Aktuelles und Buntes aus Berlin von der Formel E - Sechs Audi R8 LMS GT3 bei den 24 Stunden Nürburgring

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Die Formel E ist an diesem Wochenende zu Gast in Deutschland (Samstag ab 12.50 Uhr live im Ersten und auf Eurosport). Doch auch bei den Filmfestspielen in Cannes war Audi Sport ABT Schaeffler am Donnerstag vertreten.

Vor dem E-Prix in Berlin hatte Lucas di Grassi einen Auftritt auf dem roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes. Der Audi-Pilot ist einer der Hauptdarsteller der Dokumentation „And We Go Green“ über die Formel E, die von Oscar-Gewinner Leonardo DiCaprio, Fisher Stevens und Malcolm Venville produziert wurde und am Donnerstagabend in Cannes ihre Weltpremiere feierte.

Der TV-Sender CNN begleitete Audi-Pilot Daniel Abt am Mittwoch in den Club OST. Dort traf der Audi-Fahrer das angesagte Berliner DJ-Duo Pan-Pot. Die beiden zeigten dem Musikliebhaber, wie man Technomusik professionell auflegt.

Um nicht mit dem DFB-Pokalfinale zwischen dem langjährigen Audi-Partner FC Bayern München und RB Leipzig zu kollidieren, beginnt das Formel-E-Rennen in Berlin am Samstag ausnahmsweise bereits um 13 Uhr (live im Ersten). Die beiden freien Trainingssitzungen wurden auf Freitag vorgezogen. Am Samstagmorgen um 8.45 Uhr geht es ohne weiteres Training direkt in das Qualifying.

Mit Hans-Joachim Rothenpieler (Technische Entwicklung) und Wendelin Göbel (Personal und Organisation) verfolgen zwei Vorstände der AUDI AG das Formel-E-Rennen live vor Ort. Vom Technologiepartner Schaeffler sind CEO Klaus Rosenfeld, Matthias Zink (Vorstand Automotive), Uwe Wagner (zukünftiger Vorstand Technologie), Jochen Schröder (Leiter E-Mobilität) und Tim Hosenfeldt (Leiter Zentrale Innovation) in Berlin. Insgesamt hat das Team Audi Sport ABT Schaeffler in Berlin 1.000 Gäste, die eine komplette Tribüne am Beginn der Start-Ziel-Geraden füllen.

Erstmals in diesem Jahr ist der Audi e-tron Vision Gran Turismo bei der Formel E im Einsatz. Der futuristische Elektrorennwagen wird von Rahel Frey pilotiert. Prominenter Beifahrer am Samstag ist Sänger Andreas Bourani.

Der ehemalige Profiboxer Arthur Abraham drückt dem Team Audi Sport ABT Schaeffler beim Heimspiel die Daumen. Der mehrmalige Weltmeister lebt in Berlin und ist großer Motorsportfan.

Parallel zum E-Prix findet in Berlin-Tempelhof das von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg initiierte Green Tech Festival statt. In der Ausstellung geht es um nachhaltiges Leben und die Zukunft der Mobilität. Zu sehen ist in Halle 5 auch ein Prototyp des „Pop.Up Next“. Das neuartige Flugtaxi-Konzept von Audi, Airbus und Italdesign kombiniert ein selbstfahrendes Elektroauto mit einer Passagierdrohne.

Audi Deutschland präsentiert beim E-Prix in Berlin im E-Village an der Rennstrecke den neuen Audi e-tron*, den Audi e-tron Vision Gran Turismo, die E-Sportwagen-Studie Audi PB18 e-tron und den Audi e-tron FE05 aus der Formel E. Der Audi e-tron Playground bietet zudem einen eScooter-Parcours, virtuelle Rennen auf der Playstation und Bobby Cars für die jüngsten Besucher. Auf innovativen Schaukeln können die Besucher sogar mithelfen, den Playground mit Strom zu versorgen.

Für die Gäste von Audi geht es nach dem E-Prix am Samstagabend direkt in die Audi City auf dem Berliner Kurfürstendamm. Dort erleben sie eine Liveübertragung des DFB-Pokalfinales.

Daniel Abt fährt in Berlin mit einem speziellen Helmdesign in Erinnerung an seinen „Grand Slam“ im vergangenen Jahr. Bei seinem Heimrennen holte der Audi-Pilot 2018 in Berlin die Pole-Position, den Sieg und die schnellste Rennrunde.

