Rapid, Rapid Wien, #SCR2020

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Bei der Rückkehr nach Hütteldorf – es war der erste Test im Allianz Stadion – empfing der SK Rapid Wien am Samstag Nachmittag Slovan Liberec. Das 5:3 unter der Woche gegen SFC Opava hatte man aufgearbeitet, nun sollte Rapid gegen den nächsten tschechischen Vertreter anders auftreten. Denn während man am Mittwoch zur Halbzeit mit 0:2 zurücklag, wurde es diesmal dank einer starken ersten Hälfte umgekehrt: Die Mannschaft machte Druck und kam nach zwei Minuten gleich zur ersten Chance – nach Pass von Thomas Murg in den Strafraum prüfte Kelvin Arase den Goalie aus spitzem Winkel (2.). Die nächste Gelegenheit führte zum 1:0 und das war besonders sehenswert: Ercan Kara, der bereits in den letzten beiden Testspielen immer getroffen hatte (und zwar doppelt), nahm Maß und wuchtete den Ball aus 20 Metern unter die Latte (8.)! Dem schönen Treffer legte die spielbestimmende Rapid gleich ein weiteres Tor nach: Weiter Freistoß von Murg, Leo Greiml schraubte sich hoch und traf per Kopf via Innenstange zum 2:0 (19.) – auch er hatte bereits am Mittwoch getroffen. In der Folge wurde die Partie etwas rustikaler, eine Chance gab es bei uns noch zu verzeichnen: Taxi Fountas‘ Schuss aus dem Hinterhalt zog aber knapp drüber (32.). Mit der absolut verdienten Führung ging es in die Kabine.

Ohne Wechsel kam Rapid wieder auf den Platz, zeigte aber wieder dieselbe Ambition, um nachzulegen. Ein Weitschuss von Murg war gut angetragen, ging aber vorbei (49.), der Mittelfeldspieler probierte es danach mit einem abgefälschten Versuch, der am Außennetz landete (52.). Und auch ein Flachschuss von Dejan Ljubicic fand den Weg ins Ziel knapp nicht (56.). Kurzum: Rapid dominierte gegen den Fünften der abgelaufenen Saison in Tschechien auch weiterhin über große Strecken und unterstrich das mit dem 3:0: Taxi Fountas nahm Maß und traf mittels Flachschuss und Innenstange – zum dritten Mal war Aluminium bei unseren Toren mit dabei (58.)! In der Folge gab es wie gewohnt zahlreiche Wechsel und Rapid zeigte dennoch, dass man immer wieder bereit wäre, um nachzulegen: Ein guter Schuss von Koya Kitagawa wurde vom gegnerischen Schlussmann vereitelt (82.). In der Schlussphase konnte sich auch Goalie Niklas Hedl auszeichnen, als er einen Rondic-Schuss zur Ecke drehte (84.). Es blieb beim souveränen und in jeder Hinsicht ungefährdeten 3:0 an diesem Samstag.

Cheftrainer Didi Kühbauer: „Heute war das Spiel ein komplett anderes wie unter der Woche gegen Opava. Wir haben ab der ersten Minute aggressiv gespielt und haben den Ball gut laufen lassen. Über 90 Minuten hat das Spiel dem entsprochen, was wir spielen können, und darum bin ich heute sehr zufrieden. Trotz der Tore hatten wir das Spiel immer unter Kontrolle, mit viel Ballbesitz und immer mit dem Auge für den freien Mitspieler – ein absolut zufriedenstellender Auftritt.“

Testspiel:
SK Rapid Wien – Slovan Liberec 3:0 (2:0)
Allianz Stadion
Samstag, 15. August 2020
Tore: 1:0 Kara (8.), 2:0 Greiml (19.), 3:0 Fountas (58.);
SK Rapid spielte mit: Strebinger (60. Hedl); Stojkovic (70. Schick), Hofmann (70. Sonnleitner), Greiml, Ullmann (77. Sulzbacher); Petrovic (70. Grahovac), Ljubicic (70. Alar); Murg (70. Demir), Fountas (60. Knasmüllner), Arase (77. Savic); Kara (60. Kitagawa);

Medieninfo SK Rapid Wien

15.08.2020