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Vor dem Auswärtsspiel von Rapid Wien bei Red Bull Salzburg stellten sich Trainer Dietmar Kühbauer und Geschäftsführer-Sport Zoran Barisic den Fragen der Medienvertreter. Themen war der Schlager in der Mozartstadt, ein Personalupdate sowie das bevorstehende Saisonfinish.

Kühbauer meinte vor der Partie: „Wir werden alles reinhängen, wie in jedem Spiel. Es wäre schön, wenn wir irgendwann einmal etwas mitnehmen können. Vom Resultat wäre es schön, wenn wir einmal anschreiben könnten, aber da brauchst du eine Top-Leistung.“ Angesprochen auf die rote Karte und folgende Sperre von Matteo Barac, sagte Kühbauer: „Er hat uns keinen Gefallen getan, das ist ihm auch klar. Er ist auf vier Gelben Karten gestanden und ich glaube durch das intensive Spiel wäre es vielleicht sowieso passiert. Aber in dieser Form hat es mir nicht gefallen.“ Für den Rapid-Trainer ist aber klar, dass er unabhängig von Abgängen im Sommer immer die beste Mannschaft aufstellen will.

Barisic mit Updates zu Spielern
Sportlicher Leiter Zoran Barisic gab Updates zur Kaderplanung für den Sommer. Fix weg ist Kapitän Ljubicic. Bestätigte Zugänge sind Marco Grüll aus Ried und Robert Ljubicic aus St. Pölten. Ein Verbleib von Juwel Yusuf Demir ist unwahrscheinlich, eine Vertragsverlängerung ist laut Barisic aber „möglich“. Dennoch meinte der Sportchef: „Grundsätzlich ist es nicht unser Ziel, ihn ablösefrei ziehen zu lassen.“ Ein Sommertransfer ist weiterhin die naheliegendste Option. Mit den langzeitverletzten Christopher Dibon und Philipp Schobesberger soll ab der Sommervorbereitung wieder fest geplant werden können. Ersterer steht bereits wieder voll im Mannschaftstraining. Mit zu vielen Neuzugängen sollte aber nicht gerechnet werden. „Die Auswirkung durch Corona hat uns stark getroffen.“

Rapid zu Saisonabschluss optimistisch
Auch wenn der Meistertitel für Rapid wohl nicht mehr erreichbar ist, blickt der Sportchef den letzten Saisonspielen positiv entgegen. Zufrieden mit dem dritten Platz, der eine Teilnahme im Europa League Play-Off (zwei Qualifikationsrunden weniger) bedeuten würde, wäre man in Hütteldorf nicht. „Wir streben nach dem Höchsten. Wir wollen Zweiter werden. Wir wollen die bestmögliche Platzierung erzielen.“

Tobias Vychytil für Sportreport

12.05.2021


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