Gemischtes Ski-Weltcup Doppel in der Therme Geinberg

Die Riesentorlauf und Kombi Herren bzw. die Slalom und Riesentorlauf Damen tanken seit Montag gezielt Fitness und Kondition für die kommende Ski-Weltcup Saison.
Seit Montag trainieren die ÖSV-Damen und Herren in der Therme Geinberg im oberösterreichischen Innviertel, um sich für die kommende Saison fit zu machen. Das Training dient schwerpunktmäßig dem Fitness- und Konditionsaufbau.
Für den WM-Silbermedaillengewinner von Garmisch, Philipp Schörghofer, die dritte Vorbereitungswoche: „Schon traditionell bereiten wir uns in der Therme Geinberg auf den Skiwinter vor. Hier haben wir optimale Bedingungen für unser Training, das derzeit richtig hart ist. Mir tun schon alle Muskeln weh. Wir haben jeden Tag zweistündige Krafteinheiten, damit wir im Juli fit für das Gletschertraining sind. Der Spaß kommt aber trotzdem nicht zu kurz.“
„In der Therme hier fühle ich mich sehr wohl und neben den idealen Trainingsmöglichkeiten werden wir in Geinberg auch kulinarisch sehr gut umsorgt. Die konditionelle Vorbereitung ist sehr individuell, mein Hauptaugenmerk liegt auf dem Kraft- und Ausdauertraining“, so die Weltmeisterin Marlies Schild.
„Meine Schwerpunkte in der Vorbereitung liegen heuer auch im Kraft- und Ausdauerbereich. Zudem trainiere ich meine Maximalkraft und möchte heuer im Bereich der Schnellkraft einen großen Schritt vorwärts machen.“
Die Zeit der Entspannung und Erholung ist für die Österreichischen Skidamen wieder vorbei. Auch die Speedgruppe der Damen arbeitet in Bad Waltersdorf an den Grundlagen der Kondition.
Elisabeth Görgl: „Ich habe den Einstieg ins Konditionstraining nicht ganz so hart angehen lassen, weil ich auch im Urlaub schon einiges gemacht habe. Ich wollte keinen krassen Umstieg vom Nichtstun ins Konditionstraining und habe den Verlauf nun ganz gut geschafft. Trotz des großen Erfolges in der letzen Saison gibt es für mich noch genug Ziele. Es geht jetzt ganz normal weiter und es ist wichtig für mich in Ruhe weiter zu trainieren – es wartet genug Arbeit auf mich. Da heuer kein Großereignis ist, wird es wichtig sein, sich auf jedes einzelne Rennen sehr gut vor zu bereiten.“
ÖSV Konditionstrainer Klaus Mayrhofer: „Zwar ist das Konditionstraining manchmal eine Schinderei, trotzdem ist es sehr wichtig. Man sieht erst im Winter wie wichtig es ist. Der große Grundlagenblock im Konditionstraining dauert rund zwei Monate, ehe wir dann Mitte Juli wieder auf Schnee trainieren. Nach dem Überseetraining in Neuseeland wird an der Kondition nur mehr nachgefeilt.
Ein Mosaikstein des Konditionstrainings war das Slingtraining der Speeddamen. Durch die freien Aufhängungen der Seile, an deren Enden Schlingen angebracht sind, kommen Schwingungen zustande, die für die Muskulatur wichtig sind. „Wenn auf die Piste solche Vibrationen auftreten, soll es durch dieses Training leichter fallen, die Spannung halten zu können“, so Mayrhofer.
ÖSV
25.05.2011