TJ Sokol Wien V feierte in seinem siebenten Spiel im Grunddurchgang 1 der DenizBank AG VL Men den fünften Sieg, schlug VBC TLC Weiz 3:1 (16:25, 25:16, 25:23, 25:15). Durch den Heimerfolg bleiben die Wiener auch im Rennen um Platz eins, liegen gleichauf mit UVC Weberzeile Ried zwei Punkte hinter Leader VCA Amstetten NÖ.
Zunächst lief bei Sokol noch nicht viel zusammen. Nach nur 21 Minuten sicherten sich die Weizer Satz eins. Durchgang zwei war dann eine klare Angelegenheit für die Hausherren, die auch den umkämpften dritten gewinnen konnten. Damit waren sie endgültig auf die Siegerstraße einbogen. Nach 1:29 Stunden verwertete Mittelblocker Tobias Ofner den ersten Matchball .
Sokol-Coach Jirka Siller: „Wir haben den Anfang verschlafen, aber eine gute Reaktion gezeigt und vor allem wieder besser angenommen. So sind wir zurück ins Spiel gekommen und am Ende natürlich sehr froh, dass wir mit 3:1 gewonnen haben.“
Sokol-Kapitän Florian Weikert: „Wir haben es im ersten Satz etwas verbockt, weil wir die Annahme nicht stabil halten konnten. Zum Glück haben wir das in den Griff bekommen und waren dann auch am Ende der Sätze die ruhigere Mannschaft. Der Clemens (Ecker, Anm.) hat so viele Punkte gemacht, der hat fast alleine das Spiel für uns gewonnen.“
Ecker war mit 28 Punkten Spieler des Abends. Teamkollege Stefan Kamenica steuerte 13 Punkte zum Erfolg bei. Topscorer der Steirer waren Reinhard Hölzel (16) und Jakob Grasserbauer (13). Die Matchstats zeigen, dass die Gastgeber in ihrer Posthalle vor allem am Block überlegen waren: Angriffspunkte 47:46, Asse 4:4, Blockpunkte 17:7 und Eigenfehler 22:23.
Nur der Sieger des Grunddurchgang 1 (10 Runden) steigt in die Toprunde auf und hat sein Viertelfinal-Ticket bereits in der Tasche. Die 8. Runde steht Freitag und Samstag auf dem Programm. Die Top-3 sind auswärts im Einsatz: Leader Amstetten bei Weiz, Ried in Klagenfurt und Sokol bei Aufsteiger Hartberg.
DenizBank AG VL Men
30.10.: TSV Raiffeisen Hartberg vs. VBC TLC Weiz 3:2 (23:25, 25:17, 25:17, 22:25, 15:10)
31.10.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. VCA Amstetten NÖ 2:3 (25:23, 25:23, 18:25, 18:25, 13:15)
01.11.: TJ Sokol Wien V vs. VBC TLC Weiz 3:1 (16:25, 25:16, 25:23, 25:15)
Sokol/Post ringt Linz-Steg nieder, Graz an der Spitze
Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post stoppte Sonntagnachmittag den Erfolgslauf von ASKÖ STEELVOLLEYS Linz-Steg, gewann das Schlagerspiel der 6. Runde im DenizBank AG VL Women-Grunddurchgang 3:2 (25:21, 25:23, 18:25, 22:25, 15:7). Für die Oberösterreicherinnen war es die erste Saisonniederlage, Sokol/Post kommt hingegen nach einem verpatzen Ligastart immer besser in Fahrt.
Das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova hätte in der Wiener Posthalle durchaus auch drei Punkte einfahren können, gab es doch im vierten Satz eine komfortable Führung (u.a. 16:10) noch aus der Hand. Im Tie-Break machten es die Gastgeberinnen allerdings wesentlich besser und ließen nichts anbrennen.
Linz-Steg verpasste es, mit dem Tabellenzweiten TI-abc-fliesen-volley gleichzuziehen. Sokol/Post hält nach dem zweiten Erfolg bei sieben Punkten und ist weiterhin Siebenter.
Sokol/Post-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova: „Wir haben eine starke Teamleistung gebraucht, und die haben wir gezeigt. Jede hat mitgeholfen, alle haben alles gegeben. Wir freuen uns unglaublich. Wir haben Linz-Steg geschlagen, obwohl wir nicht gut in diese Saison gestartet sind.“
Sokol/Post-Kapitänin Diana Mitrengova: „Ich bin unglaublich stolz. Wir hatten die ersten zwei Sätze unter Kontrolle, Linz hat danach aber besser gespielt. Ich bin sehr froh, dass wir den Tie-Break dann noch für uns entschieden haben. Vor dem letzten Satz hab ich gesagt: ‚Wir müssen ganz einfach gewinnen, es gibt keine andere Option!‘“
STEELVOLLEYS-Coach Roland Schwab: „Wir haben eine sehr durchwachsene Leistung gezeigt. Zu Beginn waren wir zu passiv, im zweiten Satz dann eigentlich gut im Spiel, konnten aber nicht ausgleichen. Nach einer taktischen Umstellung ging es im dritten Durchgang besser, im vierten zeigte Sokol/Post im Finish Nerven, verspielte eine deutliche Führung. Der Tie-Break hat für uns denkbar schlecht begonnen und wir sind wieder in die Muster der ersten zwei Sätze zurückgefallen. Der Sieg von Sokol/Post war absolut verdient. Wir werden die Niederlage analysieren. Das Spiel hat uns gezeigt, woran wir arbeiten müssen und das werden wir weiter tun.“
Topscorerinnen waren Diana Mitrengova (20) und Aida Mehic (15) bzw. Nikolina Maros (19) und Milena Spasojevic (13). Sokol/Post nahm besser an, erzielte 20 Angriffspunkte mehr (66:46) bei einer Quote von 39% zu 32%. Bei den Assen hatten die Gastgeber mit 8:3 die Nase vorne, allerdings begingen sie auch 17 Servicefehler, Linz Steg nur 5. Die STEELVOLLEYS erzielten sechs Blockpunkte mehr (14:8) und begingen deutlich weniger Fehler (23:38).
Grazerinnen nach Kantersieg an Tabellenspitze
UVC Holding Graz wurde zum Abschluss der 6. Runde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht, fertigte Aufsteiger SG UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn in nur 63 Minuten 3:0 (25:9, 25:20, 25:6) ab und führt somit die Tabelle auch nach diesem Wochenende an. Die Murstädterinnen haben mit 16 Zählern einen Punkt mehr als TI-volley gesammelt. Linz-Steg liegt drei Punkte zurück, hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen.
Topscorerinnen im Raiffeisen Sportpark: Anna Trubakova (16) und Ursula Ehrhart (11) bzw. Anja Adamovic und Victoria Höfer (je 5). Matchstats: Angriffspunkte 47:15, Asse 6:3, Blockpunkte 8:1 und Eigenfehler 16:14.
DenizBank AG VL Women, 6. Runde
30.10.: TSV Sparkasse Hartberg vs. SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 0:3 (19:25, 21:25, 26:28)
31.10.: TI-abc-fliesen-volley vs. PSV VBG Salzburg 3:1 (25:23, 19:25, 25:23, 25:20)
31.10.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. VC Tirol 3:0 (25:17, 25:21, 25:16)
01.11.: SG VB NÖ Sokol/Post vs. ASKÖ STEELVOLLEYS Linz-Steg 3:2 (25:21, 25:23, 18:25, 22:25, 15:7)
01.11.: UVC Holding Graz vs. SG UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:9, 25:20, 25:6)
Presseinfo DenizBank AG VL Men/DenizBank AG VL Women
01.11.2020





