
Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 32. Spieltages der Fußball-Bundesliga, 1. FSV Mainz 05 gegen RB Leipzig (3:0) sowie Werder Bremen gegen Borussia Dortmund (1:1) bei Sky.
Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): „Wir hatten drei glasklare und zwei klare Chancen. Die mentale Stärke reicht momentan für maximal 30 Minuten, wenn nicht etwas Positives für uns passiert. Da ist einfach die Luft raus.“
Zlatko Junuzovic (Kapitän Werder Bremen):
… zur Frage, ob er im vorletzten Heimspiel schon ein bisschen Wehmut verspürt habe: „Schon ein bisschen. Man lässt ein paar Sachen Revue passieren und versucht, es einfach zu genießen. Heute war es auch vom Gegner her sehr spektakulär. So wünscht man sich das eigentlich. Ich bin noch bei Werder und will die Wochen noch aufsaugen und genießen. Da soll nichts dazwischen stehen. Anschließend werde ich verkünden wohin es geht.“
… zum Spiel und Jiri Pavlenkas Leistung: „Vom Ergebnis her ist es ganz in Ordnung für uns, ein bisschen glücklich war es in der zweiten Halbzeit schon. Pavlas hält die Bälle, das ist unglaublich. Er hält einfach die Unhaltbaren. Er ist vielleicht momentan der beste Tormann, das ist sehr wichtig für uns. Vor seiner Leistung kann man nur den Hut ziehen.“
Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05): „Es war überragend von unserer Verteidigungshaltung. In der ersten Halbzeit haben wir ein bisschen Glück gehabt, da mussten wir die eine oder andere Situation überstehen. In der zweiten Halbzeit haben wir keine richtige Torchance zugelassen und selber viele Balleroberungen gehabt. Am Ende war es ein verdienter Sieg. Das Publikum war sensationell, so geht Mainz 05 von der Akustik und Lautstärke. Es war heute ein wichtiger Sieg, aber es geht trotzdem weiter in der Endrunde. Wir haben noch zwei Spiele, um das Ding nach Hause zu fahren.“
Ridle Baku (Bundesliga-Debut und Torschütze 1. FSV Mainz 05): „Alle Spieler haben sich für mich gefreut. Es war sehr komisch, ich stand auf einmal in der Startelf. Das habe ich nicht gedacht. Erst sollte ich bei der U23 spielen. Wir sind los und ich musste dann an der Raststätte aussteigen. Dann wurde ich abgeholt und der Trainer hat mir gesagt, dass ich in der Startelf stehe. Ich konnte es am Anfang gar nicht glauben. Vor den Fans mein erstes Tor zu machen, das ist unbeschreiblich.“
Willi Orban (Kapitän RB Leipzig): „Heute war der entscheidende Punkt, dass wir in der ersten Hälft in der Offensive nicht zwingend genug waren. Wir hatten gerade zu Beginn des Spiels so gute Möglichkeiten. Da müssen wir einfach die Dinger eiskalt reinmachen. Hinten raus läuft man dann hinterher. Wir hatten heute nicht verdient, hier etwas mitzunehmen.“
Frank Baumann (Geschäftsführer Sport Werder Bremen):
… zum Weggang von Zlatko Junuzovic: „Es fällt mir absolut schwer. Ich habe Juno hier vom ersten Tag an begleitet. Er war in den letzten sechseinhalb Jahren nicht nur Leistungsträger sondern auch Sympathieträger. Deswegen ist es sehr schade, dass er uns verlassen wird.“
… zu den Spekulationen um eine Verpflichtung von Thomas Schaaf als Technischer Direktor: „Wir haben gesagt, dass wir die Position des Technischen Direktors als sinnvoll erachten, um unsere Ausbildungsqualität zu erhöhen. Da ist Thomas Schaaf unser Wunschkandidat. Man wird sich da noch ein paar Tage gedulden müssen bis wir dazu mehr sagen können.“
Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen):
… zum Spiel: „Es war ein verdienter Punkt, obwohl es auch einige glückliche Phasen gab. Alles in allem war es verdient mit glücklichen Momenten.“
