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In der 26. Runde der Basketball Bundesliga kommt es am Donnerstag zum Gipfeltreffen zwischen den Swans Gmunden und den Gunners Oberwart. Dieses Duell ist aber nicht nur der direkte Kampf um die Tabellenführung, sondern gleichzeitig die Generalprobe des Raiffeisen Cup Final-4.

Eröffnet wird die Runde aber bereits am Mittwoch von den Fürstenfeld Panthers und den Traiskirchen Lions.

Basketball Bundesliga, 26. Runde:
06.03.2019 Fürstenfeld Panthers Traiskirchen Lions 19:30
07.03.2019 Swans Gmunden Gunners Oberwart 19:00
07.03.2019 Flyers Wels Vienna D.C. Timberwolves 19:00
07.03.2019 BC Vienna Klosterneuburg Dukes 19:00
07.03.2019 Kapfenberg Bulls UBSC Graz 19:00

06.03.2019 Fürstenfeld Panthers Traiskirchen Lions 19:30
Die Fürstenfeld Panthers empfangen bereits am Mittwoch, zum Auftakt der 26. Runde, die Traiskirchen Lions. Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Lions gegen Wien wieder ein Ausrufezeichen setzten. Mit dem genesenen Jozo Rados – dafür aber ohne Go2Guy Shawn Ray – dominierte das Löwenrudel von der ersten Minute an und sicherte sich einen deutlichen Erfolg gegen einen direkten Play Off Konkurrenten. Durch den Sieg zog Traiskirchen in der Tabelle an den Hallmannern vorbei und liegt wieder auf Platz 6, punktegleich mit den fünftplatzierten Welsern. Marko Car darf nach seiner Sperre im vergangenen Spiel gegen die Lions wieder antreten. Die Löwen konnten beide bisherigen Duelle mit den Panthers für sich entscheiden. Bei rechtzeitiger Genesung könnte Shawn Ray gegen die Panthers sein 500. Ligaspiel bestreiten.

Adnan Bajramovic, Headcoach der Panthers: “Traiskirchen ist eine gute Mannschaft, die sehr gut gecoacht wird und jetzt mit der Rückkehr von Rados noch stärker sein wird. Wir werden versuchen unsere Turnover zu reduzieren und ein gutes Spiel abzuliefern. Es ist für unsere junge Mannschaft wichtig, dass der Marko Car wieder spielen kann.“

Erich Feiertag, Team-Manager der Panthers: „Mit der Rückkehr vom Marko Car und Joshua Davis wird die Mannschaft wieder mit mehr Selbstvertrauen in das Spiel gegen die Lions gehen. Die Lions haben viele erfahrene Einzelspieler und sind im Spiel sehr gut organisiert. Wenn wir es schaffen den Spielryhtmus von den Lions zu unterbinden, können wir auch gegen die Lions zuhause gewinnen.“

Benedikt Danek, Spieler der Lions: „Wir wollen den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmen und auch wieder auswärts eine gute Leistung zeigen.”

Paul Handler, Pressesprecher der Lions: „Der Sieg gegen Wien hat Lust auf mehr gemacht, ist aber nichts wert, wenn das Team in Fürstenfeld jetzt nicht nachlegt. Wie immer gilt es bei den Panthers Marko Car unter Kontrolle zu halten. Hoffentlich ist Shawn Ray bis zum Spiel wieder einsatzfähig.”
Personelles Lions: Shawn Ray ist mit einer Knöchelverletzung weiter fraglich.

