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Am Samstag stand in der 10. Runde der Admiral Bundesliga das WAC vs. Austria Wien auf dem Programm. Nach sechs Spielen ohne Niederlagen setzte es für die „Veilchen“ in der Meisterschaft mal wieder eine Niederlage. Die „Wölfe“ feierten am Ende einen 1:0-Heimsieg und verbessern sich auf den fünften Tabellenplatz.

Das Spiel in der Lavanttal Arena durchaus sehr offensiv geführt. Bereits in den ersten Minuten hatten beide Teams eine erste gute Möglichkeit. Die Abschlüsse von Baribo (6.) sowie Djuricin nach Fehler von Lochoshvili (4.) sorgten für die ersten Ausrufezeichen. Allerdings fehlte in diesen beiden Situationen die benötigte Qualität im Tor-Abschluss. In der Folge hatte der WAC ein optisches und spielerisches Übergewicht. Die Kärntner konnten daraus sehr wenig bis gar kein Kapital schlagen. Auf der Gegenseite blieben die Offensivbemühungen der Gäste bestenfalls im Ansatz gefährlich. Da auf beiden Seiten es an Zielstrebigkeit und Genauigkeit fehlte, verflachte das Spielgeschehen zusehends. So gab es in der ersten halben Stunde auf beiden Seiten keinen Schuss auf das gegnerische Tor. Ein „Höhepunkt der anderen Art“ gab es knapp vor der „Halbstunden-Marke“. Die Corner-Fahne zerbrach vor dem ersten Eckball der Gäste in mehrere Teile. In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde das Spiel deutlich unterhaltsamer. Das erste Ausrufezeichen war ein Volley von Peretz den Austria-Torhüter Pentz entschärfte (36.). Praktisch im Gegenzug kam Huskovic überraschend per Kopf an den Ball, konnte aber den Ball nicht wie gewünscht gefährlich auf das Tor setzen (37.). In der 43. Minute hatten die Gäste die nächste gute Möglichkeit. Nach Vorarbeit von Huskovic setzte Djuricin einen Schuss knapp neben das WAC-Tor (43.). 60 Sekunden später ging der WAC in Führung. Nach einer Flanke von Jasic entkam Baribo Austria-Abwehrchef Mühl mit der Fußspitze und verlängerte den Ball zum 1:0-Pausenstand. In der Nachspielzeit hatte Dedic noch eine gute Schussmöglichkeit (51.).

Zur Pause reagierte Austria-Trainer Schmid und brachte Keles für den „durchsichtigen“ Jukic. Die Veilchen starteten offensiv deutlich gefährlicher in die zweite Hälfte und fand einen Djuricin-Kopfball die erste Möglichkeit vor. Danach flaute die Partie wieder. Viele Fouls und eine hohe Fehlerquote auf beiden Seiten sorgte dafür, dass nicht wirklich ein Spielfluss aufkam. In der Folge konnten sich die Gäste aus der Bundeshauptstadt ein optisches Übergewicht erarbeiten. Klare, durchdachte Offensivaktionen waren allerdings eine Mangelware. In der 68. Minute kam Martel nach einem Suttner-Eckball zu einem Kopfball, verfehlte allerdings, spürbar überrascht das WAC-Tor. Auf der Gegenseite ließen die Gastgeber zwar defensiv sehr wenig zu, offensiv traten die Kärntner allerdings auch nicht mehr in Erscheinung. So blieb das Spiel sehr spannend bis in die Schlussphase. In der 86. Minute hätten die Veilchen beinahe den Ausgleich erzielen können. Djuricin kam im WAC-Strafraum in ausgezeichneter Position an den Ball. Der Austria-Stürmer schlug allerdings ein Luftloch. Auf der Gegenseite hatte Röcher zwar eine gute Drehung im Austria-Strafraum. Er setzte wenige Sekunden danach den Ball deutlich über das Tor. Es war die letzte Möglichkeit in einem durchschnittlichen Bundesliga-Spiel.

Der WAC feiert am Ende einen 1:0-Arbeitssieg gegen Austria Wien. Aufgrund der ersten Halbzeit ging der Sieg in Ordnung. In der zweiten Halbzeit waren die Veilchen die optisch bessere Mannschaft. Es fehlte allerdings an Ideen, Passqualität und Durchschlagskraft. Somit verließen die Veilchen zum ersten Mal nach sechs Bundesligaspielen wieder eine Niederlage.

WAC vs. Austria Wien 1:0 (1:0)
Lavanttal-Arena, 2.800 Zuschauer, SR Ebner

Tor: Baribo (43.)

WAC: Kofler – Dedic, Baumgartner (76./Henrikson), Lochoshvili, Jasic – Leitgeb – Peretz (76./Dieng), Taferner – Liendl (64./Stratznig) – Röcher, Baribo
Austria Wien: Pentz – Ivkic, Handl, Mühl, Suttner – Martel – Braunöder (72./Grünwald), Fischer – Jukic (46./Keles) – Huskovic (72./Ohio), Djuricin

02.10.2021