… zu Jiri Pavlenkas Leistung: „Ich fand, dass er das ganz ordentlich gemacht hat heute. Natürlich sieht er heute spektakulär aus, er hat das überragend gemacht. Jiri ist jemand, der sich ständige weiterentwickelt und lernen will. Er strahlt eine unheimliche Sicherheit und Ruhe aus. In der Verfassung und mit dem Lernwillen wird er über Jahre hinaus für uns die Nummer eins sein.“
Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund): „Das Fußballspiel war richtig gut, ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Der Bremer Keeper hat einen richtig guten Tag gehabt. Mit dem Ergebnis hadern wir ein wenig, aber nicht mit dem Spiel. Für die Champions-League-Qualifikation brauchen wir noch einen Sieg, den werden wir holen.“
Marco Reus (Borussia Dortmund):
… zum Spiel: „Wir hatten genug Chancen, aber der Torwart hat extrem gut gehalten. Wir brauchen uns da keinen Vorwurf machen. Bremen hat unter Beweis gestellt, dass sie eine gute Mannschaft haben. Unsere Leistung war in Ordnung. Wir hätten gerne den Dreier mitgenommen. Jetzt müssen wir nächste Woche gegen Mainz die Champions League perfekt machen.“
… zur Leistung Jiri Pavlenkas: „Er hat Weltklasse gehalten. In der zweiten Halbzeit gegen Ende der Partie hat er unfassbar gut gehalten, da gebührt ihm großer Respekt.“
… zur Frage, ob er auch von einem formverbesserten Mario Götze profitiere: „Wir können alle von Mario profitieren. Jeder weiß, dass er ein ausgezeichneter Fußballer ist. Der Junge braucht Vertrauen und ganz viele Spiele. Man hat heute und letzte Woche gesehen, dass er mehr und mehr in Fahrt kommt. Jetzt sollte man ihn auch einfach mal Fußball spielen lassen.“
… zur Frage, ob er gemeinsam mit Mario Götze zur WM fahre: „Ich will es hoffen.“
Julian Weigl (Borussia Dortmund):
… zum Spiel: „Bremen hat es uns sehr schwer gemacht, sie hatten einen klaren Plan gegen uns. Aber wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren im Ballbesitz sehr stark. Das sollte uns Selbstvertrauen für die beiden letzten Spiele geben.“
… zur Frage, ob man heute an Jiri Pavlenka gescheitert sei: „Ich denke schon. Man kann sagen, dass er heute ein Riesenspiel gemacht hat. Wir haben uns viele sehr klare Torchancen herausgespielt und sind zumeist an ihm gescheitert. Das ist sehr ärgerlich für uns.“
Sky Experte Dietmar Hamann:
… zum Mainzer Sieg: „Die Leipziger sind in der zweiten Halbzeit völlig weggebrochen. Sie haben keine großen Torchancen gehabt, sich gegen Ende des Spiels zweimal sehr schlecht verhalten und dadurch das Spiel verloren.“
… zum Unentschieden zwischen Bremen und Dortmund: „Es war ein tolles Fußballspiel, die sehr guten Dortmunder haben die Bremer in den letzten 20 Minuten in ihrer Hälfte eingeschnürt.“
Gomez witzelt nach glücklichem Sieg in Leverkusen: „Waren heute Real Madrid“
Tayfun Korkut (Trainer VfB Stuttgart):
… zum Tor von Matchwinner Christian Gentner: „Es waren jetzt zuletzt zwei wichtige Tore von ihm und die hat er sich auch verdient.“
… zur neuen Rolle von Christian Gentner (vor dem Spiel): „Mir war wichtig, dass wir Christian ein bisschen weiter nach vorne bekommen, dass es nicht mehr ganz so viel Verantwortung hat in der Defensive. Denn er ist ein Spieler, der sich sehr viel bewegt. Er weiß um seine Aufgabe und hat das bisher bravourös gemacht.“
… zur Frage, ob es ein besonderes Spiel gegen seinen Ex-Klub Bayer Leverkusen ist (vor dem Spiel): „Ich erinnere mich sehr gerne an die Zeit hier zurück, an die Mannschaft. Ich hatte eine sehr intensive Zeit. Die Arbeitsatmosphäre war phänomenal.“
Michael Reschke (Sportvorstand VfB Stuttgart):
… zu Mario Gomez (in der Halbzeitpause): „Ich kann zusichern, Mario Gomez wird kommende Saison für den VfB Stuttgart spielen.“
