Die Weltmeisterin im Massenstart heißt, wie könnte es anders ein, Laura Dahlmeier. Die 23-jährige Deutsche setzte sich auch im letzten Damenrennen der internationalen Titelkämpfe durch und holte damit ihr fünftes WM-Gold in Hochfilzen
Das war, bei einer Weltmeisterschaft, bisher noch keinem im Biathlonsport gelungen. Zur Draufgabe nahm Dahlmeier noch eine Silbermedaille mit nach Hause. In einem spannenden Massenstart zeigte Dahlmeier wie Silbermedaillen-Gewinnerin Susan Dunklee (USA) eine makellose Schießleistung. Nach je 20 Volltreffern und einen spannenden Schlagabtausch an der Spitze setzte sich die Garmischerin im Finish mit 4,6 Sekunden Vorsprung vor der
US-Amerikanerin durch. Bronze holte die Finnin Kaisa Mäkäräinen (+ 20,1 sec.), die einmal in die Strafrunde abbiegen musste.
Für Österreichs einzige Starterin verlief der Massenstart nicht nach Wunsch. Die sonst so sichere Schützin Lisa Theresa Hauser verzeichnete fünf Fehler im Liegendschießen und vergab damit frühzeitig die Chance auf ein gutes Ergebnis. Nach insgesamt sechs Strafrunden belegte die Tirolerin mit 3:18,8 Minuten Rückstand Rang 25. „Es war heute von Anfang an verkorkst. Wieso und warum weiß ich nicht. In der Loipe habe ich mich echt gut gefühlt, deshalb ist es umso ärgerlicher, wenn es am Schießstand überhaupt nicht funktioniert“, erklärte Hauser nach dem Rennen.
Medieninfo: ÖSV
19.02.2017