Keine Erfolgserlebnisse für „Tabellennachzügler“ in der ABL - Raiders Villach schieben sich in Top-4 der 2BL

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Die beiden Sonntagspartien der 23. Runde in der Basketball Bundesliga verliefen plangemäß: Meister und Tabellenführer Gunners Oberwart feierte beim UBSC Graz (8) einen „blow-out“, siegte hochverdient mit 100:59. Damit bleiben die Burgenländer Tabellenführer und auswärts in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Graz bleibt Vorletzter und weist weiterhin 10 Punkte Rückstand auf einen Platz in den Snickers®-Playoffs 2017 auf. Neuer Vierter in der Tabelle ist vorübergehend der WBC Wels: Die Oberösterreicher verdrängten dank eines klaren 74:56-Auswärtssieges bei den Klosterneuburg Dukes (9) den BC Vienna (5) von Rang vier, der Heimrecht im Viertelfinale bedeutet. Die Wiener könnten sich diesen Platz bereits morgen Montag zurückholen. Sie beschließen die Runde mit dem Spiel bei den Swans Gmunden (2).

Der UBSC Graz (8) war für Meister und Tabellenführer Gunners Oberwart kein Stolperstein: Die Burgenländer waren auswärts beim 100:59-Erfolg nie in Gefahr – und jubelten über den, inklusive Cup-Viertelfinale, nun vierten Saisonsieg gegen den UBSC. Aus gewohnt druckvoller Defensive, fast jede Passlinie der Grazer war überdeckt, boten die Gunners feine Fastbreaks und verwerteten sie anschließend auch hochprozentig. In der ersten Halbzeit trafen die Gunners 81% aus dem Feld. Schon nach dem zweiten Viertel (65:27) waren eben die Fronten geklärt. Oberwart stellte dann in der zweiten Halbzeit etwas ab, rotierte viel – ließ aber Graz nie herankommen. Insgesamt waren die Gunners physisch überlegen, verkraftete auch die erneuten Ausfälle von Renato Poljak (Schulter) und Cedric Kuakumensah (Wade) deutlich besser als Graz seine – denn es fehlten erneut Cameron Naylor und David Hasenburger (Bandscheibenvorfall). Damit bleiben die Gunners, bei denen Andell Cumberbatch mit 20 Punkten Top-Scorer war, auswärts bei neun Spielen weiter ungeschlagen. Graz wartet nun schon seit sieben Spielen auf einen weiteren Erfolg.

Gar neun Spiele ohne Sieg ist nun Tabellenschlusslicht Klosterneuburg Dukes. Die Niederösterreicher kassierten gegen Vizemeister WBC Wels (4) eine deutliche 56:74-Niederlage, die Fünfte am Stück vor heimischem Publikum. Wels beendete indes seinen „losing-streak“, konnte nach drei Misserfolgen wieder Punkte machen, die vorübergehend Platz vier in der Tabelle bzw. Heimrecht im Viertelfinale bedeuten. Das Startviertel verlief noch ausgeglichen, erst ein 14:0-Run im zweiten Abschnitt brachte den Favoriten, der im Gegensatz zu den Dukes komplett auflief (bei Klosterneuburg fehlte Romed Vieider; Anm.), auf Kurs (39:24). Schlussendlich siegte der WBC verdient mit 74:56, weil er speziell offensiv konzentrierter – zehn Turnover weniger (14:24) und eine besser Trefferquote (38,6:31,7) standen zu Buche – war. Den Dukes half auch ein 8:0-Start in die zweite Halbzeit wenig, zudem mussten sie ab dem Schlussviertel verletzungsbedingt auf ihren etatmäßigen Pointguard Clemens Leydolf (7 PTS, 4 RB, 4 TO) verzichten. Bei Wels, wo Headcoach Mike Coffin keinen Akteur länger als 24 Minuten am Feld ließ, war DeJuan Wright mit 14 Punkten Top-Scorer.

Abgeschlossen wird die 23. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga morgen Montag mit dem Duell zwischen den Swans Gmunden (2) und dem BC Vienna (5). Das Spiel wird ab 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria übertragen.