… zu Holger Badstuber (in der Halbzeitpause): „Mit Holger sind wir in partnerschaftlichen, guten Gesprächen. Er ist eine Spezialsituation. Er hat eine sehr starke Saison bei uns gespielt, hat aber in er Vergangenheit schon häufiger die Champions-League-Musik gehört und die reizt ihn auch. Deshalb wird es sicherlich nicht einfach sein, ihn zu halten, aber wir sind zuversichtlich.“
Mario Gomez (VfB Stuttgart): „Ich habe schon zu Michael Reschke gesagt, wir waren heute Real Madrid. Ich habe das Spiel gesehen, das war ähnlich. Aber Spaß beiseite. Wir haben versucht, unser Ding durchzudrücken, haben einen Elfmeter bekommen, der keiner ist. Ich habe dem Schiedsrichter gesagt, ich denke, du hast noch nie Fußball gespielt, sonst hättest du den nicht gepfiffen. Alles in allem war es ein glücklicher Sieg. Wir haben leidenschaftlich gespielt und gefightet, großes Kompliment an die Mannschaft. Wir waren von der Qualität sicherlich sehr unterlegen, aber haben das Spiel gewonnen. Der Charakter der Mannschaft überrascht mich jede Woche aufs Neue.“
Christian Gentner (Torschütze VfB Stuttgart):
… zum Topspiel: „Ich finde, wir haben auf keinen Fall ein schlechtes Spiel gemacht. Wir haben von Beginn an mutig gespielt. Der Elfmeter hätten den Spielverlauf schon auf den Kopf stellen können. Wir sind einfach eine unangenehm zu spielende Mannschaft. Das haben wir heute wieder gezeigt.“
… zum Elfmeter: „Für mich ist das keine Torchance. Das ist keine außergewöhnliche Handbewegung, sondern eine natürliche. Der Ball fällt ihm auf die Hand. Das ist unglücklich. Das ist ein Eingriff in den Spielverlauf, der unnötig ist. Ich finde es schade, dass wir so etwas pfeifen.“
… zu den Chancen einen europäischen Wettbewerb zu erreichen: „Wir haben noch zwei verdammt schwere Spiele. Wir können jetzt ganz befreit ohne Druck spielen, die Fans dürfen gerne träumen. Für uns ist es wichtig, dass wir weiter professionell arbeiten und trainieren.“
Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen): „Durch einen einfachen Ballverlust sind wir in einer Kontersituation und haben dann nicht genügend Leute hinter dem Ball. Gefühlt war das die einzige Chancen im ganzen Spiel der Stuttgarter.“
Jonas Boldt (Manager Bayer Leverkusen):
… zur Verpflichtung von Paulinho (vor dem Spiel): „Ich glaube schon, dass wir sehr früh dran waren. Das Paket war sehr stimmig.“
… zur kolportierten Ausstiegsklausel von Torhüter Bernd Leno (vor dem Spiel): „Wir werden das nicht kommentieren, weil wir außer der Vertragslänge nichts nach außen bekanntgeben.“
Lars Bender (Kapitän Bayer Leverkusen): „Da brauchen wir uns nicht beschweren, wenn wir von einem Champions-League-Platz runterrutschen, wenn wir diese Vielzahl an Chancen nicht nutzen. Wer so viel liegen lässt im Abschluss, hat es nicht verdient zu gewinnen. Das ist extrem bitter heute.“
Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf):
… zum Aufstieg: „Ich bin auch noch ziemlich mitgenommen von dem Spiel. Das war ein anstrengendes Spiel. Nach dem Schlusspfiff gab es dann natürlich kein Halten mehr. Das war eine sensationelle Saison. Vor er Saison hat keiner damit gerechnet, dass wir aufsteigen können. Deswegen werden wir heute sehr lange feiern. Das hat sich die Mannschaft verdient. Es wird mit Sicherheit feuchtfröhlich werden. Ich werde mich dann irgendwann zu vorgerückter Stunde vom Acker machen, denn das sollen die Jungs unter sich ausmachen. Ich werde aber auch das eine oder andere Bierchen trinken. Ich kann ja auch ganz gut feiern.“
Sky Experte Lothar Matthäus:
