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Durch einen harterkämpften Sieg gegen die Traiskirchen Lions, verteidigten die Swans Gmunden die Tabellenführung. Die Gunners Oberwart und die Klosterneuburg Dukes feierten deutliche Erfolge und festigten damit ihre Top-4-Platzierungen.

Basketball Bundesliga, 23. Runde:
Unger Steel Gunners Oberwart – Fürstenfeld Panthers 103:66
Traiskirchen Lions – Swans Gmunden 80:87
Klosterneuburg Dukes – Vienna D.C. Timberwolves 95:60

Gunners Oberwart – Fürstenfeld Panthers 103:66 (23:27, 46:38, 67:51)
Beste Werfer OBW: Käferle 18, Mikutis 17, Lescault 14
Beste Werfer FÜF: Car 24, Spaltea 15, Poscic 9

Das Spiel zwischen den Unger Steel Gunners Oberwart und den Fürstenfeld Panthers startete ausgeglichen. Marko Car stellte im ersten Abschnitt einmal mehr seine Treffsicherheit unter Beweis, versenkte fünf Dreier in den ersten zehn Minuten und brachte eine knappe Führung. Dann übernahmen die Gunners aber die Kontrolle. Die Südburgenländer spielten äußerst diszipliniert und begingen in der gesamten Spielzeit lediglich vier Turnover (erst zwei Teams fabrizierten in dieser Saison noch weniger Ballverluste). Kapitän Sebastian Käferle übernahm viel Verantwortung, stellte mit 18 Punkten ein neues persönliches career-high auf und verteilte zusätzlich sieben Assists. Die Gunners setzten sich schließlich mit 103:66 durch und bleiben damit dem Top-Duo an den Fersen.

Fakten zur Begegnung:

Die Gunners übernahmen ab dem zweiten Viertel die Kontrolle
Den Südburgenländern unterliefen lediglich vier Turnover, die Panthers fabrizierten 20 Ballverluste.
Fünf Spieler der Gunners punkteten zweistellig

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Trotz eines beeindruckenden ersten Viertel von Marko Car, wurde es am Ende noch deutlich. Gratulation an die Mannschaft, es freut mich, mit wie viel Begeisterung die jungen Spieler dabei sind.“

Stefan Blazevic, Spieler der Gunners: „Wir haben am Anfang zu viele Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir als Team zusammengefunden und so das Spiel deutlich gewonnen.“

David Heuberger, Spieler der Panthers: „In der ersten Halbzeit haben wir brav gekämpft. In der zweiten Halbzeit sind wir weggebrochen. Oberwart eine zu große Rotation und wir hatten keine Chance mehr.“

Roland Reinelt, Spieler der Panthers: „Wir haben in der ersten Halbzeit ganz gut mitgehalten. Sowohl die Defensive als auch die Offensive hat recht gut funktioniert. In der zweiten Halbzeit ging uns die Kraft und die Energie aus. Dann wurde es schwer noch mitzuhalten. Das Pressing der Gunners hat uns große Schwierigkeiten bereitet.“
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Traiskirchen Lions – Swans Gmunden 80:87 (24:29, 43:45, 59:63)
Beste Werfer Lions: Güttl 22, Ray 20, Danek 11,
Beste Werfer Swans: Friedrich 19, Brummitt 16, White 14

Die Swans Gmunden setzen sich gegen die Traiskirchen Lions und verteidigten damit die Tabellenführung. Ramiz Suljanovic gab für die Lions sein ABL-Comeback, um den Ausfall von Jozo Rados abzuschwächen. Doch auch Tilo Klette konnte weiterhin nicht eingesetzt werden. Von Beginn weg entwickelte sich eine spannende Begegnung, in der die Schwäne meist eine hauchdünne Führung behaupteten. Erst ein kleiner Run im vierten Abschnitt brachte den Oberösterreichern ein klein wenig Luft. Doch die Lions kämpften sich, wie schon so oft in dieser Saison eindrucksvoll zurück und verkürzten eine Minute vor Schluss auf drei Punkte. Angeführt von Daniel Friedrich (19 Punkte, 4/5 Dreier) behielten die Schwäne die Nerven und sicherten sich schließlich einen 87:80 Sieg. Torrion Brummit verbuchte mit 16 Punkten und 11 Rebounds einmal mehr ein Double-Double.

Fakten zur Begegnung:

Die Swans trafen 48% ihrer Dreipunktewürfe
Ramiz Suljanovic kam bei seinem ABL-Comeback auf 10 Punkte und sieben Rebounds.
Die Oberösterreicher verteidigten die Tabellenführung.

