EURO 2020 - Top Statistiken und Top Zahlen für Österreich

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Vor knapp drei Wochen, am Mittwoch den 22. Jänner 2020, endete die Heim-EURO für Österreichs Handball Männer Nationalteam mit dem Unentschieden gegen Weißrussland und der besten EM-Platzierung aller Zeiten. Wir haben einen letzten Blick auf die Statistiken geworfen, in denen unsere EURO-Helden nahezu überall hervorstachen. Zudem sind nun auch die letzten Zahlen und Daten von den Spielorten Wien und Graz bekannt.

Mit 46 Toren belegte Kapitän Nikola Bilyk hinter dem Norweger Sander Sagosen (65) und dem Weißrussen Mikita Vailupau (47) Rang 3 in der Torschützenliste. Zählt man ausschließlich die Tore ohne Siebenmeter, steht der 23-Jährige sogar auf Platz 2 lediglich fünf Tore hinter Sagosen. Einzig der Norweger ist es auch, der ihn in zwei weiteren Statistiken schlagen konnte – bei den Assists und in der Punktewertung. In den sieben Spielen zählte man bei Nikola Bilyk zudem 1.143 Pässe wovon 1.137 ihren Abnehmer fanden.

Thomas Eichberger – Seine Paraden werden unvergessen bleiben bei dieser EURO. Insgesamt entschärfte er 54 von 192 Würfen auf sein Tor, was einer Quote von 28 Prozent entspricht. Einer dieser 54 gehaltenen Bälle hatte ganze 138 km/h drauf, wodurch der Steirer den dritthärtesten Wurf der EURO parierte. Nur der Tscheche Martin Galia (141 km/h) und Deutschlands Andreas Wolff (139 km/h) konnten einen schnelleren Ball halten.

Mit einigen anderen Spielern teilt sich Lukas Hutecek den zweiten Platz wenn es um den höchsten Sprung geht. 74 Zentimeter wurden bei dem Youngster gemessen, lediglich der Portugiese Miguel Martins stand noch einen Zentimeter höher in der Luft.

Auch wer im österreichschen Lager den härtesten Wurf bei der EURO hatte, ist geklärt – Daniel Dicker brachte es auf unglaubliche 139 km/h, was ihm Platz 3 hinter Stanislav Kasparek (CZE / 140 km/h) und Filip Taleski (MKD / 141 km/h) einbringt.

Auch unter den Topsprintern ist ein Österreicher zu finden. Raul Santos schaffte es mit 31 km/h auf den zweiten Platz, den sich gleich 14 Spieler hinter dem Schweden Jerry Tolbring (32 km/h) teilen.

351 Minuten am Spielfeld in sieben Partien – kein anderer Österreicher stand bei dieser EURO so lange am Feld wie Robert Weber. Im Overall-Ranking ist der Routinier damit auf Rang 14 zu finden, dicht gefolgt von Fabian Posch, der es als 17. auf 338 Minuten brachte.

Mit 68 Prozent Trefferquote war kein anderes Team so treffsicher wie Europameister Spanien. Mit 205 erzielten Toren rangiert Österreich auf Platz 8, kommt auf eine sehr gute Quote von 64 Prozent und liegt in dieser Statistik sogar auf Rang 5.

Ganze 222 Kilometer spulten die Teamspieler herunter. Österreich landete damit um lediglich 0,8 Kilometer hinter Island und jenen Teams, die beim Finalwochenende in Schweden noch um Platz 5 und die Medaillen spielten, auf Platz 8.

Von den 500.000 Fans die die Spiele in den Arenen in Schweden, Österreich und Norwegen sahen, fallen 153.000 auf Wien (123.500) und Graz (29.500). Für die Stadthalle Graz und die Wiener Stadthalle bedeutet dies eine 86 prozentige Auslasung. Alle sieben Partien Österreichs wurden auf ORF Eins live übertragen und insgesamt von knapp 2 Millionen Zusehern verfolgt!

260 Volunteers waren in Wien und Graz im Einsatz, ganze 6.000 Sandwiches wurden von den Medienvertretern und den Volunteers verschlungen. 17.000 Liter Wasser standen für die Teams, Medien und Helfer bereit.

4.500 VIP-Gäste wurden bei den Spielen in Wien und Graz begrüßt, die mit rund 2.000 Liter Bier und 1.200 Flaschen Wein verköstigt wurden.

Jedem der acht Teams in Österreich stand ein eigens EURO-gebrandeter Bus von Dr. Richard zur Verfügung, 20 Fahrzeuge von ÖHB-Partner Mitsubishi brachten zusätzlich Offizielle, Schiedsrichter und Delegierte zu den Spielen nach Graz und Wien.

Im April kommt das Nationalteam das nächste Mal zusammen und wird sich intensiv auf das WM-Playoff im Juni vorbereiten. Der Gegner wird am 9. März gelost, Österreich wird dabei aus Topf 1 gezogen.

Presseinfo ÖHB/Handball Austria

11.02.2020