Roger Köhler, Teammanager von Audi Sport ABT Schaeffler, stand am Donnerstag einer Gruppe junger Frauen Rede und Antwort. Der Weltverband FIA zeigt mit seiner Aktion Girls on Track – Dare to be Different bei der Formel E, welche beruflichen Möglichkeiten der Motorsport jungen Frauen bietet. Ebenfalls in Berlin findet das alljährliche FIA Volunteers Weekend statt, mit dem sich der Weltverband für die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer bedankt.

Zum ersten Mal zu Gast bei einem Formel-E-Rennen ist in Berlin der ehemalige Audi-Motorsportchef Dieter Basche.

Audi e-tron: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 26,2 – 22,6 (WLTP); 24,6 – 23,7 (NEFZ); CO2-Emission kombiniert in g/km: 0; (Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs).
Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

Sechs Audi R8 LMS GT3 bei den 24 Stunden Nürburgring
Audi Sport customer racing startet mit seinen Kunden zum elften Mal bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Beim größten deutschen Autorennen gehen vom 20. bis zum 23. Juni drei Teams mit fünf aktuellen Audi R8 LMS an den Start, hinzu kommt ein Audi R8 LMS der ersten Generation eines Privatteams.

„Wir konzentrieren unsere Unterstützung in diesem Jahr auf die Teams Car Collection Motorsport, Land Motorsport und Phoenix Racing. Jedes dieser Teams hat mit Audi bereits mindestens ein 24-Stunden-Rennen gewonnen“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Zwei Piloten von Audi aus der DTM und neun Audi Sport-Fahrer aus dem Kundensport starten auf dem Nürburgring in insgesamt fünf Audi R8 LMS.“ Der dreimalige Nürburgring-Sieger Markus Winkelhock und der zweimalige Gewinner Christopher Haase teilen sich im Audi Sport Team Car Collection ein Cockpit mit dem dreimaligen Le-Mans-Sieger Marcel Fässler. DTM-Champion René Rast, der ebenso wie Kelvin van der Linde einmal das 24-Stunden-Rennen in der Eifel für sich entschieden hat, fährt für das Audi Sport Team Land zusammen mit Christopher Mies, dem Gewinner von 2015 und 2017. Rast und Haase sind auf dem jeweils anderen Auto zusätzlich als weitere Piloten nominiert.

Der frühere Sieger Frank Stippler ist mit dem Audi Sport Team Phoenix dabei. Die Audi Sport-Fahrer Dries Vanthoor und Pierre Kaffer komplettieren dieses Aufgebot gemeinsam mit ihrem Teamkollegen Frédéric Vervisch, der im Januar die 24 Stunden von Dubai gewonnen hat. Darüber hinaus ist Stippler auch mit Audi-Werksfahrer Jamie Green aus der DTM in einem privat eingesetzten R8 LMS von Phoenix Racing gemeldet. Die Privatpiloten Vincent Kolb und Kim-Luis Schramm sind ebenfalls auf diesem Auto genannt. Rahel Frey schließlich unterstützt das private Team RaceIng fahrerisch und startet an der Seite von Bernhard Henzel, Frank Schmickler und Pavel Lefterov. Ferner setzt Car Collection Motorsport ein Privatfahrerteam ein. Audi Sport erwartet darüber hinaus in anderen Klassen weitere Kundenteams mit Produkten der Marke.

Audi Sport Team Car Collection
Christopher Haase/Marcel Fässler/René Rast/Markus Winkelhock

Audi Sport Team Land
Christopher Haase/Kelvin van der Linde/Christopher Mies/René Rast

Audi Sport Team Phoenix
Pierre Kaffer/Frank Stippler/Dries Vanthoor/Frédéric Vervisch

Car Collection Motorsport
Stefan Aust/Christian Bollrath/Jean-Louis Hertenstein/Klaus Koch

Phoenix Racing
Jamie Green/Vincent Kolb/Kim-Luis Schramm/Frank Stippler

Team RaceIng
Rahel Frey/Bernhard Henzel/Pavel Lefterov/Frank Schmickler

Audi eröffnet Batteriespeicher auf Berliner EUREF-Campus
Audi elektrisiert die Hauptstadt: Im Rahmen des Formel-E-Gastspiels in Berlin hat die Marke mit den Vier Ringen auf dem EUREF-Campus den deutschlandweit größten Multi-Use-Speicher eröffnet. Der Speicher mit einer Kapazität von 1,9 MWh nutzt gebrauchte Lithium-Ionen-Batterien aus Entwicklungsfahrzeugen und erprobt verschiedene Interaktionsszenarien zwischen E-Autos und Energienetz. Das Ziel: eine intelligente Vernetzung zur Förderung der Energiewende.