Die bisherigen Ergebnisse der 23. Runde im Überblick:

bulls Kapfenberg – Raiffeisen Panthers Fürstenfeld
99:92 (28:26, 54:46, 75:68)
Klosterneuburg Dukes – WBC Wels
56:74 (20:23, 27:42, 38:57)
UBSC Graz – Gunners Oberwart
59:100 (14:39, 27:65, 46:80)
Swans Gmunden – BC Vienna
Montag, 19.00 Uhr in der Volksbank Arena, Gmunden
ab 18.45 Uhr live im TV

Die Sonntagsspiele der 23. Runde im Detail:
UBSC Graz – Gunners Oberwart
59:100 (14:39, 27:65, 46:80)

Hannes Simenko, Obmann Stv. vom UBSC: „Gratulation an Oberwart, sie haben verdient gewonnen.“

Chris Chougaz, Headcoach der Gunners:
„Wir sind mit voller Intensität ins Spiel gegangen und haben unsere Defensive bis zum Schluss durchgezogen.“

Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir sind ins Laufen gekommen und dann konnte uns nichts mehr halten.“

Klosterneuburg Dukes – WBC Wels
56:74 (20:23, 27:42, 38:57)

Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Ein Viertel Basketball ist nicht genug. Wir waren zu wenig aggressiv in der Defense und haben in der Offensive zu viele Passfehler produziert.“

Mike Coffin, Headcoach vom WBC:
„Wir haben über weite Strecken dominiert und am Ende verdient gewonnen.“

Raiders Villach schieben sich in Top-4 der 2BL
Der Kampf um einen Platz in den Top-4 der ZWEITEN Basketball Bundesliga – der dann auch Heimrecht im Viertelfinale garantiert – ist nach der 17. Runde wieder voll entbrannt. Weil die Raiders Villach (4) bei den Dornbirn Lions (5) einen gefährlichen Konkurrenten mit 82:68 klar distanzierten, sich damit auch das „direkte Duell“ krallten und somit trotz Punktegleichheit augenblicklich die Nase vorne haben. Zwei Punkte „drüber“ liegt der UBC St. Pölten (3), zwar mit einem Spiel mehr – aber vor allem dank eines mühevollen 84:77-Erfolgs bei der aufopfernd kämpfenden BBU Salzburg (7). An der Tabellenspitze tat sich indes wenig: Sowohl die Mistelbach Mustangs (1) mit einem 91:49-Erfolg bei Basket 2000 Vienna Warriors (10), als auch die Mattersburg Rocks mit einem 112:55-Heimsieg über die Wörthersee Piraten (11) bleiben mehr als souverän. Souverän war auch der 108:84-Auswärtssieg der Vienna D.C. Timberwolves (6) bei KOS Celovec (8) – der den Wienern nun wohl die Teilnahme an den Playoffs garantiert.

Die Raiders Villach (4) setzten auch in der 17. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga ihren Siegeszug fort: Die Kärntner gewinnen bei den Dornbirn Lions (5) unangefochten mit 82:68, siegten damit zum dritten Mal in Serie gegen ein Top-Team der 2BL (zuvor Mistelbach und St. Pölten, Anm.) und schafften nun erstmals in dieser Spielzeit den Sprung in die Top-4. Sie liegen zwar mit den Vorarlbergern nach Punkten gleichauf, weisen aber im direkten Duell ein +9 auf. Den direkten Vorteil erarbeiteten sich die Jungs von Natalia Tcherkasheva jüngst schon im Startviertel, dort ging es rasch rauf auf 23:11. Fortan waren die Raiders souverän, exekutierten mit gutem „ball-movement“ perfekt gegen die heimische Zonen-Defense und wussten mit 32% vom Dreier auch zu überzeugen. Stark war aber vor allem die Verteidigung der Gäste gegen das Löwen-Duo Henry Wilkins und Mario Tobar Ruiz: Die beiden Akteure wurden auf insgesamt 10 Punkten und 4 Rebounds gehalten, durchschnittlich sorgen sie für 24,5 Punkte und 9,1 Rebounds. Bester Villacher an diesem Abend war Eric Rhinehart mit 25 Punkten (7/11 FG) und 7 Rebounds.

Unmittelbar vor den angesprochenen Teams liegt der UBC St. Pölten (3): Die Niederösterreicher weisen bereits 16 Spiele auf und halten – dank des jüngsten 84:77- Sieges bei der BBU Salzburg (7) – bei 22 Punkten, also bei nur einem Sieg Vorsprung auf Villach und Dornbirn. Doch die Salzburger waren im insgesamt 8. Duell dieser beiden Teams drauf und dran eine Sensation – sprich den ersten Sieg gegen St. Pölten überhaupt – zu landen: Ein energischer 18:3-Start der Niederösterreicher ins dritte Viertel (von 42:41 auf 60:44) wendete aber eine Überraschung ab. Ohne ihren Regisseur Vilius Sermokas (Leistenbruch) bot die BBU eine mannschaftlich sensationelle Leistung, weil gleich fünf Spieler zweistellig scorten. Schlussendlich waren aber auch 24 Turnover zu viel, um dem Meister Paroli zu bieten. Dieser glänzte nicht unbedingt, unterlag etwa überraschend am Rebound (35:41), blieb aber schlussendlich doch souverän.

