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Die Swans Gmunden blieben auch im zweiten Halbfinalspiel gegen die Unger Steel Gunners Oberwart erfolgreich. Durch eine sehenswerte Defensivleistung sicherten sich die Oberösterreicher Matchbälle aufs Finale.

Die Kapfenberg Bulls hingegen schafften gegen die Klosterneuburg Dukes den Serienausgleich. Nach einem Start-Ziel-Sieg wechselt die Serie nun beim Stand von 1:1 nach Klosterneuburg.

Gunners Oberwart Swans Gmunden 58:71 (9:21, 21:32, 29:44)
Stand in der „Best-of-5“-Serie: 0:2
Scorer Gunners: Tawiah 13, Lescault 12, Mikutis 12
Scorer Gmunden: Friedrich 19, Brummitt 19, White 8

Die Swans Gmunden eroberten sich im Halbfinale gegen die Unger Steel Gunners Oberwart Matchbälle. Von Beginn weg zeigten die Schwäne vor allem in der Defensive Zähne. Im ersten Viertel wurden die Gunners auf unter zehn Punkte gehalten. Auch im zweiten Abschnitt ließen die Swans keinen offensiven Rhythmus der Oberwarter zu. Die Sudburgenländer trafen in der ersten Halbzeit keinen einzigen Dreier und auch die Anzahl an Feldkörben blieb einstellig. Doch auch die Schwäne taten sich schwer offensive Akzente zu setzen, verwalteten aber ihren Vorsprung. Im dritten Abschnitt schaffte es Oberwart weiterhin nicht die Defensive der Schwäne zu knacken. Erst im letzten Abschnitt fanden beide Teams ihren offensiven Rhythmus und beendeten das low-score-battle. Während die Gunners alles daran setzten sich noch einmal in Schlagdistanz zu bringen, hatten Daniel Friedrich und Torion Brummitt (beide 19 Punkte) stets die richtige Antwort und sicherten sich den souveränen Erfolg. Die Schwäne stellten in der best-of-five-serie auf 2:0 und reisen nun mit Matchbällen zurück nach Gmunden.

Fakten zur Begegnung:

Die Swans eroberten sich drei Matchbälle – die ersten zwei vor heimischem Publikum
Die Gunners trafen lediglich 8% von der Dreipunktelinie. Der erste Dreier fand erst in der zweiten Halbzeit sein Ziel.
Die Gunners verbuchten lediglich 29 Punkte in den ersten drei Vierteln.

Top-Performer:
Christopher Torrion Brummit 19 Punkte, 11 Rebounds

„Ich bin sehr stolz auf den Kampfgeist meiner Mannschaft. Wir hatten einen sehr schlechten Wurftag, haben aber bis zum Schluss gekämpft. Gmunden hat die Chancen besser genützt und zum Schluss verdient gewonnen.“

Hannes Ochsenhofer, Spieler der Gunners: „Bei uns ist in der ersten Halbzeit sehr wenig zusammengegangen. Die Swans waren sehr gut auf uns eingestellt. Das Spiel ist in ein Duell der Einzelaktionen ausgeartet. Durch Willensstärke und Motivation haben wir uns zurückgekämpft. Wir müssen uns jetzt etwas einfallen lassen, geben aber noch lange nicht auf.“

Daniel Friedrich, Spieler der Swans: „Wir haben in der Defensive einen unglaublich guten Job geleistet. Wenn man Oberwart unter 60 Punkte hält, spricht das eine deutliche Sprache. In der Offensive hatten wir noch ein paar Probleme, konnten das aber in der Defensive kompensieren.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Ich bin natürlich glücklich. Mit einem 2:0 nach Gmunden zu fahren ist natürlich ein tolles Gefühl. Wir haben verdient gewonnen, weil wir in der Defensive hart gearbeitet haben.“

Kapfenberg Bulls – BK Klosterneuburg Dukes 89:82 (23:12, 51:35, 63:59)
Stand in der „Best-of-5“-Serie: 1:1
Scorer Bulls: Vujosevic 23, Wilson 20, Stegnjaic 15
Scorer Dukes: Blazevic 14, Lanegger 13, Burgemeister 11,

Mit einem 0:1 Serienrückstand, starteten die Kapfenberg Bulls mit viel Energie in die Begegnung und erspielten sich einen schnellen zweistelligen Vorsprung. Auch im zweiten Viertel kontrollierten die Steirer das Geschehen und agierten deutlich konzentrierter als noch im ersten Halbfinale. In der zweiten Halbzeit legten die Niederösterreicher aber offensiv wie defensiv einen Zahn zu. Jurica Blazevic und Lennart Burgemeister präsentierten sich treffsicher von außen und verkürzten bis auf vier Punkte. Die Hausherren schalteten zu Beginn des letzten Abschnitts noch einen Gang höher und schienen die Begegnung doch noch sicher für sich zu entscheiden. Doch die Dukes bäumten sich erneut auf, konnten die Führung aber nie übernehmen. Bogic Vujosevic (23 Punkte) sicherte den Bulls schließlich den Sieg und sorgte mit seinem Team für den Serienausgleich. Während des gesamten Spiels profitierten die Bulls von den Ballverlusten (19) der Gäste. Die Dukes konnten zwar wieder das Geschehen unter den Brettern kontrollieren, gewährten aber zu viele Fastbreaks der Steirer.

