Tischtennis

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Der Bundesliga-Ausschuss der Österreichischen Tischtennis Bundesliga behandelte Dienstagabend den Einspruch der SG Stockerau nach dem verlorenen Finale vom Sonntag, 26. Mai. Dem Protest wurde dabei nicht stattgegeben, womit die SPG Linz als Meister 2019 bestätigt wurde. Stockerau hat nach Übermittlung des Urteils, Anfang kommender Woche, noch die Möglichkeit in die letzte Instanz, dem Berufungsgericht des ÖTTV, zu gehen.

Im Finale am 26. Mai 2019 in Salzburg zwischen der SG Stockerau und der SPG Linz wurde das Ass von David Serdaroglu gegen Uros Slatinsek, das den Satz- und damit Spielgewinn bedeutet hätte, wegen Servicefehler aberkannt. In der Folge sah Serdaroglu wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte, womit Slatinsek zum Sieger gekürt wurde und die SPG Linz zum Meister 2019. Gegen diese Entscheidung reichte Stockerau direkt nach Spielende Protest ein.
Dienstagabend, 4. Juni 2019, behandelte der Bundesliga-Ausschuss den Protest. Dabei hatten auch beide Parteien die Möglichkeit zu dem Sachverhalt Stellung zu nehmen.

Nach der Anhörung und der Sichtung des Video-Materials, kam der Ausschuss überein, dem Protest der SG Stockerau nicht statt zu geben.
Die SPG Linz wird damit offiziell als Österreichischer Meister 2019 bestätigt.

Das Urteil wird mit einer rechtlichen Detailbegründung Anfang kommender Woche den Vereinen zugestellt. Nach Zustellung des Beschlusses hat Stockerau noch die Möglichkeit den Protest dem Berufungsgericht des ÖTTV vorzulegen.

Ob man davon Gebrauch macht, ist aktuell unbekannt.

Medieninfo Österreichische Tischtennis Bundesliga

weiterführende Links:
– der Protest

05.06.2019