Basketball

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In einem dramatischen Spiel gewinnen die Swans Gmunden das dritte Finale der bet-at-home Basketball Superliga gegen die Kapfenberg Bulls nach Verlängerung mit 109:98.

Nach einer sehr guten ersten Halbzeit sehen die Oberösterreicher wie der sichere Sieger aus, eine sehenswerte Aufholjagd der Steirer bleibt am Ende unbelohnt.

Swans Gmunden (1) vs. Kapfenberg Bulls (2)
109:98 (25:12; 56:40; 65:63, 91:91)
Donnerstag, 20:15 Uhr – Volksbank Arena, Gmunden

Die Swans schlossen nahtlos an Spiel zwei der Finalserie an und starteten mit einem 9:0-Run in die Partie. Die Bulls kamen nach einem Timeout besser ins Spiel, aber die Oberösterreicher dominierten das erste Viertel klar und führten mit 13 Punkte. Auch den Start ins zweite Viertel verschliefen die Steirer komplett und mit einem erneuten 9:0-Run bauten die Gmundner die Führung auf 22 Punkte aus. In weiterer Folge versuchten die Kapfenberger, das Spielgeschehen an sich zu reißen, aber die Swans gingen mit einer komfortablen 56:40-Führung in die Pause.

Die ersten Minuten nach der Halbzeitpause verliefen ausgeglichen, danach entglitt den Gmundnern das Spiel komplett. Die Bulls holten mit einem 15:0-Run gehörig auf, hatten nur mehr zwei Punkte Rückstand und das Momentum war plötzlich auf ihrer Seite. Der Schlussabschnitt war an Spannung kaum zu überbieten und beide Teams schenkten sich wenig. Rund vier Minuten vor Schluss glichen die Bulls aus, kurz danach gingen sie erstmals in diesem Spiel in Führung. 24 Sekunden vor Schluss gingen die Gmundner durch zwei Freiwürfe von Friedrich mit 91:88 in Führung, doch durch einen Dreier von Krstic, der mit 30 Punkten sein Career-High in der Superliga erzielte, glichen die Kapfenberger kurz vor Ende des Spiels aus und die Partie ging in die Overtime.

In der Verlängerung waren die Bulls weiterhin am Drücker und gingen mit fünf Punkten in Führung. Doch dann kamen die 62 Sekunden des Daniel Friedrich. Der Gmundner Guard scorte in dieser Zeit neun Punkte in Serie und sorgte damit für den erneuten Momentum-Wechsel und den Sieg in diesem Spiel. Die Oberösterreicher sicherten sich mit dem 109:98-Erfolg den ersten Matchball in der Best-of-five-Serie. Das vierte Spiel findet am Sonntag in Kapfenberg statt.

Daniel Dolenc, Coach Swans: „Heute war es eine großartiger Mannschaftsleistung. Jeder einzelne wurde gebraucht und hat seine Leistung abgerufen. So gewinnt man ein hartes Play-Off-Spiel, aber wir benötigen noch einen Sieg.“

Daniel Köppel, Spieler Swans: „Wir haben gewusst, dass das Spiel hart werden wird. Kapfenberg hat sich super zurückgekämpft, obwohl wir so gut gestartet sind. Wir haben zum Schluss verdient gewonnen.“

Mike Coffin, Coach Bulls: „Entscheidendes Spiel am Sonntag. Wir müssen bereit sein zum Gewinnen.“

Alex Herrera, Spieler Bulls: „Gmunden hat ein sehr gutes Spiel gespielt. Sie haben eine unglaubliche erste Halbzeit gehabt. Wir haben uns in der zweiten Hälfte zurückgekämpft und sind sogar in die Verlängerung gegangen. Wir müssen jetzt fokussiert sein und das Heimspiel am Sonntag gewinnen.“

Beste Werfer: Friedrich 29, Dolenc und Güttl je 20 bzw. Krstic 30, Herrera 15, Mcclellan 14
 


 
Fürstenfeld Panthers legen in der Relegation vor
Im Hinspiel der Relegation zur bet-at-home Basketball Superliga gewannen die LOPOCA Panthers Fürstenfeld zu Hause gegen die Arkadia Traiskirchen Lions mit 76:71. In der ersten Halbzeit spielten die Steirer teilweise groß auf und verschafften sich somit einen Vorsprung mit bis zu 16 Punkten.

