Knapp 13 Stunden nach dem Schlusspfiff beim Europacupspiel des SK Rapid bei Anorthosis Famagusta ging es für die grün-weiße Truppe schon wieder weiter. Und zwar direkt per Charterflugzeug vom Airport Larnaka zum Flughafen Friedrichshafen, von wo es mit dem Bus nach Vorarlberg ging und auch ein Training in Götzis auf dem Programm stand.
Im Ländle bereitet sich die Mannschaft um Kapitän Maximilian Hofmann nun auf das morgige Gastspiel beim SCR Altach vor. Dieses startet am Sonntag um 17:00 Uhr und die Grün-Weißen möchten nach dem ersten Heimsieg in der jungen Bundesligasaison (3:0 vergangenen Sonntag gegen den WAC im Allianz Stadion) auch in der Fremde voll punkten. Zuletzt blieb Rapid im Schnabelholz in den letzten sechs Partien unbesiegt, konnte allerdings nur einmal alle Punkte in die Bundeshauptstadt entführen. Die letzte Niederlage datiert vom Dezember 2016, damals setzten sich die Vorarlberger im letzten Spiel des Jahres mit 3:1 durch, auf der Rapid-Bank hatte der nunmehr zu Altach zurückgekehrte Damir Canadi das Kommando als Cheftrainer.
Die Altacher verloren ihr bislang einziges Bundesligasaisonspiel vor heimischem Publikum knapp mit 0:1 gegen den LASK, konnten aber in der zweiten Runde beim TSV Hartberg einen „Dreier“ holen, ehe es letztes Wochenende eine Niederlage beim SK Sturm in Graz setzte. Gegen die grün-weißen „Eurofighter“, die vier Pflichtspiele mehr in den Beinen haben, werden die Hausherren garantiert den zweiten Saisonsieg einfahren wollen. Das wollen die Mannen von Cheftrainer Didi Kühbauer aber ebenso sicher verhindern: „Wenn wir unser Leistungsvermögen im Spiel von der ersten bis zur letzten Minute durchziehen können, wird der Sieger am Ende Rapid heißen“, zeigt sich Thorsten Schick vor der Rückkehr zu seinem Ex-Klub durchaus siegeshungrig. „Wir wissen genau, wo die Stärken, aber auch die Schwächen der Altacher liegen und werden das bis zum Spieltag noch genauer analysieren. Ich freue mich auf das Match, weil ich hier eine tolle Zeit erlebt habe, aber am Sonntag gibt es nur ein Ziel, und zwar mit meinem aktuellen Klub drei Punkte zu holen. Wir werden sehr gut vorbereitet sein und sind dankbar, dass wir direkt von Zypern zum Match reisen konnten. Das wird uns bei der notwendigen Regeneration sehr gut helfen. Die gesamte Reiseplanung war topp und wurde super umgesetzt“, so der Routinier.
Didi Kühbauer muss im Gegensatz zur Hitzeschlacht von Larnaka auf Robert Ljubicic verzichten, der Neuzugang sitzt am Sonntag die letzte Partie seiner 5-Spiele-Sperre auf nationaler Ebene ab. Der Rapid-Cheftrainer meint im Vorfeld der Begegnung in Vorarlberg: „Wir werden nun vor allem im regenerativen Bereich arbeiten, denn wir wollen und werden am Sonntag frisch sein. Eine gute Leistung wird notwendig sein, um im Ländle zu punkten. Ich bin sicher, dass Damir Canadi auch aufgrund seiner Rapid-Vergangenheit seinen Ex-Klub unbedingt schlagen will. Wir werden definitiv eine geschlossene Mannschaftsleistung benötigen, alle müssen auf 100 Prozent kommen, damit wir die lange Auswärtsreise positiv abschließen können.“
Medieninfo SK Rapid Wien
14.08.2021