Basketball

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Die Wörthersee Piraten (#8) haben sich als achte Mannschaft für die Playoffs in der ZWEITEN Basketball Bundesliga qualifiziert. Die Klagenfurter setzten sich bereits am Samstag klar gegen die BBU Salzburg (#10) durch und profitierte von der sonntägigen Niederlage von KOŠ Celovec (#9) beim UBC St. Pölten (#5). Der Tabellenführer Mattersburg Rocks (#1) hat indes den Gewinn des Grunddurchgangs fixiert, während die Dornbirn Lions (#4) definitiv vom vierten Tabellenplatz aus in die Postseason starten werden und im Viertelfinale Heimrecht besitzen.

Wörthersee Piraten – BBU Salzburg 94:70 (32:13, 52:29, 74:42)
Scorer Piraten: Keric 23, Sirnik 21, Kunovjanek 14
Scorer BBU: Mouratoglou 14, Ostojic 13, Joch 8, Milovac 8

Die Wörthersee Piraten (#8) haben sich mit einem 94:70-Heimsieg über die BBU Salzburg (#10) das letzte verbleibende Playoff-Ticket gesichert. In der noch ausstehenden Runde können die Klagenfurter nicht mehr vom achten Tabellenrang verdrängt werden. Die Piraten legten früh den Grundstein zum Erfolg und starteten mit einem 12:1 Run in die Begegnung. Vor allem die Achse Keric, Sirnik und Kunovjanek setzten bereits zu Beginn offensive Akzente. Bei den Gästen versuchte vor allem Dimitris Mouratglou sein Team im Spiel zu halten. Die Gastgeber überzeugten aber aus der Distanz (50% 3er) und am Offensivrebound (12) und bauten so ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Wörthersee setzte sich schließlich mit 94:70 durch und bleibt in dieser Saison gegen Salzburg ungeschlagen. Vor allem Elvis Keric konnte von der BBU nicht gestoppt werden. Er verbuchte mit 23 Punkten und 10 Assists sein drittes Double-Double der laufenden Saison.

Stimmen zum Spiel:

Sebastian Schaal, Spieler der Piraten: „Die Ausgangslage war klar, dementsprechend sind wir heute aufgetreten. Wir haben einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs gesetzt, haben das getan, was wir kontrollieren können.”

Christian Joch, Spieler der BBU: „Wir hatten heute einen extrem schlechten Start. Das müssen wir in Blick auf das Playdown unbedingt ändern.“

Dornbirn Lions – BBC Nord Dragonz 94:88 (18:21, 40:43, 67:64)
Scorer Lions: Medori 27, Bas 18, Pecek 18
Scorer Dragonz: Najdanovic 21, Drljaca 19, Tamas 12

Die Dornbirn Lions (#4) setzten sich nach hartem Kampf gegen die BBC Nord Dragonz (#11) durch und bestätigten damit den vierten Tabellenplatz – und damit das Heimrecht im Viertelfinale. Die Lions wurden in den Anfangsminuten ihrer Favoritenrolle noch gerecht. Dann übernahmen allerdings die Dragonz das Kommando und erspielten sich eine Führung nach dem ersten Viertel. Die Gäste konnten den Schwung erfolgreich in das zweite Viertel mitnehmen, in dem sie sich zwischenzeitlich eine zweistellige Führung erkämpften. Die Hausherren kämpften sich bis zur Pause zurück in Spiel. In der zweiten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Ein überragender Javier Medori (27 Punkte, 14 Rebounds) und eine deutliche Überlegenheit am Rebound (48:29) machte schließlich den Unterschied für die Lions.

Stimmen zum Spiel:

Borja San Miguel, Headcoach der Lions:
„Es war nicht unser bestes Spiel aber es hat uns unter die besten vier Teams der Liga gebracht. Wir haben an Intensität zugelegt und werden nun schauen, dass alle Spieler bis zu den Playoffs fit werden.“

Matic Pecek, Spieler der Lions: „In der ersten Halbzeit war es schwierig, weil wir nicht gut getroffen haben und auch defensiv zu wenig bereit waren. In der zweiten Hälfte konnten wir uns vor allem in der Defensive steigern. Die Mannschaft hat wirklich großartig für diesen Erfolg gekämpft.”

