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Zum Abschluss der 25. Runde in der Basketball Bundesliga haben die Flyers Wels (#5) und die Traiskirchen Lions (#6) ihren Rückstand auf die Top-4 verkürzt – und gleichzeitig den Abstand auf Rang neun, der das Saisonaus nach dem Grunddurchgang bedeutet, vergrößert.

Die Oberösterreicher rangen sich bei den Klosterneuburg Dukes (#4) zu einem 83:75-Sieg durch. Der kroatische Big-Man Marin Mornar debütierte für die Flyers, die ihren vierten Sieg in Folge feierten, mit 8 Punkten und 9 Rebounds. Die Lions triumphierten parallel mit 85:66 über den BC Vienna (#7). Beim Comeback von Jozo Rados (19 PTS | 6 RB) ließen die Niederösterreicher teils inferioren Wienern keine Chance.

Klosterneuburg Dukes – Flyers Wels 75:83 (19:19, 38:48, 54:63)
Scorer Dukes: Blazevic 19, Hopfgartner 14, Leydolf Cl. 11
Scorer Flyers: Lamesic 19, Spruill 15, Csebits 12

Die Flyers Wels (#5) haben ihren Aufwärtstrend auch nach dem International-Break bestätigt. Die Oberösterreicher siegten bei den Klosterneuburg Dukes (#4) mit 83:75 und landeten den vierten Sieg in Folge. Damit liegt Wels in der Tabelle nur noch vier Punkte hinter den Dukes. Trotz zehn Turnover der Flyers im Startviertel, ging es mit 19:19 in die erste kurze Unterbrechung. Im zweiten Abschnitt unterliefen den Gästen nur noch zwei Ballverluste – und sie sicherten sich, auch dank eines gelungenen Debüts von Marin Mornar (8 PTS | 9 RB), eine 48:38-Pausenführung. Diesen Vorteil ließen sich die Welser im Schlussviertel fast noch aus der Hand nehmen: Die Dukes, die ohne den angeschlagenen Predrag Miletic auskommen mussten, verkürzten per 10:0-Run auf 73:74 (38. Min). Addison Spruill (15 PTS | 8 RB) und eine starke Trefferquote von der Freiwurflinie ließ aber schlussendlich keinen Turnaround der Dukes zu.

Top-Performer:

Clemens Leydolf – 21:39 MIN | 11 PTS | 3 ST
Thomas Csebits – 31:37 MIN | 12 PTS | 4 AS | +/- +14

Key-Facts:

Wels gewinnt das vierte aufeinanderfolgende Spiel.
Clemens Leydolf machte für die Dukes mit 11 Punkten sein Season-High.
Der angeschlagene Predrag Miletic wurde bei Klosterneuburg nicht eingesetzt. Moritz Lanegger (Schulter) fehlte weiterhin.
Bei Wels gab der kroatische Inside-Spieler Marin Mornar sein Debüt. Er kam auf 8 Punkte und 9 Rebounds.

Stimmen zum Spiel:

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes:
„Wir haben heute mit unserer jungen Truppe ein gutes Spiel abgeliefert, Wels bis zum Schluss gefordert. Dass es am Ende nicht gereicht hat, lang an ein oder zwei Würfen, das ist sehr schade.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes:
„Wir haben heute trotz mehrerer Ausfälle stark gekämpft. In Wirklichkeit war das Spiel knapper, als das Ergebnis es zeigt. Gratulation an Wels für den Sieg.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Gratulation an meine Mannschaft, man hat gesehen, dass beide Teams nach der Nationalteampause noch Schwierigkeiten hatten. Am Ende haben wir es spannender gemacht als notwendig.“

Benjamin Blazevic, Spieler der Flyers:
„Wir haben im ersten Viertel viele leichte Punkte zugelassen und uns dann im zweiten Viertel erfangen und einen Vorsprung herausgespielt. Nach dem Seitenwechsel haben wir dann leider wieder viel zu viele offenen Würfe zugelassen. Wir haben unser Spiel dann konsequent durchgezogen und letztlich verdient gewonnen.“

BK Dukes müssen sich Wels knapp geschlagen geben
BK Dukes Klosterneuburg vs. Flyers Wels 75:83 (38:48)

Die ersatzgeschwächten BK Dukes hielten das Spiel bis knapp vor Ende offen, mussten sich letztlich aber knapp geschlagen geben.

Die BK Dukes mussten in diesem Spiel neben dem verletzten Momo Lanegger auch auf den angeschlagenen Predrag Miletic verzichten. Beide Teams hatten zu Beginn ein paar Probleme, ehe Hopfgartner auf der einen Seite und Lamesic auf der anderen den Angriffsmotor zum laufen brachten. Die Welser blieben meist von außen erfolgreich, während die Klosterneuburger ihr Glück unter dem Korb suchten. Nach zehn Minuten ist quasi nichts passiert, Spielstand 19:19.

Die ersten Minuten im zweiten Spielabschnitt gehörten dann den Welsern, die mit einem 8:0-Run eine Lücke aufmachten, die sie in weiterer Folge auf bis zu zwölf Punkte vergrößerten. Die Absenz von Lanegger und Miletic in der Defense war deutlich sichtbar. Dennoch verkürzten die Klosterneuburger im weiteren Viertelverlauf den Rückstand auf sieben Punkte, ehe die Oberösterreicher dank einer guten Schlussphase eine 48:38-Führung mit in die Halbzeit nahmen.

