Volleyball, Graz

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UVC Holding Graz bleibt weiter in der Erfolgsspur! Die Steirer haben am Samstag in der 20. Runde der DenizBank AG VL auswärts in Zwettl gegen SG Union Raiffeisen Waldviertel mit 3:2 gewonnen und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um Platz zwei eingefahren. Unmittelbar zuvor hatten die Grazer auch gegen Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob die Oberhand behalten. Ebenfalls mit 3:2. Und ebenfalls auswärts. Nun fehlen dem Tabellendritten aus der Mur-Metropole nur noch drei Zähler auf den 2. Rang. Vier Partien sind im Grunddurchgang noch zu spielen.

Graz-Manager Fred Laure: „Wir sind wieder voll im Rennen um Platz zwei. Es läuft. Großes Lob für Michael Murauer, der als Aufspieler die ersten drei Sätzen und im 4. und 5. diagonal gespielt hat. Waldviertel muss noch einmal nach Bleiburg zu Aich/Dob… Wir müssen weiter versuchen, den Druck auf sie aufrecht zu erhalten, dann werden wir ohnehin sehen, was dabei rauskommt…“ Waldviertel-Coach Zdenek Smejkal: „Das war ein sehr ausgeglichenes Spiel mit dem glücklicheren Ende für die Grazer. In den entscheidenden Momenten hat uns etwas die Aggressivität gefehlt. Insgesamt muss man aber sagen, dass beide Teams dem Publikum Volleyball auf höchsten Niveau geboten haben.“ Graz-Coach Robert Koch: „Wir wussten, dass uns in Zwettl ein ganz schwieriges Spiel erwarte würde. Beide Teams hatten die Chance auf den Sieg. Am Ende waren wir die etwas Glücklicheren. Die Waldviertler wirkten auch etwas müde.“

Zum direkten Duell im Kampf um das vierte und letzte Halbfinalticket kam es am Samstag zwischen der SG VCA Amstetten NÖ und dem UVC Ried/Innkreis in der Messehalle 18. Nach einem tollen Auftakt für die Niederösterreicher präsentierten sich schlussendlich die Gäste stärker und gewannen verdient mit 1:3. „Ich muss den Riedern mein Kompliment aussprechen. Sie haben alles richtig gemacht und waren in den entscheidenden Duellen besser. Wir haben hart an uns gearbeitet, aber gegen einen so topfitten Gegner war einfach nicht mehr für uns drinnen“, berichtete VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Sein Team verlor das Spiel der wohl letzten Chance um einen Platz im Halbfinale. Acht Punkte liegen die Oberösterreicher nun vor den Mostviertlern in der Tabelle.

Für die Niederösterreicher liegt nun der volle Fokus auf der Vorbereitung auf das Cup Final Four, das am nächsten Wochenende in Graz stattfindet. Dreimal gewannen sie in den letzten drei Jahren den begehrten Titel.

Der VBC TLC Weiz feierte gegen den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt einen 3:1 (25:20, 23:25, 25:18, 25:14)-Heimsieg. Die Wörther-See-Löwen haben damit zum 14. Mal in Serie verloren. Liga-Topscorer Dimitar Dulchev war einmal mehr nicht zu stoppen. Er sorgte für 18 Zähler, war damit bester Scorer der Partie und hält nun bei insgesamt 344 Punkten.

DenizBank AG VL
16.02.: UVC Weberzeile Ried/Innkreis – SG VCA Amstetten NÖ 3:1 (19:25, 25:20, 25:15, 25:23)
16.02.: VBC TLC Weiz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:1 (25:20, 23:25, 25:18, 25:14)
16.02.: SG Union Raiffeisen Waldviertel – UVC Holding Graz 2:3 (22:25, 25:17, 25:16, 17:25, 14:16)

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

16.02.2019