Peter Stöger (FC Köln):

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Am 8. Spieltag der deutschen Bundesliga setzte es die erste Niederlage für den von Peter Stöger trainierten 1. FC Köln. Sie verloren auswärts gegen Hertha BSC mit 1:2.

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): „Die Jungs haben gut gefightet. Aber viele Dinge haben mir heute nicht gefallen. Wir haben den Vorteil des Heimspiels genutzt und gewonnen. Zum Schluss haben wir dann Glück gehabt, das muss man sagen.“

Vedad Ibisevic (Hertha BSC):
„Wir spielen im Moment gut, aber Bayern-Jäger sind wir nicht. Das sind andere Mannschaften.“

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): „Nein, ich bin nicht froh. Wir hätten gerne die Punkte mitgenommen. Wir wissen, dass wir nichts mit einem Bayern-Jäger zu tun haben. Wir bewegen uns im oberen Bereich der Tabelle und wollen die Position gerne verteidigen.“

Dirk Schuster (Trainer FC Augsburg): „Wir hatten in der ersten Halbzeit die besseren Ansätze. Wir haben wenig zugelassen und waren selber ein paar Mal gefährlich vor dem Tor. So ein Auswärtsspiel darf man nicht verlieren.“

Jonathan Schmid (FC Augsburg):
„Es war ein besonderes Spiel für mich. Ich war sieben Jahre hier und habe viel erlebt. Schade, dass wir keinen Punkt holen konnten.“

Markus Kauczinski (Trainer FC Ingolstadt): „Unter dem Strich ist das in Ordnung. Auf uns hat ja keiner einen Pfifferling gesetzt und jetzt haben wir so ein geiles Spiel gemacht. Wir waren dem Sieg ganz nah, aber auch der Punkt ist ein Riesenerfolg für uns. Wenn man überlegt wo wir herkommen, dann war das ein riesen Auftritt heute.“

Almog Cohen (FC Ingolstadt): „Wenn du einen Punkt gegen Dortmund holst, dann ist das nicht nur ein Punkt, sondern auch Emotion und ein richtig gutes Gefühl. Die Mannschaft und der Trainer bekommen dadurch viel Selbstvertrauen.“

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): „Es war definitiv so, dass wir in der ersten Halbzeit keinerlei Spannung und keinerlei Bereitschaft gefunden haben. Wir spielen gerade mit A-Jugend-Spielern englische Wochen. Meine Jungs machen das fantastisch. Sie sind es aber nicht gewohnt, die ganze Zeit Champions League, Liga, Champions League, Liga zu spielen. Mit der mangelnden Schärfe im Spiel kannst du nicht Bundesliga spielen.“

Matthias Ginter (Borussia Dortmund): „Die erste Halbzeit war mit das Schlechteste was wir von der Mannschaftsleistung bisher gespielt haben. Ich kann mich nicht an so etwas erinnern.“

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen):
„Ich kann mich vielleicht entschuldigen. Ich habe kurz einmal was gesagt. Zum Schiedsrichter oder zum vierten Offiziellen habe ich gar nichts gesagt. Dem vierten Offiziellen habe ich damit die Chance gegeben, mich auf die Tribüne zu verweisen. Anscheinend ist das so, dass man das so nicht sagen darf. Das muss ich so akzeptieren. Es ist heute und in den letzten Wochen nichts vorgefallen. Ich bin sehr ruhig geblieben. In der Szene habe ich mich halt aufgeregt.“

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen) zu Schmidts Verweis auf die Tribüne nach seiner Beleidigung: „Der Schiedsrichter hat mir ein bisschen leid getan. Er wollte es eigentlich nicht machen, aber es haben zu viele Leute gehört. Vor allem ihr von Sky. Deshalb ist es für ihn dann schwierig, ein Auge zuzudrücken. Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur weil unser Trainer etwas zu einem anderen Trainer gesagt hat, werden wir kein riesen Fass aufmachen.“

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): „Das trifft mich nicht großartig. In der Emotion passieren gewisse Dinge in der Hitze des Gefechts. Ich lege das nicht auf die Goldwaage. Für mich ist alles in Ordnung.“

Niklas Süle (1899 Hoffenheim): „Wir hatten wie in den letzten Wochen auch wieder einen Plan. Dafür wurden wir belohnt. Unter Julian ist es ja so, dass wir verschiedene Systeme spielen können. Wir können uns dem Gegner anpassen und sind da variabel.“

Norbert Meier (Trainer SV Darmstadt 98): „Man wird älter, aber trotzdem ist man nicht davor gefeit, die falsche Richtung einzuschlagen. Ich habe die Kurve nicht gekriegt. Ich bin aber nach dem Spiel direkt zu den Verantwortlich hin und habe mich dafür entschuldigt.“

Valerien Ismael (Interimstrainer VfL Wolfsburg): „Wir werden das Spiel erst einmal sacken lassen und dann analysieren. Wir werden die Dinge ansprechen, die nicht in Ordnung waren.“

Klaus Allofs (VfL Wolfsburg):
„Keiner hat erwartet, dass innerhalb von einer Woche hier eine Mannschaft antritt, die vor Selbstvertrauen strotzt und keine Fehler mehr macht. Das wäre eine unrealistische Erwartung gewesen. Wir werden Valerien auch nicht nach einem Spiel beurteilen. Was die endgültige Entscheidung angeht werden wir uns Zeit lassen.“

Presseinfo Sky Deutschland

22.10.2016