Die Lions kamen nach der langen Basketball-Pause erst in der zweiten Halbzeit in einen Rhythmus und konnten sich immerhin auf fünf Punkte an die Panthers heranpirschen. Das Rückspiel in der Relegation findet am Sonntag um 17:30 Uhr in Traiskirchen statt.

LOPOCA Panthers Fürstenfeld vs. Arkadia Traiskirchen Lions
76:71 (25:18; 44:35; 62:51)
Donnerstag, 17:30 Uhr – Stadthalle Fürstenfeld

Beide Mannschaften benötigten einige Angriffsversuche, um in einen Rhythmus zu gelangen. Die Steirer hatten diesen eher und setzten sich bis kurz vor Ende des Startviertels auf bis zu zwölf Punkte ab, aber die Lions konterten mit einem 5:0-Run bis zur Sirene. Im zweiten Spielabschnitt zogen die Panthers sofort auf 16 Punkte davon und Traiskirchen nahm sofort eine Timeout. Danach besannen sich die Niederösterreicher wieder auf ihre Tugenden und schafften es bis zur Halbzeitpause, den Rückstand auf neun Punkte zu reduzieren.

Über weite Strecken waren beide Teams im dritten Viertel ebenbürtig. Die Fürstenfelder legten immer wieder einige Punkte vor, die Lions antworteten prompt und so gingen die Panthers mit einem 11-Punkte-Vorsprung ins vierte Viertel. Die Traiskirchner eröffneten den Schlussabschnitt mit einem 6:0-Run und waren wieder in Schlagdistanz. Das Spiel wogte nun hin und her, aber die Steirer verschafften sich mit dem 76:71-Heimsieg eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel.

Flavio Priulla, Ass.Coach Panthers: „Wir haben ein gutes Spiel gespielt mit hoher Intensität. Es ist aber erst der erste Schritt in der Relegation. Am Sonntag heißt es nochmals die Intensität hoch zu halten und zu gewinnen.“

Adnan Hajder, Spieler Panthers: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und uns einen größeren Vorsprung herausspielen können. In der zweiten Halbzeit hat unsere Konzentration nachgelassen und sie sind herangekommen. Wir wissen aber, was wir im nächsten Spiel besser machen müssen und wir freuen uns auf Sonntag.“

Markus Pinezich, Coach Lions: „Es war wie erwartet ein zerfahrenes Spiel. Man hat gesehen, dass wir seit fünf Wochen kein Pflichtspiel hatten. Wir hatten wenig Rhythmus und Fürstenfeld hat gut getroffen. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut erfangen, haben viele Turnover gemacht, aber mit so einer langen Zeit ohne Pflichtspiel, kann man sehr zufrieden sein mit der zweiten Halbzeit. Jetzt gilt es zu Hause den fünf Punkte Rückstand aufzuholen und den Abstieg somit zu verhindern.“

Luka Gvozden, Spieler Lions: „Nach fünf Wochen ohne Basketball spielen, bin ich zufrieden mit der Leistung. Wir haben jetzt um fünf Punkte verloren und es war ein hartes Spiel. Am Sonntag wollen wir jetzt alles geben, um die Relegation zu gewinnen.“

Beste Werfer: Vranjkovic 23, Hahn 14, Hajder und Wolf je 9 bzw. Spaleta 23, Koljanin 20, Gvozden 13
 


 
Presseinfo Basketball Austria/BSL/B2L

13.05.2021