… zu den Chancen von Bayer Leverkusen noch die Champions League zu erreichen: „Es scheint ihnen die Puste auszugehen, auch wenn nach wie vor die Chance da ist. Sie sind aber auf andere angewiesen. Das hat man vor drei Wochen noch nicht gedacht, aber wenn man mit Verletzungen zu tun hat, wenn die Aggressivität nicht mehr da ist. Mir fehlt die Frische und dann fehlt eben auch die Konzentration im Abschluss.“
Sky Experte Reiner Calmund:
… zur Frage, ob Bernd Leno im nächsten Jahr noch für Bayer Leverkusen spielt (vor dem Spiel): „Ich sehe die Chance nicht so groß. Ich kann es mir vorstellen, dass er sich es wünscht, nach Spanien zu gehen.“
Sky Experte Christoph Metzelder: „Stuttgart hat es gut verteidigt und mit einem Torschuss den Sieg klargemacht. Am Ende ist das auch eine Qualität. Es sind einfach immer wieder kleinere und größere Fehler bei Bayer Leverkusen.“
Kölner Abstieg besiegelt: „Das ist vollkommene Leere“
Stefan Ruthenbeck (Trainer 1. FC Köln): „Wir haben uns im Vorfeld schon damit beschäftigt, dass es heute vorbei sein kann. Daher glaube ich, sind wir alle gefasst. Aber es tut natürlich trotzdem sehr weh, weil gefühlt mehr hätte gehen können.“
Armin Veh (Sportchef 1. FC Köln): „Wichtig ist, dass man es richtig analysiert, dass wir nach vorne schauen. Wir konnten zwei Spieler schon halten mit Horn und Hector, was ganz wichtig ist, ansonsten müssen wir uns aber schon neu aufstellen. Wir müssen frische Kräfte reinbringen. Wir sind sicher auch Favorit in der 2. Liga. Das wird aber nicht einfach.“
Jonas Hector (1. FC Köln): „Das ist einfach traurig, wenn man wieder rangekommen ist und dann wieder einen Schlag in die Fresse bekommt. Das zieht sich durch die ganze Saison und hat heute nicht aufgehört.“
Timo Horn (Torhüter 1. FC Köln):
… zum Abstieg: „Das ist vollkommene Leere. Bitter war es schon gegen Schalke letzte Woche zu Hause. Heute haben wir nach dem 0:2 trotzdem noch einmal alles versucht. Der Wille war nie ganz gebrochen, wir haben bis zum Schluss alles versucht, aber unter dem Strich haben wir in dieser Saison viel zu viele Fehler gemacht. Das 2:3 war dann das i-Tüpfelchen auf eine völlig verkorkste Saison.“
… zu seinem Bekenntnis zum 1. FC Köln: „Meine Entscheidung habe ich unabhängig von der Ligazugehörigkeit getroffen. Mein Herz hängt am FC. Wir werden nächstes Jahr wieder angreifen. Eins kann ich jetzt schon versprechen, wir werden zurückkommen.“
Jochen Saier (Vorstand Sport SC Freiburg): „Brutal emotional heute. Aus einer ganz schwierigen Ausgangssituation haben wir es richtig gut gemacht. Dann haben wir aber Köln zurückgeholt und dann wuchs der Druck ins Unermessliche. Der Befreiungsschlag hinten raus war für uns brutal.“
Christian Titz (Trainer Hamburger SV):
… zum Spiel: „Ich freue mich, dass wir dieses schwere Spiel gewonnen haben. Denn wir haben enormen Druck. Wir haben versucht, unsere Spielart umzustellen und die Mannschaft zusammenzuschweißen.“
… zum Abstiegskampf: „In dieser verrückten Liga plane ich mit gar nichts. Wir wissen, wir sind zwei Punkte hinten dran. Wenn wir vorbeikommen wollen, brauchen wir drei Punkte. Aber ich bin mir sehr bewusst, dass es gegen Frankfurt eine sehr schwere Aufgabe wird.“
Julian Pollersbeck (Torhüter Hamburger SV):
… zum Gegentor: „Das passiert. Da haben wir aber gut reagiert, sind stabil geblieben. Die Mannschaft hat das gut aufgefangen.“
Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg): „Der Druck ist die ganze Zeit da. Der wird nicht weniger. Jetzt müssen wir die Nerven behalten und als Mannschaft funktionieren. Was uns fehlt, ist die Entschlossenheit.“
Jakub Blaszczykowski (VfL Wolfsburg): „Ich habe keine Angst. Das ist Fußball. Wir müssen uns nächste Woche wieder gut vorbereiten und positiv bleiben. Ich glaube und hoffe, dass wir es schaffen.“
