Volleyball

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Die SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg wurde ihrer Favoritenrolle gegen den VC Tirol in der 17. und vorletzten Runde des AVL Women-Grunddurchgangs vollauf gerecht. Die zweitplatzierten Machländerinnen schlugen die Innsbruckerinnen dank einer souveränen Vorstellung klar 3:0 (25:17, 25:18, 25:13) und haben es somit am kommenden Samstag selbst in der Hand, direkt ins Halbfinale aufzusteigen.

„Das war ein unerwartet deutlicher Erfolg. Damit, dass wir uns so schnell durchsetzen, war wirklich nicht zu rechnen. Unsere Spielerinnen haben eine sehr konzentrierte und konsequente geschlossene Teamleistung abgerufen“, freute sich Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Die „Prinzessinnen“ treten in Runde 18 beim Tabellenführer Askö Linz-Steg an. Die Stahlstädterinnen gastieren am Sonntag bei der SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz. Schon ein Punktgewinn genügt, um Platz eins endgültig zu fixieren.

Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post hat durch einen 3:1 (12:25, 25:15, 26:24, 25:9)-Heimsieg über die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg die Chance auf Platz zwei gewahrt. Da die Wienerinnen drei Punkte einfahren konnten, benötigt Perg bei Linz-Steg zwei Satzgewinne, um in der Endabrechnung vor ihnen zu bleiben.

Die Meister-Damen des UVC Holding Graz feierten zum Auftakt der 17. und vorletzten Runde im AVL Women-Grunddurchgang einen souveränen 3:0 (25:13, 25:13, 25:21)-Derbysieg über den TSV Sparkasse Hartberg. „Es war eine gute Leistung. Wir wollten schon im Hinblick auf das ÖVV-Cup-Final4 in zwei Wochen drei Sätze voll konzentriert durchziehen. Das hat funktioniert. Wir waren in allen Elementen gegen ein junges Team, das noch Zeit braucht, eine Klasse besser“, fasste Graz-Libera Bettina Schröttner zusammen, die mit ihrem Team Salzburg überholen konnte. In der letzten Runde treffen die Grazerinnen auswärts auf die PSVBG-Damen. Dieses Duell wird es auch im Viertelfinale geben.

Der ATSC Wildcats Klagenfurt ließ dem sieglosen Schlusslicht SG Union Bisamberg/Hollabrunn mit 3:0 (25:17, 25:13, 25:19) keine Chance. Die „Wildkatzen“ befinden sich in einem Fernduell mit Trofaiach/Eisenerz um Rang sieben und damit die beste Ausgangsposition in der Hoffnungsrunde. „Ein wichtiger Sieg, bis auf eine kurze Phase im dritten Satz hatten wir den Gegner im Griff. Wir wollen natürlich mit drei Bonuspunkten in die Hoffnungsrunde starten“, stellte ATSC-Obmann Josef Laibacher klar.

AVL Women, 17. Runde
09.02.: UVC Holding Graz – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:13, 25:13, 25:21)
09.02.: SG Prinz Brunnenbau Volleys – VC Tirol 3:0 (25:17, 25:18, 25:13)
09.02.: SG VB NÖ Sokol/Post – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:1 (12:25, 25:15, 26:24, 25:9)
09.02.: ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:17, 25:13, 25:19)
10.02., 17:00: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – ASKÖ Linz/Steg

18. Runde
16.02., 18:00: ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
16.02., 18:00: VC Tirol – SG VB NÖ Sokol/Post
16.02., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – UVC Holding Graz
16.02., 18:00: TSV Sparkasse Hartberg – ATSC Wildcats Klagenfurt
16.02., 18:00: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

Pergs Volleyballerinnen besiegen VC Tirol mit 3-0
Gerade einmal 64 Minuten lang dauerte das letzte Heimspiel der SG Prinz Brunnenbau Volleys im Grunddurchgang der Austrian Volley League Women. Die Mühlviertlerinnen bezwangen den VC Tirol klar mit 3-0 . Damit feierten die Oberösterreicherinnen ihren bereits 15. Saisonsieg in der 17. und vorletzten Partie des Grunddurchganges. Ein Punkt trennt die Prinzessinnen nun noch vom Halbfinaleinzug. Diesen können sie aus eigener Kraft in der letzten Runde fixieren. Mit der ASKÖ Linz/Steg wartet ein harter Gegner im Oberösterreich-Derby am nächsten Samstag in Linz.

„Der Sieg in dieser Klarheit kam für mich überraschend. Ich hätte nicht an so einen schnellen Spielverlauf gedacht. Die Mädels haben heute sehr konzentriert und konsequent gespielt. Das war der Schlüssel zu diesem klaren Erfolg“, berichtete Josef Trauner, Sportdirektor der Pergerinnen. Sein Team zeigte im letzten Heimspiel im Grunddurchgang eine starke Leistung über alle drei Sätze. Sie gewannen mit 25-17, 25-18 und 25-13.

„Im Kampf um den zweiten Platz war das ein Pflichtsieg, den wir aufgrund einer guten mannschaftlichen Leistung erzielen konnten“, fügte Trauner an. Die Pergerinnen kratzten schon am direkten Aufstieg, nachdem es lange so aussah, als würden die Niederösterreicherinnen Punkte an Salzburg abgeben müssen im Parallelspiel. Doch die Rekordmeisterinnen gewannen ihr Heimmatch mit 3-1 und bleiben somit bis auf zwei Punkte an den Machländerinnen dran.

17. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – VC Tirol

25-17 (24 min), 25-18 (19 min), 25-13 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (16), Martyna Walter (14), Jordan Tucker (13) bzw. Latoya Hutchinson (9), Olivia Rusek (8), Nadia Brindlinger (7)

Ried kommt Halbfinalticket weiteren Schritt näher
Der UVC Weberzeile Ried/Innkreis fügte zum Auftakt des letzten Viertels im DenizBank AG VL-Grunddurchgang Schlusslicht VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt die 13. Niederlage in Folge zu, feierte einen 3:1 (16:25, 25:16, 25:22, 25:17)-Heimsieg und ist als Vierter weiter auf Halbfinalkurs. Der Vorsprung auf Cupsieger SG VCA Amstetten NÖ beträgt bereits fünf Punkte.

Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel bat den VBC TLC Weiz in die Stadthalle Zwettl, gab sich keine Blöße und schlug die chancenlosen Steirer in 70 Minuten 3:0 (25:15, 25:15, 25:16). „Das war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben sie mit dem Service unter Druck gesetzt (11 Asse: 5 im 1. Satz, 5 im 2. Satz und 1 im 3. Satz, Anm.)“, berichtete URW-Coach Zdenek Smejkal. Manager Werner Hahn fügte an: „Wir waren ausgeruht, haben ihnen keine Chance gelassen. Andrew Clayton (Mittelblocker, Anm.) hat nach seiner Rückenverletzung ein tolles Comeback gegeben. Weiz war mit unserem druckvollen Spiel überfordert.“ Weiz-Caoch Sasa Jovanovic sah in der „extrem schlechten Annahme“ einen Hauptgrund für die klare Niederlage. „Waldviertel hat auch nur wenige Eigenfehler begangen und druckvoll serviert.“

Waldviertel liegt nun sechs Punkte vor dem UVC Holding Graz, der an diesem Wochenende spielfrei ist, auf Platz zwei hinter dem überlegenen Tabellenführer und Titelverteidiger SK Posojilnica Aich/Dob. Der Meister startete zwar nicht gut in sein Gastspiel in Amstetten, setzte sich aber schließlich 3:1 (22:25, 25:15, 25:22,25:23) durch. Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Und täglich grüßt das Chamäleon… Ein Wahnsinn, wie wir heute aufgetreten sind. Im ersten Satz waren wir schon 7:15 zurück. Keel und Mihajlovic mussten wir rausnehmen. Ihnen ist nichts gelungen. Im vierten Satz war das dann auch Glück. Amstetten hat gut gespielt.“ Aich/Dob kann bereits am kommenden Mittwoch mit einem Sieg im Heimspiel gegen Graz Platz eins fixieren.

DenizBank AG VL
09.02.: UVC Weberzeile Ried/Innkreis – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:1 (16:25, 25:16, 25:22, 25:17)
09.02.: SG VCA Amstetten NÖ – SK Posojilnica Aich/Dob 1:3 (25:22, 15:25, 22:25, 23:25)
09.02.: SG Union Raiffeisen Waldviertel – VBC TLC Weiz 3:0 (25:15, 25:15, 25:16)

VCA verliert nach tollem Kampf gene Tabellenführer mit 1-3
Mit einer tollen kämpferischen Leistung präsentierte sich am Samstagabend die SG VCA Amstetten NÖ in der 19. Runde der DenizBank AG Volley League Men, bei der sie den aktuellen Tabellenführer und regierenden Meister SK Posojilnica Aich/Dob vor heimischer Kulisse in der Johann-Pölz-Halle empfingen. Mit 1-3 ging die Partie aber schlussendlich an die Gäste und somit blieb die tolle Leistung der Niederösterreicher zumindest punktemäßig unbelohnt. Mit 25-22, 15-25, 22-25, 23-25 schrammten die Mostviertler nur knapp an einer Sensation vorbei.

„Wir haben die guten Leistungen von den Matches in Klagenfurt und Graz heute gegen den Meister bestätigt. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Leider blieben wir gegen Aich/Dob unbelohnt, wir hätten uns einen Punkt verdient gehabt“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach der Partie. Besonders in den Sätzen drei und vier kämpften sie auf einer Höhe mit dem überlegenen Tabellenführer aus Kärnten, wie auch schon im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Amstettner Johann-Pölz-Halle.

„Das Niveau von uns war noch höher als beim letzten Aufeinandertreffen. Damals verloren wir mit 2-3, jetzt mit 1-3. Wir waren zweimal knapp dran an ihnen“, bedauerte Henschke, der aber durch die guten Leistungen positiv auf die nächsten Wochen blickt. Am nächsten Samstag geht es für seine Mannschaft ins Innviertel, wo das Match gegen UVC Ried/Innkreis wartet. Dort wollen die Amstettner wieder punkten.

19. Spieltag DenizBank AG Volley League Men
SG VCA Amstetten NÖ – SK Posojilnica Aich/Dob 1 – 3

25-22, 15-25, 22-25, 23-25
Topscorer: Cameron Branch (20), Arthur Darmois (18), Kornel Kowalewski (6) bzw. Matej Köck (25), Max Landfahrer (19), Kacper Stelmach (12)

Presseinfo AVL Women/Medienbetreuung SG Prinz Brunnenbau Volleys/DenizBank AG VL/Medienbetreuung VCA Amstetten NÖ

09.02.2019