Souveränität stellten auch die beiden Top-Teams der 2BL unter Beweis: Die Mistelbach Mustangs (1) sorgten gleich im Startviertel für klare Verhältnisse, lagen bei Basket 2000 Vienna Warriors (10) nach zehn Minuten mit 30:11 voraus, eine phänomenale zweite Halbzeit (45:16) ließ den Tabellenführer komfortabel seinen 13. Saisonsieg einfahren. Eklatant war die Schwäche der Wiener am Rebound: 49:19 ging das Duell an Mistelbach, das dadurch auch unglaubliche 34 Turnover kompensieren konnte. Mistelbach gewann 91:49.

Die Mattersburg Rocks (2) hatten mit Tabellenschlusslicht Wörthersee Piraten nur in den ersten Minuten ihre Probleme. Angeführt von Christoph Gspandl (26 PTS, 12 RB, 4 AS) lag der Außenseiter 8:0 voraus, ehe die Rocks ihr gewohnt druckvolles Defensivspiel aufzogen. Am Ende war es ein verdienter 112:55-Erfolg des Favoriten, der die Piraten nicht nur zu 21 Turnover zwang, sondern diesmal auch offensiv mit 63% vom Zweier und 44% vom Dreier überzeugte. Dass jeder eingesetzte „Rocker“ auch scoren konnte, unterstrich die mannschaftliche Geschlossenheit des Vizemeisters an diesem Abend. Während die Piraten weiter sieglos bleiben, stehen die Rocks auf Rang zwei ehe nun Mistelbach und St. Pölten auf die Burgenländer warten.

Die wohl brisanteste Partie der 17. Runde brachte einen Auswärtssieg – und was für einen: Die Vienna D.C. Timberwolves (6) fügten dem enorm heimstarken Team KOS Celovec (8) eine herbe 108:84-Niederlage zu. Durchschnittlich kassieren die Kärntner daheim 73,9 Zähler, diesmal waren es 34 mehr. Damit scheinen die Wölfe wohl fix im Playoff auf, nur noch von theoretischer Natur wären die Ausscheidungsszenarien. Für die Kärntner steht die Teilnahme an der Postseason noch nicht fest – denn die Basket Flames (9) rückten wieder gefährlich nahe. Zum Spiel: Die Timberwolves waren von Beginn an unangefochten, zwangen KOS mit einer straffen Defensive zu 18 Turnover – und dominierten offensiv: 58% fielen aus dem Zweierbereich, unfassbare 59% vom Dreier. Der erst 18-jährige Peter Hofbauer traf etwa 6 seiner 8 Versuche von der Dreipunktelinie.

Die Ergebnisse der 17. Runde im Überblick:

KOS Celovec – Vienna D.C. Timberwolves
84:108 (22:30, 33:49, 48:68)
Mattersburg Rocks – Wörthersee Piraten
112:55 (30:12, 51:29, 75:45)
Dornbirn Lions – Raiders Villach
68:82 (12:23, 28:40, 52:62)
BBU Salzburg – UBC St. Pölten
77:84 (20:26, 41:42, 55:62)
Basket 2000 Vienna Warriors – Mistelbach Mustangs
49:91 (11:30, 33:46, 43:72)

Die Ergebnisse der 17. Runde im Detail:
KOS Celovec Vienna D.C. Timberwolves
84:108 (22:30, 33:49, 48:68)

Die Vienna D.C. Timberwolves konnten von Anfang an das Spiel kontrollieren, waren erfolgreicher bei den Würfen und gingen mit 8 Punkten Vorsprung ins zweite Viertel (22:30). Die Gäste behielten weiterhin die Oberhand. KOŠ wirkte unkonzentriert und konnte den Rückstand nicht aufholen. Die Timberwolves konnten den Vorsprung gar vergrößern – 33:49.

Nach der Pause konnte KOŠ zwischenzeitlich den Rückstand etwas vermindern dann aber trafen die Wiener und der alte Vorsprung war wieder hergestellt. Die vielen Chancen seitens KOŠ blieben ungenützt und der Rückstand vergrößerte sich (48:68). Auch im letzten Viertel mehrten sich bei KOŠ die Eigenfehler, die Timberwolves punkteten weiterhin und brachten das Spiel souverän zu Ende.