Sandro Wagner (Torschütze FC Bayern München): „Ich war, glaube ich, der Älteste heute im Team. Aber es hat Spaß gemacht.“
Sebastian Rudy (FC Bayern München): „Es hat jeder gesehen, dass die jungen Spieler sehr engagiert waren, direkt im Spiel drin waren, mutig waren und genau das haben wir von ihnen verlangt. Sie hatten keinen Druck, konnten befreit aufspielen und Niklas Dorsch hat sogar noch das Tor gemacht. Ich freue mich riesig für die Vier.“
Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): „Die Mannschaft hat einfach nicht so bissig gespielt, wie man in München spielen muss. Das muss ich ihr zum Vorwurf machen. Wenn wir es nicht schaffen zu Null zu spielen, dann bekommen wir in der Liga Probleme. Das, was wir bisher geleistet haben, geht jetzt in den letzten Wochen unter durch die doch schlechten Leistungen.“
Christian Heidel (Manager FC Schalke 04):
… zur Roten Karte von Nabil Bentaleb und seiner Kommunikation mit Schiedsrichter Harm Osmers: „Ich habe ihn gefragt, ob die Entscheidung aus Köln getroffen wurde und warum er sich die Szene nicht noch einmal angesehen hätte. Er sagte, dass seine Wahrnehmung war, das es Rot ist. Für mich hat die Hand da nichts verloren, aber ich finde, es ist kein Schlag. Eine Gelbe Karte verstehe ich sogar, aber ich finde es nicht in Ordnung, nach zehn Minuten eine Rote Karte zu geben, ohne, dass sich der Schiedsrichter es sich noch einmal anschaut. Dafür haben wir den Videoassistenten.“
Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach): „Es sieht wirklich unglücklich aus, aber ich würde sagen, dass es eine natürliche Handbewegung war. Ich weiß, dass man in solchen Fällen öfter mal Elfmeter pfeift, aber da kann ich nichts für.“
Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): „Wir haben gut angefangen, machen aber kein Führungstor und haben dann den Gegner so aufgebaut, das ist unglaublich. Wir haben Unsicherheit ausgestrahlt, haben fast ein Eigentor geschossen. Das war richtig schlecht. In der zweiten Halbzeit hatten wir die Chance, das Spiel zu drehen. Das haben wir nicht gemacht. Deswegen müssen wir mit dem 2:2 zufrieden sein.“
Michael Gregoritsch (Torschütze FC Augsburg): „Ich dachte auch schon, jetzt haben wir den Sieg schon sicher, dann bekommen wir aber zwei Gegentore, die absolut nicht hätten sein müssen und bestrafen uns damit dann selbst.“
Peter Hermann (Co-Trainer FC Bayern München):
… zum Aufstieg von Fortuna Düsseldorf: „Lieber Friedhelm, es war sehr angenehm mit dir zu arbeiten. Ich freue mich für dich. Du hast immer die Nerven behalten und die Ruhe bewahrt. Du weißt, wovon du redest, du bist schon zehn Mal aufgestiegen.“
Bobic zuversichtlich bei Trainersuche: „Habe bereits sehr gute Gespräche mit Kandidaten geführt“
Wolfgang Hotze (Geschäftsführer VfL Wolfsburg):
… zur Entlassung von Olaf Rebbe: „Dass dieser Zeitpunkt jetzt nicht optimal gewählt ist, war uns klar. Aber die Diskussionen der letzten Wochen habe alle hier im Klub sehr belastet, insbesondere auch Olaf Rebbe. Ihn heute hier zu haben auf der Bank, hätte es auch nicht besser gemacht. Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, weil wir denken, dass es für alle Beteiligten die beste Lösung war.“
… zur Frage, ob der VfL Wolfsburg nun kopflos ist: „Der sportliche Geschäftsführer bin ich, das ist nicht Olaf Rebe gewesen.“
… zu den Gerüchten um Horst Heldt: „Horst Heldt ist Angestellter von Hannover 96. Wenn Herr Kind sagt, die Tür ist zu, dann kann ich nicht sagen, die Tür ist nicht zu. Das liegt mir fern.“
… zur Frage, ob Jörg Schmadtke ein Kandidat ist: „Ich werde mich dazu nicht äußern.“
