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© Sportreport

Der Free-to-Air Montag auf Sky: Zu Gast bei „Talk & Tore“ waren am Montag der sportliche Berater des LASK Jürgen Werner, der Sportdirektor der Austria, Ralf Muhr sowie der Fußballtrainer Ernst Baumeister.

Alle Stimmen zu „Talk & Tore“

Jürgen Werner (sportlicher Berater LASK)

…über die aktuelle Entwicklung des österreichischen Fußballs: „Durch die Erfolge von Red Bull Salzburg und teilweise auch Austria und Rapid, die uns im Europacup vertreten haben, sind wir mittlerweile die Nummer 11 in Europa. Ich finde, dass das einen phantastischer Wert ist, wenn ich unsere Nachbarländer anschaue. Also wir machen uns da oft viel kleiner als wir sind. Aber mit dieser Tatsache ist es auch so, dass natürlich unsere halbe Liga nun in Europa spielt und wir werden da nicht nur mit jungen Spielern spielen können. Und daher habe ich gesagt, der Österreicher-Top und die Entwicklung der Jungen, muss man da ein bisschen auf die 2. Liga schieben. Und ich glaube, wir müssen schon ein Augenmerk darauf legen, dass wir in Europa mithalten können.“

…über seinen Anteils-Verkauf von „Stars & Friends“ und seine neue Rolle beim LASK: „Der Hintergedanke ist ganz banal: Ich habe das jetzt über 20 Jahren gemacht und ein Mit-Aktionär von mir – der zweigrößte Aktionär von „Stars & Friends“ – wollte weiter expandieren und wollte mir die Anteile abkaufen. Und ich habe mir gedacht, ich bin in ein Alter gekommen, wo es Zeit ist. Ich habe auch jetzt schon die letzten Jahre in Österreich keine Spieler mehr betreut, bin auch nicht mehr zu den Vereinen gegangen. Aber ich habe natürlich mit dem Leben müssen, dass die anderen mit dem Finger auf uns gezeigt haben und gesagt haben: Eh klar, dass ist ja ein Agentur-Verein und der tut sich das Geld von einer Tasche in die andere. (…) Es ist eine Mär, dass Jürgen Werner einen Spieler irgendwo hin zwingen konnte. Wenn der wo anders um 3.000 Euro mehr verdient hat, dann ist der woanders hingegangen. Aber um auf das zurückzukommen: Das war natürlich mit ein Grund, dass ich gesagt habe, ich biete keine Angriffsfläche mehr und werde mich voll auf die Aufgabe beim LASK konzentrieren.“

….über Erfolgstrainer Oliver Glasner und seine Zukunft: „Ich habe selber lange genug gespielt und ich weiß, wie es in einem Spieler oder Trainer ausschaut. Also wenn so ein großer Klub kommt, dann will ich es keinem verwehren. Das habe ich zu allen Spieler gesagt, das habe ich auch zu unserem Trainer gesagt. Ich glaube auch, dass er noch nicht so weit ist. Die Geschichte beim LASK ist glaube ich noch nicht fertig erzählt von Oliver Glasner. Wir haben heuer eine große, große Chance wieder in den Europacup zu kommen und ich glaube, dass das auch Ollis Ehrgeiz ist. Aber er weckt natürlich Begehrlichkeiten und irgendwann wird es so weit sein.“

Ralf Muhr (Sportdirektor FK Austria Wien)

…über die aktuellen Trainerwechsel in der Liga und ob es Letsch bei einer Niederlage ähnlich ergehen hätte können: „Fakst ist, wir haben gewonnen und es hat sich die Frage demnach auch nicht gestellt. Sicher haben die vielen Wechsel auch mit der Ligareform zu tun, aber jeder Trainer-Wechsel hat auch seine Gründe. Also es muss jetzt nicht unbedingt nur mit dem Erreichen der Top 6 zu tun haben, es wird bei all diesen Vereinen eine gewissen Unzufriedenheit mit der Arbeit des Trainers da gewesen sein.“

…über die Situation der Austria: „Man braucht auch diese Geduld mit der Mannschaft. Das ist aber extrem schwierig gerade, mit diesen Drucksituationen und mit dem Minimalziel die Meisterrunde zu erreichen. Trotzdem hat man auch in vielen Phasen positive Entwicklungsschritte gesehen. Man muss auch sagen, dass das bei uns natürlich – auch zurecht – sehr kritisch alles gesehen wird. Und es ist auch oft hinter unseren Ansprüchen und der Erwartungshaltung. Aber wie wir wissen, nur durch das neue Stadion oder durch das gescheite Reden, werden wir das nicht erreichen. Das ist harte Arbeit und muss auch wachsen.“