Audi bekennt sich zur emissionsfreien Mobilität und hat sich auf dem Weg zu dieser Vision klare Ziele gesetzt: Schon 2025 sollen rund 40 Prozent aller neu verkauften Audi-Modelle über einen elektrifizierten Antrieb verfügen. Bis zur Mitte des kommenden Jahrzehnts entspricht das der Zahl von etwa einer Million elektrifizierter Autos pro Jahr. Mit der steigenden Zahl elektrischer Modelle wächst zugleich ein riesiger, mobiler Energiespeicher heran, in dem viel Potenzial steckt – wenn die Speicherkapazität intelligent nutzbar gemacht wird. Eine Integration von Elektrofahrzeugen in die Energiewirtschaft bekommt daher besondere Bedeutung.

Wäre jeder zehnte PKW in Deutschland elektrisch angetrieben, entspräche das einem flexiblen Energiespeicher mit fast 200 GWh Kapazität. Sind Elektroautos intelligent mit erneuerbaren Energien vernetzt, kann das einen positiven Einfluss auf die Energiewende haben. So könnte je nach Angebot von Solar- und Windstrom geladen und perspektivisch auch flexibel auf kurzfristige Leistungsschwankungen im Netz reagiert werden. An dieser Vision arbeitet Audi zusammen mit Partnern aus der Energiewirtschaft, wie The Mobility House.

Der rund 110 Quadratmeter große Speicher auf dem EUREF-Campus erprobt diesen konkreten Anwendungsfall und dient als Reallabor für weitere Anwendungen. Er ist mit einem Megawatt Leistung an das Berliner Mittelspannungsnetz angeschlossen, was dem mittleren Ladebedarf von rund 200 E-Autos entspricht. Mit seiner Kapazität von 1,9 MWh könnte der Speicher den gesamten 5,5 Hektar großen Büro- und Wissenschaftscampus knapp zwei Stunden autark mit Strom versorgen.

Ein weiterer Anwendungsfall sind Schnellladestationen in unmittelbarer Nähe, an der Elektroautos mit bis zu 175 kW laden können. Damit der hohe Strombedarf möglichst kosteneffizient gedeckt und das örtliche Stromnetz nicht überstrapaziert wird, übernimmt auch hier der Batteriespeicher die Aufgabe als Puffer. Durch die intelligente Integration in das Stromnetz ist das Energiereservoir in der Lage, Überschussstrom von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen oder dem Campus-eigenen Blockheizkraftwerk aufzunehmen. Das gleicht Netzschwankungen aus, wirkt lokalen Bedarfsspitzen entgegen und hilft durch die Stabilisierung des Übertragungsnetzes, Blackouts zu vermeiden. Dieses Glätten von Lastspitzen und Ausgleichen von Frequenzschwankungen spart Energiekosten – dank hoher Wirkungsgrade sowie schneller Reaktionszeiten. Zudem wird die Stromversorgung im Hinblick auf ihre CO2-Neutralität optimiert.

Aufgrund des hohen Anteils erneuerbarer Energien mit unsteter Stromerzeugung im Umland bietet Berlin ideale Bedingungen für die Entwicklung einer intelligenten Ladesteuerung – die künftig um eine stark wachsende Zahl von Elektroautos als Pufferspeicher erweitert werden könnte. In einem Modellversuch mit Windparks in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wollen die Projektpartner zeigen, wie sich überschüssiger Grünstrom gezielt auf dem EUREF Campus zwischenspeichern lässt. Windräder müssten dann bei temporär zu hoher Stromproduktion nicht mehr vom Netz genommen werden – ein kleiner Baustein für eine nachhaltige Energiewelt, und eine Ergänzung zur industriellen Speicherung großer Mengen an Überschuss-Strom, wie ihn Audi mit seiner Power-to-Gas-Anlage in Werlte seit 2013 praktiziert.

Neben der Forschung an Schnittstellen für eine intelligente Integration ins Energienetz der Zukunft, liefert der Batteriespeicher auf dem EUREF-Campus weitere Erkenntnisse, die in künftige Projekte einfließen. Audi-Ingenieure erproben den Einsatz von stationären Energiespeichern im Energienetz und schaffen damit eine Zweitnutzung von gebrauchten Batterien aus Elektroautos – eine sinnvolle und ressourcenschonende Anwendung, da Batterien nach der Nutzung im Auto noch über einen Großteil ihrer Kapazität verfügen. Darüber hinaus entwickelt Audi Konzepte für ein effektives Batterie-Recycling gebrauchter Module.

Presseinfo Audi Motorsport

24.05.2019