07.03.2019 Swans Gmunden Gunners Oberwart 19:00
Die Swans Gmunden laden die Unger Steel Gunners Oberwart zum Duell um die Tabellenführung. Für die Gunners wäre es die erste Tabellenführung seit dem 27.04.2017. Mit dem Sieg gegen die Kapfenberg Bulls in der vergangenen Runde haben die Gunners in der Basketball Bundesliga jedes Team in dieser Saison zumindest einmal besiegt. Die Swans kassierten in der vergangenen Runde eine überraschende Auswärtsniederlage bei den Vienna D.C. Timberwolves. Im direkten Duell zwischen den Swans und den Gunners steht es in dieser Saison 1:1. Während die Oberösterreicher das erste Aufeinandertreffen noch deutlich mit 109:67 gewannen, setzten sich die Südburgenländer im zweiten Duell mit 83:78 durch. Dieses Spiel ist aber nicht nur das Duell um die Tabellenführung, sondern gleichzeitig auch die Generalprobe für das Semifinalspiel des Raiffeisen Cup Final-4 (23. und 24. März in Gmunden).

Bernd Wimmer, Headcoach Swans: „Nach der doch sehr schmerzlichen Niederlage bei den Timberwolves gilt es für Donnerstag den Energielevel zu erhöhen. Mit Oberwart kommt eine sehr physische Mannschaft die nicht zu Unrecht unter den Top 3 der Liga ist.“

Richard Poiger, sportlicher Leiter der Swans: „Nach der desolaten Leistung am Samstag darf man gespannt sein wie die Mannschaft reagiert. Wir haben uns unnötig in eine Situation gebracht, wo es schnell ungemütlich werden kann. Oberwart kommt da aber zur rechten Zeit um zu beweisen, was in uns steckt.”

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Das Auswärtsspiel in Gmunden ist eine spannende Herausforderung, zumal Gmunden in Bestbesetzung antreten wird. Natürlich werden wir alles daran setzen mit einem Sieg die Tabellenführung für uns zu erobern.“

Jakob Szkutta, Spieler der Gunners: „Wir haben gegen Kapfenberg gezeigt was wir können. Gegen Gmunden wollen wir diese Leistung nochmal abrufen.“

Personelles Gunners: Justin Coleman fehlt wegen einer Patellasehnenentzüündung.
Personelles Swans: Thomas Hiesmair fällt für die restliche Saison aus. (Kreuzbandriss)

07.03.2019 Flyers Wels Vienna D.C. Timberwolves 19:00
Sowohl die Flyers Wels als auch die Vienna D.C. Timberwolves befinden sich zurzeit deutlich im Aufwind. Während die Timberwolves in der vergangenen Runde den Tabellenführer bezwangen, sind die Flyers zurzeit gar das formstärkste Team der Liga. Seit vier Spielen sind die Flyers bereits ohne Niederlage. In der vergangenen Runde feierten sie erstmals in dieser Saison einen Sieg gegen Dukes. Maßgeblich daran beteiligt war bereits Neuzugang Marin Mornar, der in nur knapp 13 Minuten auf acht Punkte und neun Rebounds kam. Die Timberwolves überzeugten kürzlich mit einem unbändigen Kampfgeist gegen die Swans. Während sich die Welser schon einen respektablen Abstand zum neunten Platz erarbeiteten, haben die Wiener lediglich zwei Punkte Vorsprung auf den UBSC, der aktuell auf den ersten Nicht-Playoff-Platz rangiert.

Marin Mornar, Spieler der Flyers: „Wir wollen zuhause eine gute Performance abliefern. Ich persönlich freue mich schon sehr auf mein erstes Heimspiel in Wels.”

Sebastian Waser, Headcoach der Fyers: “Auch wenn wir die Chance auf den fünften Sieg in Folge haben, werden wir mit voller Konzentration in diese Begegnung starten. Die Timberwolves sind ein brandgefährlicher Gegner – sie spielen einen sehr kämpferischen Basketball und werden alles für einen Sieg geben. Mein Team wird ebenfalls alles daransetzen, um als Sieger vom Court zu gehen.