…ob er seinen Schritt zum Sportdirektor bereue: „Nein überhaupt nicht, in keinster Weise. Zeitlich belastender würde ich gar nicht sagen das es ist, es ist auch in der Akademie genauso. Mental ist es natürlich insofern belastender, weil einfach auch mehr an einem Ergebnis der ersten Mannschaft hängt wie vielleicht an einem U-15-Spiel in Ried. Es sind da einfach mehr Menschen damit befasst und du musst da mehr die Erwartungshaltung von Fans, Medien und Mitarbeitern erfüllen. Aber dem stelle ich mich gerne.“

…ob er in letzter Zeit persönlichen Gegenwind wahrgenommen hätte: „Persönlich eigentlich nicht. Ich glaube schon, dass die Arbeit, die ich mache, seitdem ich Sportdirektor bin, Wert geschätzt wird. Da verspüre ich schon auch sehr viel Respekt. Ich kann mich wirklich jeden Abend in den Spiegel schauen, weil ich einfach versuche bestmöglich meine Arbeit zu machen. Es hat ja auch einen Grund gehabt, wieso ich diesen Job habe antreten dürfen, müssen, sollen. Das hatte ja auch damit zu tun, dass es eben einen Wechseln in dieser Position gegeben hat.“

Ernst Baumeister (Ex-Trainer FC Flyeralarm Admira)

…über die Trainer-Wechsel in der Liga: „Ich glaube, das passiert jetzt auch wegen der neuen Reform. Da sind ein paar Verein sehr nervös und gleich unruhig und darum finden jetzt auch so viele Trainer-Wechsel statt. Die Vereine haben jetzt mehr Druck. Wenn keine Teilung wäre, dann wäre die Liga schon halbwegs nach oben hin gelaufen. So will jeder den sechsten Platz erreichen und dadurch sind die Verein auch ein bisschen unruhig. Das war schon vor der Saison so und das hat man schon den ganzen Herbst gemerkt.“

..über seinen Rausschmiss bei der Admira: „Ich bin im Guten gegangen. Wenn man auswärts gegen Rapid das Entscheidungsmatch hat, ist der Zeitpunkt schon überraschend. Aber der Verein hat vielleicht reagieren müssen, wir waren Tabellenletzter – auch wenn man vor der Saison gewusst hat, dass es eine schwierige wird. Ich habe auch im Sommer gesagt, dass es die Admira schaffen wird und bin nach wie vor überzeugt, dass sie es schaffen. Ich bin nicht mit einem Groll gegangen. Wenn sie nicht absteigen, haben sie richtig gehandelt.“

…über die Austria und Ralf Muhr: Der Druck ist bei der Austria höher, vom ganzen Umfeld her. Jeder glaubt: Austria, ein Traditionsverein… Man lebt zu viele in der Tradition, man muss das wieder mal bestätigen. Ich glaube, dass man Ralf (Muhr) nach der Saison noch nicht messen kann, weil für die Mannschaft und das ganze Rundherum war er noch nicht zuständig. 85% von dem Rundherum ist schon gestanden, deswegen darf man ihn nicht an den Pranger stellen, wenn es vielleicht nicht so gut läuft.“

…über mögliche zukünftige Engagements als Trainer: „Das Paket muss passen. Ich bin jetzt nicht mit meinem Alter erpicht, dass ich sage, ich muss jetzt noch einmal in der Bundesliga trainieren. Wenn es 2. Liga ist, unter Umständen Regionalliga, ist, habe ich auch kein Problem, wenn das Paket passt. Mir ist es wichtig, dass ich wieder mit jungen Leuten arbeiten kann, aber es muss halt alles passen.“

Die ABSTAUBER

Auch die „Die Abstauber“ wedelten mit ihrer unkonventionellen und frischen Art am Bundesliga-Montag ordentlich Staub auf. In der Live-Schalte erzählte Gast Heinz Lindner über die Entlassung von Trainer Thorsten Fink, Kämpferherz, die Situation bei Ex-Klub Austria und Tormann-Helme.

Heinz Lindner (Tormann Grasshopper Zürich) bei „Die Abstauber“

…über die Entlassung von Trainer Thorsten Fink: „Für mich kam es jetzt auch überraschend, muss ich sagen. Wir haben es jetzt gerade erfahren und weiß jetzt auch noch keinen generauen Details. Wir sind informiert worden, bevor es die Medien wurden und werden genaueres morgen beim Training erfahren. Ich glaube, für solche Dinge gibt es nie einen Zeitpunkt, der passend ist. Ich war der Meinung, dass der Trainer das Ruder noch reißen hätte könne. Aber man muss auch den Klub verstehen.“

…auf die Frage, ob aus Kickern Kämpfer werden können in kurzer Zeit: „Dieses Attribut muss jeder Fußballspieler haben, dieses Kämpferherz ist eine Grundvoraussetzung. Speziell in der Situation, in der wir uns gerade befinden. Denn im Abstiegskampf sind schon viele Mannschaften in Schönheit gestorben, das brauchen wir nicht.“

