Volleyball, Cup

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Am Samstag werden die ersten großen Titel 2019 im heimischen Volleyball vergeben, geht es doch im neuen Raiffeisen Sportpark Graz für Damen wie Herren um den Austrian Volley Cup. Gastgeber UVC Holding Graz darf sich Chancen ausrechnen, mit beiden Teams den Sieg davonzutragen. Die Damen gehen sogar als Titelverteidigerinnen ins Final-4, das am Freitag mit den Halbfinalduellen beginnt.

Den Auftakt machen die Herren. Um 14 Uhr trifft Titelverteidiger SG VCA Amstetten NÖ auf Zweitligist Sportunion St. Pölten. Das erste Endspiel-Ticket wird also in einem Niederösterreich-Derby vergaben. Amstetten ist klar in der Favoritenrolle, seit 17 Cup-Spielen ohne Niederlage. Dreimal in Folge konnte man sich den Titel sichern. Anders als in der DenizBank AG VL fungiert VCA-Sportdirektor Michael Henschke im Pokal-Bewerb auch als Trainer. „Wir wollen ins Finale und den Cup zum fünften Mal in der Geschichte nach Amstetten holen. Das wird allerdings eine ganz schwierige Aufgabe“, erklärt Cup-Kapitän Niklas Etlinger, einer von acht Eigenbauspielern in Amstettens Kader. Henschke: „Das untermauert unsere gute Nachwuchsarbeit!“

Auf das erste Herren-Halbfinale folgt jenes der Damen. Ab 16 Uhr misst sich die SG Prinz Brunnenbau Volleys mit dem ATSC Wildcats Klagenfurt. In der Meisterschaft wäre das Team aus Perg auf Grund der AVL-Ergebnisse klar zu favorisieren, holte im Grunddurchgang mehr als doppelt so viele Punkte. Im Cup sind aber nur Österreicherinnen spielberechtigt, daher fehlen Perg auch die drei AVL-Topscorerinnen. In der vergangenen Saison scheiterten beide Teams im Halbfinale.

Um 18 Uhr fordert der VBC TLC Weiz im Steirer-Derby den UVC Holding Graz. Die Final4-Gastgeber sind nach der Weihnachtspause richtig gut in Schwung gekommen, besiegten 2019 in der DenizBank AG VL bereits zweimal Meister SK Posojilnica Aich/Dob und zuletzt auch die Union Raiffeisen Waldviertel. So hat man sich wieder ins Rennen um Platz zwei gebracht, ist nur noch drei Punkte hinter der URW. „Jetzt liegt der Fokus aber voll auf dem Cup-Halbfinale gegen Weiz“, stellt UVC-Spieler Michael Murauer klar. Während Graz-Coach Robert Koch mit seinem Topscorer Lorenz Koraimann im Kampf um den Cup-Titel planen kann, ist bei Weiz Legionär Dimitar Dulchev, klar erfolgreichster Punktesammler in der DenizBank VL, zum Zuschauen verurteilt.

Abgeschlossen wird der Freitag mit dem zweiten Halbfinalduell der Damen. Die Titelverteidigerinnen aus Graz bekommen es mit AVL-Grunddurchgangssieger Askö Linz-Steg zu tun. „Wir wollen den nächsten Titel nach Graz holen und zum dritten Mal in Folge gewinnen“, gibt sich Außenangreiferin Birgit Ebster-Schwarzenberger kämpferisch. Graz-Manager Frederick Laure ergänzt: „Linz-Steg muss zwar auf die Legionärinnen verzichten, hat aber starke österreichische Spielerinnen in seinen Reihen. Es wird kein einfaches Spiel, aber unsere Damen sind in Fahrt.“ Die Murstädterinnen sind das einzige Team, das die Stahlstädterinnen in dieser Saison besiegen konnte. Linz-Steg warf im Cup-Viertelfinale Rekordchampion SG VB NÖ Sokol/Post aus dem Bewerb.

Das Damen-Finale geht am Samstag ab 17.55 Uhr in Szene. Die Herren ermitteln ab 20.25 Uhr den Austrian Volley Cup-Champion 2019. ORF Sport+ überträgt beide Entscheidungen live.

Final Four Austrian Volley Cup 2019

Spielplan
Halbfinale Herren
22.02., 14:00: Sportunion St. Pölten – SG VCA Amstetten NÖ
22.02., 18:00: VBC TLC Weiz – UVC Holding Graz

Halbfinale Damen
22.02., 16:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys – ATSC Wildcats Klagenfurt
22.02., 20:00: ASKÖ Linz/Steg – UVC Holding Graz

Finalspiele
23.02., 17.55: Finale Damen (live in ORF Sport+)
23.02., 20.25: Finale Herren (live in ORF Sport+)

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

19.02.2019