Black Wings Linz

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Der gestrige Abend war für die Black Wings Linz ein ganz bitterer. Zeit mit sich zu hadern, gibt es nicht. Denn schon morgen steht den Stahlstädtern ein äußerst wichtiges Spiel ins Haus.

Bis zur 28. Minute zeigten die LIWEST Black Wings in der brodelnden Keine Sorgen Eisarena offenives Hockey, das sich wahrlich sehen lassen konnte: Der Zug zum Tor war groß, die Chancen verwertete man und ließ hinten den Gegner zu keinen Möglichkeiten kommen.

Bis ungefähr zur Halbzeit standen die Zeichen auf einen Heimsieg über den ewigen Rivalen Znaim gut. Doch der Treffer zum 1:3 aus Sicht der Adler sollte die Partie kippen. Wie schon so oft in der Saison dürfte das Gegentor Unsicherheit in den Köpfen der Stahlstadt Cracks ausgelöst haben.

Die tschechischen Gäste erkannten dies und leckten Blut. Im Schlussabschnitt fiel schließlich das 2:3 und der 3:3-Ausgleich, in der Verlängerung erzielte McPherson gar das Game-Winning-Goal.

„Wir haben eigentlich gut weitergespielt, finde ich. Aber oft sind es dann Kleinigkeiten, die zu solchen Toren führen und eine blöde Strafe im letzten Drittel, die uns teuer zu stehen gekommen ist. Es ist halt wieder so ein Spiel, bei dem wir es nicht geschafft haben, es gut zu Ende zu spielen und mit drei Punkten nach Hause zu gehen“, resümierte ein sichtlich enttäuschter Moritz Matzka.

Dass in dieser Phase der Saison derartige Spiele zu einem gänzlich falschen Zeitpunkt kommen, ist kein großes Geheimnis. Denn der komfortable Punktepolster auf Verfolger Dornbirn schmolz nach dem gestrigen Abend auf lediglich fünf Zähler.

Den Bulldogs gelang es nämlich, die Villacher Adler in der regulären Spielzeit in die Knie zu zwingen und damit drei Punkte anzuschreiben. Morgen kommt die Truppe von Dave MacQueen an die Untere Donaulände und fordert die LIWEST Black Wings zum Duell um Platz zwei der Qualifikationstabelle.

Wie es im Grunde für jedes Spiel der Zwischenrunde gilt, muss ein Sieg morgen die Mindestanforderung sein. Sollten die Mannen von Tom Rowe gegen Dornbirn ins Straucheln geraten, könnte der Einzug in die Play-offs tatsächlich noch zur Zitterpartie werden.

Apropos Nerven – die dürfen die Stahlstädter weder auf noch abseits des Eises zeigen. Denn genau darin liegt ihre große Schwäche. „Wir dürfen nicht panisch werden“, stellte der gestrige Torschütze Troy Rutkowski fest.

Im Hinblick auf die anstehende Partie meint er: „Dornbirn ist ein starkes Team und sie werden körperlich stark auftreten. Ich hoffe, dass es besser wird als gestern“. Sein Kollege Moritz Matzka weiß bereits wie das geschehen soll: „Es ist wichtig, dass wir morgen wieder so starten wie gegen Znaim und dann heißt’s konzentriert in der Partie drin bleiben. Unsere Erwartung sind drei Punkte“

Sonntag, 3. März 2019, 17:30 Uhr, Keine Sorgen Eisarena
LIWEST Black Wings Linz – Dornbirn Bulldogs
Schiedsrichter: Garon, Sternat, Kontschieder, Seewald

Medieninfo Black Wings Linz

02.03.2019