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Wels spielt seit Wochen auf einem sehr hohen Niveau und bewegt sich in Richtung Top Vier. Wir kämpfen weiter mit Verletzungen, werden aber wieder alles auf dem Parkett lassen. Beim letzten Duell mit den Flyers haben wir eine unserer schlechtesten Saisonleistungen gezeigt, dafür wollen wir uns auf jeden Fall rehabilitieren.“

Philipp D’Angelo, Kapitän der Timberwolves: „Wir wollen die Energie von unserem Sensationssieg gegen Gmunden mitnehmen, vielleicht gelingt uns auch gegen das zweite oberösterreichische Team eine Überraschung! Wir erinnern uns noch immer an unsere letzte desaströse Vorstellung gegen Wels und haben noch eine Rechnung mit ihnen offen.”

Personelles Timberwolves: Petar Cosic (Ferse) und Jonas John (Oberschenkel) werden wahrscheinlich ausfallen.

Die Timberwolves auf dem Weg nach Wels
In der Basketball Bundesliga geht es mit zwei Spielen pro Woche Schlag auf Schlag. Am Donnerstag (19 Uhr, live auf Sky Sport Austria) treffen die Vienna D.C. Timberwolves in der 26. Runde auswärts auf die Flyers Wels.

Das erste Spiel in Oberösterreich konnten die Wölfe vor laufenden Kameras überraschen, in Wien gelang den Flyers eine eindrucksvolle Revanche.

Das Team von Coach Sebastian Waser ist in guter Form, konnte seine letzten vier Partien gewinnen und liegt mit einer 12:13-Bilanz auf Rang fünf.

Wels mit neuem Big Man
Die Welser, deren Spiel von Nationalspieler Davor Lamesic und US-Forward Addison Spruill getragen wird, haben sich zuletzt mit dem athletischen kroatischen Big Man Marin Mornar verstärkt.

Die Guards Jaren Sina, Thomas Csebits, Dagur Jonsson, Youngster Elvir Jakupovic sowie die Großen Benjamin Blazevic und Erwin Zulic komplettieren eine ausgewogene Rotation.

Wolves-Teenager nützen Chance
Die Timberwolves waren in den letzten Partien trotz einigen Ausfällen ebenfalls sehr gut unterwegs und liegen zwei Siege hinter den Welsern auf Rang acht.

Neben einer gut funktionierenden Zonen-Verteidigung waren die tollen Leistungen der jungen Spieler für die guten Ergebnisse verantwortlich. So rotierte Coach Hubert Schmidt bei der Sensation gegen Gmunden mit vier „Oldies“, vier 19-Jährigen und einem 18-Jährigen.

Leider scheint es so, als sollte sich das Lazarett vor Donnerstag nicht lichten. Petar Cosic (Ferse) und Jonas John (Oberschenkel) werden wahrscheinlich ausfallen.

Heimniederlage noch im Hinterkopf
„Wels spielt seit Wochen auf einem sehr hohen Niveau und bewegt sich in Richtung Top-Vier. Wir kämpfen weiter mit Verletzungen, werden aber wieder alles auf dem Parkett lassen. Beim letzten Duell mit den Flyers haben wir eine unserer schlechtesten Saisonleistungen gezeigt, dafür wollen wir uns auf jeden Fall rehabilitieren“, meint Coach Schmidt.

Kapitän Philipp D’Angelo möchte ebenfalls die hohe Heimniederlage gegen die Flyers vergessen machen: „Wir wollen die Energie von unserem Sensationssieg gegen Gmunden mitnehmen, vielleicht gelingt uns auch gegen das zweite oberösterreichische Team eine Überraschung! Wir erinnern uns noch immer an unsere letzte desaströse Vorstellung gegen Wels und haben noch eine Rechnung mit ihnen offen.“

07.03.2019 BC Vienna Klosterneuburg Dukes 19:00
Der BC Vienna trifft im Donau-Derby auf den BC Vienna. Beide Teams mussten in der vergangenen Runde Niederlagen einstecken. Die Wiener gingen zu Gast in Traiskirchen deutlich unter. Die ersatzgeschwächten Dukes verloren gegen die Flyers. Bei den Herzögen sind Moritz Lanegger und Predrag Miletic weiterhin fraglich. In den bisherigen beiden Duellen setzten sich die Dukes durch. Vor allem in der Zone ließen die Niederösterreicher den Wienern keine Chance. In der Tabelle schrumpfte der Vorsprung beider Teams zu ihren Verfolgern zuletzt. Während es für die Dukes um die Top-4 und dem damit verbundenen Heimrecht im Viertelfinale geht, wollen die Wiener mit einem Erfolg einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs machen.