Shawn Ray, Spieler der Lions: „Wir haben immer an den Sieg geglaubt. Wir hatten leider etwas Pech. Ich bin mit unserem Einsatz sehr zufrieden. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und trotz des Ausfalls von Rados nur knapp gegen ein besseres Team verloren.“

Ramiz Suljanovic, Spieler der Lions: „Wir haben am Ende leider ein paar Situationen unter dem Korb nicht so gut verteidigt. Das hat die Entscheidung gebracht. Unsere Leistung war aber nicht schlecht. Das ganze Team hat bis zum Schuss gekämpft. Es fehlte leider etwas Kraft am Ende.“

Markus Pinezich, Assistant Coach der Swans: “Es war ein hartumkämpftes Spiel. Wir haben den entscheidenden Run gemacht und dadurch gewonnen.“

Matthias Linortner, Spieler der Swans: „Nach einer soliden Leistung im ersten Viertel haben wir in zweiten Viertel etwas nachgelassen und Traiskirchen zurück ins Spiel gebracht. In einem hektischen Spiel haben wir eigentlich immer knapp die Oberhand behalten.“

Klosterneuburg Dukes – Vienna D.C. Timberwolves 95:60 (20:16, 44:34, 63:47)
Beste Werfer Dukes: Miletic 23, Hopfgartner 13, Bavcic 12
Beste Werfer Timberwolves: Scott 14, Nikolic 11, Kolaric 9

In den ersten Spielminuten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, ehe die Klosterneuburger gegen Viertelmitte mit einem 6:0-Run erstmals eine kleine Lücke aufmachen konnten. Die Timberwolves blieben zwar dran, jedoch verteidigten die Dukes ihre Führung bis zum Ende des erstens Spielabschnitts. Die Dukes übernahmen immer mehr die Kontrolle, doch die Timberwolves – die weiterhin mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatten – hielten sich noch im Spiel. Im Schlussabschnitt zündeten die Heimischen den Turbo und gewannen schließlich klar mit 95:60. Den Wienern gingen die Kraftreserven aus und hatten kaum noch etwas entgegenzusetzen. Auf Seiten der Dukes sorgte Edin Bavcic mit 12 Punkten und 11 Rebounds für ein Double-Double. Die Dukes trafen deutlich besser und griffen entschiedener am Rebound zu.

Fakten zur Begegnung:

Die Dukes gewannen den letzten Abschnitt mit 32:12.
Klosterneuburg scorte 60 Punkte in der Zone, Wien nur 22.
Die Herzöge entschieden das Reboundduell 48:33 für sich.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: “Die Timberwolves konnten trotz personeller Schwächung lange Zeit mit uns mithalten. Wir waren vom Donnerstagspiel gegen Wien aber sicher noch gut gepusht und haben verdient gewonnen.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wir haben heute gut und konzentriert begonnen. Es ist immer schön, wenn die ganze Mannschaft ins Spiel integriert werden kann, jetzt müssen wir uns noch gut auf das Spiel gegen Gmunden vor der Länderspielpause vorbereiten.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Es war leider kein gutes Spiel von uns und am Ende ist uns die Luft ausgegangen.“

Jonas John, Spieler der Timberwolves: „Wir waren trotz einiger Ausfälle bis zum Ende des dritten Viertels halbwegs dabei, obwohl auch einige der verbliebenen Leistungsträger keinen guten Tag hatten. Klosterneuburg hat viel mehr Qualität und Intensität aufs Spielfeld bringen können und deshalb ist es so klar gewesen.“

BK Dukes feiern klaren Derbysieg
BK Dukes Klosterneuburg vs. Vienna D.C. Timberwolves 95:60 (44:34)

Mit einer starken Leistung setzten sich die BK Dukes Klosterneuburg im Revierderby gegen die D.C. Timberwolves deutlich durch.

In den ersten Spielminuten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, ehe die Klosterneuburger gegen Viertelmitte mit einem 6:0-Run erstmals eine kleine Lücke aufmachen konnten. Die Timberwolves blieben zwar dran, jedoch verteidigten die Dukes ihre Führung bis zum Ende des erstens Spielabschnitts – 20:16. Mit einem krachenden Dunk von Kapitän Edin Bavcic, der sein Team und die Zuschauer mitriss, ging es ins zweite Viertel. Nachdem Youngster Christoph Leydolf kurz darauf zwei Punkte zum 27:19 nachlegte, zogen die Wiener mittels Timeout die Notbremse. In weiterer Folge kamen die Gäste zwar wieder besser ins Spiel, dennoch gehörte die Pausenführung nach einem Buzzerbeater-Dreier von Burgemeister klar den Dukes – 44:34.