… zur Frage, wann ein Nachfolger präsentiert wird: „Es sollte so schnell wie möglich sein. Aber es sollte keine Übergangslösung sein, sondern eine Lösung auf Dauer.“
Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg):
… zum Spiel: „Es ist nicht meine Aufgabe, den HSV zu retten. Meine Aufgabe ist es, Wolfsburg zu retten. Da können wir heute einen großen Schritt machen. Es ist ein ganz spezielles Spiel.“
… zu den Turbulenzen beim VfL Wolfsburg: „Ich lasse diese Sache überhaupt nicht an mich ran. Ich vertraue meiner Mannschaft. Zu Olaf Rebbe möchte ich sagen: Immer wenn ein guter Mensch geht, ist das schade. Ich wünsche ihm nur das Beste. Ich habe gestern auch mit ihm telefoniert, aber mich selbst darf das nicht tangieren.“
Christian Titz (Trainer Hamburger SV):
… zum Spiel: „Wir werden versuchen, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, denn wir müssen gewinnen. Aber die Balance muss auch stimmen.“
… zu Lewis Holtby: „Er ist nicht der wichtigste Spieler, aber ein sehr wichtiger Spieler. Die Problematik ist immer, wenn ein Spieler lange auf der Tribüne oder der Bank gesessen hat, fehlt das Selbstbewusstsein. Deswegen habe ich die letzten Wochen viel mit ihm gesprochen.“
… zu Bobby Wood: „Bobby hat in der Vergangenheit ein Tief gehabt, hat aber in den letzten Wochen im Training gute Leistungen gezeigt.“
Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt):
… zum Verhältnis zum FC Bayern München: „Es ist ganz normal, ganz respektvoll. Die Wogen haben sich längst wieder geglättet.“
… zur Trainersuche: „Ich habe sehr gute Gespräche bereits mit Kandidaten geführt. Das werde ich auch die nächsten eins, zwei Wochen weiter machen. Ich werde alles daran setzen, einen neuen Kandidaten so schnell wie möglich zu präsentieren.“
Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt):
… zum Spiel: „Wir wollen variabel spielen, wir haben uns einiges ausgedacht. Wir können hier nur bestehen, wenn wir alles mehr aufbieten als der FC Bayern. Wenn wir Leidenschaft zeigen, wenn wir läuferische Qualitäten zeigen, es muss alles mehr sein. Wenn wir das nicht schaffen, wird es schwierig.“
… zur Frage, wie sich die Situation, gegen seinen künftigen Arbeitgeber zu spielen, anfühlt: „Ganz normal. Ich werde alles daran setzen, meine Energie bis zum Schluss auf den Platz zu bringen. Das wird sich in den letzten drei Wochen auch nicht ändern. Der Austausch ist aktuell noch überhaupt nicht da. Wir haben damals natürlich kurz gesprochen, aber ich habe noch meine Aufgaben, denn ich möchte Frankfurt mit einem Titel verlassen.“
… zur Suche nach seinem Nachfolger: „Wenn ich etwas wüsste, würde ich es mit Sicherheit nicht sagen. Ich bin mir aber sicher, die Kandidaten, die sie im Auge haben, passen absolut nach Frankfurt.“
Clemens Tönnies (Präsident FC Schalke 04):
… zur Frage, ob Trainer Domenico Tedesco der richtige Trainer für den FC Schalke 04 ist: „Ja, ich bin fest davon überzeugt. Er nimmt jeden ernst und jeden wahr. Er hat es einfach drauf, mit den Leuten umzugehen. Ich habe gleich gespürt, der kann was. Nach einer guten Stunde war ich total überzeugt, dass er genau der Richtige ist.“
… zu Manager Christian Heidel: „Christian ist ein Arbeitstier. Er ist von morgens bis abends Schalke. Er hat die Strukturen verbessert und ist kompetent in allen Bereichen.“
Christian Heidel (Manager FC Schalke 04):
… zur bevorstehenden Vertragsverlängerung von Trainer Domenico Tedesco: „Fakt ist, dass er und ich uns zu 100 Prozent einig sind, dass diese Aufgabe bei Schalke 04 weder an diesem Saisonende, noch am nächsten Saisonende beendet wird, sondern dass das eine mittel- bis langfristige Aufgabe sein wird. Wir sind uns längst einig, dass es über 2019 hinausgeht. Wir werden uns nach der Saison zusammensetzen und das schriftlich fixieren.“
