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Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post feierte in der vierten Runde der Austrian Volley League Women den vierten Sieg. Das Team von Trainer Jiri Siller gewann bei der TI-apogrossergott-Volley in 75 Mínuten 3:0 (25:21, 25:14, 25:14).

Die Innsbruckerinnen konnten in dieser Saison bislang erst einen Satz für sich entscheiden. „Wir sind noch nicht konstant genug. Immer wieder gibt es Phasen, in denen es gar nicht läuft. So war es auch heute. Im zweiten Satz sind wir 10:8 in Führung gelegen. Plötzlich stand es 10:15“, resümierte TI-Obmann Much Falkner und Trainer Marco Angelini fügte hinzu: „Die ersten Punkte werden aber sehr bald folgen.“ TI-Kapitänin Stephanie Daxböck erklärte, dass „das Team immer besser zusammenfindet“ und man zeigen konnte, „dass wir am richtigen Weg sind und vor allem, dass wir bereit sind zu kämpfen“.

Die SG VB NÖ Sokol/Post ist Tabellenzweiter, da der Askö Linz-Steg noch imposanter in die Saison startete. Die Stahlstädterinnen gaben nämlich noch keinen Satz ab. Am Nationalfeiertag schlugen sie auswärts den TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:20, 25:18, 25:12).

Auf Rang drei stehen die Damen des UVC Holding Graz. Sie setzten sich im Steiermark-Derby bei der SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:1 (24:26, 25:23, 25:20, 26:16) durch und liegen nur einen Punkt hinter dem Führungsduo. Trofaiach/Eisenerz ist hingegen gleichauf mit TI-Volley am Tabellenende zu finden.

Die erste Saison-Niederlage musste Vizemeister VC Tirol hinnehmen. Das Team von Headcoach Jean-Michel Roche verlor bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 2:3 (20:25, 25:20, 15:25, 25:23, 5:15). Für die Moral der Salzburgerinnen war der Sieg sehr wichtig, nachdem sie gegen VB NÖ Sokol/Post und Linz-Steg den Kürzeren gezogen hatten.

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys hat den ersten Saisonsieg knapp verpasst. Die Pergerinnen mussten sich dem ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt erst nach hartem Kampf und 117 Minuten 2:3 (26:24, 15:25, 25:22, 19:25, 13:15) geschlagen geben. „Hätte mir jemand vor dem Spiel gesagt, dass wir einen Punkt gegen Klagenfurt holen, wäre ich sehr glücklich darüber gewesen. Jetzt nach der Partie bin ich etwas traurig, denn wir hatten sogar die Chance das Spiel zu gewinnen“, berichtete Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova, deren Team dank des Punktgewinns das Tabellenende verließ. Die Wildcats sind mit zwei Saisonsiegen hinter dem VC Tirol Fünfte.

Austrian Volley League Women, 4. Runde
26.10.: TI-apogrossergott-Volley – SG VB NÖ Sokol/Post 0:3 (21:25, 14:25, 14:25)
Topscorerinnen: WALTER 11, DAXBÖCK 9, KREPPER 6 bzw. KUBOVA 15, WALLINGER 10, KATZ 10

26.10.: SG Prinz Brunnenbau Volleys – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 2:3 (26:24, 15:25, 25:22, 19:25, 13:15)
Topscorerinnen: FREIBERGER 17, GAVRIC 15, VIERLINGER 10 bzw. KONTREC 21, MILOSAVLJEVIC 19, MÜLLER 19

26.10.: TSV Sparkasse Hartberg – ASKÖ Linz/Steg 0:3 (20:25, 18:25, 12:25)
Topscorerinnen: TELLIAN 16, HOHENSCHERER 5, HÖDL 4 bzw. SAVARD 14, MAROS 13, KUTEN 11

26.10.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VC Tirol 3:2 (25:20, 20:25, 25:15, 23:25, 15:5)
Topscorerinnen: VINECKA 21, SERNOW 13, CIDLIKOVA 13 bzw. BEAMISH 23, BONZAGNI 14, HANSON-TUNTLAND 13

26.10.: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – UVC Holding Graz 1:3 (26:24, 23:25, 20:25, 16:25)
Topscorerinnen: GENSLAK 18, WALLNER 11, BREUSS 11 bzw. EHRHART 11, KONRAD 11, RADL 7, VOGLER 7

Aich/Dob lässt Amstetten/hotVolleys im Schlager keine Chance
Der SK Posojilnica Aich/Dob gewann am Nationalfeiertag das Spitzenspiel in der DenizBank AG Volley League Men gegen die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys in nur 67 Minuten mit 3:0 (25:18, 25:12, 25:14). Der Vizemeister aus Bleiburg steht mit dem Punktemaximum aus vier Spielen und ohne Satzverlust an der Tabellenspitze. Für die Amstettner war es die erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison. In der Meisterschaft hatten sie vor dem Duell mit Aich/Dob keinen Satz abgeben müssen.

„Wir hatten gedacht, dass es wesentlich schwieriger wird. Mit so einem deutlichen Erfolg konnte man wirklich nicht rechnen. Wir haben den Gegner in allen Elementen dominiert. Das war eine Machtdemonstration. Wir stehen an der Tabellenspitze und sind für die kommenden Partien sehr zuversichtlich“, freute sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Der VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt setzte sich gegen den UVC Holding Graz 3:1 (25:14, 11:25, 26:24, 25:21) durch und schob sich auf Platz vier der Tabelle. Wir haben den Gegner niedergerungen. Im dritten Satz ist es uns gelungen, einen großen Rückstand aufzuholen. Das war eine sehr starke Leistung. Hervorzuheben ist der 18-jährige Jakob Reiter, der bei seinem Debüt in der DenizBank AG Volley League Men durchspielte und den Matchball verwandelte“, berichtete WSL-Managerin Karin Frühbauer.

Den zweiten Sieg in Folge konnte supervolley OÖ einfahren. Die Ennser gewannen ihr Heimspiel gegen UVC Weberzeile Ried im Innkreis mit 3:0 (25:19, 25:23, 25:22). Für den Aufsteiger war es erst das zweite Spiel in der höchsten österreichischen Spielklasse. Zum Auftakt hatte der VC Ried beim Meister HYPO TIROL Volleyballteam in drei Sätzen verloren.

Die Innsbrucker waren am Mittwoch nicht im Einsatz. Der Titelverteidiger, der bei neun Punkten hält, empfängt am Freitag den VBC TLC Weiz und am Samstag die Wörther-See-Löwen.

DenizBank AG Volley League Men, 4. Runde
26.10.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – UVC Holding Graz 3:1 (25:14, 11:25, 26:24, 25:21)
Topscorer: RIEGLER 14, WALLER 13, FRÜHBAUER 11 bzw. MOZER 19, UNTERBERGER 9, WIMMER 8

26.10.: supervolley OÖ – UVC Weberzeile Ried im Innkreis 3:0 (25:19, 25:23, 25:22)
Topscorer: HILLING 12, YHOST 11, WEST 8 bzw. EGLSEER 8, GUTSJAHR 6, LUTZ 6

26.10.: SK Posojilnica Aich/Dob – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys 3:0 (25:18, 25:12, 25:14)
Topscorer: MLYNARCIK 16, HRUSKA 9, MENNER 9 bzw. TRÖTHANN 11, LANDFAHRER 7, JURKOVICS 4

Presseinfo ÖVV

26.10.2016


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