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© Sportreport

Der EC-KAC besiegte am Sonntagabend in der heimischen Stadthalle den AHL-Champion HK Olimpija Ljubljana nach zweimaligem Rückstand mit 4:2.

DER SPIELVERLAUF:
Die Rotjacken hatten den besseren Start in die Partie und kamen gleich zu Beginn zu ihrer ersten Torchance, als Manuel Ganahl die Scheibe vom linken Faceoff-Punkt aus an den Torraum zu Thomas Hundertpfund beförderte, der diese aber nicht zielgerichtet unter Kontrolle bringen konnte. In der nächsten Szene schnappte sich Steven Strong das Spielgerät in der neutralen Zone und tankte sich unbedrängt bis vor den Kasten von Paavo Hölsä durch, der Finne konnte den folgenden Handgelenksschuss aber ohne große Probleme parieren (3.). Nachdem der KAC-Verteidiger auch mit einem Onetimer von der blauen Linie aus gescheitert war, kam Nik Simšič mit der Rückhand am langen Pfosten stehend zur ersten guten Möglichkeit für die Gäste: Zwar blieb er erfolglos, konnte aber ein Powerplay für die Slowenen herausholen (5.). In besagtem Überzahlspiel gelang den Gästen auch gleich der Führungstreffer: Miha Logar spielte diagonal in den Slot auf Anže Ropret, der mit einer Deflection auf 0:1 stellte (6.). Doch die Rotjacken hatten sogleich die passende Antwort parat und kamen 68 Sekunden später zum Ausgleich: Michael Kernberger ging tief, Samuel Witting hatte hinter dem Kasten stehend das Auge für dem im Slot lauernden Stefan Geier und dieser setzte den Puck per Direktabnahme unter die Querlatte (8.). Die Slowenen ließen sich davon nicht aus der Fassung bringen und setzten ihrerseits im Konter nach: Aleš Mušič stürmte mit Speed über rechts ins Angriffsdrittel und legte die Scheibe im „Zwei-gegen-Eins“ quer auf Anže Ropret, der Sebastian Dahm aus kurzer Distanz keine Abwehrchance ließ (12.). Thomas Koch testete den Keeper der Gäste in der 13. Minute nach Tičar-Pass aus spitzem Winkel, konnte aber nicht anschreiben. Im anschließenden rot-weißen Powerplay fanden die Slowenen die beste Möglichkeit vor, als sich Nik Simšič bis vor den Kasten von Dahm vorarbeitete, den Puck dann aber über die Querlatte setzte (15.). Nach einem satten Schlagschuss von Martin Schumnig kam es vor dem Kasten von Hölsä zum Gestocher – Marcel Witting und Daniel Obersteiner waren zur Stelle, konnten den Puck aber nicht über die Linie befördern (18.). Kurz darauf trafen die Klagenfurter aber doch zum Ausgleich: Thomas Koch fälschte am Torraum einen Unterweger-Direktschuss von der blauen Linie aus unhaltbar flach in die lange Ecke ab (19.).

Die erste Chance im Mitteldrittel gehörte dem HK Olimpija Ljubljana: Žiga Pance drehte sich um die eigene Achse und legte auf links zu Miha Štebih ab, dieser testete jedoch nur die Fanghand von Dahm. Auf der Gegenseite zog Stefan Geier über rechts zum Tor, brachte aber nicht genug Druck auf die Rückhand, um den Puck über die Linie zu drücken (jeweils 22.). In der 24. Minute parierte der Rotjacken-Keeper einen Pance-Schuss von den Hashmarks aus mit den Pads und war auch beim darauffolgenden Schlagschuss von Miha Štebih auf dem Posten (24.). Nach einem Blueliner von David Maier kam Manuel Geier zur Tip-In-Möglichkeit im Slot, Hölsä war mit dem Schoner zur Stelle (25.). Mit Ablauf einer numerischen Überlegenheit der Rotjacken fing Rok Tičar einen Pass der Slowenen ab und der Puck gelangte über Petersen zu Thomas Koch, der an den Pads des Laibacher Schlussmannes hängen blieb – auch ein darauffolgender Schlagschuss von Blaž Gregorc fand den Weg in die Maschen nicht (28.). Den erstmaligen Führungstreffer für die Rotjacken erzielte in der 32. Minute dann Thomas Koch, der auf rechts mit Johannes Bischofberger kreuzte und die Scheibe trocken mit der Rückhand durch die Beine des Torhüters hindurch über die Linie schob. Bei numerischer Überlegenheit versuchten die Gäste, ihr erstes Tor des Abends zu reproduzieren: Miha Logar spielte in den Slot auf Anže Ropret, doch diesmal war Sebastian Dahm auf den Abfälscher vorbereitet und konnte abwehren. Mit Übersicht spielte Rok Tičar das Spielgerät in der nächsten Szene zur Mitte, der heranstürmenden Marcel Witting kam jedoch einen halben Schritt zu spät, um den Puck noch genügend Richtung mitgeben zu können (38.).

