Young Violets

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Die Young Violets gastieren am Frietag (19:10 Uhr) im Rahmen der 25. Runde der HPYBET 2. Liga bei der WSG Wattens. Nach zuletzt zwei Remis in Folge wollen die Veilchen gegen den Aufstiegsaspiranten aus Tirol wieder etwas mitnehmen. Coach Christoph Glatzer will Kraft aus dem gefühlten Sieg in Amstetten schöpfen.

Das zweite Auswärtsspiel in Folge führte die Veilchen bereits am heutigen Donnerstag nach Tirol ins Hotel Reschenhof, wo man schon im Herbst vor dem Spiel bei Wacker Innsbruck II seine Zelte aufschlug. Während die zweite Mannschaft der Innsbrucker den aktuellen Tabellenführer Ried empfängt, wollen sich Dominik Fitz & Co rein auf ihre Aufgabe gegen das Zweitplatzierte Wattens konzentrieren. „Wir schauen nur auf uns und blicken nicht auf die Tabellenspitze und was dort passieren könnte“, erklärt Glatzer.

Gefühlter Sieg zuletzt in Amstetten
Der Trainer der Young Violets weiß aber freilich, dass die Wattener im Kampf um Platz eins ebenfalls punkten müssen. „Sie brauchen die Punkte im Aufstiegskampf ebenso wie wir im Abstiegskampf.“ Glatzer erwartet Tiroler, die vor eigenem Publikum das Spiel machen wollen. „Ich denke, sie sind zu Hause etwas gefordert. Gegen solche Teams haben wir uns in der Vergangenheit etwas leichter getan, haben immer unsere Chancen vorgefunden.“

Anders als etwa in Amstetten, wo ein im Allgemeinen chancenarmes Spiel über die Bühne ging. Wir hatten in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, richtig gefährlich wurden wir aber zu selten. Amstetten war sehr kompakt, ist gut gestanden und hat es uns schwer gemacht. Umgekehrt haben wir selbst aber auch nur eine Chance zugelassen“, lässt Glatzer das Spiel von letzter Woche Revue passieren.

Im zweiten Durchgang hätten die Veilchen die Vorgaben nicht wie gewünscht auf den Platz gebracht, Amstetten kam besser ins Spiel, ging nach einem Elfmeter in Führung. „Dennoch haben wir uns nach dem Rückstand nicht hängenlassen, haben weiter alles versucht und uns am Ende mit dem Punkt belohnt.“ Ein enorm wichtiger Zähler, weist Glatzer auf die enge Tabellensituation hin. „Wenn man die letzten beiden Spiele hernimmt, waren wir gegen Ried am Ende sicher etwas enttäuscht, gegen Amstetten freilich überglücklich.“

Effektivität und (kein) Risiko
So wollen die Veilchen am Freitagabend nach dem Spiel am liebsten auch die weite Heimreise nach Wien-Favoriten antreten. „Wir müssen uns auf einen sehr robusten und routinierten Gegner einstellen und ihm spielerisch etwas entgegensetzen.“ Die Chancen, die die Wattener zulassen, müsse man eiskalt nützen, die richtige Mischung finden: „In der Defensive erwarte ich mir eine hohe Effektivität und kein Risiko, offensiv gilt es, direkt und schnell vor das Tor zu kommen, das Risiko auch zu suchen“, erklärt Glatzer.

Die Moral innerhalb der Mannschaft stimmt jedenfalls, ob der letzten Ergebnisse erhofft sich der Trainer auch zusätzliche Kräfte im Saisonfinish. „Wir sind jetzt zweimal ungeschlagen und auch wenn es nur zwei Remis waren, ist das in unserer Situation momentan nicht selbstverständlich. Das späte 1:1 in Amstetten sollte Ansporn sein, das ist etwas, von dem man schon zehren kann für die letzten Spiele.“

Medieninfo Young Violets Austria Wien

02.05.2019