Angeführt von Blazevic verkürzten die Gastgeber binnen drei Minuten auf 48:51 und zwangen Wels-Coach Waser zu einer frühen Auszeit. Die Gäste übernahmen dann wieder das Kommando und zogen auf 63:50 davon. Bis zum Viertelende konnten die Dukes noch vier Punkte gutmachen.

Im Schlussabschnitt versuchten die Klosterneuburger noch einmal alles, um die drohende Niederlage abzuwehren und kamen immer näher. Vier Minuten vor Spielende hieß es nur noch 70:74 und alles war wieder offen. Ein Dreier von Hopfgartner brachte die Gastgeber zwei Minuten vor Schluss auf einen Punkt heran und die Halle zum Kochen. 50 Sekunden vor Schluss ließ Blazevic die Chance in Führung zu gehen aus, im Gegenzug erhöhte Spruill auf 78:75. Letztlich machte Lamesic von der Freiwurflinie alles klar und die Flyers konnten mit einem knappen Sieg die Heimreise antreten.

Werner Sallomon, Headcoach Klosterneuburg: „Wir haben heute mit unserer jungen Truppe ein gutes Spiel abgeliefert, Wels bis zum Schluss gefordert. Dass es am Ende nicht gereicht hat, lang an ein oder zwei Würfen, das ist sehr schade.“

Valentin Bauer, Spieler Dukes: „Wir haben heute trotz mehrerer Ausfälle stark gekämpft. In Wirklichkeit war das Spiel knapper, als das Ergebnis es zeigt. Gratulation an Wels für den Sieg.“

Sebastian Waser, Headcoach Wels: „Gratulation an meine Mannschaft, man hat gesehen, dass beide Teams nach der Nationalteampause noch Schwierigkeiten hatten. Am Ende haben wir es spannender gemacht als notwendig.“

Benjamin Blazevic, Spieler Wels: „Wir haben im ersten Viertel viele leichte Punkte zugelassen und uns dann im zweiten Viertel erfangen und einen Vorsprung herausgespielt. Nach dem Seitenwechsel haben wir dann leider wieder viel zu viele offenen Würfe zugelassen. Wir haben unser Spiel dann konsequent durchgezogen und letztlich verdient gewonnen.“

Traiskirchen Lions – BC Vienna 85:66 (28:16, 45:30, 70:47)
Scorer Lions: Rados 19, Danek 17, Suljanovic, Güttl je 13
Scorer BCV: Detrick 18, Gvozden 11, Trmal M. 10

Die Traiskirchen Lions (#6) haben in der 25. Runde der Basketball Bundesliga einen für den Kampf um die Playoffs wichtigen Sieg gefeiert. Sie besiegten den BC Vienna (#7) mit 85:66 und holten sich den ersten Saisonsieg über die Wiener. Zudem beendeten die Lions, bei denen Jozo Rados nach über zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback gab, ihren Negativlauf von zuletzt drei Niederlagen in Serie. Ohne den am Knöchel verletzten Shawn Ray fanden die Niederösterreicher gleich im Startviertel ihren Offensivrhythmus, machten in den ersten zehn Minuten bereits 29 Punkte. Angeführt von Top-Scorer Rados (19 PTS | 6 RB) hatten die enorm strukturiert agierenden Lions auf eine starre Zonen-Defensive der Gäste stets eine Antwort und bauten ihren Vorteil kontinuierlich aus. Zudem agierten die Niederösterreicher auch defensiv enorm aggressiv und lästig und ließen ihrem Widersacher nur 66 Punkte und feierten schlussendlich ihren zweithöchsten Saisonsieg. Benedikt Danek kam als einziger Akteur in diesem Spiel auf ein Double-Double (17 PTS | 10 AS)

Top-Performer:

Benedikt Danek – 34:19 MIN | 17 PTS | 10 AS
Luka Gvozden – 40:00 MIN | 11 PTS | 8 RB | 5 AS | 4 ST

Key-Facts:

Die Lions zeigten eine starke Defensivleistung und ließen Wien nur 66 Punkte. Im Saisonschnitt machte der BCV bis vor diesem Spiel 83,0 Punkte.
Gleich fünf Spieler von Traiskirchen punkteten zweistellig. Bei Wien waren es nur deren drei.
Jozo Rados gab nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback für Traiskirchen. Der Center kam auf 19 Punkte und 6 Rebounds.
Justin McCaw debütierte für die Lions mit 2 Punkten.

Stimmen zum Spiel:

Oscar Schmit, Spieler der Lions: „Es war ein ganz wichtiger Sieg für uns nach der Nationalteampause. Wir hatten zwei Wochen lang kein Spiel und mussten außerdem auf Shawn Ray verzichten. Es war eine gute Leistung. Wir sind glücklich über das Comeback von Jozo Rados und freuen uns auf die kommenden Aufgaben.“

Jozo Rados, Spieler der Lions: „Ich bin glücklich, dass wir heute so gut gespielt haben. Die Defensive war ausschlaggebend für den Sieg. Wir haben die Shooter der Wiener gut abgeschirmt. In der Offensive haben wir sehr strukturiert gespielt, den Ball gut bewegt und dann auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“

Luigi Gresta, Headcoach vom BCV: „Es war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. Manche von uns haben heute geglaubt, sie spielen für die San Antonio Spurs – das tun sie aber nicht. Meine Spieler haben jetzt Zeit darüber nachzudenken, welche Fehler sie heute und auch in den letzten Trainings gemacht haben.“

Presseinfo ABL/Profs Media/BK Dukes

03.03.2019