Scuol

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Beim letzten Weltcup-Parallelriesentorlauf in dieser Saison ist für das ÖSV-Team am Samstag in Scuol (SUI) nicht viel zusammengelaufen! Für Andreas Prommegger war schon im ersten Qualifikationslauf Endstation, womit für den Salzburger auch der Traum vom Gewinn der kleinen PGS-Kristallkugel platzte. So wurde es für Prommegger in der Disziplinenwertung hinter dem Tagessechsten Tim Mastnak (SLO) am Ende Rang zwei. Bei den Damen sorgte Sabine Schöffmann zwar als Fünfte für die beste Platzierung aus rot-weiß-roter Sicht, im Gesamtweltcup hat die Kärntnerin jedoch auf die zweitplatzierte Tschechin Ester Ledecka, die sich im großen Finale der Russin Milena Bykova geschlagen geben musste, an Boden verloren. Vor dem letzten Saisonrennen in Winterberg (PSL/23.03.) liegt Ledecka 460 Punkte vor Schöffmann.

„Ich war eigentlich gut unterwegs, bis ich fünf, sechs Tore vor dem Ziel nicht mehr von der Kante gekommen bin. Ich bin deshalb bei den nächsten Schwüngen zu gerade geworden und schließlich durch ein Tor durchgefahren. Damit haben sich von einer Sekunde auf die andere meine Hoffnungen auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel zerschlagen. Das ist natürlich sehr bitter, wenn du mit dem Leadertrikot in das letzte Rennen gehst. So ist es der zweite Platz im PGS-Weltcup geworden, aber das ist nur ein schwacher Trost“, sagte Andreas Prommegger, der als aktueller Fünfter auch keine Chance mehr hat, den Parallel-Gesamtweltcup zu gewinnen. Im Rennen um großes Kristall hat der Russe Andrey Sobolev nach seinem heutigen Sieg vor seinem Landsmann Dmitry Loginov und dem Schweizer Dario Caviezel alle Trümpfe in der Hand.

„Es war ziemlich gerade gesteckt, und das kommt mir grundsätzlich entgegen, aber ich habe heute leider einige kleine Fehler zu viel gemacht. Ein fünfter Platz ist eigentlich nicht schlecht, aber im Kampf um den Gesamtweltcup bringt er mich nicht wirklich weiter. Aber noch lebt die Chance, und dazu geht es in Winterberg für mich auch noch um die kleine Kugel im Parallelslalom“, meinte Sabine Schöffmann, die im PGS-Weltcup, den Ledecka für sich entschied, als beste Österreicherin auf Platz fünf landete.

Bei den Herren wurde der 22-jährige Steirer Arvid Auner heute als Neunter mit seinem besten PGS-Weltcup-Resultat auch bester Österreicher. Für den Vorarlberger Lukas Mathies (12.) und den Niederösterreicher Benjamin Karl (15.) war wie für Auner im Achtelfinale Endstation. Alexander Payer (24.), Aron Juritz (29.), Sebastian Kislinger (32.) und Fabian Obmann (Disqualifikation im ersten Quali-Lauf) verpassten ebenso den Finaleinzug wie Claudia Riegler (19.), Daniela Ulbing (21.) und Jemima Juritz (29.) bei den Damen.

Medieninfo ÖSV

09.03.2019