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Nico Kaltenbrunner, Matthias Linortner, Enis Murati und Toni Blazan haben beim Masters-Turnier in Marseille das Viertelfinale erreicht.

Die Österreicher behalten nach einem 14:21 gegen Miami (USA) im zweiten und entscheidenden Gruppenspiel gegen Utrecht (NED) die Nerven und gewinnen nach Rückstand noch mit 16:13. Blazan ist mit sechs bzw. fünf Punkten in beiden Spielen Top-Scorer des ÖBV-Quartetts. Am Sonntag (14:40 Uhr) kommt es in der Runde der letzten Acht damit zum Duell mit Chongming (China).

Nach dem dritten Platz vor einer Woche in Amsterdam gehen die Österreicher zwar mit viel Selbstvertrauen ins Masters von Marseille, gegen Miami läuft es aber nur in den ersten zwei Minuten rund. Nach der 4:1-Führung geraten die Wiener nach und nach ins Hintertreffen. Nach fünf Minuten führen die US-Amerikaner bereits vorentscheidend mit 15:8. Schlussendlich besiegelt Dylan Travis mit einem Distanzwurf die 21:14-Niederlage des einzigen heimischen Teams auf dem Profi-Circuit.

Mit dem Rücken zur Wand kämpft Vienna dann im zweiten und entscheidenden Gruppenspiel gegen Utrecht um den Aufstieg ins Viertelfinale – und um die Fortsetzung einer Serie. Seit August 2023 (Prag) stiegen Kaltenbrunner & Co. bei jedem Antritt auf Masters-Ebene in die K.o.-Phase der besten acht Teams auf. Gegen die Niederländer misslingt aber die Anfangsphase, der Rückstand beträgt nach etwas mehr als sechs gespielten Minuten bereits 5:10. In der Schlussphase laufen die Wiener dann endlich heiß, scoren mit fast jedem Ballbesitz und gehen 57 Sekunden vor Schluss erstmals in Führung. (13:12). An der Freiwurflinie sorgen Linortner und Blazan, der mit insgesamt elf Punkten an Tag eins Topscorer der rot-weiß-roten Asse ist, für die Entscheidung – 16:13.

„Viel Charakter gezeigt“

„Gegen Miami haben wir nach einem guten Start Konzentration und Energie verloren. Das Spiel gegen Utrecht war ein großer Kampf, in dem wir am Ende die ‚Big Shots‘ getroffen und gute Defense gespielt haben“, sagt Blazan.

Am Sonntag (14:40 Uhr) geht es gegen Chongming um den Einzug ins Semifinale. Die Chinesen setzten sich in Gruppe B überraschend vor Toulouse (FRA) durch. Murati: „Auch, wenn es heute nicht so gut gelaufen ist, haben wir voll gekämpft und in wichtigen Phasen viel Charakter gezeigt. Ich hoffe, dass wir morgen einen besseren Tag erwischen.“
 
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24.05.2025