Haie, HC Innsbruck

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Die Innsbrucker Haie stehen auch in Linz unter Druck. Der HC TWK Innsbruck ist bei den Black Wings Linz praktisch schon zum Siegen verdammt.

Ratlosigkeit, Wut, Entsetzen – die Gefühlslage bei den Innsbruckern Haien nach der 3:7-Schlappe gegen Znojmo fand sich am Nullpunkt ein. In den 60 Minuten zuvor war den Tirolern Kampf und Willen zwar nicht abzusprechen, individuelle Fehler, Nachlässigkeiten und fehlende Verantwortung in der Defensive machten einen vollen Erfolg schnell zunichte. Das Haie-Herz hatte an diesem Abend schwer zu kämpfen. „Es reicht so einfach nicht. Wir haben viel gesprochen, aber wir zeigen es auf dem Eis nicht. Wir haben noch sechs Spiele vor uns, mathematisch wäre ein Playoff noch möglich. Dafür müssten wir jetzt aber alle Spiel gewinnen und zudem auf Schützenhilfe hoffen“, weiß Stürmer Mario Lamoureux.

Der US-Amerikaner wollte dem Spiel gegen Znojmo schnell den Rücken kehren, die Leistung holte ihn und seine Kollegen aber wieder ein. „Wir haben viele Fehler gemacht, dann erst im dritten Drittel Druck erzeugen können. Trotz unzähliger Chancen haben wir dem Spiel keine Wendung mehr geben können. Es ist sehr frustrierend.“

Gegen Linz gilt es für die Tiroler der Playoff-Hoffnung wieder neuen Nährboden zu geben. Das Prinzip „Ein Spiel nach dem anderen“ soll die Haie wieder auf Spur bringen. „Es bringt uns nichts von Playoff oder der Tabelle zu sprechen, wir müssen die Hürde Linz nehmen und dann sehen wir weiter. Solange es rechnerisch noch möglich ist, geben wir auch nicht auf“, so Lamoureux.

Black Wings Linz – HC TWK Innsbruck Sonntag, 17:30 Uhr

16.02.2019