WHA - Hypo NÖ und MGA Fivers weiter punktegleich voran

© Sportreport

Serienmeister und WHA-Tabellenführer Hypo NÖ setzte sich am Samstag zum Auftakt der 14. Runde beim Aufsteiger SG Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC souverän 35:23 (18:8) durch.
Der ATV Auto Pichler Trofaiach hat durch einen 20:19 (8:11)-Heimerfolg über den HC Sparkasse BW Feldkirch das Tabellenende verlassen. Überragende Spielerin war Neuzugang Aleksandra Abramovic. Die 24-jährige Polin traf neunmal ins Feldkirch-Tor.

„Wir sind lange einem Rückstand nachgelaufen, haben das Spiel erst in den letzten fünf Minuten gedreht. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und letztlich das glücklichere Ende gehabt. Schön, dass wir damit die Rote Laterne abgeben konnten“, freute sich Trofaiach-Obmann Heinz Rumpold.

Die Union St. Pölten musste sich Cupsieger und Vizemeister UHC Müllner Bau Stockerau 22:35 (10:19) geschlagen geben, ist als Zehnter nur noch einen Punkt vor Trofaiach. Stockerau liegt auf Rang drei. „Man sieht eine deutliche Weiterentwicklung des Teams, an der Trefferquote müssen wir noch arbeiten. Die jungen Spielerinnen stehen erst am Beginn ihrer Entwicklung, harmonieren aber immer besser mit Führungsspielerinnen wie Jessica Hollaus“, berichtete St. Pölten-Sektionsleiter Gerhard Halm.

Neues Schlusslicht ist der UHC Eggenburg, der sich dem SSV Dornbirn Schoren 24:26 (11:13) geschlagen geben musste. Die Niederösterreicherinnen waren 9:7 vorne, musste dann aber einen 4:0-Run der Gegnerinnen hinnehmen. In der zweiten Hälfte übernahm man nochmals die Führung (19:18). Nicht zuletzt aufgrund einer schwachen Chancenverwertung zog Eggenburg aber doch den Kürzeren. Dornbirn festigte dank des Erfolgs Platz sechs.

Die MGA Fivers konnten am Sonntag durch einen Sieg beim ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt wieder mit Hypo NÖ gleichziehen, gewannen beim Tabellenachten 33:26 (16:17). Wr. Neustadt hat in der ersten Hälfte gut und körperbetont gespielt. Dafür bekam man aber in weiterer Folge die Rechnung präsentiert. Viktoria Kaiser und später auch Kreisläuferin Anna Teubl mussten nach der dritten 2-Minuten-Strafen vom Feld. Da man auch verletzungsbedingt einige Spielerinnen vorgeben musste, konnte man von der Bank wenig reagieren. Wr. Neustadt-Trainer Norbert Antal: „In der ersten Hälfte haben wir ein gutes Spiel gezeigt, nach der Pause war das dann nicht mehr ganz der Fall. Man hat aber das Potenzial gesehen, das in der Mannschaft steckt. Schlussendlich hat MGA auch wegen seiner größeren Routine gewonnen. Immerhin konnten wir aber eines der derzeit besten WHA-Teams ärgern. Unser Fokus gilt nun schon dem nächsten Spiel gegen Feldkirch. Die Vorarlbergerinnen haben ja überraschend gegen Trofaiach verloren, vielleicht können wir da überraschen.“

Der WAT Atzgersdorf (4.) spielt eine starke Saison, punktete Sonntagabend in seinem 13. WHA-Saisonspiel zum elften Mal. Die Wienerinnen bezwangen Tabellennachbarn HIB Handball Graz auswärts (5.) mit 27:26 (12:10). Atzgersdorf hält wie Stockerau bei 21 Zählern.

WHA, 14. Runde
16.02.: Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC – Hypo NÖ 23:35 (8:18)
16.02.: ATV Auto Pichler Trofaiach – HC Sparkasse BW Feldkirch 20:19 (8:11)
16.02.: Union St. Pölten Frauen – UHC Müllner Bau Stockerau 22:35 (10:19)
16.02.: UHC Eggenburg – SSV Dornbirn Schoren 24:26 (11:13)
17.02.: ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL WR. NEUSTADT – MGA Fivers 26:33 (17:16)
17.02.: HIB Handball Graz – WAT Atzgersdorf 26:27 (10:12)

Presseinfo: ÖHB

18.02.2019