Daniel Huber bester ÖSV-Springer in Engelberg (SUI) | Franz-Josef Rehrl erfolgreich am Knie operiert
Beim ersten von zwei Einzel-Bewerben in Engelberg in der Schweiz konnten die ÖSV-Skispringer am Samstag nicht um die Spitzenplätze mitspringen.
Daniel Huber wurde als Zwölfter bester Österreicher. Der Salzburger verbesserte sich nach Rang 23 im ersten Durchgang um ganze elf Positionen. Michael Hayböck fiel vom 14. Platz zwei Ränge zurück und wurde 16.
Mit Thomas Lackner (26.), Philipp Aschenwald (29.) und Gregor Schlierenzauer (30.) konnten insgesamt fünf Österreicher Weltcup-Punkte sammeln.
Morgen Sonntag steht in Engelberg noch ein zweiter Einzel-Bewerb auf dem Programm. Beginn ist um 16:00 Uhr.
Daniel Huber: „Der zweite Sprung war wieder so, wie ich es mir vorstelle, das war einiges wert für mich. Ich habe im ersten Durchgang gesehen, dass es mit dem Rückenwind zach hergeht und wollte etwas Besonderes versuchen, das war dann zu verkrampft. Die anderen schlafen auch nicht und daher braucht es einfach zwei gute Sprünge für ganz vorne.“
Michael Hayböck: „Die Umstellung vom Skifliegen hierher, mit schwierigen Verhältnissen mit extrem viel Rückenwind, ist mir noch immer nicht ganz gelungen. Vor Engelberg hatte ich mehr Flüge als Sprünge in den Beinen und auf die Großschanze muss ich mich jetzt wieder einstellen. Das Ziel für morgen ist, dass mir so Sprünge gelingen wie im Probedurchgang.“
Cheftrainer Andreas Widhölzl: „Es war schwierig heute, der Wind hat extrem wechselt und es herrschte starker Rückenwind. Die Sprünge waren auch nicht ganz glücklich. Man muss an so Tagen einfach beides haben: Glück mit dem Wind und gute Sprünge. Es hat unser Team in dieser Saison ordentlich gebeutelt und die Jungs kommen zum Teil direkt aus der Quarantäne und ohne Training hierher, das macht es nicht einfacher. Wir lassen uns aber nicht unterkriegen und marschieren weiter.“
Ergebnis Engelberg (19.12.2020)
https://oesv.info/media2/presse/02144c67386d8165.pdf
Franz-Josef Rehrl erfolgreich am Knie operiert
Die Knie-Operation bei Franz-Josef Rehrl verlief erfolgreich. Der Steirer kam gestern Freitag beim provisorischen Wertungsdurchgang im Rahmen des Heimweltcups in Ramsau am Dachstein zu Sturz und zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Noch gestern Abend wurde er von Dr. Jürgen Barthofer im Diakonissenkrankenhaus in Linz operiert:
„Die Operation ist sehr gut verlaufen. Das Kreuzband wurde operativ rekonstruiert und Risse des Innen- sowie Außenmeniskus versorgt. Heute startet die Physiotherapie und Franz-Josef wird bereits am Sonntag das Spital wieder verlassen können“ so Kniechirurg und ÖSV-Teamarzt Dr. Jürgen Barthofer.
Presseinfo Österreichischer Skiverband
19.12.2020






