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Die Raiffeisen Flyers Wels feierten einen souveränen Sieg gegen die Arkadia Traiskirchen Lions und schafften den Sprung auf den fünften Tabellenrang. Während sich die Unger Steel Gunners Oberwart und die Swans Gmunden durch eine starke Crunch-Time Favoritensiege erkämpften, legten die Kapfenberg Bulls in der ersten Halbzeit den Grundstein zum Erfolg im Steirer-Derby. Die Admiral Basketball Bundesliga geht nun in eine 14-tägige Nationalteam-Pause.

Admiral Basketball Bundesliga, 25. Runde:
Vienna D.C. Timberwolves – UNGER STEEL Gunners Oberwart 75:77
Raiffeisen Flyers Wels – Arkadia Traiskirchen Lions 81:72
Swans Gmunden – Klosterneuburg Dukes 91:86
Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – Kapfenberg Bulls 73:84
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Vienna D.C. Timberwolves – UNGER STEEL Gunners Oberwart 75:77 (14:24, 36:37, 61:49)
Beste Werfer Timberwolves: Scott 25, Kolaric 19, Nikolic 11
Beste Werfer Gunners: Mikutis 25, Tawiah 23, Lescault 13

Die Unger Steel Gunners Oberwart setzten sich nach hartem Kampf bei den Vienna D.C. Timberwolves knapp durch. Den besseren Start hatten noch die Gunners, die sich schnell zweistellig absetzen. Durch stetigen Wechsel zwischen Zonen- und Man-Defense brachten die Timberwolves aber die Südburgenländer aus dem Konzept. Angeführt durch die Achse Kolaric-Scott übernahm der Aufsteiger die Kontrolle über die Begegnung und stellte die Gunners vor schwere Aufgaben. Im letzten Abschnitt wechselte das Momentum allerdings einmal mehr. Die Gunners hatten wieder bessere Antworten auf die Defensive der Timberwolves und legten in der Verteidigung selbst einen gehörigen Zahn zu. Die Gunners drehten schließlich das Spiel und feierten einen 77:75 Erfolg. Vor allem unter dem Korb nutzten die Südburgenländer ihre Überlegenheit aus. Mehr als 50% der Gunners-Punkte wurden aus der Zone erzielt und auch das Rebound-Duell ging mit 40:31 deutlich an Oberwart. Chris Tawiah kam mit 23 Punkten und 13 Rebounds einmal mehr auf ein Double-Double.

Fakten zum Spiel:

Die Timberwolves führten zum Start des vierten Viertels bereits mit 12 Punkten.
Die Gunners dominierten die Bretter, scorten knapp 50% ihrer Punkte unter dem Korb und pflückten um neun Rebounds mehr.
Oberwart feierte bereits den dritten Saison-Erfolg gegen die Timberwolves.

Philipp D’Angelo, Spieler der Timberwolves: „Eine kämpferisch gute Leistung meiner Mannschaft. Wir können stolz auf uns sein. Heute hätten wir uns den Sieg verdient.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwoles: „Gratulation an Oberwart. Sie haben im letzten Viertel alles in die Waagschale geworfen und toughe plays gemacht. Die Wahrheit ist aber, dass wir heute eigentlich genug gemacht haben um das Spiel zu gewinnen. Uns wurde im Schlussviertel leider keine Chance gegeben.“

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Gratulation an mein Team. Es war ein harter Kampf von beiden Mannschaften. Am Ende sind wir doch verdienter Sieger.“

Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir haben uns im vierten Viertel sehr gut auf die Zonendefense der Timberwolves eingestellt. Haben dann in der Offensive gut den Ball bewegt und die offenen Würfe getroffen. Wir haben in der Crunchtime 200% in der Defensive gegeben und konnten dadurch das Spiel für uns entscheiden. Wir wussten, dass es kein einfaches Match wird. Gratulation an auch die Timberwolves zu diesem harten Kampf.“

Raiffeisen Flyers Wels – Arkadia Traiskirchen Lions 81:72 (26:22, 44:35, 72:49)
Beste Werfer Flyers: Spruill 20, Lamesic 15, Sina 12
Beste Werfer Lions: Ray 20, Schmit 16, Suljanovic 12

Die Raiffeisen Flyers Wels feierten einen weiteren Sieg über die Arkadia Traiskirchen Lions und überholten die Niederösterreicher in der Tabelle. Das erste Viertel verlief noch ausgeglichen mit kleinen Vorteilen für die Gastgeber. Während sich die Lions immer mehr in Eins gegen Eins Aktionen verstrickten, übernahmen die Welser die Kontrolle über die Begegnung. Im dritten Viertel erhöhten die Flyers ihren Vorsprung auf bis zu 23 Punkte. Die Löwen zeigten im finalen Abschnitt noch einmal Herz und betrieben Ergebniskosmetik. Die Flyers setzten sich aber schließlich souverän 81:72 durch und machten dadurch einen Sprung auf Tabellenplatz fünf.

