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Nach 22 Runden in der Admiral Basketball Bundesliga konnte sich das Top-Duo Redwell Gunners Oberwart und Swans Gmunden von ihren Verfolgern absetzten. Dahinter spitzt sich ein enger Positionskampf um die besten Plätze im Mittelfeld und um die Plätze im Playoff zu.

Die ersten Verfolger des Top-Duos sind die ece bulls Kapfenberg, die im Steiermark-Derby die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers empfangen. Der WBC Raiffeisen Wels hat etwas an Boden verloren und musste zuletzt drei Liganiederlagen in Serien einstecken. Gegen das Tabellenschlusslicht, die Klosterneuburg Dukes, wollen die Oberösterreicher nun zurück auf die Siegerstraße. Zurück auf die Siegerstraße will auch der UBSC Raiffeisen Graz, der in diesem Jahr noch sieglos ist. Doch gegen den Tabellenführer aus Oberwart wird dies alles andere als einfach. Der BC Hallmann Vienna will weiter zu den Top-Drei aufschließen, dazu benötigt man allerdings einen Erfolg gegen die wacker kämpfenden Swans Gmunden, die weiter mit der Verletzungsproblematik zu kämpfen haben.

Die ece bulls Kapfenberg haben sich 2017 zum ersten Verfolger des Top-Duos etabliert. Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers sind hingegen mitten Kampf um die Plätze im Playoff angelangt. Zurzeit liegen sie auf Rang sechs, nur zwei Punkte vom „Schleudersitz“ entfernt. Zuletzt gewannen die bulls das Duell um den dritten Rang relativ deutlich gegen Wels. 2017 setzte es gar erst eine Niederlage gegen dezimierte Gmundner. Bis auf diese eine Niederlage überzeugten die Bullen vor allem durch ihre starke Defensive. Anders als die Panthers, die meist über ihre Treffsicherheit von außen zum Sieg kommen. Mit Marko Car und Hannes Ochsenhofer tragen zwei der gefährlichsten Shooter der Liga den Panthers Dress. Die Panthers haben im Kampf um einen Platz im Playoff jeden Sieg bitter notwendig. Bislang konnte Kapfenberg die Panthers in dieser Saison noch nicht bezwingen, im dritten Anlauf soll es nun mit dem Sieg klappen.

Auch wenn die Klosterneuburg Dukes und der WBC Raiffeisen Wels in der Tabelle relativ deutlich auseinanderliegen, sind zurzeit beide Teams etwas auf der Suche nach ihrer Form. Die Herzöge sind 2017 noch ohne Erfolgserlebnis, doch auch der WBC konnte in der Liga die letzten drei Spiele nicht gewinnen. Die Niederlagen unterliefen jedoch ausschließlich gegen die Top-drei Teams. Gegen Klosterneuburg geht es nun darum, den Weg zurück auf die Siegerstraße zu finden, um den Anschluss an die Spitze zu halten. Die Dukes befinden sich in einer äußerst schwierigen Situation, sie verloren nicht nur die letzten acht Ligaspiele, sondern viel mehr auch ihren Kapitän Romed Vieider, der den Rest der Saison verletzungsbedingt pausieren muss.

Die Redwell Gunners Oberwart sind nicht nur Tabellenführer, sondern auch das einzige Team, das in dieser Saison in der Ferne noch ungeschlagen ist. In acht Auswärtsspielen verbuchten sie ebenso viele Siege. Der UBSC Raiffeisen Graz hingegen konnte in der Heimhalle erst zwei Siege in dieser Saison verbuchen, in diesem Jahr allerdings noch keinen einzigen. Darüber hinaus fällt David Hasenburger weiterhin verletzungsbedingt aus, auch ein Einsatz von Cameron Naylor ist nicht fix. Bei den Gunners fehlt weiterhin Cederic Kuakumensah.

Von Verletzungssorgen sind auch weiterhin die Swans Gmunden geplagt, auch wenn schon langsam Besserung in Sicht ist. Alex Wesby ist am besten Weg der Genesung, kann zwar gegen Wien noch nicht eingesetzt werden, aber sein Comeback ist wieder absehbar. Nach aktuellem Stand muss auch Shawn Ray weiterhin mit der Zuschauerrolle vorliebnehmen, er wartet weiterhin auf seine RWR-Karte. Dennoch konnten beide Teams ihre letzten Spiele relativ deutlich gewinnen. Gelingt es den Wienern einen Sieg vom Traunsee zu entführen, können sie weiter zu den Top-3 aufschließen. Bei einer Niederlage sind sie bereits wieder mitten im Kampf um die Top-6. Die Swans hingegen haben sich bereits einen respektablen Vorsprung herausgespielt und wollen den zweiten Tabellenplatz bestätigen. Ob den Schwänen das gelingt, kann am Montag live auf Sky Sport Austria ab 18.45 (Tip-Off 19.00) verfolgt werden.

Medieninfo: Admiral Basketball Bundesliga

17.02.2017


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