Luigi Gresta, Headcoach BCV: „Das Donauderby hat seine eigenen Gesetze. Sie haben eine sehr starke Mannschaft und sind schwer auszurechnen. Wir werden wie immer alles geben, damit wir zu Hause den Sieg einfahren können.“

David Haughton, Spieler BCV: „In diesem Spiel zählt für uns nur der Sieg. Wir sind nach der Pause schlecht gestartet und wollen dieses Spiel vergessen machen.”

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Uns fehlen derzeit leider wichtige Spieler, trotzdem haben wir gegen Wels eine ansprechende Leistung gezeigt. Daran werden wir anknüpfen und gegen Wien hoffentlich zum Erfolg kommen.”

Clemens Leydolf, Spieler der Dukes: „Die Ausgangslage ist mit Blick auf unsere Personalsituation keine einfache, auch wenn wir im direkten Saisonduell voranliegen. Für uns wäre ein Sieg in Wien sehr wichtig, um den 4. Platz weiter abzusichern. Dafür müssen wir vor allem offensiv besser exekutieren als zuletzt gegen Wels.”

Personelles: Moritz Lanegger und Predrag Miletic sind fraglich

07.03.2019 Kapfenberg Bulls UBSC Graz 19:00
Die Kapfenberg Bulls verloren zuletzt das Duell um den zweiten Tabellenrang und wollen nun mit einem Sieg wieder Druck auf das Top-Duo ausüben. Für die Grazer ist es das zweite Steiermark-Derby innerhalb von wenigen Tagen. Am Samstag setzten sich die Grazer noch deutlich gegen ersatzgeschwächte Fürstenfelder durch. Gegen den amtierenden Meister wird die Aufgabe allerdings schwerer. Im letzten Aufeinandertreffen bewiesen sie allerdings, dass die Bullen in Reichweite liegen, feierten sie doch im Jänner einen hauchdünnen 74:73 Erfolg. Die Grazer bestachen kürzlich durch ihre hohe Trefferquote, versenkten sie doch 56% ihrer Dreipunktewürfe.

Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „Wir müssen uns von Anfang an auf unsere defensive Intensität konzentrieren. Mit einer guten Abwehr wird es leicht sein, unseren offensiven Rhythmus zu finden, der uns im letzten Spiel fehlte. Graz ist eine sehr gefährliche Mannschaft, wie wir beim letzten Spiel herausgefunden haben und wir müssen unser Bestes geben, um einen Sieg zu erzielen.“

Elijah Wilson, Spieler der Bulls: „Wir müssen von Anfang an konzentriert und bereit ins Spiel kommen. Wir können Graz auch nicht als selbstverständlich ansehen. Sie sind in diesem Jahr ein besseres Team als in den letzten Jahren. Das letzte Spiel brachte auch für uns kein gutes Ergebnis. Wir wollen gewinnen, damit wir etwas Selbstvertrauen zurückerlangen und wieder eine Siegesserie starten können.“

Milos Sporar, Headcoach UBSC: „Wir konnten zwar das letzte Spiel gewinnen – dennoch ist natürlich Kapfenberg Favorit. Wir müssen vor allem versuchen, in der Defensive dagegen zu halten.”

Michael Fuchs, Manager UBSC:
„Wir haben an sich gutes Team – ich hoffe, dass der letzte Sieg Selbstvertrauen gab, um vielleicht abermals eine Überraschung zu liefern.“

Presseinfo ABL/Profs Media/Vienna D.C. Timberwolves

05.03.2019