Heimsieg für UHK Krems und Ära HC Linz der spusu LIGA geht weiter - Bärnbach/Köflach, Bruck und Kärnten legen in der spusu CHALLENGE vor - Hypo NÖ lässt in der WHA bei der Generalprobe nichts anbrennen

© Sportreport

Nachdem bereits Freitagabend Vizemeister HC Hard in der Best of three-Halbfinalserie gegen die SG Handball Westwien mit einem 26:25-Heimsieg nach Verlängerung vorlegte, zog Samstagabend der UHK Krems nach.

Der Sieger der Haupt- und Bonusrunde aus der Wachau behauptete sich in der ausverkauften Sport.Halle.Krems gegen den amtierenden Meister HC Fivers WAT Margareten, setzte sich in der zweiten Halbzeit bis auf sieben Tore ab und gewann schließlich 30:26. Den vielleicht wichtigsten Sieg in der jüngeren Vereinsgeschichte feierte der HC Linz AG im alles entscheidenden dritten Spiel in der Relegation. Und dramatischer hätte dieser nicht ausfallen können. 29:29 nach 60 Minuten, ging der Union Leoben in der Verlängerung die Luft aus. Der HC Linz AG setzte sich in Leoben mit 38:31 durch, fixierte damit den Klassenerhalt in der spusu LIGA, während die Union Leoben nach dem Aufstieg im Vorjahr in die spusu CHALLENGE absteigt.

Zu diesem Zeitpunkt war es noch nicht abzusehen, doch der UHK Krems sorgte bereits in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung, als man von 5:7 auf 11:7 stellte. Bis zur Pause erhöhte der Sieger der Haupt- und Bonusrunde den Abstand auf 14:9 und diesen Vorsprung gab man nicht mehr aus der Hand. Krems-Keeper Michal Shejbal präsentierte sich in guter Form, parierte knapp ein Drittel aller Würfe auf sein Tor. Lediglich bei den vier Siebenmetern für die Fivers, die allesamt Vytas Ziura verwertete, war Shejbal chancenlos.

Der amtierende Meister aus Wien konnte den Abstand Mitte der zweiten Halbzeit auf vier Tore verkürzen, nachdem Krems zwischenzeitlich mit sieben Treffern voran lag. Doch mehr war für die Fivers in der aus allen nähten platzenden Sport.Halle.Krems nicht drin. Wenige Minuten vor Spielende lag man zwar neuerlich lediglich vier Tore zurück, doch da war die Entscheidung bereits gefallen. Der UHK Krems wurde seiner Favoritenrolle gerecht, ließ den Ball gut und schnell laufen, war auch in eins gegen eins Situationen effizient und stellte mit dem 30:26-Heimsieg in der Best of three Halbfinalserie gegen den HC Fivers WAT Margareten auf 1:0.

HC Linz AG bleibt erstklassig
Vor 45 Jahren stieg der HC Linz AG in die höchste heimische Spielklasse auf, war einer der Gründungsvereine vor 21 Jahren der nunmehrigen spusu LIGA und wird seine Geschichte auch in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse fortsetzen. Der Weg dorthin war allerdings nichts für schwache Nerven. Erstmals seit der Einführung der Relegation, in der der Vorletzte gegen den Letzten antritt, vor fünf Jahren, stand der HC Linz AG nicht im Viertelfinale und musste um den Klassenerhalt kämpfen. Das noch dazu mit lediglich einem Heimspiel, da man die Qualirunde auf dem letzten Platz beendete.

Sowohl die Union Leoben als auch der HC Linz AG gewannen ihr jeweiliges Heimspiel, damit musste das letzte Spiel der Serie die Entscheidung bringen, mit Heimvorteil für Leoben. Die ersten 15 Spielminuten gehörten auch klar den Steirern die auf 11:6 davonzogen. Bis zur Pause gelang es Linz ins Spiel zurück zu finden und sogar den Ausgleich zu erzielen. Nach Seitenwechsel eroberten die Oberösterreicher die Führung und legten mit zwei Toren vor. Leoben ließ sich nicht abschütteln erzwang die Verlängerung. Doch in dieser ging den Gastgebern die Luft aus.