…über die Situation der Austria: „Ich sehe es von außen so, dass sie Dritter sind. Und als ich noch da war, hat das Saisonziel immer gelautet, dass man einen europäischen Startplatz möchte. Und da sind sie im Soll. Die Situation bei der Austria ist sicher nicht so heikel und brisant wie bei uns.“

…auf die Frage, ob er einen Helm wie etwa Rapid-Goalie Strebinger tragen würde: „Ich habe mich früher immer geschützt, indem ich immer sehr viel Gel in meinen Haaren hatte. Aber mittlerweile habe ich nicht mehr so viel drinnen. Jetzt bin ich ein bisschen so : No risk, no fun unterwegs!“

Dein Verein

Bei „Dein Verein“ konnten Fußballfans wieder spannende Neuigkeiten über ihren Lieblingsklub erfahren. Heute waren unter anderem die Profis Daniel Drescher vom SKN St. Pölten und Sky Experte Manuel Ortlechner bei „Dein Verein“ zu Gast.

Daniel Drescher (Spieler SKN St. Pölten) bei „Dein Verein“

…über die Defensivschwächen beim SKN: „Wir haben in der Vorbereitung viel für die Offensive gemacht, weil wir eigentlich wussten, dass die Defensive unser Prunkstück ist. Dann hat es vor Weihnachten schon angefangen mit der Partie in Salzburg, wo wir glaube ich vier Standard-Tore gekriegt haben, dann haben wir gegen den LASK im Cup eine Packung mit Heim gekriegt und jetzt wieder vier Tore. Das gilt es zu analysieren und das gehört einfach besser verteidigt.“

…über die Gründe, warum zuletzt der Erfolgsfaden gerissen ist: „Vielleich ist es einfach die Situation mit 3. Platz. Vielleicht kommen einige Spieler mit dem Druck nicht so klar, dass jetzt oberes Play Off ansteht. Und es kursieren Europa League und was weiß ich für Gerüchte ,Träume und Wünsche. Vielleicht ist da der Druck ein bisschen zu groß, dass man das dann wirklich auf den Platz bringt, was wir im Training phasenweise wirklich sehr, sehr gut machen.“

Manuel Ortlechner (SKY Experte) bei „Dein Verein“:

…über Jürgen Werner und Siegmund Gruber: „Er ist vielleicht ein bisschen die Antithese zu Siegmund Gruber, der wahrscheinlich auch in Entscheidungen oft ein bisschen härter nach außen auftritt, was aber wichtig ist. Ich denke auch, dass er die Zahlen im Fokus hat und auch ganz gut damit umgehen kann. Jürgen wiederum, das weiß man, wenn man ihn kennt, kann sehr gut mit Menschen. Er kennt sich unglaublich gut im Fußball aus. Er hat, glaube ich, alle Stationen, die man so als Sportler innehaben kann, von aktiv über passiv, über Berater, über Trainer ,über Sportler, in seinem Leben irgendwo auch persönlich durchlebt. Und diesen Fundus an Expertise hat er geballt und bündelt jetzt die ganzen Kräfte nur in Richtung LASK.“

Über Dein Verein:
„Dein Verein“ bietet den Zusehern immer montags eine kompakte Rückschau auf das Bundesligawochenende sowie einen bislang unbekannten Blick hinter die Kulissen. Jeder der zwölf Klubs der Tipico Bundesliga bekommt eine eigene Ausgabe von „Dein Verein“. Die Ausstrahlung erfolgt immer montags: Die ersten sechs Folgen werden von 18.00 bis 19.30 Uhr ausgestrahlt, die anderen sechs von 21.30 bis 23.00 Uhr. Damit die Fans immer genau wissen, wann sie ihren Lieblingsverein sehen können, hat jeder Klub eine fixe Sendezeit zugewiesen bekommen.

Über die ABSTAUBER:
In dem innovativen Diskussions-Format diskutieren wöchentlich vier Hosts über die wichtigsten Ereignisse auf dem Rasen und in den sozialen Medien. Neben den Sky Moderatoren Johannes Brandl und Johannes Hofer sind Florian Prokopetz, Jean-Claude Mpassy, Andreas Födinger, Lukas Traxler, Holger Hörtnagl und Martin Grath Teil des Teams. In ,,Die ABSTAUBER‘‘ können Fans durch ihre Social Media Aktivitäten Teil der Sendung werden. Die Sendung wird immer montags von 19.30 bis 20.15 Uhr zu sehen sein und komplettiert damit zusammen mit „Dein Verein“ und „Talk & Tore“ den frei empfangbaren Fußballmontag bei Sky. Weitere Informationen zu ,,Die ABSTAUBER“ gibt es unter: dieabstauber.at/

Medieninfo Sky Österreich

05.03.2019