Fakten zur Begegnung:

Die Flyers überholten die Lions in der Tabelle und kletterten auf Rang fünf
Wels führte bereits mit 23 Punkte nach dem dritten Viertel
Bereits zum zweiten Mal in Serie kamen die Flyers zu einem souveränen Erfog

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Gratulation an meine Mannschaft. Nicht nur zum heutigen Sieg, sondern vor allem auch zu den letzten Wochen. Wir haben uns in der Meisterschaft rechtzeitig selbst wieder ins Spiel gebracht.“

Benjamin Blazevic, Spieler der Flyers: „Wir freuen uns sehr, dass wir den nächsten wichtigen Sieg einfahren konnten.“

Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Wir haben heute unter unseren Möglichkeiten gespielt.“

Oskar Schmit, Spieler der Lions: „Wir haben zeitweise sehr unkonzentriert gespielt. Zu oft suchten wir das Eins gegen Eins. Wir hatten die Chance, haben sie aber nicht genutzt. Wir haben keine Freiwürfe getroffen und es hat heute einfach an mehreren Enden gefehlt. Wir werden daran arbeiten.“

Swans Gmunden – Klosterneuburg Dukes 91:86 (27:14, 47:43, 70:72)
Beste Werfer Swans: Murati 27, Friedrich 21, Blazan 14
Beste Werfer Dukes: Hopfgartner 22, Blazevic 13, Bavcic 12

In einem körperbetonten Spiel setzten sich die Swans Gmunden gegen die Klosterneuburg Dukes durch ein starkes Finish knapp durch. Der Tabellenführer startete entschlossen in die Begegnung und erspielte sich einen schnellen zweistellige Vorsprung. Dann übernahmen allerdings die Dukes das Kommando. Angeführt von Max Hopfgartner stellten die Niederösterreicher die Schwäne durch ihr Inside-Spiel vor schwere Herausforderungen. Die Swans rissen im finalen Abschnitt aber nochmal das Momentum an sich, versenkten die Big-Shots und feierten schließlich einen 91:86 Erfolg. Vor allem Enis Murati war von den Herzögen nicht zu stoppen. Bei einer FG-percentage von 61% kam der Guard auf 27 Punkte. Mit diesem Erfolg verteidigten die Schwäne ihre Tabellenführung erfolgreich.

Fakten zur Begegnung:

Die Dukes schienen im zweiten und dritten Viertel durch ihr Inside-Spiel die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen
Die Schwäne versenkten im finalen Abschnitt die Big-Shots
Gmunden verteidigte die Tabellenführung

Daniel Friedrich, Spieler der Swans: „Es war ein hartes Spiel heute. Wir sind noch gut ins erste Viertel gestartet, haben sie dann aber ins Laufen kommen lassen. Den Start in die zweite Halbzeit haben wir völlig verschlafen und sind dann die Dukes nachgelaufen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und dann die wichtigen Würfe getroffen und uns den Sieg erkämpft.“

Markus Pinezich, Assistant Coach der Swans: „Wir haben unseren game-plan in den ersten zehn Minuten gut umgesetzt. Danach konnten wir die Großen nicht kontrollieren. Diese haben wir aber im letzten Viertel unter Kontrolle gebracht. Das war der Schlüssel zum Sieg.“

Moritz Lanegger, Spieler der Dukes: „Es war grundsätzlich ein gutes Spiel für uns. Es war ein körperbetontes Spiel, bei dem wir gut dagegenhalten konnten. Im Gmunden ist es immer schwer zu gewinnen. Wir haben ein paar einfache Chancen liegenlassen. Das darf man sich gegen Gmunden nicht leisten, wenn man gewinnen will.“

Max Hopfgartner, Spieler der Dukes: „Heute wäre ein Sieg möglich gewesen. Wir haben das erste Viertel etwas verschlafen, dann aber als Mannschaft gut zusammengespielt. Wir waren wahrscheinlich übere weite Strecken die bessere Mannschaft. Gmunden hat am Ende die big-shots versenkt und dadurch gewonnen.“

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – Kapfenberg Bulls 73:84 (15:20, 26:46, 51:67)
Beste Werfer Panthers: Car 19, Poscic 16, Hajder 14
Beste Werfer Bulls: Vujosevic 28, Wilson 14, Coffin 13

Die Kapfenberg Bulls setzen sich im Steiermark-Derby bei den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers mit 84:73 durch. Während die Bulls in der ersten Halbzeit die Begegnung noch voll unter Kontrolle hatten, übernahmen die Panthers ab der zweiten Halbzeit das Kommando. Mit viel Energie kämpfte sich Fürstenfeld in die Begegnung zurück, konnte die Niederlage allerdings nicht mehr abwenden. Die Bulls dominierten die Bretter und pflückten um 20 Rebounds mehr als ihr Gegner. Bogic Vujosevic übernahm einmal mehr viel Verantwortung und steuerte 28 Punkte zum Sieg bei.

Fakten zum Spiel:

Die Bulls kontrollierten die Bretter und pflückten um 20 Rebounds mehr
Die Panthers kämpften sich in der zweiten Halbzeit eindrucksvoll zurück
Kapfenberg erarbeite sich vor allem durch ihr Fastbreak-Spiel und durch zweite Chancen Vorteile

Adnan Bajramovic, Headcoach der Panthers: “Ich bin sehr stolz auf mein Team, wie wir uns in der zweiten Halbzeit präsentiert haben. Gratulation an Kapfenberg.“

Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „Wir haben eine gute erste Halbzeit abgeliefert. Dann waren wir mit unserem Kopf bereits in der Nationalteam-Pause. Wir haben eine schlechte zweite Halbzeit gespielt. Damit bin ich gar nicht zufrieden – wir haben aber verdient gewonnen.“

16.02.2019