Stimmen zum Spiel:
Dragan Sliskovic, Headcoach von KOS: „Heute hat das Team gewonnen, welches eine bessere Wurfausbeute gehabt hat und defensiv weniger Fehler gemacht hat. Die Timberwolves haben verdient gewonnen.“

Andi Smrtnik, Kapitän von KOS:
„Die Timberwolves waren physisch stärker und besser drauf als wir. Sie erzielten viele Dreier und wir konnten sie nicht stoppen.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Wir konnten unsere Gameplan umsetzen. Wir haben KOS offensiv kurz halten können, das war der Schlüssel zum Sieg. Gepaart mit einer guten Wurfleistung haben wir heute verdient gewonnen.“

David Geisler, Spieler der Wolves: „Wir waren darauf eingestellt, dass KOŠ zu Hause hart spielt und wir sind mit der richtigen Einstellung hergekommen, haben unser Gameplan gut umgesetzt und verdient gewonnen.“

Beste Werfer: Strazar 20, Erculj, Smrtnik je 15, Soldo 14 bzw. Hofbauer 26, Polakovic 20, Nikolic 16;

Mattersburg Rocks Wörthersee Piraten
112:55 (30:12, 51:29, 75:45)

Klare Verhältnisse vor, während und nach dem Spiel: Der Vizemeister war gegen das sieglose Schlusslicht klar überlegen, siegte mit 112:55. Aber: Die ersten drei Minuten gehörten eindeutig den jungen Piraten, Topscorer Christof Gspandl besorgte mit einem Jumper das 8:0 für die Gäste! Kapitän Stefan Ulreich war es vorbehalten, den BKM auf die Anzeigetafel zu bringen und mit einem 13:0-Lauf war in Minute sechs die Führung hergestellt. Von nun an lief die Begegnung wie erwartet, Mattersburg machte Druck in der Defense, speziell die Guards wurden mit knallhartem Pressing „eingedeckt“ und zu Ballverlusten gezwungen. Die „zweite“ Fünf der Burgenländer brachte frischen Wind und es hieß schon 30:12 nach dem ersten Viertel. Die von Coach Andi Kuttnig angetriebenen Piraten gaben sich aber nicht auf, versuchten so gut es ging mitzuhalten. Aber der BKM-Express ließ sich nur phasenweise aufhalten, immerhin ging das zweite Viertel nur mit 22:17 an die Rocker. Ähnlich auch der dritte Abschnitt, die Gäste hatten ihre Minuten, in denen das Geschehen fast ausgeglichen gestaltet werden konnte, abgewechselt von Leerläufen und Scoring-Runs der Williams-Truppe. Diese gab aber im letzten Viertel nochmal ordentlich Gas und Topscorer Bence Czukor machte den 100er voll! Erwähnenswert auch die gute Leistung der Youngsters Fabian Poremba und Felix Reimann sowie von Comebacker Michael Mach. Er traf fast 100% seiner Würfe, verbuchte einen tollen behind-the-back-Assist und kam in der Plus-Minus- Statistik auf unglaubliche +48! Das letzte Viertel ging mit 37:10 an die Burgenländer, die Gäste hatten sich an der harten Defense aufgerieben und mussten eine 55:112-Niederlage akzeptieren.

Stimmen zum Spiel:
James Williams, Headcoach der Rocks: „Wir haben heute gegen ein junges Team gespielt und das gemacht, was wir tun sollen: aggressiv und konzentriert arbeiten. Nun gilt es, sich auf Mistelbach ordentlich vorzubereiten.“

Michael Mach, Spieler der Rocks: „Wir haben etwas gebraucht, um reinzukommen, dann war es letztlich aber ein klarer Sieg für uns. Nun müssen wir uns gut auf Mistelbach und St. Pölten vorbereiten, das sind klarerweise ganz andere Brocken. Wir freuen uns, dass uns viele Fans nach Mistelbach begleiten wollen!“

Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten:
„In den Perioden, in denen Mattersburg mit hoher Intenstität spielte, hatten wir nichts entgegen zu setzen. Aber meine junge Mannschaft ist willig und arbeitet an sich.“

Christoph Gspandl, Spieler der Piraten: „In den ersten fünf Minuten haben wir super gespielt und sind vorne gelegen. Dann haben wir nachgelassen und sind in unser altes Schema gefallen: viel zu viele Turnovers und zu wenige gute Aktionen.“

Beste Werfer: Czukor 21, Ulreich, Bakk je 16, Mach, Suljanovic je 13 bzw. Gspandl Ch. 26, Della-Shiava 9, Nuck 8;

Dornbirn Lions Raiders Villach
68:82 (12:23, 28:40, 52:62)

Die Lions hielten das Spiel bis zum 8:8 offen, danach setzten sich die Gaeste schnell auf 8:16 ab. Bis zum Ende des ersten Vietels lagen die Lions mit 11 Punkten zurück und sollten nicht mehr ins Spiel finden. Die Raiders knackten die Zone der Gastgeber immer wieder mit schnellem Passspiel und sicheren Distanzwürfen. Als die Lions am Ende des 3. Viertels mit einem 7:2-Lauf nochmals auf 10 Punkte herankamen, keimte kurz Hoffnung bei den Gastgebern auf, aber die Raiders starteten mit einem 12:2-Lauf in den letzten Abschntt und spielten den Sieg souverän nach Hause.

