Jordan Hickmott, Black Wings Linz

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Stürmer Jordan Hickmott wechselt nach Bad Tölz und verlässt die LIWEST Black Wings Linz.

Der Kanadier Jordan Hickmott hat einen neuen Verein gefunden. Der 28-Jährige wurde gestern von den LIWEST Black Wings freigegeben und wechselt zu den Tölzer Löwen in die DEL2. Das Gastspiel bei den Stahlstädtern war für Hickmott von wenig erfreulichen Ereignissen gekennzeichnet. Der Stürmer war im vergangenen Sommer aus Villach kommend nach Oberösterreich gewechselt, zog sich aber ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber im 10. Meisterschaftsspiel eine schwere Verletzung zu. Hickmott musste im Oktober operiert werden und durchlief danach eine Reha.

Seit ein paar Wochen ist der Kanadier wieder im Mannschaftstraining, ein Platz im Kader der Stahlstädter wurde aber nicht mehr frei. Bereits vor einigen Tagen wurde Hickmott von Trainer Tom Rowe in einem sehr professionellen Gespräch darüber informiert, dass man keine Änderungen mehr im Kader plant und man dem Angreifer gegebenenfalls die Freigabe für einen Wechsel in eine andere Liga erteilen würde. Das ist nun der Fall, denn Jordan Hickmott unterschrieb bei DEL2 Ligisten Bad Tölz und wird die Löwen ab sofort verstärken.

„Jordan hatte bei uns heuer unglaublich viel Pech“, sagt Manager Christian Perthaler zum Abgang. „Er konnte leider nie zeigen, dass er ein richtig guter Eishockeyspieler ist, aber wir alle wissen, was er beim VSV und davor in der Slowakei geleistet hat und sind überzeugt, dass er das auch in Zukunft zeigen kann. Wir wünschen Jordan auf seinem weiteren Karriereweg alles Gute und vor allem Gesundheit!“

„Ich möchte mich bei allen Spielern und dem Trainerstab bedanken, dass sie für mich da waren und mich mit großer Unterstützung durch meine Verletzungszeit begleitet haben“, sagt Jordan Hickmott zum Abschied. „Ich fühle mich jetzt gesund und möchte diese Saison unbedingt noch einmal spielen, also bin ich jetzt richtig aufgeregt, dass ich noch einmal die Möglichkeit dazu habe. Ich habe meine Zeit in Linz sehr genossen und werde dem Team weiterhin die Daumen drücken – ich wünsche den Jungs alles Gute für den Rest dieser Saison!“

16.02.2019