitraum genau umgekehrt (7 Siege, 3 Niederlagen). Die Niederösterreicher drohen bei einer weiteren Niederlage in der Tabelle noch weiter abzurutschen und könnten nach der 23. Runde nur noch zwei Siege Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz haben. Bei beiden Teams fallen die Starting-Center aus: die Lions müssen weiterhin auf Jozo Rados verzichten, haben aber als Ersatz Ramiz Suljanovic angemeldet. Der 39-jährige Center bestritt für die „Löwen“ in der Vorsaison 29 Spiele und kam auf durchschnittlich 5 Punkte und 2,4 Rebounds. Den Swans fehlt Tilo Klette, der nach überstandener Knieverletzung eine Gehirnerschütterung erlitt. In den beiden bisherigen Saisonduellen konnte sich jeweils das Heimteam durchsetzen, wobei Traiskirchen erst nach Overtime triumphierte.

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Güttl, Kapitän der Lions: „Nach der schlechten Leistung in der ersten Halbzeit gegen die Timberwolves, wollen wir zeigen, dass man immer noch mit uns rechnen muss. Natürlich gehen wir als Außenseiter in das Spiel, allerdings können wir auch gegen die Swans mit 100% Kampfgeist starten. Anders haben wir keine Chance auf eine Überraschung.“

Paul Handler, Pressesprecher der Lions: „Wir sind froh, dass uns Ramiz Suljanovic in der aktuell schwierigen Phase aushilft. Gegen Gmunden werden wir ohne Jozo Rados aber erneut als Außenseiter starten.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Traiskirchen ist immer ein schwieriger Gegner, vor allem in ihrer Heimhalle. Es wird wieder auf unser Teamplay ankommen, ob wir die Tabellenführung verteidigen können.“

Richard Poiger, sportlicher Leiter der Swans: „Das Team hat im letzten Spiel die notwendige Reaktion gezeigt und einen Schritt vorwärts gemacht. Es stehen jetzt 3 Spiele in 7 Tagen an, in denen wir uns Schritt für Schritt steigern und zu alter Stärke zurückfinden wollen.“

Personelles Lions: Jozo Rados fällt weiterhin aus. Ramiz Suljanovic gibt sein Comeback.

Personelles Swans: Tilo Klette fehlt wegen einer Gehirnerschütterung.

Klosterneuburg Dukes – Vienna D.C. Timberwolves
Sonntag, 10. Februar, um 17.00 Uhr im FZZ Happyland, Klosterneuburg

In der dritten Sonntagspartie der 23. Runde in der Basketball Bundesliga gastieren die Vienna D.C. Timberwolves (#8) bei den Klosterneuburg Dukes (#4). Für beide Mannschaften wäre ein Sieg von unterschiedlicher – aber wichtiger – Bedeutung. Die Niederösterreicher würden ihren Platz unter den Top-4 weiter absichern, während die Wiener im Kampf gegen den neunten Rang wieder wichtige Punkte einsammeln könnten. Aus den letzten fünf Spielen haben beide Teams jeweils zwei Begegnungen gewonnen. Die Timberwolves haben aber aktuell gerade auswärts keine gute Form aufzuweisen. Nachdem sie die ersten fünf Auswärtsspiele ihrer Premieren-ABL-Saison – unter anderem auch das erste Duell in Klosterneuburg (77:75) – gewonnen haben, setzte es zuletzt sechs Auswärtsniederlagen in Serie. Das Rückspiel in Wien haben die Dukes mit 85:77 gewonnen. Bei ihnen könnte Ezra Williams, der im Cup-Viertelfinale noch nicht eingesetzt wurde, sein Comeback geben. Die Wiener bangen um den Ausfall vom besten Assistgeber der Liga. Petar Cosic verletzte sich in der letzten Runde gegen Traiskirchen an der Ferse und sein Einsatz ist fraglich. Der Guard verteilt durchschnittlich 9,4 Assists pro Spiel.

