Paul Ricard war für Nic Schöll nur teilweise eine Reise wert

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Schöll/Kasperlik (Allied Racing) scheiden am Samstag mit Reifendefekt aus, Sonntag werden sie Gesamt 13.te und damit Dritte in der Pro-Am Wertung. Geplant war für dieses Wochenende in Paul Ricard in der Gesamtwertung der GT4 European Series, so wie beim Auftakt in Monza, zwei TopTen Plätze zu erreichen und in der Pro-Am Wertung aufs Podium zu fahren.

Allied Racing setzte wieder den bewährten Porsche Cayman ein, Partner von Nic in den beiden Einstunden-Rennen war Allied Racing Teamchef Jan Kasperlik.

Begonnen hat das ganze recht positiv. Nic Schöll gelang im Qualifying für das erste Rennen ein 14. Platz Gesamt und damit ein zweiter Platz in der Pro-Am Wertung. Das bedeutete im Rennen ein Start aus der 7. Startreihe von insgesamt 42 Piloten:“ der Start war ok, ich konnte meinen Platz halten, wurde aber kurz danach von einigen Konkurrenten auf die Wiese gedrückt und bin dadurch auf Platz 20 zurückgefallen. In den folgenden Runden konnte ich mich wieder auf Platz 15 zurückkämpfen. Zu diesem Zeitpunkt wurde ich vom Team informiert eine Drive Through Strafe antreten zu müssen.

Der Grund dafür wurde mir auch nach dem Rennen von der Rennleitung nicht genannt. Durch diese Tatsache fiel ich bis auf Platz 33 zurück, konnte mich aber mit viel Einsatz bis zur Übergabe an Jan Kasperlik auf Platz Neun festsetzen. Dieser behauptete in der Folge Platz 19, ehe er 11 Minuten vor Rennende wegen eines Reifendefektes vorzeitig aufgeben musste, aber mit Endrang 32 noch in die Wertung kam,“ erklärte ein sichtlich enttäuschter Nic Schöll.

Im Sonntagrennen startete Teamchef Jan Kasperlik bei besten äußeren Bedingungen vom 30. Startplatz aus der 15. Reihe. Er konnte sich in der Folge mit einer sehr guten und konstanten Leistung nach einer längeren SafetyCar Phase bis zum Fahrerwechsel an Nic Schöll an die 19. Stelle nach vor arbeiten. Dieser ging nach dem Boxenstopp an 24. Stelle wieder ins Rennen und konnte sich in den restlichen 12 Runden nach einer tollen Aufholjagd den 13. Endrang sichern:“ Wir haben zwar unser Ziel unter die TopTen zu kommen nicht erfüllt, dafür hat es aber in der Pro-Am Wertung mit dem dritten Platz fürs Podium gereicht, außerdem haben wir Punkte gewonnen, die wir gestern verloren haben.“

Etwas sehr Positives hatte der Start von Nic Schöll aber in Frankreich schon:“ Ich fühle mich nach dem doch etwas heftigen Unfall in Most wieder vollkommen fit. Unsere Bemühungen die starken Prellungen am Rücken und das Peitschenschlagsyndrom mittels Massagen und physiotherapeutischen Behandlungen wieder in den Griff zu bekommen, haben sich ausgezahlt. Ich werde am kommenden Wochenende im Porsche Carrera Cup Deutschland bei meinem Heimrennen auf dem Red Bull Ring vollkommen fit antreten können.“

Presseinfo Sportpressedienst Armin Holenia

02.06.2019