Wenige Sekunden nach Wiederbeginn klingelte ein Handgelenksschuss von Nick Petersen nach flinkem „Zwei-auf-Eins“ am Gestänge, ehe im Gegenzug Anže Ropret und Luka Ulamec versuchten, den KAC-Keeper zu überwinden: Dahm behielt aber die Oberhand und entschärfte kurz darauf auch noch einen Schuss von Žiga Pance, der nach einer schönen Hereingabe von Nik Simšič völlig alleine im Slot zum Abschluss gekommen war (jeweils 41.). In der 45. Minute erhöhten die Rotjacken den Spielstand dann auf 4:2, als David Maier im Rückraum auf Blaž Gregorc querlegte und dieser sofort abzog: Paavo Hölsä ließ prallen und Nick Petersen schob den Rebound aus der Nahdistanz über die Linie. In Unterzahl kamen die Klagenfurter zu ihrer nächsten hochkarätigen Torchance, als Marcel Witting einen Pass in der neutralen Zone abfing und zur Mitte auf Daniel Obersteiner spielte, der dann aber nach einem Haken am Schoner des Torhüters hängenblieb (49.). Gegen Ende der Partie drücke der HK Olimpija Ljubljana auf den Anschlusstreffer: Nik Simšič traf in der 54. Minute nur den Pfosten, Mark Čepon kam nach schönem Zuspiel von David Planko im Slot nicht an die Scheibe und Mark Sever fand mit seinem Schussversuch lediglich die Fanghand von Sebastian Dahm (55. bzw. 58.). Mit zweieinhalb Minuten auf der Uhr nahmen die Gäste ihren Torhüter vom Eis und kamen mit sechs Skatern auch zu weiteren Chancen, doch Sebastian Dahm entschärfte die Schlagschüsse von Anže Ropret vom linken Face-Off Kreis (58.) sowie Aleksandar Magovac von der blauen Linie aus (59.) ohne Probleme. (NB)

DIE FAKTEN:
Pre-Season 2020
EC-KAC – HK Olimpija Ljubljana 4:2 (2:2,1:0,1:0)
Stadthalle Klagenfurt, Schiedsrichter Gruber (AUT), Siegel (AUT)
Tore EC-KAC:
Stefan Geier (07:03/Samuel Witting, Michael Kernberger)
Thomas Koch (18:41/Clemens Unterweger, Blaž Gregorc)
Thomas Koch (31:57/Johannes Bischofberger, Manuel Ganahl)
Nick Petersen (44:58/Blaž Gregorc, David Maier)
Tore HK Olimpija Ljubljana:
Anže Ropret (05:55/Miha Logar, Mark Čepon/PP1)
Anže Ropret (11:00/Aleš Mušič, Jure Sotlar)

Aufstellung EC-KAC: Dahm (Holzer) // Unterweger-Gregorc, Strong-Schumnig, MaierKernberger, Würschl // Tičar-Koch-Petersen, Ganahl-Hundertpfund-Bischofberger, S.Witting-M.Geier-S.Geier, Kraus-Obersteiner-M.Witting, Sticha

DER KOMMENTAR:
„Wir waren gegen Jesenice spielerisch sicher besser als heute, die lange und harte Trainingswoche konnte man uns heute einfach zu deutlich anmerken. Ljubljana war eisläuferisch und kämpferisch sehr präsent, bei uns hatte man den Eindruck, dass noch nicht alle Spieler in die gleiche Richtung denken, arbeiten und spielen. Dieses Erlernen und Umsetzen unseres angepassten Systems wird in den nächsten Partien aber sicher voranschreiten, jetzt warten auch immer stärkere Gegner. Heute haben wir jedoch meines Erachtens nicht mehr gemacht, als nötig war, um dieses Spiel zu gewinnen.“ (Petri
Matikainen, Head Coach EC-KAC)

PRE-SEASON 2020:
04.09.2020 EC-KAC – HDD Jesenice 4:2 (1:0,0:1,3:1)
06.09.2020 EC-KAC – HK Olimpija Ljubljana 4:2 (2:2,1:0,1:0)
09.09.2020 EC-KAC – Bratislava Capitals Stadthalle Klagenfurt, 19.15 Uhr
13.09.2020 Vienna Capitals – EC-KAC Erste Bank Arena Wien, 17.30 Uhr

Red Bulls Salute
19.09.2020 EC Salzburg – EC-KAC Sportpark Kitzbühel, 17.00 Uhr
20.09.2020 Finale/Spiel um Platz drei Sportpark Kitzbühel, 14:00/18:00 Uhr

Medieninfo KAC