Zum Abschluss der 23. Runde der Admiral Basketball Bundesliga setzten sich die Swans Gmunden durch eine starke erste Halbzeit gegen den BC Hallmann Vienna mit 83:71 durch. Die ersatzgeschwächten Wiener – Chris Ferguson wurde am selben Tag wegen eines Dopingvorfalls entlassen, Shawn Ray verletzte sich im Abschlusstraining – kamen in der ersten Halbzeit deutlich unter die Räder (29:53) und konnten den Rückstand in der zweiten Hälfte nicht mehr aufholen. Vor allem Enis Murati überzeugte einmal mehr und verbuchte mit 22 Punkten (16 davon im ersten Viertel) und 10 Assists ein Double-Double. Die Schwäne verbuchten somit ihren dritten Erfolg en-suite und bauen den Vorsprung auf die drittplatzierten Bulls auf sechs Punkte aus. Die Wiener bleiben durch die Niederlage mitten im Gerangel um die Playoff-Plätze.
Die Swans Gmunden starteten wie aus der Pistole geschossen. Nach wenigen Minuten führten die Traunstädter bereits zweistellig und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 24 Punkte aus. Während den Schwänen lediglich ein Turnover in den ersten 20 Minuten unterlief, hatten die Wiener sowohl offensiv als auch defensiv Schwierigkeiten zu ihrem Spiel zu finden. Umso besser klappte es allerdings in der zweiten Halbzeit. Die Schwäne verloren etwas den Fokus und die Entschlossenheit und ließen die Bundeshauptstädter den Vorsprung verkürzen. Vor allem Anthony Clemmons übernahm Verantwortung und scorte 24 Punkte. In Schlagdistanz brachten sich die Wiener allerdings nicht mehr und mussten nach drei Siegen in Serie wieder eine Niederlage einstecken. Somit bleibt der BC Hallmann Vienna mitten im Gedrängel um die Playoff-Plätze, zurzeit liegen sie auf dem fünften Tabellenplatz.
20.02.2017