Stimmen zum Spiel:
Markus Mittelberger, sportlicher Leiter der Lions: „Wir haben heute überhaupt nicht unseren Rhythmus gefunden und wirkten phasenweise hilflos. Zuhause kann man so nicht auftreten. Die Mannschaft muss jetzt eine Reaktion zeigen.“

Ivica Dodig, Spieler der Lions: „Wir haben heute als Mannschaft total versagt. Mehr ist zur heutigen Leistung nicht zu sagen.“

Natalia Tcherkasheva, Headcoach der Raiders: „Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat ihren Charakter und ihren Willen demonstriert. Wir haben vor allem defensiv sehr gut gearbeitet. Offensiv können wir noch besser spielen.“

Beste Werfer: Arruti 22, Kevric 15, Brajkovic L. 13 bzw. Rhinehart 25, Kolaric 20, Primc 15;

BBU Salzburg UBC St. Pölten
77:84 (20:26, 41:42, 55:62)

Energisch starteten die Gastgeber und konnte sich gegen den Meister der ZWEITEN Bundesliga einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Dieser kontertet aber prompt und holte selbst noch den 26:20-Vorsprung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt hatten die Mozartstädter die Gäste aus Niederösterreich etwas besser im Griff und hielten sich trotz des Ausfalls von Vilius Sermokas gut. Mit 41:42 verabschiedete man sich in die Halbzeitpause. Nach der Unterbrechung gaben die St. Pöltner deutlich mehr Gas und zogen etwas davon. Trotzdem gaben sich die Mozartstädter nicht auf, pirschten sich langsam aber sicher wieder heran. Die erfahrenen Niederösterreicher verwalteten ihren Vorsprung aber solide und spielten letztendlich einen 84:77- Sieg heim.

Stimmen zum Spiel:
Dusko Stojakovic, Assistent-Coach der BBU: „Wir haben gut gespielt, vor allem in der ersten Hälfte. Wir haben das Reboundduell gewonnen, aber hatten leider zu viele Ballverluste und das hat uns letztendlich das Genick gebrochen.“

Harald Bründlinger, Obmann der BBU:
„Ich bin stolz auf das Team, da es heute gegen den Meister gut gekämpft hat und sich nie aufgegeben hat. Gegen diese personelle Übermacht fast den Sieg zu holen zeigt wie gut wir eigentlich sein können.“

Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC:
„Unser energischer Start ins dritte Viertel hat uns einen Vorsprung verschafft, den wir bis zum Ende halbwegs gut verwalten konnten.“

Beste Werfer: Sanchez, Oluic, Rattey je 15, Rakocevic 12, Lampl 11 bzw. Pöcksteiner 22, Soldo 16, Obermann 11;

Basket 2000 Vienna Warriors Mistelbach Mustangs
49:91 (11:30, 33:46, 43:72)

Stimmen zum Spiel:
Kristijan Nikolic, Headcoach der Warriors: „Wir haben heute ziemlich viele Probleme gehabt am Rebound, sowie mit den Ballverlusten. Wir haben dadurch die Intensität nicht halten können und somit das Spiel verloren.“

Igor Jereminov, Spieler der Warriors: „Sehr schlechter Start, katastrophale Defense. Haben absolut nichts am Spiel verbessert. Somit auch dieses Ergebnis.“

Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs:
„Wir haben in der ersten Halbzeit sehr viele Turnover fabriziert die unnötig waren. Sonst waren wir heute die bessere Mannschaft.“

Vladimir Sismilich, Spieler der Mustangs: „Die erste Halbzeit war schrecklich, wir machten 18 Turnover. Normalerweise kannst du mit so vielen Ballverlusten kein Spiel gewinnen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann viel richtig gemacht, über den Defensivrebound das Spiel gewonnen.“

Beste Werfer: Radanovic 12, Servuts 10, Avdic 8 bzw. Semerad, Prachar je 23, Sismilich 19, Duck 7;

Presseinfo Admiral Basketball Bundesliga/ABL/red.

19.02.2017