Der HC Linz AG setzte sich nach 70 Minuten mit 38:31 durch und bleibt damit in der spusu LIGA. Die Union Leoben, die nach dem Abstieg 2017 den sofortigen Wiederaufstieg schaffte, steigt in die spusu CHALLENGE ab.
Stand Halbfinale & Relegation

HF1: UHK Krems vs. HC Fivers WAT Margareten 0:0
HF2: HC Hard vs. SG Handball Westwien 1:0
Relegation: Union Leoben vs. HC Linz AG 1:1

1. Runde Halbfinale
HF 2: HC Hard vs. SG Handball Westwien 26:25 n.V. 23:23 (15:11)
Fr., 10. Mai 2019, 19:00 Uhr

HF1: UHK Krems vs. HC Fivers WAT Margareten 30:26 (14:9)
Sa., 11. Mai 2019, 19:00 Uhr

Werfer UHK Krems: Jakob Jochmann (6), Thomas Kandolf (6), Fabian Posch (4), David Nigg (4), Lucijan Fizuleto (3), Marko Simek (3), Gabor Hajdu (2), Gunnar Prokop (2)
Werfer HC Fivers WAT Margareten: Vytas Ziura (6), David Brandfellner (6), Tobias Wagner (4), Mathias Nikolic (2), Markus Kolar (2), Maximilian Riede (2), Lukas Hutecek (1), Vincent Schweiger (1), Eric Damböck (1), Doruk Pehlivan (1)

3. Runde Relegation
Union Leoben vs. HC Linz AG 31:38 n.V. 29:29 (16:16)
Sa., 11. Mai 2019, 19:00 Uhr

Werfer Union Leoben: Damir Djukic (7), Goncalo Ribeiro (6), Thomas Paul Wulz (5), Thomas Kuhn (4), Christian Hallmann (3), Marko Tanaskovic (2), Maximilian Maier (2), Stefan Salbrechter (2)
Werfer HC Linz AG: Srdjan Predragovic (12), Antonio Juric (11), Klemens Kainmüller (4), Dominik Ascherbauer (3), Florian Reisinger (2), Christian Kislinger (2), Moritz Bachmann (2), Ante Grbavac (1), Alen Bajgoric (1)

Ergebnis 1. Runde:
Union Leoben vs. HC Linz AG 31:25 (17:12)

Ergebnis 2. Runde
HC Linz AG vs. Union Leoben 33:31 (16:13)
Sa., 4. Mai 2019, 19:00 Uhr

Ergebnisse 1. Runde Halbfinale & Relegation: Bärnbach/Köflach, Bruck und Kärnten legen vor
Steirer Teams und Kärnten legen vor

Die Best of three-Halbfinalserien und Relegationsserie startete Samstagabend in der spusu CHALLENGE. In allen Entscheidungen mit steirischer Beteiligung. Die HSG Bärnbach/Köflach, die den Grunddurchgang und das Obere Playoff klar für sich entscheiden konnte, hatte zum Auftakt der Halbfinalserie mit der Union Sparkasse Korneuburg wenig Mühe, setzte sich klar mit 31:21 durch.

Kurz zuvor ließ bereits der HC Bruck die steirischen Fans jubeln. Mit dem 29:25 Auswärtserfolg nahm man dem UHC Erste Bank Hollabrunn quasi den Heimvorteil im Halbfinale ab und legte vor. Damit kann Bruck vor Heimpublikum den Finaleinzug fixieren.

Lediglich der ATV Auto Pichler Trofaiach kassierte eine Niederlage am heutigen Abend. Dabei waren auch die Steirer drauf und dran einen Auswärtserfolg gegen Schlafraum.at Kärnten einzufahren. In einem Herzschlagfinale, in dem die Kärntner zunächst zwei Treffer aufholten, trugen die Gastgeber schließlich dank eines Siebenmeters nach der Schlusssirene noch den 26:25-Sieg davon.

Die 2. Runde im Halbfinale steht bereits kommenden Mittwoch an, die zweite Runde in der Relegation am Samstag in einer Woche.