Christian Streich (Trainer SC Freiburg):
… zur aktuelle Lage: „Gut ist bei uns, dass wir eine Mannschaft sind, die auch das Wort verdient hat. Wenn wir das nicht hätten, wären wir schon hoffnungslos abgeschlagen.“
… zur Verletztenmisere: „Viele Spieler sind über die Grenzen gegangen. Viele sind bei uns seit Wochen angeschlagen. Ich habe lange gehofft, wir kommen durch von den Punkten. Aber mich überrascht es nicht, dass wir dann nach Rückständen nicht mehr nachlegen können.“
Sky Experte Lothar Matthäus:
… zur Situation bei Hannover 96: „Generell hat sich Hannover selbst geschadet nach einer tollen Hinrunde für einen Aufsteiger. Sie können froh sein, dass sie in der Vorrunde so viele Punkte geholt haben. Horst Heldt, den ich schätze, gibt keine gute Figur ab. Zweimal in zwölf Monaten diese ganzen Geschichten mit Wechselgerüchten. Wenn man einen Vertrag unterschreibt, sollte man sich dazu bekennen und nicht mit anderen Vereinen verhandeln. Er sollte ein Vorbild für die Spieler sein und mit gutem Beispiel vorangehen. So gibt es nur Verlierer, sowohl Hannover 96 als auch Horst Heldt, aber auch der VfL Wolfsburg. Durch diese Gespräche geht es zwischen Hannover und Heldt in der Zukunft, meiner Meinung nach, nicht mehr weiter.“
… zum Aus von Olaf Rebbe beim VfL Wolfsburg: „Das ist für mich eine ganz unglückliche Situation. Ich kann es nicht verstehen, dass man als VfL Wolfsburg in diesem Moment überhaupt mit einem Horst Heldt spricht. Das hätte auch noch zwei Wochen warten können. Rebbe haben sie praktisch enteiert, mit den ganzen Informationen, die nach außen gedrungen sind.“
… zum Weggang von Leon Goretzka und Max Meyer beim FC Schalke 04: „Ich finde es schade, dass sie gehen werden. Schalke hat sehr viele Spieler verloren. Wenn sie die alle gehalten hätten, wären sie vielleicht der größte Konkurrent für die Bayern.“
… zur aktuellen Leistung von Robert Lewandowski: „Man hört, dass im Training ein bisschen Lustlosigkeit zu sehen ist. Dann fehlen vielleicht ein paar Prozent, um in den großen Spielen den Unterschied zu machen. Meinen Infos nach ist Real gar nicht an ihm interessiert. Er muss sich jetzt auf das Wesentliche fokussieren und nicht auf irgendwelche Wechselgedanken.“
Sky Experte Reiner Calmund:
… zur Situation bei Hannover 96: „Ich habe gestern lange mit Martin Kind gesprochen, den ich sehr schätze. Ohne ihn würde der Verein nicht da stehen, wo sie sind. Er hat mir die Situation erklärt und hat ein paar Manager genannt. Also er hat sich auf diese Situation eingestellt, dass Heldt gehen könnte. Er wollte aber fünf Millionen haben, denn wenn Heldt geht, geht ein ganzer Stab mit, Wolfsburg wollte nur ungefähr zweieinhalb zahlen. Wolfsburg hat sich aber keinen Millimeter bewegt.“
Sky Experte Christoph Metzelder:
… zur Verletzung von Serge Gnabry: „Alles, was jetzt passiert, hat dramatische Folgen. Er war in einer angreifenden Position, hat in den letzten Wochen eine überragende Leistung gezeigt. Das ist extrem bitter für den Jungen, weil es wahrscheinlich das WM-Aus bedeutet.“
… zur Frage, wohin Max Meyer wechseln könnte: „Ralf Rangnick kennt ihn gut, schätzt ihn. Keita geht auf der Position. Es verdichten sich die Nachrichten, dass es ihn zu RB Leipzig zieht.“
… zur Internationalisierung des Fußballs: „Die Bundesliga ist spät aufgewacht. Da waren die Engländer schon lange in Asien unterwegs und jetzt versucht man, Verlorenes aufzuholen. Wichtig ist dabei die Präsenz und es ist schon eine Entwicklung zu sehen, dass ehemalige Spieler eingebunden werden, um eine Fangemeinde und neue Kunden zu gewinnen.“
Presseinfo Sky Austria
29.04.2018