Stimmen zum Spiel:

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Wir müssen schauen, dass wir den Fokus halten. Wir haben jetzt zwei enge und intensive Partien gegen Oberwart und Wien in einer Woche hinter uns gebracht. Wir werden versuchen, auch das dritte Spiel innerhalb einer Woche positiv zu beenden.“

Jurica Blazevic, Spieler der Dukes: „Spiele gegen Wiener Teams sind immer spannend! Wir müssen unserem Spiel offensiv und defensiv treu bleiben und mit Herz spielen. Dann geht sich sicher ein Sieg aus.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Wenn wir defensiv disziplinierter und intelligenter agieren als beim letzten Aufeinandertreffen, haben wir trotz der Verletzungsprobleme eine Chance auf eine erneute Auswärts-Überraschung. Vor allem Max Hopfgartner müssen wir besser verteidigen.“

Philipp D’Angelo, Kapitän der Timberwolves: „Wir wollen nach unserem tollen Heimsieg gegen die Lions den Schwung nach Klosterneuburg mitnehmen, dort befreit aufspielen und vielleicht auch überraschen. Natürlich hoffen wir auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans bei diesem Donauderby!“

Personelles Dukes: Moritz Lanegger fehlt wegen seiner Schulterverletzung weiterhin.

Personelles Timberwolves: Peter Hofbauer, Laurence Müller und Vince Polakovic fallen aus. Ein Einsatz von Petar Cosic (Ferse) ist unwahrscheinlich.

Nächster Lokal-Schlager
Eine Woche nach dem bravourösen Heimsieg gegen die Traiskirchen Lions steht für die Vienna D.C. Timberwolves in der Basketball Bundesliga das nächste Lokal-Derby auf dem Spielplan.

Die Wölfe gastieren am Sonntag (17 Uhr) im Rahmen der 23. Runde bei den BK Klosterneuburg Dukes.

Die Donaustädter haben gute Erinnerungen an das Happyland, konnten sie doch in ersten Hinrunde auswärts hauchdünn gewinnen. Den Niederösterreichern gelang im T-Mobile Dome jedoch die Revanche.

Dukes im Cup-Final-Four
Die Dukes haben zwei aufregende Spiele hinter sich: Am Wochenende gewannen sie hauchdünn gegen die Unger Steel Gunners Oberwart, am Donnerstag setzten sie sich im Cup-Viertelfinale gegen den BC Vienna nach Overtime durch – beides ohne den an der Schulter verletzten Nationalspieler Momo Lanegger.

Klosterneuburg verpflichtete als Ersatz den 38-jährigen US-Guard Ezra Williams, der am Sonntag debütieren könnte.

Das Team von Ex-Teamchef Werner Sallomon, das in der Tabelle auf dem vierten Tabellenplatz liegt, wird von Nationalteam-Spieler Max Hopfgartner, Predrag Miletic, Edin Bavcic und Valentin Bauer angeführt.

Der aus dem Timberwolves-Nachwuchs stammende Juri Blazevic, Christoph Greimeister und Lennart Burgemeister erfüllen ihre Rollen in der Mannschaft gut.

Petar Cosic wahrscheinlich out
Die Timberwolves spielten in den letzten Wochen mit Selbstvertrauen: Nicht nur bei den Siegen gegen Fürstenfeld und Traiskirchen, auch bei den knappen Niederlagen gegen Kapfenberg und Graz lief es vor allem in der Offense rund.

Das soll auch in Klosterneuburg so bleiben, obwohl mit Petar Cosic ein vierter Leistungsträger ziemlich sicher ausfallen wird. Die Fersenverletzung dürfte weniger schwer ausgefallen sein als zunächst befürchtet, der Routinier konnte aber noch nicht wieder ins Training einsteigen.

Damit wird der fünftälteste Spieler in der Wolves-Rotation voraussichtlich erneut nur 19 Jahre alt sein.

Defense als Schlüssel
„Wenn wir defensiv disziplinierter und intelligenter agieren als beim letzten Aufeinandertreffen, haben wir trotz der Verletzungsprobleme eine Chance auf eine erneute Auswärts-Überraschung. Vor allem gegen Max Hopfgartner müssen wir besser verteidigen“, fordert Coach Hubert Schmidt.

Pippo D’Angelo meint: „Wir wollen nach unserem tollen Heimsieg gegen die Lions den Schwung nach Klosterneuburg mitnehmen, dort befreit aufspielen und vielleicht auch überraschen. Natürlich hoffen wir auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans bei diesem Donauderby!“

Presseinfo ABL/ÖBL/Unger Steel Gunners Oberwart/Vienna D.C. Timberwolves

08.02.2019