Auch nach Seitenwechsel blieben die Klosterneuburger am Drücker und erhöhten auf 50:34, bevor die Timberwolves erstmals anschreiben konnten. Doch auch eine frühe Auszeit nützte den Gästen nichts, die Dukes hatten das Spiel voll im Griff und zogen auf 58:36 davon. Dann schlichen sich aber ein paar Fehler ein und die Wiener verkürzten auf -14. Vor dem Schlussabschnitt war die Führung der Dukes mit 63:47 aber immer noch komfortabel. Da bekamen die Klosterneuburger das Spiel wieder gänzlich in den Griff, erhöhten ihren Vorsprung stetig und waren damit klar auf Siegeskurs. Die Wiener hatten kaum noch etwas entgegenzusetzen und mussten sich am Ende klar geschlagen geben.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Die Timberwolves konnten trotz personeller Schwächung lange Zeit mit uns mithalten. Wir waren vom Donnerstagspiel gegen Wien aber sicher noch gut gepusht und haben verdient gewonnen.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wir haben heute gut und konzentriert begonnen. Es ist immer schön, wenn die ganze Mannschaft ins Spiel integriert werden kann, jetzt müssen wir uns noch gut auf das Spiel gegen Gmunden vor der Länderspielpause vorbereiten.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Es war leider kein gutes Spiel von uns und am Ende ist uns die Luft ausgegangen.“

Jonas John, Spieler der Timberwolves: „Wir waren trotz einiger Ausfälle bis zum Ende des dritten Viertels halbwegs dabei, obwohl auch einige der verbliebenen Leistungsträger keinen guten Tag hatten. Klosterneuburg hat viel mehr Qualität und Intensität aufs Spielfeld bringen können und deshalb ist es so klar gewesen.“

Deutliche Niederlage der Timberwolves in Klosterneuburg
Die Vienna D.C. Timberwolves verlieren am Sonntag in der 23. Runde der Basketball Bundesliga bei den BK Klosterneuburg Dukes mit 60:95.

Ohne Petar Cosic und die drei Langzeitverletzten bleiben die Wölfe trotz einer mäßigen Leistung bis zum Ende des dritten Viertels noch im Spiel. Die Niederösterreicher sind an diesem Tag aber klar besser als die jungen Donaustädter, die auf nur vier Routiniers zurückgreifen können.

Unsere jungen AWBL-Damen schlagen sich trotz des Ausfalls von einigen Topspielerinnen im Cup-Halbfinale beim großen Favoriten UBI Graz wacker und unterliegen 36:80.

Klosterneuburg ab 4. Minute durchwegs vorne
Die Wolves legen durch Marko Kolaric und Nemanja Nikolic gut los und führen 4:0 und 6:4. Danach dominieren die Dukes durch Maximilian Hopfgartner und Christoph Greimeister inside. Die Gäste bleiben durch Joe Scott, Paul Rotter und Jonas John aber dran. Nach dem ersten Viertel liegt Klosterneuburg 20:16 voran.

Der Schlagabtausch geht auch danach weiter. Edin Bavcic inside bzw. Ex-Wolf Juri Blazevic und Predrag Miletic schenken den Wienern ein, aber auch Scott und Nikolic zeigen sich aus der Distanz treffsicher. Zwar führen die Dukes zwischenzeitlich mit elf Punkten, aber Nikica Nikolic kann in der 19. Minute auf 34:39 verkürzen. Durch einen Buzzer-Beater-Dreier von Lennart Burgemeister ist der Vorsprung der Klosterneuburger zur Halbzeit schließlich doch zweistellig (44:34).

Schlechter Start in die zweite Hälfte
Angeführt von Miletic bauen die Dukes ihren Run auf 19:2 aus, nach 24 Minuten heißt es bereits 58:36 für die Gastgeber. Jonas John bricht die „Korbsperre“ mit zwei Dreiern und David Rados und Co. verkürzen auf 46:60. Mit einem 63:47 für Klosterneuburg geht es in die letzte Pause.

Marko Kolaric verringtert die Differenz mit einem Dreipunkter noch auf 50:65, aber die Wölfe sind an diesem Abend im Abschluss einfach zu harmlos. Die Dukes, allen voran Predrag Miletic, nützen das zu zahlreichen Gegenangriff-Punkten und ziehen bis zur 35. Minute auf 81:54 davon. In den Schlussminuten leeren die Coaches ihre Bänke, bei den Wolves erzielt Mark Laurencik seine ersten ABL-Punkte.

Dukes mit mehr Qualität und Intensität
„Trotz der enormen Schwächung und obwohl bis auf vielleicht Joe Scott und Jonas John keine der verbliebenen Stützen Normalform erreicht hat, waren wir eigentlich relativ lange im Spiel. Ärgerlich ist, dass wir ersten Hälfte mit zwei, drei mentalen Fehlern ein knappes Halbzeitresultat vertan haben. Insgesamt konnten wir aber nicht annähernd die Qualität und die Intensität der Dukes auf das Feld bringen. Es wäre auch vermessen, jede Woche mit so einer Leistung wie gegen Traiskirchen zu rechnen“, kommentiert Coach Hubert Schmidt.

Vor der Nationalteam-Pause empfangen die Wolves am kommenden Samstag die Unger Steel Gunners im T-Mobile Dome.

Presseinfo ABL/ÖBL/Profs Media/BK Dukes/Vienna D.C. Timberwolves

10.02.2019