Dusan Kozlica, Headcoach vom BBC: „Gratulation an Dornbirn. Ich möchte aber meiner Mannschaft auch für diese reife Leistung gratulieren. Wir haben viele richtige Entscheidungen getroffen, mussten aber aufgrund der Qualität der Löwen die Niederlage akzeptieren.“

Union Deutsch Wagram Alligators – Jennersdorf Blackbirds 59:79 (12:29, 29:52, 51:67)
Scorer Alligators: Goranovic 15, Marek 14, Reichle 12
Scorer Blackbirds: Astl Ch. 27, Koch S. 17, Jandrasits 8

Die Jennersdorf Blackbirds (#2) haben ihren vierten Sieg in Serie gefeiert. Der Vizemeister besiegte das weiterhin sieglose Tabellenschlusslicht Union Deutsch Wagram Alligators (#12) mit 79:59 und gewann damit auch das – inklusive Cup – dritte Duell gegen Niederösterreichern. Jennersdorf hat somit den zweiten Tabellenplatz bezogen. Das Spiel haben die Gäste schon in der Schlussphase des Startviertels entschieden. Sie legten in den letzten 3,5 Minuten einen 12:0-Run auf das Parkett und holten sich eine klare 29:12-Führung nach den ersten zehn Minuten. Kurz vor der Pause betrug der Vorteil für die Blackbirds, die vor allem am Offensiv-Rebound (20) eine enorm starke Leistung zeigten, bereits +25 (52:27 | 18. Min). Im dritten Abschnitt zeigte die junge Mannschaft der Alligators ihr Potential und lieferte gute Aktionen. Ein Turnaround war jedoch nicht in Reichweite. Christoph Astl (27 PTS | 15 RB) und Sebastian Koch (17 PTS | 11 RB) legten für die Blackbirds jeweils ein Double-Double auf. Für Marko Moric war das Spiel nach zwei technischen Fouls vorzeitig beendet.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Grassegger, Headcoach der Alligators: „Ein Minus 20 mit dem wir sehr zufrieden sein können, so komisch das auch klingt. Es zeigt, dass wir uns seit dem letzten Spiel sehr gesteigert haben. Dennoch müssen wir für das Playdown an unserer Transition-Defense schrauben. Gratulation an Jennersdorf, aber auch Gratulation an meine Jungs.“

Marko Goranovic, Spieler der Alligators: „Wir haben uns gut gegen diese Mannschaft geschlagen und konnten das, was wir trainiert haben, im Spiel umsetzen. Wir haben als Team gut zusammengespielt, trotzdem sollten wir uns damit nicht zufrieden geben. Deshalb müssen wir weiterhin mit dem Kopf im Spiel bleiben und uns auf das nächste Spiel konzentrieren.“

Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Wir haben unsere Pflicht erfüllt, mehr aber nicht. Wir wünschen den UDW Alligators alles Gute für das Playdown.“

UBC St. Pölten – KOŠ Celovec 71:63 (17:19, 33:29, 51:48)
Scorer UBC: Speiser 22, Kaltenbrunner S. 14, Pöcksteiner 13
Scorer KOŠ: Razdevsek 23, Sliskovic 18, Fizuleto 16

KOŠ Celovec (#9) hat nach einer 63:71-Niederlage beim UBC St. Pölten (#5) keine Chance mehr sich für die Playoffs der ZWEITEN Basketball Bundesliga zu qualifizieren. Die Klagenfurter, die dieses wichtige Spiel ohne Jaka Stemberger bestreiten mussten, liegen eine Runde vor Schluss zwei Punkte hinter den achtplatzierten Wörthersee Piraten (#8), weisen aber einen Nachteil im „direkten Duell“ (zwei Niederlagen) auf. Bei den so heimstarken Niederösterreichern, die damit den Grunddurchgang mit acht Heimsiegen abschließen, zeigten sich die Kärntner bis zur Pause ebenbürtig und glichen gar einen ersten Run des Heimteams im zweiten Abschnitt aus. Gegen den 11:1-Start des UBC in die zweite Halbzeit (44:30 | 24. Min) fanden sie aber kein Mittel. Sie verkürzten zwar im Schlussabschnitt auf zwei Punkte (51:53 | 32. Min), mussten sich aber am Ende doch geschlagen geben. Den Unterschied zu Gunsten der Niederösterreicher machten insgesamt die Punkte der Rollenspieler und weniger Turnover auf Seite des UBC. Sein Kaptiän Martin Speiser legte mit 22 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double auf.

Stimmen zum Spiel:

Steven Kaltenbrunner, Spieler vom UBC: „Es war ein hartes Spiel, unser Gegner hat uns keinen Zentimeter gelassen. Man hat gemerkt, dass sie unbedingt in die Playoffs wollen.“

Paul Koroschitz, Spieler vom UBC: „“Der heutige Sieg war wieder einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Gerade in solch schwierigen Phasen werden wir zunehmend besser. Mit dieser Einstellung werden wir auch nächste Woche gegen Jennersdorf spielen und gewinnen.“

