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Am Sonntag stand in der Admiral Bundesliga in der 18. Runde das Duell Admira vs. Rapid Wien auf dem Programm. Die Hütteldorfer feierten am Ende einen 1:2-Auswärtssieg in der BSFZ-Arena. Es war der erste Auswärtssieg für die Grün-Weißen in der Meisterschaftssaison 2021/22.

Das Spiel in der BSFZ-Arena begann von beiden Mannschaften offen und offensiv geführt. Die Gäste hatten zwar etwas mehr vom Spiel, die zwingenden Torchancen waren auf beiden Seiten allerdings Mangelware. Mit dem ersten erwähnenswerten Angriff gingen die Gäste in der 14. Minute in Führung. Die Admira-Verteidigung lässt Fountas gewähren, Admira-Verteidiger Brugger läuft sogar weg, und so hat der Grieche frei Schussbahn knapp außerhalb des Strafraums. Diese Möglichkeit nutzte der Edeltechniker eiskalt zum 0:1-Führungstreffer aus. Selbiges kann man auf der Gegenseite auch über die Rapid-Verteidigung nach einer Standartsituation sagen. Nach einer Freistoßflanke von Kerschbaum kann Zwierschitz ungehindert köpfeln. Goalie Gartler bewundert den Ball, der über seinen Kopf zum 1:1-Ausgleichstreffer einschlägt (18.). 180 Sekunden gab es die erste Härteeinlage im Spiel. Ex-Admiraner Aiwu räumte Mustapha mit einer sehr rustikalen Attacke ab. Schiedsrichter Gishammer beließ es bei der gelben Karte. Diese hatte definitiv bereits „eine andere farbliche Umrandung an den Ecken“. In der 24. Minute hatte der Gefoulte Mustapha den nächsten gefährlichen Abschluss. Sein Schuss wurde von Rapid-Kapitän Grahovac in höchster Not geblockt. In der Folge verflachte das Spiel zusehends. Unterbrechungen, Fehlpässe oder andere Unzulänglichkeiten zerstörten auf beiden Seiten jede Form von durchdachten Spielfluss. Somit wurden „erwähnenswerte Offensivaktionen zur absoluten Rarität“. Pausenstand somit 1:1!

Nach dem Seitenwechsel setzten wieder die Gäste das erste Ausrufezeichen. Ljubicic setzte einen Kopfball an die Latte (47.). Sechs Minuten später hatte auch die Admira einen Alutreffer. Mustapha traf in der 53. Minute nach einem Konterangriff die Stange. 120 Sekunden später hatte Fountas eine Abschlussmöglichkeit, die Admira-Goalie Leitner entschärfte (55.). Auf der Gegenseite setzte Kronberger einen Schuss knapp über das Tor (62.). 60 Sekunden später gingen die Hütteldorfer erneut in Führung. Fountas setzte sich auf der linken Seite energisch durch, flankte den Ball zur Mitte und dort versenkte der eingewechselte Fountas den Ball per Kopf zum 1:2 (63.). In der Schlussphase kontrollierten die Hütteldorfer das Spielgeschehen in einem zerfahrenen, phasenweise sehr hektischen Spiel. Einen erwähnenswerten Abschluss gab es erst wieder in der 88. Minuten. Einen herrlichen Konterangriff konnten Arase und im Abpraller auch Kitagawa nicht im Tor der Gastgeber unterbringen. 60 Sekunden später hatte die Admira durch Kronberger noch eine gute Ausgleichschance. In der 91. Minute jubelten die Hütteldorfer über den vermeintlichen Treffer zum 0:2. Der Treffer von Kara wurde wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt. Es war die letzte Aktion. Am Ende blieb es beim 1:2.

In der Tabelle liegt Rapid Wien an der fünften Position. Die Admira überwintert an der elften und vorletzten Position.

Admira vs. Rapid 1:2 (1:1)
BSFZ Arena, SR Gishammer

Tore: Zwierschitz (18.) bzw. Fountas (14.), Kara (63.)

Admira: Leitner – Zwierschitz, Bauer, Brugger (82./Ostrzolek), Lukacevic – Malicsek, Vorsager – Ganda (67./Hausjell), Kerschbaum, Kronberger – Mustapha
Rapid Wien: Gartler – Stojkovic, Aiwu, Moormann, Auer – Grahovac, Ljubicic (57./Petrovic) – Schick (90./Dijakovic), Knasmüllner (57./Arase), Grüll (57./Kara) – Fountas (76./Kitagawa)

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12.12.2021