Stand Halbfinale & Relegation
HF1: HSG Bärnbach/Köflach vs. Union Sparkasse Korneuburg 1:0
HF2: UHC Erste Bank Hollabrunn vs. HC Bruck 0:1
Relegation: Schlafraum.at Kärnten vs. ATV Auto Pichler Trofaiach 1:0

1. Runde Halbfinale
HSG Bärnbach/Köflach vs. Union Sparkasse Korneuburg 31:21 (16:11)
Sa., 11. Mai 2019, 19:00 Uhr

Werfer HSG Bärnbach/Köflach: Deni Gasperov (7), Milos Djurdjevic (5), Jadranko Stojanovic (5), Christian Bellina (3), Sebastian Hutecek (3), Stephan Wiesbauer (3), Filip Bonic (2), Alexander Bellina (2), Jakob Mürzl (1)
Werfer Union Sparkasse Korneuburg: Sebastian Bachofner (7), Anton Kasagranda (5), Bernhard Pummer (5), Juraj Stepanovsky (2), David Simovich (1), Mathias Weinhappl (1)

UHC Erste Bank Hollabrunn vs. HC Bruck 25:29 (11:14)
Sa., 11. Mai, 18:00 Uhr
Werfer UHC Erste Bank Hollabrunn: Sebastian Burger (10), Kristof Gal (5), Goran Vuksa (4), Oliver Graninger (2), Alen Markovic (2), Anze Kljajic (2)
Werfer HC Bruck: Paul Offner (8), Mladan Jovanovic (5), Martin Breg (5), Thomas Zangl (4), Domen Sikosek Pelko (3), Alexander Fritz (2), Matej Cuk (1), Luca Plassnig (1)

1. Runde Relegation
Schlafraum.at Kärnten vs. ATV Auto Pichler Trofaiach 26:25 (8:10)
Sa., 11. Mai 2019, 19:00 Uhr

Werfer Schlafraum.at Kärnten: Maximilian Wagner (6), Leopold Wagner (5), Luca Urbani (4), Rok SImic (4), Patrick Jochum (3), Matej Hartman (2), Marko Marojevic (2)
Werfer ATV Auto Pichler Trofaiach: Mario Maretic (7), Florian Illmayer (5), Patrick Pirolt (3), Thomas Illmayer (3), Thomas Tremmel (2), Stefan Galovsky (2), Mergim Abdullahu (2), Marko Stojisavljevic (1)

Hypo NÖ lässt in der WHA bei der Generalprobe nichts anbrennen
Am Samstag endete der WHA-Grunddurchgang. Für 10 Teams ist die Saison damit vorbei. Nur Rekordmeister Hypo NÖ und der WAT Atzgersdorf bleiben weiter am Ball und stehen einander am 16. und 19. Mai im Finale gegenüber! Für sie war also das letzte Grunddurchgangsspiel die Generalprobe für das finale Duell. Dabei ließ Rekordmeister Hypo NÖ nichts anbrennen und setzte sich gegen den Herausforderer mit 27:15 (12:5) durch!

Hypo-Coach Ferry Kovacs: „Bei diesem Resultat muss man im Hinblick auf die Finalspiele vorsichtig sein. Atzgersdorf hat drei Spielerinnen geschont, die leicht verletzt sind. Da wollte man vor dem Finale nichts riskieren. Für sie war das Spiel eigentlich bedeutungslos. So war es für uns eine klare Sache.“

Das Retourspiel um die WHA-Meisterschaft wird am 19.5. um 18 Uhr live bei LaolaTV auf den Kabelsendern A1 TV, kabelplus und Salzburg AG UND im Livestream via Internet bzw. via LaolaTV App übertragen. Expertenkommentator wird Martin Matuschkowitz sein.

WHA, 22. und letzte Runde
Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC – HC Sparkasse BW Feldkirch 34:31 (16:15)
UHC Müllner Bau Stockerau – UHC Eggenburg 30:29 (17:13)
MGA Fivers – HIB Handball Graz 34:29 (14:14)
Hypo NÖ – WAT Atzgersdorf 27:15 (12:5)
Union St. Pölten (Absteiger) – ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt 26:29 (14:15)
SSV Dornbirn Schoren – ATV Auto Pichler Trofaiach 45:29 (24:14)

WHA-Finalspiele
16.05., 19:30: WAT Atzgersdorf – Hypo NÖ
19.05., 18:00: Hypo NÖ – WAT Atzgersdorf

Presseinfo spusu LIGA/spusu CHALLENGE/WHA

11.05.2019