Marin Sliskovic, Spieler von KOS: „Wir haben gewusst, dass wir ein perfektes Spiel brauchen, um zu gewinnen. Wir haben gut angefangen und haben gehofft, dass wir das Spiel bis zum letzten Viertel ausgeglichen gestalten können. Aber wenn man keine Korbleger treffen kann, besteht wenig Hoffnung auf einen Sieg.“

Dragan Sliskovic, Headcoach von KOS: „Die heutige Partie war ein schwieriges Spiel vor allem weil Stemberger gefehlt hat, aber die Spieler haben alles gegeben, um das heutige wichtige Spiel zu gewinnen. Ich gratuliere St. Pölten und wünsche Ihnen viel Erfolg für die Playoffs.“

Raiders Villach – Mistelbach Mustangs 81:117 (26:41, 47:67, 67:98)
Scorer Raiders: Boban 26, Bajc 17, Grisic 10
Scorer Mustangs: Sismilich 24, Jedovnicky 21, Isbetcherian 19

Die Mistelbach Mustangs (#6) haben sich mit einem Kantersieg auf den sechsten Tabellenplatz geschoben. Die Niederösterreicher zeigten beim Tabellenzweiten Raiders Villach (#2), der erstmals ohne Jasmin Perkovic antrat, eine fulminante Offensivleistung und gewannen am Ende mit 117:81. Damit gelang den Mustangs der erste Auswärtssieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, während Villach nach sieben Heimspielen wieder vor heimischem Publikum verliert. Damit gaben die Raiders ihren zweiten Tabellenplatz auch an die Jennersdorf Blackbirds (#2) gab. Die Mustangs dominierten diese Begegnung von Beginn an, lagen schon nach dem ersten Viertel – wo sie neun ihrer zehn Dreipunkter verwerteten – mit 15 Punkten voran und bauten ihren Vorteil kontinuierlich aus. Am Ende feierten die Niederösterreicher ihren zweithöchsten Saisonsieg.

Stimmen zum Spiel:

Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir haben in den letzten Wochen viel durchgemacht und sind auf Grund der letzten personellen Veränderung noch nicht eingespielt. Wir haben auch diese Woche wegen diversen Krankheiten kaum trainieren können. Diese Faktoren ermöglichten an diesem Abend diesen für die Mistelbacher schönen Achtungserfolg. Am Ende vom Tag war es eine Niederlage, die wir nicht überbewerten. Wir wissen, dass wir jetzt noch zwei Wochen Zeit haben unser Team für die Playoffs zu formen. Wir hoffen, dass wir im Viertelfinale gegen die Mustangs antreten dürfen und wieder Klarheit in dieses prickelnde Duell bringen.“

Basket Flames – Mattersburg Rocks 78:101 (17:24, 39:53, 58:80)
Scorer Flames: Vay 25, Memcic 17, Künstner 12
Scorer Rocks: Ware 28, Nicoli 17, Hallett, Vancura je 15

Die Mattersburg Rocks (#1) haben mit einem klaren 101:78-Auswärtssieg bei den Basket Flames (#7) den ersten Tabellenplatz nach Ende des Grunddurchgangs fix. Damit haben die Burgenländer in den Playoffs bis inklusive eines möglichen Finales Heimrecht. Die Wiener rutschten nach ihrer dritten Niederlage in Serie auf den siebenten Tabellenrang ab. Die Basket Flames hatten von Beginn an kein defensives Mittel gegen die Gäste aus Mattersburg. Der Tabellenführer fand rasch seinen Offensivrhythmus (52% 2pFG | 40% 3pFG) und baute seinen Vorteil kontinuierlich aus. Gleich sechs Spieler der Rocks, die zudem den Rebound kontrollierten (53:26), scorten zweistellig. Max Hübner (12 PTS | 10 RB) und Gary Ware (28 PTS | 11 RB (7 OR)) legten ein Double-Double auf. Fabricio Vay (25 PTS | 10 RB) knackte als erster Spieler die 500-Punkte-Marke in der ZWEITEN Basketball Bundesliga.

Stimmen zum Spiel:

Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Der Tabellenführer war uns heute in allen Belangen überlegen. Ihre Guards haben das Spiel kontrolliert und die Big Men haben uns inside vor große Probleme gestellt.“

Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Mattersburg hat jeden Wurf bekommen, den es wollte. So kann man gegen den Tabellenführer nicht gewinnen. Gratulation an Mattersburg für die souveräne Performance.“

James Williams, Headcoach der Rocks: “Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Somit haben wir unser erstes Ziel erreicht. Jetzt konzentrieren wir uns bereits auf Deutsch Wagram.”

Corey Hallett, Spieler der Rocks: „Ich denke, dass das zweite Viertel heute den Unterschied ausgemacht hat. Da haben wir den Ball sehr gut bewegt und so verdient gewonnen.“

Presseinfo ABL/2BL/Profs Media

03.03.2019