Key-Facts:

Kapfenberg glich in der best-of-five Serie aus.
Die Bulls feierten einen Start-Ziel-Sieg und hatten auf Runs der Dukes stets die richtige Antwort.
Die Dukes kontrollierten zwar die Bretter, begingen aber zu viele Turnover (19)

Top-Performer:
Bogic Vujosevic 23 Pkte | 6 Ass

Stimmen zum Spiel:
Elijah Wilson, Spieler der Bulls: „Es war heute ein Teamsieg. Wir haben von Anfang an stark gekämpft. Jetzt gilt es das Momentum nach Klosterneuburg mitzunehmen,“

Bogic Vujosevic, Spieler der Bulls: „Das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Ich bin mir aber sicher, dass wir viel besser spielen können. Wir haben Klosterneuburg zu oft zurückkommen lassen. Wir haben das Spiel auf die richtige Art und Weise beendet.“

Werner Sallomon Headcoach der Dukes: „Es war ein guter Kampf von unserem Team und wir haben gegen mehrere Elemente kämpfen müssen. Wir haben uns aber sehr ordentlich aus der Affäre gezogen.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Es war klar, dass Kapfenberg mit viel Energie herauskommt. In der zweiten Hälfte haben wir super gekämpft und uns gut zurückgearbeitet. Am Schluss ist uns leider die Luft ausgegangen, Gratulation an Kapfenberg.“

Dukes müssen sich im HF-Spiel 2 Kapfenberg Bull geschlagen geben
Die BK Dukes müssen sich im zweiten Semifinalspiel der Basketball Bundesliga dem Titelverteidiger beugen. Die Kapfenberger stellen damit in der Serie auf 1:1.

Das zweite Semifinalspiel zwischen dem Titelverteidiger Kapfenberg und den BK Dukes begann in der Offensiven auf beiden Seiten verhalten. Nach rund vier Minuten zeigte das Scoreboard lediglich einen Stand von 4:3. Doch innerhalb von nur rund 30 Sekunden legten die Gastgeber einen 7:0 Run aufs Parkett, welcher sie mit 11:3 in Führung brachte. Die Dukes legten direkt fünf Zähler nach, doch die Kapfenberger blieben offensiv weiterhin erfolgreich und schraubten ihre Führung in den kommenden Minuten sogar auf 23:8 hinauf. Bis zur ersten Viertelpause konnten die Dukes, die in der Offensive noch immer nicht in ihr Spiel gefunden hatten auf 23:12 verkürzen.

Zu Beginn von Viertel Zwei schien es offensiv bei den Niederösterreichern besser zu funktionieren. Doch zwei Defensivfehler der Gäste nutzte Milan Stegnjaic mit zwei Dreipunktern aus wodurch die Gastgeber den Abstand zu den Niederösterreichern konstant hielten. Drei Minuten vor der Halbzeitpause stellte Jurica Blazevic ebenfalls mit einem Dreier wieder einen einstelligen Rückstand her (38:30). Kapfenberg antwortete allerdings postwendend wiederum von außerhalb der Dreipunktelinie und stellte mit zwei Treffern wieder eine 44:30 in Führung her. In der sehr hitzigen Partie ging es von nun an bis zur Halbzeitpause auf und ab (51:35).

Die zweite Spielhälfte startete nach dem Geschmack der Dukes die mit einem 6:0 Run auf 51:41 stellten. In den kommenden Minuten konnten die Bulls den Abstand zu ihren Verfolgern relativ konstant halten. Doch knapp vier Minuten vor Ende des dritten Abschnitts setzten die Niederösterreicher zur Aufholjagd an und schafften es, in nicht einmal einer Minute, ihren Rückstand auf vier Punkte zu reduzieren (56:52). Die Kapfenberger konterten und stellte ihrerseits wieder auf 11. Dies brachte die Dukes allerdings nicht von ihrer Aufholjagd ab und sie konnten bis zur letzten Viertelpause wieder auf 63:59 herankommen.

Der Titelverteidiger verschaffte sich zu Beginn des Schlussabschnitts wieder ein wenig Luft (73:63), sodass Dukes Coach Werner Sallomon die Reisleine zog und seine Mannen zum Gespräch bitten musste. Die Dukes starteten erneut eine Aufholjagd bei der Momo Lanegger 1:14 vor Schluss per Dreier auf 81:76 stellte. Diesmal blieb die Schlussoffensive der Gäste allerdings unbelohnt. Das Spiel ging mit 89:82 an den Titelverteidiger aus Kapfenberg der damit in der Serie ausgleichen konnte (1:1).

Kommentar:
Werner Sallomon, Headcoach der Dukes:
„Das war eine kämpferisch starke Leistung meiner Mannschaft. Sie hat trotz dem hohen Rückstand zur Halbzeit bewiesen, dass sie Spiele noch spannend machen kann. Am Ende war auch etwas Pech dabei. Wir müssen jetzt schauen, dass wir unsere Heimspiele gut gestalten, dann haben wir auch gegen Kapfenberg eine Chance weiterzukommen.“

Moritz Lanegger, Spieler der Dukes: „Wir haben leider nicht unsere Leistung in der ersten Halbzeit abrufen können. Im dritten Viertel haben wir uns gut zurückgekämpft, aber es hat leider nicht gereicht.“

Presseinfo ABL/Profs Media/BK Dukes

18.05.2019